Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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der Militairpopiere, Führungsatteste und sonstigen Ausweise
über die Lebens- bezw. Dienstverhältnisse sind an die In—
sendantur 8. Armee-Korps zu Coblenz zu richten; die Reise
nach dem Anstellungsorte und event. von da zurück, sowie
etwaige Reisen zum Orte der militairärztlichen Untersuchung
behufs Feststellung der körperlichen Qualifikation haben die
Bewerber auf eigene Kosten zu machen, Marketenderei⸗
betrieb kann nicht in Aussicht gestellt werden.
4. 2) 1. Mai 1886, Deutz, Postamt, Ober-⸗Postdirek⸗
tion zu Köln (Rhein), 3) Briefträger, 4) Elmentarschul⸗
lenntnisse, 5) 6 Monate, 6) auf 4 wöchenliche Kündigung,
7) 400 MAb, kann durch Gehaltsabzüge gebildet werden,
8) 800 M. Gehalt und 180 M. Wohnungsgeldzuschuß, 9)
bis 1350 4M.
5. 2) —, Daaden, Amätsgericht, 83) Kanzleigehilfe, 4)
Gewandtheit im Kanzleidienst, 5) —, 6) auf 1monatliche
Kündigung, 7) —, 8) 6 Pfennige pro Seite, 9) —.
6. 2) —, Malstatt-Burbach, Bürgermeisterei, 8) Feld⸗
hüter, 4) körperliche Rüstigkeit, Nüchternheit, Elementar—

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schulkenntnisse und persönliche Vorstellung, 5) —, 6) auf
4wöchentliche Kündigung, 7) —, 8) 824 M, 9) -.
7. 2) 1. Juni, 1886, Saarbrücken, Postamt, 8) Post—
schaffner, 4) körperliche Rüstigkeit, Gewandtheit, Elementar—
schulkenntnisse, 53) 6 Monate, 6) auf 4wöchentliche Kündi—
gung, 7) 400 M. ktann durch monatliche Einkommensabzüge
von mindestens 9 4 gebildet werden, 8) 800 M. Gehali
und 144 M. Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja, 10) Bewerbunger
an die Ober⸗Postdirektion in Trier.
8. 2) 1. Juni 1886, wird bei der Einberufung be—
stimmt, im Bezirke der Ober-Postdirektion in Coblenz, 8
Landbriefträger, 4) Elementarschulkenntnisse und körperliche
Rüstigkeit, 5) 6 Monate, 6) auf 4 wöchentliche Kündigung,
7) 200 M, kann durch Gehaltsabzüge gebildet werden, 8
500 4. jährlich und der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß.
9 ja.

Saarbrücken, den 8. März 1886.
Der Königliche Landrath Dr. von Voß.

Heffentlicher Anzeiger.

Oeffentliche Anerkennung,. M.Gladbach (Rbz.
Düsseldorf), Es dient hiermit zur Nachricht, daß ich Unterzeich
neter seit längerer Zeit an Magenbeschwerden, verbunden mit hart⸗
aäckiger Verstopfung, nebst Uebelanfällen sehr leidend und völlig
arbeitsunfähig war und alle Hoffnung auf Genesung verloren gab.
Ich hörte von einem Freunde von den so berühmt gewordenen Apo⸗
heker R. Brandt's Schweizerpillen reden. Schon nach Gebrauch
oon vier Schachteln Apotheker R, Brandt's Schweizerpillen konnte
ich mich wieder der besten Gesundheit erfreuen, und mit Freuden
onnte ich meine Arbeit wieder aufnehmen, weshalb ich es nicht
uinterlassen kann, jedem in dieser Weise Leidenden die Schweizer—
villen gufs Beste zu empfehlen. Hochachtungsvoll degn Bieschof
Man versichere sich stets, daß jede Schachtel Apotheker R.
Brandt's Schweizerpillen (erhältlich à Schachtel ik. J in den Apo—
heken) ein weißes Kreuz in rothem Feld und den Namenszug R.
Brandt's trägt und weise alle anders verpackten zurück. Die Be—
standtheile sind außen auf jeder Schachtel angegeben. 16

L.

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Redaction des nicht-amtlichen Theils, Druck und Verlag von Gebrüder Hofer in Saarbrucken.
            
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