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eine widerrufliche Besoldungszulage von 180 AM. jährlich,
die Zulage ermäßigt sich bei der ersten Erhöhung der Be—
soldung auf 120 M und fällt bei der zweiten Erhöhung
fort, 9) nach 1 Jahr 1320 M, nach 2 Jahren 1440 M,
nach 8 Jahren 1500 M, nach 7 Jahren 1650 M, nach
10 Jahren 1800 M und nach 18 Jahren 1950 A. jährlich,
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Stelle als Betriebssekretär erfolgt ist, das Gehalt als Be—
triebssekretär beträgt 1800 M. bis 2700 Ab. nebst dem be—⸗
stimmungsmäßigen Wohnungsgeldzuschuß; diejenigen An—
wärter, welche die Prüfung zum Eisenbahnsekretär bestehen,
rücken später in diese Stellen mit einem Gehalt von 2100
bis 3600 M. jährlich ein, 10) Bewerber dürfen das 40.
Lebensjahr nicht überschritten haben, müssen im Besitze des
Civilversorgungsscheins sein, sich einer Vorprüfung unterziehen
und nach Ablauf von 2 Jahren die Prüfung zum Betriebs—
sekretär ablegen; zur Abnahme der Vorprüfung, welche ent—
weder bei der anstellenden Behörde oder bei dem, dem
Wohnorte des Bewerbers zunächst gelegenen Königl. Eisen⸗
bahn-Betriebsamt ꝛc. erfolgt, wird freie Fahrt auf den
preußischen Staatsbahnen bewilligt; ebenso wird beim Dienst—
antritt den Bewerbern und den Personen ihres Hausstandes
freie Fahrt und auch freie Beförderung des Umzugsguts
auf den bezeichneten Bahnen bewilligt.
3. 2) 1. November 1891, Cöln (Rhein), Postamt 2,
8) Postschaffner, 4) Elementarschulbildung, 5) 6 Monate,
6) auf 4wöchige Kündigung, 7) 400 MA. kann durch Ge—⸗
haltsabzüge gebildet werden, 8) 900 M. Gehalt, 180 M.
Wohnungsgeldzuschuß, 9) das Gehalt steigt bis 1500 4.
jährlich, 10) Bewerbungen sind an die Ober-Postdirektion
in Cöln (Rhein) zu richten.
4. 2) sofort, Euskirchen, Amtsgericht, 3) Hilfsgerichts⸗
diener, 4) — 5) —, 6) auf jederzeitigen Widerruf, 7)
—, 8) 800 M jährlich, 9) nein, 10) Bewerbungen sind
an den Präfidenten des Ober-Landesgerichts in Cöln zu richten.
5. 2) jetzt, Holzerath (im Landkreise Trier), Bürger⸗
meisteramt Irsch-Schöndorf, 3) Gemeindeförster, 4) An—
stellungsberechtigung, 5) —, 6) —, 7) —, 8) 900 M. Baar—⸗
gehalt, 120 4. Wohnungsmiethsentschädigung, 14 rm Derb⸗
und 20 rm Reiserholz im Werthe von 60 MA, 9) —, 10)
Bewerbungen sind bis 28. September 1891 unter Vorlage
der Zeugnisse ꝛc. einzureichen.
6. 2) sofort, Saarbrücken, Intendantur 8. Armee-Corps,
3) Baubote, 4) der Bewerber muß eine gute Führung nach—
weisen und die erforderlichen Botengänge zurücklegen können,
5) keine, 6) auf 4 wöchige Kündigung, 7) keine, 8) 1 Mk.
50 Pf. täglich, 9) nein, 10) Bewerbungen sind an den
Garnison-Baubeamten in Trier einzureichen.
7. 2) sofort, Saarbrücken, Intendantur 8. Armee-Corps,
3) Nachtwächter, 4) Bewerber muß von starkem Körperbau
und darf nicht feige sein, erwünscht ist, wenn Bewerber zu
seiner Unterstützung bei der nächtlichen Sicherung der Bau—
stelle einen großen Hund hält, 5) keine, 6) auf 4 wöchige
Kündigung, 7) keine, 8) 2 Mk. 50 Pf. täglich, 9) nein,
10) Bewerbungen sind an den Garnison-Baubeamten in
Trier einzureichen.
