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mien in angemessenen Fällen, z. B. bei der Unzeige von
Fischvergiftungen mittelst Anwendung von „Kockels-Körnern“
und dergl. Die geringe Zahl der insbesondere für die
Vertilgung von Fischreihern bisher beantragten Prämien
läßt darauf schließen, daß das Vorgehen des Vereins in
dieser Beziehung der Bevölkerung nicht genügend bekannt ist.
Saarbrücken, den 2. September 1888.
—X
Die Schulamts-Bewerberin Martha Manke zu von der
Heydt ist an die evangelische Schule zu Malstatt-Burbach,
mn Kreise Saarbrücken, provisorich berufen worden.
Der Schulamts-Bewerber Theobald aus Niederemmel
ist an die katholische Schule zu Brebach, im Kreise Saar—
hrücken, provisorisch berufen worden.
Auszug aus der Vacanzenliste
fuͤr Militair⸗Anwärter.
Die Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo? bei
welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Bezeichnung
der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden. 5) Dauer
der etwa der Änstellung vorangehenden Probezeit. 6) Ob die An—
ttellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt. 7) Betrag der
u besiellenden Kaulion und ob dieselbe durch Gehaltsabzüge gedeckt
werden kann. 8) Einkommen der Stelle. 9) Ob Aussicht auf Ver⸗
hesserunaen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) in allernächster Zeit, Aachen, Polizeidirektion,
3) mehrere Schutzmünner, 4) Nüchternheit, Energie, gutes
moralisches Verhalten, körperliche Gesundheit und Rüstigkeit,
zutes Auffossungspermögen und genügende Gewandtheit in
der schriftlichen Darstellung; auch müssen die Bewerber
schuldenfrei sein, 5) 6 Monate, 6) zunächst probeweise,
event. später definitiv, d. i. auf Lebenszeit, 7) —, 8) je
60 M. Gehalt und 180.4. Wohnungsgeldzuschuß pro Jahr;
die Equipirung erfolgt auf Kosten der Stadt Aachen, 9)
ja, durch succesives Aufrücken in die II. und J. Gehaltskasse
ad 1080 und bezw. 1200 Mk. pro Jahr; der Wohnungs—
geldzuschuß bleibt unverändert, 10) während der Probezeit
wird der Wohnungsgeldzuschuß nicht gezahlt, sondern nur
eine Remuneration in Höhe des Maximalgehaltes.
2. 2) 1. Oktober 1888, Köln, Ober-Bürgermeisteramt,
3) Flurschütz, 4) Befähigung, ein kurzes Protokoll anzu—
fertigen, und deutsche Handschrift, 5) 6 Monate, 6) auf
—D——
berechtigung, 7) —, 8) 1100 Mtk. Gehalt und 60 Mtk.
Kleidergeld, 9) Gehalt steigt von 4 zu 4 Jahren um 60
M. bis zu 1400 M, 10) persönliche Vorstellung erforderlich;
Bewerber dürfen nicht über 35 Jahre alt sein und haben
der Bewerbung die Zeugnisse und einen kurzen selbst an⸗
gefertigten Lebenslauf beizufügen.
3. 2) 1. Oktober 1888, Cöln, Regierung, 8) Hilfsbote,
4) Botendienst und Aktenheften, 5) 6 Wochen, 6) auf
Kündigung, 7) —, 8) 900 M., 9) ja, 10) dem Gesuche
sind beizufügen: Lebenslauf, Civilversorgungsschein im
Original oder in beglaubigter Abschrift, Führungs- und
sonstige Zeugnisse.
4.2) baldigst, Düren, Bürgermeisteramt, 8) Nachtwächter,
4) muß körperlich rüstig sein, gut sehen, ordentlich lesen und
schreiben können 5) —, 6) auf 14tägige Kündigung, 7) —,
8) 1. 80 5 täglich, 9) ja, nach einem Jahre bei tadel—
coser Führung 1A 90 5 Cund nach 2 Jahren 24 täglich.
5. 2) sofort, Merzig (Saar), Bürgermeisteramt der
Stadt Merzig, 8) Polizeidiener, der gleichzeitig Vollziehungs⸗
beamter ist, 4) Befähigung, selbstständig Protokollarverhand—
lungen aufnehmen und die schriftlichen Arbeiten eines Voll—
ziehungsbeamten versehen zu können; Kenntniß des Wege—
und Obstbaues, 5) 1 Jahr, 6) auf 8 monatliche Kündigung,
7) 150 M, die durch Gehaltsabzüge gedeckt werden können,
8) während des Probejahres 250 M. Gehalt, Exekutions⸗
gebühren und Einnahme aus der Ortsschelle, zusammen
garantirt auf einen Minimalbetrag von 750 M, dazu
80 M. Uniformirungsgelder; definitive Regelung der Ge—⸗
haltsfrage tritt nach Ablauf des Probejahres ein, 9) vor—
läufig nicht, 10) die in Rede stehende Stelle ist eine nen
eingerichtete; persönliche Vorstellung des Bewerbers ist
sehr erwünscht.
Sparkasse des Kreises Saarbrücken.
Im Monat August sind an Einlagen
eingezahltt.. . 142012,78 .
und zurückgenommen worden. .. 80996,46 ,
Mithin Mehr-Einnahme. 61016,832 M.
Saarbrücken, den 1. September 1888.
Der Rendant,
Dettweiler.
Saarbrücken, den 10. September 1888.
Der Königliche Landrath zur Nedden.
Oeffentlicher Anzeiger.“
Bekanntmachung.
Samstag den 15. d. Mts. vormittags 11 Uhr, wird
auf meinem Büureau
die Herstellung eines Brunnenschachtes, sowie die
dieferung und Aufstellung einer Saug- und Druck⸗—
pumpe am Schulhause zu Sprengen — Elm, veran⸗
schlagt zu 460 M.,
zffentlich an den Mindestfordernden verdungen werden.
Der Kostenanschlag liegt hier zur Einsicht offen.
Bous, den 1. September 1888. Sprochetunden täglich von V-12 und 14-6 Uhr.
Der Bürgermeister, Ehentheurer. ndkamittonte andon von 181 Dhr tnnnuebat Pornckeiehtieane.
Redaction des nicht-amtlichen Theils. Druck und Verlag von Gebrüder Hofer in Saarbrücken.
E. CutbDOAd.
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Marxktplatæ 5. — — Aoehkðppelor.
RehaAndIung alIer Zuühnleiden;z
Anfertigung Künstlieher Zühne in Gold, Platin u. Kautschuk:
Fullunx und Reinigung der Zähno; Zahnziehen.