120
Mk. jährlich, 10) Bewerbungen sind an die Kaiserliche Ober⸗
Postdirektion in Köln (Rhein) zu richten.
9. 2) 1. September 1893, im Bezirk der Kaiserlichen
Ober⸗Postdirektion Aachen, 8) Landbriefträger, 4 Elemen—
tarschulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) 200
Mk., kann durch Gehaltsabzüge gedeckt werden, 8) 6560 Mk.
Gehalt, 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9) ja, 10)
Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober-Postdirektion in
Aachen zu richten.
10. 2) sofort, St. Wendel, Königl. Landrathsamt, 3)
Kreisbote, 4) Besorgung der Botengänge, Reinigen der Ge—
schäftslokale, das Ofenheizen, Heften der Akten, Kuvertiren
der Briefe ꝛc,, hinreichende Fertigkeit im Abschreiben, 5) 6
Monate, 6) auf Zmonatige Kuͤndigung, 8) keine, 8) Anfangs⸗
gehalt 900 Mk., Wohnungsgeldzuschuß 108 Mk. jährlich,
9 das Gehalt steigt von 3 Zu 3 Jahren um 100 Mt. bezw.
80 Mk., bis mit 21 Dienstjahren der Höchstbetrag von 1800
Mk. erreicht ist.
11.2) 1. Oktober 1893, Trier, Kaiserl. Postamt, 3)
Postschaffner, M körperliche Gewandtheit, Rüstigkeit, Elemen—
tarschulkenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchige Kündigung,
7) 400 Mk., kann auch durch monatliche Gehaltsabzüge von
9Mk. gebildet werden, 8) 900 Mk. Gehalt, 141 Mke.
Wohnungsgeldzuschuß jährlich, 9 Gehalt steigt bis 1500
Mk. 10) Bewerbungen sind an die Kaiserl. Ober Postdirektion
in Trier zu richten.
12. 2) 1. Oktober 1893, Aachen, Kaiserl. Postamt 1,
3), Briefträger, 4) Elementarkenntnisse, 5) 6 Monate, 6)
auf Kündigung, 7) 400 Mk. kann durch Gehaltsabzüge ge—
deckt werden, 8) 900 Mt. jährlich, 180 Mk. Wohnungs—
geldzuschuß jährlich, 9) ja, 10) Bewerbungen sind an die
Kaiserl. Ober-Postdirektion in Aachen zu richten.
13. 2) 1. Oktober 1893, im Bezirk der Königl. Ober⸗
Postdirektion zu Aachen, 3) Landbriefträger, 4) Elementar⸗
schulkenntnisse, 53) 6 Monate, 6) auf Kuͤndigung, 7) 200
Mk. kann durch Gehaltsabzüge gedeckt werden, 8) 650 Mke.
Gehalt, 60. Mk. Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja, 10) Be—
werbungen sind an die Kaiserl. Ober-Postdirektion in Aachen
zu richten.
14. 2) sofort, im Verwaltungsbezirk des Königlichen
Fisenbahn-Betriebßbamts zu Saarbrücken, 8) 10 Aspiranten
für den Fahrdienst, zunächst als Bremser, 4) Kenntniß der
Gegenstände des Volksunterrichts, insbesondere Fähigkeit in
deutschen und lateinischen Buchstaben Gedrucktes und Ge—
schriebenes zu lesen, deutsch leserlich zu schreiben, in den 4
Grundarten mit ganzen benannten Zaählen zu rechnen, 5) 6
Monate, 6) nach“ Ablegung der Prüfung auf Kündigung,
bei Beförderung zum Packmeister auf Lebenszeit, 7) erst in
den Stellen als Packmeister und Zugführer, 8) je 800 Me.
jährlich, 9) Anstellung als Bremser mit einem Gehalte von
800 bis 1200 Mk. nach bestandener Prüfung zum Schaffner
von 900 bis 1200 Mk., zum Packmeister und Zugführer
bis zu einem Höchstgehalt von 1800 Mk., nebenbei den
Wohnungsgeldzuschuß, 10) Bewerber müssen hinsichtlich der
unter Nr. 4 geforderten Kenntnisse eine Vorprüfung ab—
legen; den Bewerbungen sind der Civilversorgungsschein,
ein amtliches Führungsattest, sowie die sonstigen vorhandenen
Zeugnisse und ein in deuischer Sprache abgefaßter Lebens⸗
lauf beizufügen.