8. 2) sofort, Stationsort wird bei der Einberufung
bestimmt, Königl. Eisenbahn-Betriebsamt Aachen, 3) 4
Telegraphenaspiranten, 4) körperliche Rüstigkeit, normales
Seh⸗ und Hörvermögen, Fähigkeit, eine schriftliche Anzeige
in angemessener Form zu erstatten, Rechnen in den 4 Grund—
arten auch mit gewöhnlichen und Dezimalbrüchen, allgemeine
Kenntniß in der Erdkunde über Deutschland und die angren—
zenden Länder, 5) 9 Monate, nach deren Ablauf die Prü—
fung zum Telegraphisten abzulegen ist, 6) zunächst auf
Kündigung, später kann Anstellung auf Lebenszeit erfolgen,
7) —, 8) beim Eintritt in den Dienst je 1020 M., nach
Ablauf von 1 Jahre nach dem Entritt 1140 M, nach Ab—
lauf von 2 Jahren nach dem Eintritt 1200 M. Jahresbe⸗
soldung, 9) ja, durch Verleihung einer etatsmäßigen
Telegraphistenstelle Gehalt 1200 bis 1800 4 jährlich und
Wohnungsgeldzuschuß oder Dienstwohnung, 10) Bewerber
müssen im Besitze des Civilversorgungsscheins sein und dürfen
das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben; ein
Fragebogen, aus welchem ersichtlich ist, welche Zeugnisse
einzureichen sind, wird auf Verlangen übersandt; falls eine
Vorprüfung als nothwendig erachtet wird, ist dieselbe bei
den, dem Wohnorte des Bewerbers nächttgelegenen Eisen—
bahnbehörden abzulegen; zur Reise nach dem Prüfungsorte
und zurück wird freie Fahrt auf den preußischen Staatsbahnen
gewährt; bei der Einberufung zum Dienst wird neben
freier Fahrt für den Stellenanwärter und dessen Familie
auch freie Beförderung des Umzugsguts auf den genannten
Bahnen bewilligt.
Saarbrücken, den 17. August 18091.
Der Königliche Landrath, J. V.: v. Bötticher, Ras.Assessor
EZXZ
OHeffentlicher Anzeiger.
Bekanntmachung.
Der Metzgermeister Jakob Aßmus zu Wahlschied beabsich
tigt, auf den seinem Vater Gottfried Wilhelm Aßz mus zugehö—
rigen, auf dem Banne der Gemeinde Wablschied, Flur 1Nr.
08/442 und 735,443 belegenen Grundstücken ein Schlachthaus
zu errichten.
In Gemäßheit, des 817 der Gewerbe-Ordnung vom 1. Juli
1883 und der Rr. 34 ff. der Ministerial-Anweisung vom 18. Juli
1884 wird dieses 3 zur allgemeinen Kenntniß gebracht
mit dem Bemerken, daß die Beschreibung und Zeichnung der An⸗
lage in meinem Amtslocale zur Einsicht offen liegen.
Etwaige Einwendungen gegen die Ausführung der beabsich—
tigten Anlage sind innerhalb 14 Tagen bei der unterzeichneten
Polizeiverwaltung schriftlich in 2 Exemplaren oder zu Vrotokoll
anzubringen.
Diese Frist nimmt ihren Anfang mit Ablauf des Tages, an
welchem, das die gegenwärtige Bekanntmachung enthaltende Saar⸗
brücker Kreisblatt ausgegeben wird.
WRriach Ablauf der vorhezeichneten Frist können Einwendungen
in dem Verfahren nicht mehr angebracht werden. Zur Erörterung
der rechtzeitig erhobenen Einwendungen wird Termin auf
Donnerstag, den 3. September er. Vormittags 10 Uhr.
auf meinem Ämtslokale anberaumt mit der Eröffnung, daß im
Falle des Ausbleibens des Unternehmers oder der Widersprechen⸗
den gleichwohl mit der Erörterung der Einwendungen wird vor⸗
gegangen werden.
Heusweiler, den 12. August 1891. J
Die Volizei⸗Verwaltung.
Der Bürgermeister.
CVCIOOS.
Vodaction des nicht⸗ amtlichen Theils. Druck und Verlaag yon Gebräder Hofer in Saarbrücken