Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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5) 6 Monate, 6) auf dreimonatige Kündigung, 7) —,
8) 1200 Mk. Gehalt jährlich, 9) bei guter Dieustführung
nach 5 bezw. 10 Jahren um je 75 Mk. steigend bis zum
Höchstbetrage von 1350 Mk., außerdem jährlich 72 Mk.
Kleidergeld und alle 3 Jahre 45 Mk. für einen Mantel,
10) dem Bewerbungsgesuche sind Lebenslauf, Militärpapiere
Civilversorgungsschein) und beglaubigte Zeugnisabschriften
heizufügen.
19. 2) 1. April 1893, Randerath, Kaiserl. Postamt,
3) Landbriefträger, 4) Elementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate,
3) auf Kündigung, 7) 200 Mk., kann durch Gehaltsabzüge
zedeckt werden, 8) 650 Mk. Gehalt und 60 Mk. Wohnungs⸗
geldzuschuß jährlich, 9 ja, 10) Bewerbungen sind an die
kaiserl. Ober-Postdirektion Aachen zu richten.
20. 2) 1. April 1893, Rheydt, Ober-Bürgermeisteramt,
3) Vollziehungsbeamter, 4) gute Schulkenntnisse und gute
Handschrift, guter Leumund und körperliche Rüstigkeit,
5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) keine, 8) 1100 Mk.
Behalt und 100 Me. Kleidergeld jährlich, 9) das Gehalt
steigt von 5H zu 5 Jahren um 1000 Mk. bis zum Höchst—
betrage von 1500 Mk., 10 die frühere Militär- oder Probe—
dienstzeit wird zur Hälfte angerechnet, jedoch nicht mehr als
5 Jahre dieser Dienstzeit.
21. 3) sofort, Simmern, Königl. Amtsgericht, 3) Lohn⸗
ichreiber, 4) leserliche Handschrift, 5) —, 6) einmonatige
dündigung, 7) —, 8) der von dem Herrn Landgerichts—
präsidenten festzusetzende Schreiblohn, 9) —, 10 in den
ersten Monaten wird die Beschäftigung keine volle sein.
22. 2) sofort, Sulzbach (bei Saurbrücken), Königliches
Amtsgericht, 3) Kanzleigehilfe (Lohns hreiber), 4) gute Hand⸗
schrift, 5) —, 6) in der Regel einmonatige Kündigung, die
Entlassung kann jedoch auch jederzeit erfolgen, 7) —,
8) der verdiente Schreiblohn, welcher für die Seite Schreib⸗
werk auf 5 bis 10 Pfg. festgesetzt wird, das monatliche Ein—
kommen wird voraussichtlich 60—80 Mk. betragen, 9) ja,
da der mit einem der niederen Sätze beginnende Schreiblohn
mit der Dauer der Dienstzeit auf einen höheren Satz gebracht
werden kann.
23. 2) sofort, Stationsort wird bei der Einberufung
bestimmt, Königl. Eisenbahnbetriebsamt Deutz-Gießen zu
Löln⸗Deutz, 3) 2 Weichensteller, 4) Kenntniß der Gegen—
stände des Volksunterrichts, körperliche Rüstigkeit, normales
Seh- und Hörvermögen, 5) 6 Monate, während welcher
Ausbildung im Bahnunterhaltungs-, Bahnbewachungs- und
Weichenstellerdienst, 6) auf Kündigung, 7) —, 8) je 800 Mk.
ährlich, nach der Probezeit und bestandener Pruͤfung An—
stellung mit 800 Mk. Gehalt und dem Wohnungsgeldzuschuß,
9) ja, bis zur Erreichung des Höchstgehaltes von 1200 Mk.
24. 2) sofort, Stationsort wird bei der Einberufung
bestimmt, Königl. Eisenbahnbetriebsamt Cöln (Cöln-Düren),
3) 34 Stationsaspiranten, 4) Bewerber müssen die für ihre
Dienstverrichtungen erforderliche Gesundheit, Rüstigkeit und
Bewandtheit, sowie ein ausreichendes Seh- und Hörvermögen
besitzen, namentlich die Farben richtig erkennen und unter—
scheiden können; die Anwärter müssen eine deutliche und
geläufige Handischrift, sowie Sicherheit in der Rechtschreibung
und in den gewöhnlichen Rechnungsarten einschließlich der
Dezimalbruch- und der Verhältnißrechnung besitzen, ferner
hinreichende Fähigkeit, sich schriftlich angemessen auszudrücken,
und genügende Kenntnisse in der Erdkunde, insvesondere
über Deutschland und die benachbarten Länder, 5) 1 Jahr,
Redoction dee iibamntsticen F — 66

