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Ernannt wurden:
der Gerichtsassessor Dr. Herx zu Saarbrücken zum Amtsrichter
in Neunkirchen, der diätarische Gerichtsschreibergehülfe Cara—
iola zu Bonn zum etatsmäßigen Gerichtsschreibergehülfen bei
dem Amtsgerichte in Saarbrücken, der diätarische Assistent
Jansen bei der Staatsanwaltschaft in Saarbrücken zum etats—
mäßigen Assistenten daselbst. der Kanzleidiätar Kulms bei
dem Landgerichte in Saarbrücken zum etatsmäßigen Kanzlisten
daselbst, der Kanzleidiätar Frankenhäuser bei der Staats—
mwaltschaft zu Saarbrücken zum etatsmäßigen Kanzlisten da—
elbst und der Militäranwärter Schlömer zu Trier zum Ge—
richtsdiener und Kastellan bei dem Amtszerichte in Saarbrücken.
Der Schulamts Bewerber Karl Koenig aus Remmes—
veiler ist an die evangelische Schule zu Brebach im Kreise
SZaarbrücken einstweilig,
die Schulamtsbewerberin Maria Angelika Schu aus
MalstattBurbach ist an die katholische Schule zu Fürstenhausen
m Kreise Saarbrücken einstweilig,
die Schulamts-Bewerberin Emma Kunz aus Dillingen
ist an die evangelische Schule zu Malstatt Burbach im Kreise
Saarbrücken einstweilig und
die Lehrerin Maria Düro zu Fürstenhausen im Kreise
Saarbrücken ist an die katholische Schule zu Rußhükte im
elben Kreise berufen worden.
Der Militäranwärter Endrucks ist als Kreisbote im
streise Saarbrücken angeftellt worden.
Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach solgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo?
dei welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Be—
zeichnung der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden.
5) Dauer der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit.
6) Ob die Anstellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt.
7) Betrag der zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden kann. 8) Einkommen der Stelle.
9) Ob Ausficht auf Verbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Juli 1898, Bensberg, Kommando des Kadetten⸗
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raͤftig; muß verheirathet sein, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige
Zundigung, 7) keine, 8) 700 Mk. jährlich neben freier
Wohnung, Feuerung und Licht, 9) ja. das Gehalt steiagt bis
u 1100 Mk. jährlich.
2. 2) 1. Juli 1893, Bonn, Königl. Gymnasium, 8)
Schuldiener, 4) Reinigung und Heizung der Anstaltsräume,
Beauffichtigung der Gymnafialgebäude nebst Zubehör und
Besorgung der der dienstlichen Aufträge des Direktors, 5) 6
Mongte, 6) auf Kundigung, 7) — 8) 800 Mt. jährlich und
Dienstwohnung; penfionsfähig; als Entschädigung für Be—
schaffung der Reinigungsgeräthe und für Annahme der zur
Reinigung und Heizung sämmtlicher Raͤume erforderlichen
Arbeilshiffe werden 600 Me. jährlich vergütet, 9 ja, bis auf
1200 Mk., 10) Meldungen, denen auch der Lebenslauf bei—
zufügen ist, sind an das Konigl. Provinzial-Schulkollegium
in Koblenz zu richten.
3) 2) 1. August 1898, Cöln⸗Deutz, Kaiserl. Pofstamt,
3) Postpacketträger, 4) Elementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate,
5) auf Kwöchige Kundigung. 6) 200 Mk., kann durch Gehaltswbzüge
gebildet werden, 8) 880 Mk. und 180 Mk. Wohnungseldzuschuß
jährlich, 9 ja, das Gehalt steigt bis 1100 Mk.
ãhrlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserliche Ober⸗ Post⸗
direktion in Cöln (Rhein) zu richten.
