Erscheint jeden
Vontag.
Saarbrücker
Inserations⸗
gebühren:
Abonnements⸗
preis:
Kreis—
die 4 gespaltene
Petitzeile
V oder
deren Raum
0
10 Pfg.
ährlich 2 Mark
sowohl hier als
uswärts bei den
Postanstalten.
Amtliches Anzeigeblatt für den Kreis Saarbrücken. —
Mit der „Provinzial⸗Correspondenz“ als Beilage.
Montag, 7. Junuar.
Ar. 1.
ISSA.
Bekanntmachung der Central-Behörden.
ständige Nachlieferung der erschienenen Nummern nur in—
soweit wird erfolgen können, als dazu die wenigen Reserve⸗
Exemplare ausreichen.
Trier, den 12. Dezember 1888.
In Folge Ablebens des Kupferschmiedes L. Meyer
zu Saarbrücken haben wir den Mechaniker Alexander Schmoll
daselbst zum Mitgliede der Schiffs-Untersuchungs-Commis—
sion zu Saarbrücken ernannt.
Trier, den 19. Dezember 1883.
Im Anschlusse an unsere Bekanntmachung vom 19.
Dezember v. J. J. B. 14386 (Amtsblatt Nr. 52) bringen
wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß die für die evan—
gelische Diakonissen Anstalt zu Kaiserswerth gestattete Haus—
collekte im ersten Halbjahre 1884 durch Deputirte abgehalten
werden wird. Ledßtere werden mit Legitimationen versehen
sein, welche von dem Königlichen Landrathsamte zu Düssel—
dorf bestätigt sind.
Zugleich nehmen wir Veranlassung, der evangelischen
Bevölkerung diese für eine segensvolle Anstalt bestimmte
CTollekte warm zu empfehlen.
Trier, den 22. Dezember 1883
Bei der heute in Gegenwart eines Notars öffentlich
hbewirkten 6. Verloosung von Schuldverschreibungen der 4pro—
zentigen Staatsanleihe von 1868 4 sind die in der Anlage
berzeichneten Nummern gezogen worden.
Dieselben werden den Besitzern mit der Aufforderung
zekündigt, die in den ausgeloosten Nummern verschriebenen
Kapitalbeträge vom 1. Juli 1884 ab gegen Quittung und
Rückgabe der Schuldverschreidungen und der nach dem 1.
Julie d. J. fällig werdenden Zinsscheine Reihe V Nr. 2
bis 8 nebst Anweisungen zur Reihe VI bei der Staatsschulden-Tilgungskasse
hierselbst zu erheben.
Die Zahlung erfolgt von 9 Uhr Vormittags bis 1 Uhr
Nachmittags, mit Ausschluß der Sonn- und Festtage und
der letzten drei Geschäfistage jeden Monats. Die Einlö—
jung geschieht auch bei den Regierungs-Hauptkassen, den
Begzirks-Hauptkassen der Provinz Hannover und der Kreis—
kasse zu Frankfurt a/ M. Zu diesem Zwecke können die
Schuldverschreibungen nebst Zinsscheinen und Zinsschein—
anweisungen einer dieser Kassen schon vom 1. Juni k. J.
ab eingereicht werden, welche sie der Staatsschulden-Tilg—
ungskafse zur Prüfung vorzulegen hat und nach erfolgter
Feststellung die Auszahlung vom 1. Juli 1884 ab bewirkt.
Der Betrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird von
dem Kopitale zurückbehalten.
Mit dem 1. Juli 1884 hört die Verzinsung der verloosten
Schuldverschreibungen auf.
Zugleich werden die bereits früher ausgeloosten, auf
der Anlage verzeichneten, noch rückständtgen Schuldver—
schreibungen wiederholt und mit dem Bemerken aufgerufen,
daß die Verzinsung derselben mit dem Tage ihrer Kündiaq—
ung aufgehört hat.
Die Staatsschulden-Tilgungskasse kann sich in einen
Schriftwechsel mit den Inhabern der Schnleverschreibungen
über die Zahlungsleistung nicht einlassen. Formulare zu
den Quittungen werden von den obengedachten Kassen un—
entgeltlich verabfolgt.
Berlhin, den 14. Dezember 1883
Hauptverwaltung der Staatsschulden.
Suydow. Hering. Merteker. Rüdorfif
Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair-Anwärter.
Dic Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Bie Bacanz tritt ein: wann? wo? bei
welcher Behörde? 8) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Bezeichnung
der Anforderungen, welche an die Bewerber geftellt werden. 5) Dauer
der etwa der Anstellung vorangehenden Probezeit. 6) Ob die An—
stellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt. 7) Betrag der
zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Gehaltsabzüge gedeckt
Herden dann. 8) Einkommen der Stelle. Ob Aussicht auf Ver—
hbesserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) Januar 1884, Düsseldorf, Bahnpostamt Nr. 18
(Zweigstelle), 8) Bahnpostschaffner, 4) Elementarschulkennt—
nisse, 3) 6 Monate, 6) auf Kündigung, 7), 400 M, kann
durch Abzüge gebildei werden, 8) 800 M. Gehalt und
180 M. Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja.
2. 2) 1. Februar 1884, M-Gladbach, Stadtbehörde.
3) Polizeisergeant, 4) Zuverlässigkeit, Rüstigkeit, Nüchtern—
heit und Fertigkeit im Vesen und Schreiben, 5) 6 Monate,
6) auf Libenszeit, 7) —, 8) 1000 M. Gehalt, 120 4
Wohnungsgeldzuschuß und 75 . Kleidergeld, 9) ja, 10)
Bewerbungen unter Beifügung der Zeugnisse siad an das
Bürgermeisteramt M.-Gladbach Stadt einzureichen.
3. 2. sogleich, Neunkirchen, Bez. Trier, Postamt, 3)
ständiger Posthilfsbote, 4) körperliche Rüstigkeit, Gewandt—
heit Elementarschulkenntnisse, 5) —, 6) kann jederzeit ent—
Bekanmtmachungen der Könial. Regierung.
Die seitherigen freiwilligen Abonnenten des Amts—
hlattes, sowie diejenigen, welche dem Abonnement für 1884
noch beitreten wollen, ersuchen wir, ihre Bestellungen bei
der nächst gelegenen Reichs-Post-Anstalt vor dem 1. Januar
k. J. zu bewirken, indem bei späteren Bestellungen die voll—