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und bisher von der Civilgemeinde Malstatt-Bur—⸗
wpe R Kirchenbaufonds von rund 15000
Mark,
Die aus freiwilligen Beiträgen des Kirchenbau—
dereins gesammelte Summe von rund 8000 Mark.
Die vom 1. November 1887 ab von den Katho—
liken der neuen Pfarrei erhobenen Umlagebeträge
Beschlüsse des Kirchenvorstandes von St Johann
dom 9. März und 83. November, und der Ge—
neindevertretung vom 13. März 1887).
Für die Ausstaitung der Kirche überweise ich eine
mir zur Verfügung gestellte Gabe von 8000 Mk.
IV. Der Pfarrer oder Hülfsgeistliche von Malstatt erhält:
1. aus den durch Umlagen aufzubringenden Mitteln
der Pfarrei ein Gehalt von 1800 Mark, vor—
hehalilich anderweitiger Regelung im Falle der
Bewährung eines Stoatszuschusses;
2. die üblichen Kasualien und Stolgebühren.
Die Katholiken der Pfarrei Malstatt sind zur Be—
streitung sämmtlicher Kosten des Kultus nach Maß—
zabe der bestehenden kirchlichen und staatlichen Be—
stimmungen verpflichtet.
Trier, den 18. August 1888.
Der Bischof von Trier.
(L. 8.) gez. ̃ M. Felix Korum.
Nr. 4020.
Die nach der vorstehenden Urkunde vom 18. August
d. J. seitens des Bischofs von Trier kirchlicherseits aus—
gesprochene Errichtung und Umschreibung der katholischen
Pfarrei Malstatt wird auf Grund der von dem Minister
der geistlichen, Unterrichtss und Medizinal-Angelegenheiten
mittelst Erlasses vom 30. Juni d. J. C. II. Nr. 22858 uns
ertheilten Ermächtigung hierdurch von Staatswegen bestätigt
und in Vollzug gesetzt.
Trier, den 4. September 1888.
(L. 8.)
Konigliche Regierung,
Abtheilung für Kirchen⸗ und Schulwesen.
von Geldern.
Im Anschlusse an unsere Bekanntmachung vom 9.
Juli d. J. II. 115 (Amtsblatt Nr. 28 Seite 288), die
Erhebung einer Haussammlung bei den evangelischen Be—
wohnern der Rheinprovinz zu Gunsten eines Neubaues der
evangelischen Kirche in Betzdorf betreffend, bringen wir zur
senniniß, daß der Herr Ober-Präsident der Rheinprovinz
durch Erilaß vom 18. v. Mts. Nr. 8625 auch die nach⸗
genannten Personen zur Erhebung dieser Sammlung zu—⸗
gelassen hat:
1. H. V. Kratz aus Elherfeld,
2. Reinh. Kratz aus Elberfeld,
3. Benj. Hammes aus Elberfeld,
4. J. H. PVitsch aus Kalk,
5. Herm. Runkel aus Grumet bei Nümbrecht.
Trier, den 7. September 1888.
Der Lehrerin Amalia Kablé in St. Johann ist die
Erlaubniß zur Anlegung und Leitung einer höheren Mäd⸗
hhenschule daselbst von uns widerruflich ertheilt worden.
Trier, den 8. September 1888.
Der evangelische Ober-Kirchenrath hat durch Erlaß
om 9. Januar d. J. die Abhaltung einer einmaligen
Sammlung in den evangelischen Kirchen der Rheinprovinz
für den Bau eines gottesdienstlichen Gebäudes in Ober—
bantenberg genehmigt, und ist für dieselbe seitens des
Königl. Confistoriums der Rheinprovinz der Termin auf
den 17. Sonntag nach Trinitatis, den 23. September d. J.
festgesetzt worden.
Die Königlichen Steuerkassen werden angewiesen, die
eingehenden Erlräge in Empfang zu nehmen und an unsere
Haupt-Kasse abzuliefern.
Eine Darstellung der Verhältnisse, welche die Bewil—
ligung der Sammlung begründen, gelangt durch das kirch—
liche Amtsblatt des Consistoriums zur Veröffentlichung.
Trier, den 11. September 1888.
Bekanntmachung anderer Behörden.
Belobigung.
Bei dem am 15. Februar d. J. auf der Grube Kreuz⸗
Jräben vorgekommenen Unglücksfalle und den darauf fol—
genden schwierigen und gefährlichen Arbeiten — bei welchen
alle zur Hülfe herbeigeeilten Bergarbeiter muthig und, un⸗
verdrossen mit ihrer ganzen Kraft eingetreten sind —
haben sich
der Bergassessor Ewald Hilger zu Sulzbach,
der Obersteiger JFohann Sonder mann zu Sulzbach,
der Obersteiger Eduard Jakob zu Sulzbach,
der Steiger Peter Kramer zu Sulzbach,
der Steiger Peter Wesber zu Altenwald,
der Steiger Friedrich Ghaser zu Kreuzgräben,
der Steiger Karl Schenkelberger zu Altenwald
der Steiger Ludwig Wunn zu Sulzbach,
der Steiger Jakob Wilding zu Sulzbach,
der Steiger Eduard Wahlster zu Sulzbach,
der Bergmann Peter Keßler 2 zu Quierschied,
der Bergmann Peter Maron zu Quierschied,
der Bergmann Karl Kuhn zu Sulzbach,
der Bergmann Philipp Nackas zu Wahlschied,
der Bergmann Christian Kamp zu Sulzbach,
der Bergmann Heinrich Bastuck zu Wahlschied,
der Bergmann Jakob Andres zu Quierschied und
der Bergmann Gustav Naumann zu Quierschied
burch besonders aufopfernde Betheiligung hervorgethan.
Solches wird im Auftrage des Herrn Ministers der
off entlichen Arbeiten hiermit in belobigender Anerkennung
zuͤr öffentlichen Kenntniß gebracht.
Saarbrücken, den 10. September 1888.
Konigliche Bergwerksdirektion.
Nasse.
Personal-Chronik.
Die Lehrerin Susanna Endres zu Scheidchen, ist an
die katholische Schule zu Quierschied, im Kreise Saarbrücken.
provisorisch berufen worden.
Der evangel. Lehrer Friedrich Geiß zu St. Arnual,
reis Saarbrücken, ist in dieser Eigenschaft definitiv be—
stätigt worden.