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stellung auf Lebenszeit oder auf Kuündigung erfolgt. 7) Betrag der
zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Gehaltsabzüge gedeckt
werden kann. 8) Einkommen der Stelle. 9) Ob Aussicht auf Ver⸗
besserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) 1. Mai 1887, Burgbrohl, Bürgermeisteramt,
3) Polizeidiener, 4) die Dienste eines Polizeidieners und
eines Wege-Aufsehers, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung,
7) keine, 8) 700 4, 9) möglich, aber nicht sicher.
2. 2) 1. Mai 1887, Cöln, Bahnpostamt Nr. 24, Ober⸗
Postdirektion Cöln, 8) Postschaffner, 4) Elementarschulkennt⸗
nisse, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchentliche Kündigung. 7)
400 MAb, kann durch Besoldungsabzüge gebildet werden, 8)
800 M. Gehalt und 180 M. Wohnunqsgeldzuschuß, 9) bis
1350
3. 2) sogleich, Aachen, Postamt, 3) 2 Packetträger,
4) Elementarschulkenntnisie, 5) 6 Monate, 6) auf Kündi—
gung, 7) 200 M, kann durch Abzüge gebildet werden, 8)
ie 750 4 Gehalt und 180 M. Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja.
4. 2) spätestens am 1. Juni 1887, Ahrweiler, Amtsgericht,
3) Kanzleigehilfe (Lohnschreiber), 4) deutliche, gute
und flotte Handschrift, 5) —, 6) auf Kündigung, 7) —,
8) durchschnittlich 50 55 46. monatlich, 9) zur Zeit nicht.
5. 2) sogleich, Burtscheid (Bezirk Aachen), Postamt,
8) Packetträger, 4) Elementarschulkenntnisse, 5) 6 Monate,
6) auf Kündigung, 7) 200 MAb, kann durch Abzüge ge—
bildet werden, 8) Gehalt 750 M. und 180 M. Wohnunds⸗
geldzuschuß, 9 ja.
6. 2) 1. Juli 1887, Castellaun, Postamt, 3) Land⸗
briefträger, 4) Elementarschulkenntnisse und körperliche Rüstig—
keit, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchentliche Kündigung, 7)
200 M, kann durch Abzüge gebildet werden, 8) 540 M.
Gehalt und 60 M. Wohnungseldzuschust, 9) ja, 10) Be—
werbungen sind an die Ober-Postdirektion in Koblenz zu
richten.
7. N sofort, wird bei der Einberufung bestimmt, 8)
3 Postschaffner, 4) Elementarschulkenntnisse und körperliche
Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4wöchentliche Kündigung,
7) 400 Mb, kann durch Gehaltsabzüge gebildet werden, 8)
je 800 Mb. Gehalt und der Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja,
10) Bewerbunen sind an die Ober⸗-Postdirektion in Koblenz
zu richten.
8. 3) die Vacanz ist bereits eingetreten und ist die
Stelle sofort zu besetzen, Aachen, Königl. technische Hoch—
schule, 3) Laboratoriumsdiener, 4) kräftige Gesundheit, starke
Körperkonstitution, bestandene Lehre als Metall⸗ oder Feuer⸗
ar beiter (Mechaniker, Schlosser, Schmied ꝛc.); im Nolhfalle
würde auch ein Holzarbeiter (Tischler, Drechsler ꝛc.) ge—
nommen werden, 5) bis zum J. Juli 1887, 6) auf Kündi—
gung, 7) —, 8) 1050 A jährlich, 9) vorläufig nicht, in
Zukunft aber nicht ausgeschlossen, 10) die einzuͤreiche nden
Gesuche sind mit Zeugnissen, einem ärztlichen Atteste über
den Gesundheitszustand und einem selbstgeschriebenen Lebens—
laufe zu belegen.
9. 2) ist vorhanden, Bonn, Universitätskuratorium, 3)
Diener bei dem paläontologischen Museum und Institut,
M gute Handschrift, mechanisches Geschick zur Ausführung
der vorkommenden kleineren Handarbeiten und köcperliche
Rüstigkeit zur Begleitung auf geognostischen Ausflügen, 5)
3 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —, 8 900 M. Remuneration
jährlich, 9) —.
10. 2) Jofort, auf den Stationen des Königl. Eisen⸗
bahn⸗Betriebsamts Coblenz, Eisenbahn-Betriebsamt Coblenz,
3), 30 Hilfsweichensteller, 4),, Bewerber dürfen das 46.
