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Heffentlicher Anzeiger.
Bekanntmachung.
In Gemäßheit des Gesetzes
—RVRI—
Anlegung von Straßen in Städ⸗
en und ländlichen Ortschaften ist
durch Beschluß der Stadtverord⸗
neten-Versammlung vom. 10. Sep⸗
tember a er. in Gemeinschaft mit
der unterzeichneten Ortspolizei—
behörde die Straßen- und Bau—⸗
luchtlinie für den Mühlenweg,
die Brüderstraße und den Mal⸗
tatt⸗ Burbacher Verbindungsweg
bon dem Ende der Brüderstraße
his zum Anschluß an die Hoch—
straße festgesetzt worden.
Die dieser Festsetzung zu Grunde
zelegten Plaͤne werden nach 87
des eit. Gesetzes für die Zeit von
Wochen und zwar vom 30. ds.
Mts. bis einschließlich 27. Dezem⸗
ber ds. Is. zu Jedermanns Ein—
sicht in meinem Amtslokale offen
gelegt.
Einwendungen gegen die Fest⸗
etzungen sind binnen der am 27.
Dezember, ds. Is endigenden
Praͤclusivfrist bei dem unterzeich⸗
ieten Bürgermeifter anzubringen.
Malstatt⸗Burbach, 25. Nov. 1885.
Der Bürgermeister
Meyer.
J
Ein 86 —
enwerk sucht zum baldigen
Eintritt einen tücht., ener⸗
gischen
Obermeister,
velcher mit der Fabrikation
von Schienen. Schwellen, La⸗
chen, Billets ꝛc. aus Stahl
und Flußeisen vollständig
vertraut ist. 38
Meldungen, mit Angabe
der bisherxrigen Thätigkeit,
anter Beifügung von Zeug⸗
anissen nimmt die Erb, d. Bl.
unt. m. U. 4084 entgegen.
58Nn
Grossas Lagerän
ααα, äααααααα.
nstliche — Brillen, 0
borgnetten, Operngucker,
Ferñröhto, Loupen, Faden-⸗Ahier.
Wieroraeone ete. 5
*
2
7
*
HE. Hochapfel,
Babnhofst. Sanrbrücken.
Barometer, Termometer,
Uanometer. inkelkreuze,
ollmaasse, Flussigkeiis
Vaaqen. Reigszeuoese ete—
—
—
Ezrnem Liebling gleich, der überall Eroberungen macht, findet
man heute in fast jeder Familie, bei Arm und Reich, die Apotheker R. Brandt's
Schweizerpillen, welche durch ihre äußerst angenehme, sichere und unschädliche
Wirkung bei Leber- und Gallenleiden, Hämorrhoiden ꝛc. alle anderen Mittel
derdrängt haben. Man fordere in den Apotheken stets ächte Apotheker
Brandt's Schweizerpillen (à Schachtel Mk. 1) mit dem weißen Kreuz in
rothem Felde und den Namenszug R. Brandt. Die Bestandtheile sind außen
auf jeder Schachtel angegeben, 93
Sargm
ν
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59
ZSärge nach verschiedenen Größen,
chen⸗, Tannen⸗ sowie Metall⸗
urge (namentlich zum Transport
er eichen)
Ferner verschiedene Sorten Ausstattungssachen:
Leichenkleider, Spitzen, Borden und Schleifen.
Frite? Mettel, Schreinermeister,
sWersweilerstraße 9a.
Itelier für „larmur-Irbeiten.
Bau⸗- und Möbelarbeiten, Kreuze,
RBlatten u. ganze Grabdenkmäler
in verschiedenen Marmorarten, letztere auch in
hiesigen und andern Steinen.
RKarth x Sehmer,
Saarbrücken.
⸗
Heller'sche Spielwerke.