nach dessen Ablauf zugleich die Prüfung zum Stations—
issistenten abzulegen ist, 6) nach zurückgelegter Probezeit und
zestandener Prüfung zunächst auf vierwöchige Kündigung,
päter kann die Anstellung auf Lebenszeit erfolgen, 7) 900
Mk., welche nach bestandener Prüfung zum Stationsassi—
tenten zu stellen bezw. durch Gehaltsabzüge zu decken sind,
3) je 95 Mk. und an theuren Orten eine widerrufliche Be—
oldungszulage bis zu 15 Mk. monatlich, 9) bei zufriedenstellenden
Leistungen und guter Führung nach 1 Jahr 110Mk., nach einem
veiteren Jahre 120 Mk. und nach 3 Jahren nach dem Eintritte
25M. monatl. nach bestandener Prüfung zum Stationsassisten—
en nach Maßgabe des Dienstalters und beim Freiwerden einer
tatsmäßigen Assistentenstelle Aufrücken in eine solche mit
»einem Gehalte von 1500 bis 2200 Mk. und dem gesezlichen
Wohnungsgeldzuschusse; diejenigen Anwärter, welche die
Prüfung zum Stationsvorsteher bezw. Güterexpedienten be—
tehen, rücken später in diese Stellen mit einem Gehalte
»on 1800 bis 2600 Mk. und bei Beförderung in höhere
Stellen mit einem solchen von 2100 bis 3200 Me. jährlich
ein, 10) vor der Annahme ist eine Vorprüfung abzulegen,
n welcher der Bewerber darzuthun hat, daß er die noth—
vendige allgemeine Vorbildung, insbesondere die unter 4)
zezeichneten Kenntnisse besitzt; die Vorprüfung wird bei
»emjenigen Königl. Eisenbahn-Betriebsamte abgenommen,
velches dem Wohnorte des Bewerbers zunächst gelegen ist;
owohl für die Reise zur Ablegung der Vorprüfung, als
ruch für den Dienstantritt wird die freie Fahrt auf den
inter Königl. preußischer Verwaltung stehenden Bahnen
zewilligt; Bewerbern, welche einen eigenen Hausstand
ühren, wird zum Dienstantritte die freie Fahrt auf den
orbezeichneten Eisenbahnen auch für die Personen ihres
hausstandes, sowie die frachtfreie Beförderung ihrer Haus—
jaltungsgegenstände gewährt; den Anstellungsbewerbungen
ind beizufügen: der Civilversorgungsschein, das Militär—
ührungszeugniß, sowie sonstige, in der Zeitfolge zusammen—
jängende Zeugnisse und ein in deutscher Sprache abgefaßter
Lebenslauf; Gesuch und Lebenslauf müssen von dem Be—
werber selbst verfaßt und geschrieben sein.
25. 2) 1. April 1893, Trier, Kaiserl. Postamt, 3)
Postschaffner, 4) körperliche Rüstigkeit, Gewandtheit,
Elementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf wöchige
dündigung, 7) 400 Mk, kann durch monatlichce Gehalts—
ibzüge von 9 Mk. gebildet werden, 8) 900 Mk. Gehalt und
144 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) Gehalt steigt
his 1500 Mk., 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl.
Dber-Postdirektion in Trier zu richten.

Spar- und Darlehnskasse für den Kreis Saarbrücken.
Im Monat Januar 1893 sind an Einlagen
eingezahlt. 1717089869,56 4b,
und zurückgenommen worden. . 147196,98 „,
Mithin Mehr-Einnahme. 23772,58 &
Saarbrücken, den 1. Februar 1898.
Der Rendant,
Dettweiler.

Saarbrücken, den 6, Februar 1883.
Der Könialiche Landrath. Bake

Fersag von Gebrüder oer n écccthrücke
            
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