15. 2) sofort, im Verwaltungsbezirk des Königlichen
isenbahn⸗Betriebßamis zu Saarbrucken, 3) 10 Aspiranien
für den Bahnbewachungs- umd Weichenstellerdienst, Kenntniß
der Gegenstände des Volksunterrichts, insbesondere
Fähigkeit, in deutschen und lateinischen Buchstaben Gedrucktes
und Geschriebenes zu lesen, deutsch leserlich zu schreiben, in
den 4 Grundarten mit ganzen benannten Zahlen zu rechnen
5) 6 Monate, 6) nach Ablegung der Prüfung auf Kündigung,
7) keine, 8) je 700 Mk im Bahnbewachungs- und 800 Mk.
im Weichenstellerdienst jährlich, 9) auf Anstellung als Bahn—
wärter mit einem Gehalt von 700 bis 900 Mk., als Weichen⸗
steller von 800 bis 1200 Mk., als Weichensteller J. Klasse
mit 1000 bis 1500 Mk., nebenbei den Wohnungsgeldzu—
schuß oder Dienstwohnung, 10) Bewerber müssen hinsichtlich
der unter Nr. 4 geforderten Kenntnisse eine Vorprüfung
ablegen; den Bewerbungen sind der Civilversorgungsschein,
ein amtliches Führungsattest, sowie die sonstigen vorhandenen
Zeugnisse und ein in deutscher Sprache abgefaßter Lebens—
lauf beizufügen.
16. 2) sofort, Mayen, Amtsgericht, 3) 2 Kanzleige
hilfen, 4) fehlerlose, leserliche und saubere Handschrift, 5) —,
6) auf jederzeitige Entlassung, jedoch soll der Entlassung in
der Regel eine 2monatige Kündigung vorangehen, 7) keine,
8) nach Festsetzung des Herrn Landgerichtspräsidenten von
je 5 bis 10 Pfg. für die Seite, jährlich 7000 bis 8000
Seiten Schreibwerk, und, soweit Stundenarbeit in Berech—
nung kommt, 25 bis 40 Pfg. pro Stunde, 9) durch Er—
höhung des Schreiblohns bis zu 10 Pfg. für die Seite
und durch Gewährung eines Mindesteinkommens bis zu 82
Mk. monatlich nach hjähriger ununterbrochener Beschäftigung.
17. 2) sofort, Siegburg-Mülldorf, Bürgermeisteramt
Menden, 3) Polizeisergeant, 4) körperliche Rüstigkeit, Energie
und Nüchternheit sowie einige Gewandtheit in der Anfertigung
schriftlicher Arbeiten, sowie Vertrautsein mit den ländlichen
Verhältnissen, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) keine,
8) 750 Mk. jährlich, 9) nein, 10) die Stelle ist nicht
pensionsberechtigt.
18. 2) sofort, St. Goar. Amtsgericht, 3) Kanzleigehülfe
Lohnschreiber), 4) eine deutliche Handschrift und die Fähig—
keit, auch weniger lesbar Geschriebenes genau und ortho—
graphisch richtig abzuschreiben, 5). —, 6) auf Kündigung,
7) keine, 8) pro Seite von 20 Zeilen mit je 12 Silben
8 bis 9 Pfg. so daß sich je nach Leistungsfähigkeit ein Ein—
kommen von ungefähr 60 bis 66 Mk. monatlich erzielen
läßt, vorausgesetzt, daß stets genügendes Arbeitsmaterial
vorhanden ist, 9) nein.
19. 2) sofort, St. Johann a. Saar, Intendantur
8. Armee-Korps, 3) Nachtwächter, beim Neubau eins Kaserne⸗
ments für ein Regiment Kavallerie, 4) Besitz des Civilver—
sorgungsscheins; Bewerber muß körperlich ruͤstig, energisch,
zuverlässig und im Besitze eines scharfen Hör⸗ und Sehver—
mögens sein, 5) keine, 6) auf 4wöchige Kündigung, 8) keine,
8) 2 Mk. 50 Pfg. täglich, 9 nein, 10) Bewerbungen sind
an die Königl. Regierungsbaumeister Richter in Saarbrücken
zu richten.
20. 2) 1. August 1898, Trarbach, Bürgermeisteramt,
3) städtischer Polizeisergennt und Burkaubote, 4) Energie
und Zuverlässigkeit, gute Handschrift und einige Gewandtheit
im schriftlichen Ausdruck, 5) 6 Monate, 6) zunächst auf
Z monatige Kündigung, 7) keine, 8) 900 Mk. Gehalt, 200 Mk
Miethsentschädigung und 250 Mk. Nebeneinnahmen jährlich,
9) kann zur Zeit noch nicht bestimmt werden, 10) Bewerber
muß im Stande sein, die polizeilichen Register selbstständig
zu führen und kleinere Expeditionen in Polizeisachen zu
erledigen; die Stelle ist nicht pensionsberechtigt.