Wir hatten schon öfter Gelegenheit, an dieser Stelle ein Wort des
Lobes über die vorzüglichen Eigenschaften der Spielwerke aus der Fabrik des
derrn J. H. Heller in Bern (Schweiz) zu sprechen. Nicht der Grund
AAlein, daß den Heller'schen Spielwerken an fast allen Ausstellungen, wie zu⸗
etzt in Melbourne, Zürich, Nizza. Krems, Antwerpen erste Auszeichnungen
uerkannt wurden, gibt uns erneut Veranlassung, die Aufmerksamkeit unserer
deser auf die genannte Fabrik zu richten, sondern haupfächlich die Ueberzeugung
daß fich auf das bevorstehende Weihnachts- und Neujahrsfeft taum
ein Gegenstand finden läßt, der als finniges und pafsendstes Geschenk so zu
empiehlen sein dürfte, als ein Heller'sches Spielwerk, denn wo Werthgegen—
tände und Nutzobjekte oft die Empfindlichkeit verletzen, da eignet sich gerade
das Spielwerk in vorzüglichster Weise. Ja es darf wohl mit Recht behauptet
werden, daß es Niemanden gibt, dem ein socher Gegenstand nicht die innigste
Freude bereitet! Kann es eine bissere Trösterin in den schweren Stunden
des Lebens, wo man sich vereinsamt oder verbittert fühlt, geben, als die
Musik? Gibt es nicht leider so unendlich viele Menschen, die durch Krankheit
an das Zimmer gefesselt sind und diese Universalsprache aller Herzen entbehren
müssen? Hiezu kommen noch alle diejenigen, welche nicht selbst ein Instrument
spielen und durch ihren Beruf oder durch zu große Entfernung von der Stadt
verhindert sind, Concerte und Soiréen zu besuchen und sich aus diesem Grunde
den so oft ersehnten Genuß einer guten Musik versagen müssen. — Allen
diesen, sowie auch namentlich den Herren Geistlichen, kann deßhalb nicht genug
empfohlen werden, sich ein Heller'sches Spielwerk anzuschaffen, um so mehr,
als der Fabrikant es versteht, das Repertoir jedes, auch des kleinsten Werkes,
mit seltenem Geschmack zu arrangiren und auf diese Weise seine Abnehmer
stets mit den neuesten Erscheinungen der Musikliteratur, aus den Gebieten
der Oper, Operette und Tanzmusik, sowie Volkslieder der vopulärsten Ton—
dichter bekannt macht.
Hierbei möchten wir schließlich nicht vergessen zu bemerken, daß die
zroße Zahl von Anerkennungsschreiben von Privaten, Hoteliers, Restaura—
eurs ꝛc. gerade den zuletzt Genannten ein guter Wink sein sollte, mit der
Aufstellung eines Heller'schen Musikwerkes in ihren Etablissemenls nicht länger
zu zögern, denn die Ersahrung hat in den meisten Fällen gezeigt, daß sich
die Frequenz solcher Geschäfte lediglich in Folge Aufstellung solcher prächtiger
Werke geradezu verdoppelt, ja verdreifacht hat und die Anschaffungskosten —
Zahlungserleichterunagen werden bewilliat — in kurzer Zeit ausgeglicher
vurden
ESeF In Folge bedeutenden Rückganges der Rohmaterialpreise be—
willigt die Firma auf ihre bisherigen Preise 200/0 Rabait, und zwar selbst
bei dem kleinsten Auftrage. Dadurch ist nun auch dem weniger Bemitielten
die Möglichkeit geboten, in den Besitz einer Spieldose zu gelangen. — Reich—
haltige, illustrirte Preislisten nebst Plan werden auf Verlangen franco zu—
gesandt. Wir rathen jedoch, jede Bestellung direkt an die Fabrik in Bern
zu richten, da dieselbe, außer in Nizza, nirgends Niederlagen hält und viel—
sach fremde Fabrikate als ächt Heller'sche angepriesen werden. Wohl zu
Zeachten ist ferner, daß jedes Werk den Namen des Fabrikanten (J. H. Heller)
trägt, welcher auch Lieferant fast aller Höfe und Hoheiten ist. —X
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0
Schsußnotenformulare
zu Reichsstempelabgaben,
wie solche vom 1. Oktober c. ab nach dem Gesetze
ovom 29. Mai 1885 und den Ausführungsbestimm—
ungen zu demselben vom 15. September 1885 vorge—
schrieben werden, sind bei uns einzeln und in grö—
ßeren Partien zu haben. Auf Verlangen wird auch
die Firma des Bestellers eingedruckt.
Gebr. Mofer,
Buchdruckerei.
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A
r
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— ⸗etion des nittichen Theils. Druck und Norsad von Gehrüdoer Hofer in Saorbicskon