4. 2) sofort, Aachen, Stadtverwaltung, 3) Büreaudiätar,
1) Bewerber muß volle Selbstftändigkeit in der Korrespondenz
und in Anfertigung von Berichten befitzen; diejenigen Be—
verber, welche in der Kommunalverwaltung bereits mit Er—
'olg thätig gewesen und der englischen und französischen Sprache
nächtig sind, werden in erster Linie berückfichtigt, da der An—⸗
zustellende vorzugsweise in der Kur- und Badeverwaltung
»eschäftigt werden soll, 5) 6 Monate, 6) auf 3 monatige
Zundigung, 7) —, 8) 1500 Mk. Gehalt jährlich, 9) ja, je
nach den Leistungen, 10) die Stelle wird für den Fall, daß
der Anzustellende den dienstlichen Anforderungen in zufrieden⸗
tellender Weise genügt, voraussichtlich pensionsberechtigt; bei
»ꝛiner Pensionirung wird die zurückgelegte Militärdienstzeit als
pensionsfähige Dienstzeit nicht angerechnet; die Bewerbungen
iind mit Lebenslauf, Civilversorgungsschein und Zeugnissen,
peziell über die bisherige Thätigkeit im Kommunaldienst und
Sprachkenntnisse, sowie mit ärztlicher Bescheinigung über den
Besundheitszustand unter Angabe des Zeitpunktes, zu welchem
der Dienfteintritt erfolgen kann, innerhalb 6 Wochen an das
Oberbürgermeisteramt Aachen einzureichen.
5. 2) 1. August 1898, Eöln (Rhein), Kaiserl. Postamt
1, 3) Briefträger, 4) Elementarschulbildung, 5) 6 Mo⸗
nate, 6) auf vierwöchige Kündigung, 7) 400 kann durch Ge—
haltsabzüge gedeckt werden, 8) 900 Mk Gehalt und 180 Mk.
Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) das Gehalt steiat bis 1500
Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Odber—⸗
Postdirektion Cöim (Rhein) zu richten.
6. 2) 1. Juli 1893, Echternacherbrück, Kaiserl. Ober⸗
Postdirektion Trier, 3) Lanebriefträger, 4) körperliche Ge—
wandtheit, Rüstigkeit, Elementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate,
6) auf 4 wöchige Kundigung, 7) 200 Mk., kann durch Ge—
zalisabzüge von 6 Mk. monatlich gedeckt werden, 8) 650 Mk.
Hehalt und 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9 das Gehalt
teigt bis 900 Mk jährlich, 10) Bewerbungen sind an die
Kaiserl. Ober-Postdirektion Trier zu richten.
7. 2) 1. Juli 1893, Fechingen, Bürgermeisteramt Bisch⸗
misheim, 83) Polizeidiener und Wegewärter, 4) körperliche
Rüstigkeit, schreibkundig und Nüchternheit, 5) —, 6) auf
Kündigung, 7) —, 8) 300 Mk. Gehalt jaährlich, freie Dienst⸗—
kleidung und ca. 60 Mk. Nebeneinnahmen, 9) nein.
8. 2) 1. Juli 1893, Mayen, Stadtverwaltung, 3)
Vollziehungsbeamter der Stadtkasse, 4) gute Handschrift,
Energie, Fleiß und Nüchternheit, 5) —, 6) auf Kündigung,
7) —, 8) 700 Mk. Gehalt jährlich, 9) nein, 10) die Stelle
ist nicht penfionsberechtigt.
9. 3) sofort, Reimsbach (Kreis Merzig), Bürgermeister—
amt Haustadt, 8) Gemeindesörster, 4) Bewerbungen find
hinnen 8 Wochen unter Anschluß des Forstversorgungsscheins
und der erlangten Dienst- und Führungszeugnisse dem Bürger—
meister André zu Haustadt einzureichen, 5) —, 6) —, 7) —.
8) Baargehalt 900 Mk., Freibrennholz 14 rm Derbholz und
20 rmn Reiserholz im Werthe von 80 Mk., Benutzung einer
D.2 ha großen Dienstwiese im Werthe von 10 Mk., 9) —
10. 2) sofort, Stolberg (Rheinland), Bürgermeisteramt,
3) Polizeisergeant, 4) Bewerber müssen körperlich gesund und
nüchtern sein, auch eine genügende Fertigkeit im Lesen und
Schreiben besitzen, 5) 6 Mopate, 6) auf 3 monatige Kün—
digung, 7) —, 8) 900 Mtk. Gehalt und 150 Mk. Kleider⸗
geld jaͤhrlich, 9) ja, je nach den Leistungen.
11. 2) sofort, wird bei der Einberufung bestimmt, 3)2
Packetträger, 4) Elementarschulkenntnisse und körperliche Rüstig—
eit., 53) 6 Monate. 6) auf 4wöchige Küundigqung. 7) 200 Mk.