Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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ährlich, 10) Bewerbungen find an die Kaiserliche Ober-Postdirektion
 in Köln (Rhein) zu richten.
183. 2) 1. Oktober 1894, 8) Sigmaringen, Direktion
der Spar⸗ und Leihkafse für die Hohenzollern'schen Lande,
3) Bureaudiener und Aufwärter, 4) die allgemeinen An—
forderungen, welche an einen Diener bei einer Behörde,
welche eine größere Kasse verwaltet, gestellt werden und die
Befähigung zur Schreibaushilfe; der Diener hat
insbesondere auch die Reinigung und Heizung der umfang—
reichen Lokalitäten zu besorgen und im Anstaltsgebäude zu
nächtigen, ohne indeß Wohnung darin zu haben, 5) 6 Monate,
5) auf Kündigung, 7) 600 Mk., kann durch Gehaltsabzüge
gedeckt werden, 8) 1000 Mk. Anfangsgehalt jährlich nebst
72 Mk. Wohnungsgeldzuschuß, 9) das Gehalt steigt bis
1500 Mk. nebst 782 Mk. Wohnungsgeldzuschuß, 10) die
Stelle ist penfionsberechtigt und wird bei einer event.
Pensionirung die Militärdienstzeit angerechnet.
14. 2) 15. Juli 1894, Trier, Königl. Staatsanwalt⸗
schaft, 8) Kanzleigehilfe, 4) gute Handschrift, fehlerfreies
Abschreiben, selbstandige Abfassung kleiner Schriftstücke und
selbständige Ausfüllung in Anwendung zu bringender Formulare,
5) 4 Wochen, 6) 4 wochige Kundigung, 7) —, 8) 5 bis 10 Pf.
fuͤr die Seite desjenigen Schreibwerks, welches die Kanzlisten
und Kanzleidiätare der Staatsanwaltschaft und des Land⸗
gerichts nicht pünklich fertigstellen können, 9) nein.
15. 2) sofort, Wittlich, Königl. Amtsgericht 3) Kanzlei⸗
gehilse 4) schöne Handschrift, 5) —, 6) auf 1 monatige
ündigung, 7) —, 8) unbestimmt, 5 bis 10 Pfg. für die
Seite des gelieferten Schreibwerks, 9) ja.
46. 2) 1. September 1894, Worringen, Bürgermeister⸗
amt, 8) Feldhüter, 4) körperliche Rüstigkeit, Nüchternheit,
Bewandtheit in schriftlichen Arbeiten, 5) —, 6) auf Kündigung,
7) —, 8) 540 Mk. Gehalt jährlich, 9) nein, 10) die Stelle
ist nicht pensionsberechtigt.
.7. MNsofort, im Verwaltungsbezirk, Königl. Eisenbahn⸗
Betriebsamt Saarbrücken, 8) 30 Aspiranten für den Bahn⸗
bewachungs- und Weichenstellerdienst, 4) Kenntniß der
Gegenstände des Volksunterrichts, insbesondere Fähigkeit,
in deutschen und lateinischen Buchstaben Gedrucktes und
Geschriebenes zu lesen, deutlich leserlich zu schreiben, in den
1 Grundarten mit ganzen benannten Zahlen zu rechnen,
5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —, 8) je 700 Mk.
Jahresbesoldung im Bahnbewachungs- und je 800 Mk. im
Weichenstellerdienst, 9) auf Anstellung als Bahnwärter mit
einem Gehalt von je 700 bis 900 Mk, als Weichensteller
von je 800 bis 1200 Mk. und als Weichensteller J. Klasse
oon je 1000 bis 1500 Mk., nebenbei freie Dienstwohnung
oder der Wohnungsgeldzuschuß, 10) Bewerber müssen hin⸗
sichtlich der unter 4 geforderten Kenntnisse eine Vorprüfung
ablegen; den Bewerbungen sind der Zivilversorgungsschein,
ein amtliches Führungsattest, sowie die sonftigen vorhandenen
Zeugnisse und ein in deutscher Sprache abgefaßter Lebens⸗
lauf beizufügen.
18. 2) 1. September 1894, wird bei der Einberufung
destimmt, Kaiserl. Ober-Postdirektion Koblenz, 8) Landbrief—⸗
räger, 4) Elementarschulkenntnisse und körperliche Rüstigkeit,
5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kündigung, 7) 200 Mk.,
kann durch Gehaltsabzüge gedeckt werden, 8) 680 Mk. jährlich
und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja, das Gehalt
steigt bis 900 Mk. jährlich, 10) Bewerbungen find an die
Kaiserliche Ober-Vostdirektion in Koblenz zu richten.
Redaction des nicht-amtlichen Theils, Druck ind Verlaa von Gebrüder Hofer in Saarbrücken

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