38
*
Holz⸗Versteigerung.
Am Donnerstag, den 22. d. Mis.,
von mittags 12 Uhr ab,
verden zu Bübinaen im Hausfe des Gastwirtes Herrn Eudwig
Hertel folgende Holzsortimente aus dem dortigen Gemeindewalde
zffentlich versteigert:
Distrikt „Meerwalo:
28 Raummeter Buchenstempel,
119 F „scheite,
134 „knüppel,
108 reiserknüppel,
50 „reiser.
Brebach, den 13. Februar 1883. 22
Der Bürgermeister
Eel IICin- —
Bekanntmachung.l Bekanntmachuna.
Die Maul- und Klauenseuche
ist zu Bischmisheim unter
dem Viehftand des Ackerers Chri—
stian Deutsch-Kappel aus—
zebrochen, was hiermit zur Kennt—
—
Brebach, den 15. Febr. 1888.
Der Bürgermeister
24 Klein.
Jagd-Verpuchtung.
Am Donnerstag den 22. Fe—
bruar c., vormittags 11 Uhr,
vird auf dem hiesigen Bürger—
meisterei-Amte die
Wald⸗ u. Feldjagd
muf dem Banne Auersmacher
auf 6, 9 Jahre anderweit ver—⸗
zachtet.
Kleinblittersdorf,
den 14. Februar 1883.
Der Bürgermeister
25 Kleber.
D 64 4
J CARL RIESELS 26 J
28. Geésellachaftaroise nach
*
IGanz Italient“
J Gotthard, Mailand, Nizza, Rom, J
Neapel, Venedig ete. Abreise
R April 88 Tage. 1300 —J
Alles in Allem. Programm F
Ic— in Carl Riesel's heise s
Comptoir. Berlin. Centralhotel.
—
Zu dem bevorstehenden 86. Geburtstage
Seiner Majestät des Kaisers
erläßt ein Comitee in Berlin, an dessen Spitze der Ge—
neralfeldmarschall von Jerwarth steht, Aufforderungen
zu Zeichnungen für ein Geschenk für die Armee, um
Seiner Majestät hierdurch zu Seinem Geburtstage
ein indirektes Gescheuk zu machen und eine Freude zu
bereiten. Dieses Armeegeschenk besteht in einer von
hjöheren Offizieren bearbeiteten und von Seiner Ma—
jestät wiederholt revidirten Denkschrift, enthaltend eine
authentische militärische Biographie Seiner Majestät
mit einem ganz vorzüglichen photographischen Portrait
Allerhöchstdesselben. Die Idee des Armeegeschenkes ist
die, möglichst viele Soldaten der Armee, ehemalige
Soldoten, Vereine, Schüler ꝛc. durch Zeichnungen aus
privaten Kreisen in den Besitz dieser werthvollen Denk—
schrift, deren Preis inel. der Photographie nur 80
Pfennige beträgt, zu setzen, damit jeder active, ehe—
malige und zukünftige Soldat authentische Kenntniß
davpon erhält, was Kaiser Wilhelm als Monarch, Feldherr
und Soldat leistete und dadurch zu eigener, treuer
Pflichterfüllung in seiner Berufssphäre angespornt
wird. Nachdem seine Majestät der Kaiser die Idee
des Armeegeschenks gebilligt, wurde es ermöglicht, bis—
her über 240,000 Exemplare der Denkschrift in der
Armee und im Volke, in den Schulen, in den Fabriken,
„unter der Landbevölkerung ꝛc. zu verbreiten und gab
Seine Majestät wiederholt Seiner Freude über dieses
Resultat Eigen händigen Ausdruck. — In diesem Jahre
werden zu Kaisers Geburtstag wiederum Zeichnungen
auf die Denkschrift angenommen und dürfte dies für
jeden Patrioten, dem es ein Bedürfniß ist, zu dem
Fest- und Ehrentage Seiner Majestät der Liebe und
Verehrung für Allerhöchstdenselben Ausdruck zu geben,
eine erwünschte Gelegenheit zur Betheiligung sein. —
Ausführliche Prospekte zu diesem Acmeegeschenk und
Zeichnerlisten für Personen, die selbst zeichnen oder
in Bekanntenkreisen sich für die Circulation dieser Listen
interessiren wollen, sind direct franco und gratis zu
erhalten von Herrn G. v. Glasenapp, Berlin
urfürstenstraße Nr. 9.
Auch werden Zeichnungen angenommen:
im Bureau des Königlichen Landraths⸗-Aumts
zu Saarbrücken.
*
F
.
Wie in den verflossenen 10 Jahren,
so werde ich auch in diesem Jahre
vieder die Beschaffung von rus—
ischem Flachs- und italienischem
Zanfsamen übernehmen. Die in
zen vorhergegangenen Jahren ge—
nachten Erfahrungen und die er—⸗
ielten Resultate haben bewiesen,
»aß der Same fuͤr die hiesigen
berhältnisse sehr zweckmäßig und
einen bedeutend höhern Ertrag der
Ernten erwirkt. Es wird deshalb
den Landwirthen des Beirks auch
n diesem Jahre wieder Gelegenheit
jeboten, sich auf kürzestem Wege ein
inverfälschtes Saatgut zu beschaffen.
Da zur Beschaffung der Saat eine
zeraume Zeitdauer erforderlich, so
st es im Interesse der Abnehmer,
hre Bestellungen zeitig aufzugeben.
Dieses ist aber auch schon deswegen
vünschenswerth, um das nöthige
Auantum zusasamen und event.
n ganzen Waggonladungen be—
iehen zu können Ich ersuche da—
ser die Landwirthe, welche geneigt
ind, Samen von mir zu beziehen,
chre Bestellungen schon sogleich
bei mir aufzugeben. Die Preise
werden sich wie in den verflossenen
Jahren stellen.
Um es zur möglichst verbreiteten
denntniß der Landwirthe zu bringen,
ersuche ich die Herren Gemeinde—
Vorsteher, es in den Gemeinden in
ortsüblicher Weise zu publiciren.
Auch bin ich recht gerne bereit
den Landwirthen, wie in den 38
verflossenen Jahren allerseits mit
dem besten Erfolge geschehen, die
geeigneten Samenmischungen für
Feldgrasanlagen und auch zuver
äfssige Bezugsquellen anzugeben.
Trier, den 21. Januar 1883
Der Bezirks-Wiesenbaumeist.
Hector.
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8 — lampe. 9J. Fritze's Bernstein-Oel-Lackfarhe
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Redaction des Nicht-amtlichen Theils Druck und Verlag von Gebrüder Hofer in Saarbrücken.
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