Lebensiahr nicht üherschritten haben und müssen körperliche
Rüstigkeit, namentlich normales Hör⸗ und Sehvermögen,
Kenntniß des Rechnens mit den 41 Spezies in benannten
Zahlen besitzen, 5) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7) —,
8) von je 657 4 bis 810 M. pro Jahr, 9) nach Ein—
rücken in eine etatsmäßige Stelle neben dem tarifmäßigen
Wohnungsgeldzuschuß bis 1050 M. jährlich, 10) Bewerber
haben sich einer Vorprüfung zu unterwerfen und nach Ab—
lauf von 6 Monaten die Prufung zum Weichensteller ab⸗
zulegen.
11. 2) sofort, auf den Strecken des Königl. Eisenbahn⸗
Betriebsamts Coblenz, Eisenbahn-Betriebsamt Coblenz, 8)
30 Hilsfbahnwärter, 4) Bewerber dürfen das 40. Lebensjahr
nicht überschritten haben und müssen körperliche Rüstig—
leit, namentlich normales Hör- und Sehvermögen, Kennt—
niß des Rechnens mit den 4 Spezies in benannten Zahlen
vesitzen, 5) —, 6) auf Kündigung, 7) —, 8) je 660 4
ährlich, 9) nach Einrücken in eine etatsmäßige Stelle neben
dem tarifmäßigen Wohnungsgeldzuschuß bis zu 750 4 jähr⸗-lich,
10) Bewerber haben sich einer Vorprüfung zu unter⸗
verfen und nach Ablauf von 6 Monaten die Vrüfung als
Bahnwärter abzulegen.
12. 2) sofort, auf den Stationen des Königl. Eisen—⸗
bahn⸗Betriebsamts Coblenz, Eisenbahn-Betriebsamt Coblenz,
8) 30 Hilfsbremser, 4) Kenntnisse der Gegenstände
des Volksunterrichts, insbesondere deutsch Lesen und Schrei—
ben, ersteres auch in lateinischen Buchstaben, und Rechnen
in den 4 Spezies mit ganzen benannten Zahlen; das 40.
Lebensjahr darf nicht überschritten sein, 5) 6 Monate, 6)
auf Kündigung, 7) —, 8) je 690 M jährlich, 9) bei An—
stellung als Bremser mit einem Jahresgehalte von 690 M.
dis 990 . nebst Wohnungsgeldzuschuß; später event. Be—
örderung zum Schaffner, Packmeister und Zugführer, 10)
Bewerber müssen sich einer Vorprüfung unterziehen und
nach 6 Monaten die reglementsmäßige Prüfung ablegen.
13. 2) sofort, auf verschiedenen Stationen des Königl.
Eisenbahn-Betriebsamts Coblenz, Eisenbahn-Betriebsamt
Codlenz, 83) 4 Weichensteller J. Klasse, 4) Bewerber dürfen
das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben und müssen
körperliche Rüstigkeit, namentlich normales Hör- und Seh—
overmögen besitzen, ferner müssen Anwärter in deutschen
und lateinischen Buchstaben Gedrucktes und Geschriebenes
lesen, deutsch lesersich schreiben und mit ganzen benannten
Zahlen in den 4 Grundarten — einschließlich der Dezimal—
oruchrechnung — rechnen können, 5) 9 Monate (3 Monate im
Weichensteller⸗ und 6 Monate im Stations- ꝛc. Dienste),
6) auf Kündigung, 7) 150 MA, 8) je 990 M. Gehalt und
der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß, 9) Gehalt steigt bis
zu 1200 A6, 10) Bewerber haben sich einer Vorprüfung
und nach 9 Monaten einer Hauptprüfung zu unterziehen.
14. 2) 1. Juli 1887, wird bei der Einberufung be—⸗—
stimmt, Ober⸗Postdirektion in Coblenz, 3) Packetträger, 4)
Elementarschulkenntnisse und körperliche Rüstigkeit, 5) 6 Mo—
nate, 6) auf 4wöchentliche Kundigung, 7) 200 M, kann
durch Gehaltsabzüge gebildet werden, 8) 700 . jährlich
und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja.
15. 2) 1. August 1887, Cöln, Garnisonverwaltung, 3)
Kasernenwärter, 4) Besitz des Civilversorgungsscheines, Ge—
sundheit und körperliche Rüstigkeit, geordnete Lebensverhält⸗
nisse, Schuldenfreiheit; Angabe der Beschäftigung und Dienst⸗
verhältnisse seit dem Ausscheiden aus dem Militär bis zum
Tage der Bewerbung, 5) 6 Monate, 6) auf 6 wöchent⸗
liche Kündigung, 7) —, 8) 50 M. monatlich; Deputate
an Feuerungs⸗ und Erleuchtungsmaterialien nebst freier
Wohnung, 9) bis 70 M,. monatlich, 10) Bewerbungen —