Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

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ja, 10) Bewerbungen sind an die Ober⸗Postdirektion zu
Trier zu richten.
3. 2) 1. April 1883, Morbach, (Bez. Trier), Post⸗
amt III., 8) Landbriefträger, 4) körperliche Rüstigkeit, Ge—
wandtheit und Elementarkenntnisse, 5) —, 6) auf 4 wöchentliche
 Kündigung, 7) 200 MA, kann durch monatliche Ein—
sommensabzüge von mindestens 3 M gebildet werden, 8)
150 M. Gehalt und 60 M. Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja,
10) Bewerbungen sind an die Ober-Postdirektion zu Trier
zu richten.

4. 2) —, Saarbrücken, Königl. Eisenbahn-Betriebsamt
Saarbrücken, 3) Magazin-Aufseher, 4) der Bewerber muß
körperlich und geistig durchaus gesund und rüstig sein, auch
die Fähigkeit besitzen, schriftliche Anzeigen über cinen, die
Magazin-Aufsicht betreffenden Gegenstand richtig zu er—⸗
statten, er muß im Rechnen mit den 4 Spezies, mit ge—
wöhnlichen und Dezimalbrüchen bewandert sein, auch Kennt⸗
niß des metrischen Maß- und Gewichtssystems, Verständ—
niß der Flächenberechnung ebener Figuren sowie der Inhalts—
herechnung der von ebenen Flächen begrenzten Körpern be—
sitzen, 5) 6 Monate, 6) nach abgelegtem und bestandenem
Examen auf gegenseitige 4 wöchentliche Kündigung, 7)
900 M, kann eventuell durch Gehaltsabzüge gedeckt werden,
3) bei der Einberufung jährlich 900 46. und Dienstwohnung,
vofür der reglementsmäßige Miethspreis zu entrichten ist;
nach erfolgter etatsmäßiger Anstellung freie Dienstwohnung
»der reglementsmäßiger Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja, das
Bahalt der Stelle steigt von 900 bis 1320 4
s. 2) sogleich, Saarbrücken, Postamt J., 8) ständiger
Posthilfsbote im inneren und Ortsbestellungsdienste, 4) kör—
perliche Rüstigkeit, Gewandtheit und Elementarkenntnisse,
5) —, 6) der Hilfsbote kann jederzeit entlassen werden,
7) 200 M, kfann durch monatliche Einkommensabzüge von
mindestens 6 A. gebildet werden, 8) 2 A. Tagegeld, 9)
nein, 10) Bewerbungen sind an die Ober Postdirektion zü
Trier zu richten.

6o. 2) sosleich, Schiffweiler, Postamt III., 8) Postverwalter,
 4) körperliche Rüstigkeit, insbesondere ungeschwächtes
Seh⸗ und Hörvermögen, deutliche Handschrift, mündlich und
schriftlich sehlerfreier Ausdruck in der deutschen Sprache,
Kenntniß der bürgerlichen Rechnungsarten, der Erdkunde,
Verständniß von französischen Adressen, Länder und Orts—
namen und verständliche Aussprache derselben, Bewerber
muß sich in diesen Gegenständn einer Vorprüfung unter—
ziehen, 5) 1 Jahr, 6) zunächst auf 8 monatliche Kündigung,
7) zunächst 300 /46., als Postverwalter 600 A., 8) 900 AM

Behalt und 180 M. Wohnungsgeldzuschuß, 9) ja, 10) Be⸗
werbungen sind an die Ober-Postdirektion zu Trier zu richten.
7. 2) sogleich, Trier, Postamt J, 8 Landbriefträger,
4) körperliche Rüstigkeit, Gewandtheit und Elementarkennt⸗
nisse, 5) —, 6) auf 4 wöchentliche Kündigung, 7) 200 4.,
kann durch monatliche Einkommensabzüge von mindestens
6 A. gebildet werden, 8) 500 M. Gehalt und 144 M.
Wohnungsgel dzuschuß, 9) ja, 10 Bewerbungen sind au die
OberPostdir ektion zu Trier richten.
8. 2) sogleich, Trier, Postamt J., 8) Packetträger, 4)
körperliche Rüstigkeit, Gewandtheit und Elementarkenntnisse,
5) —, 6) auf 4 wöchentliche Kündigung, 7) 200 MA, kann
durch monstliche Einkommensabzüge von mindestens 6 M
gebildet werden, 8) 720 M. Gehalt und 144 M. Wohnungs⸗
gjeldzuschuß, 9) ja, 10) Bewerbungen sind an die Ober—
Bostdirektion zu Trier zu richten.
9. 2) sofort, Aachen, Postamt Aachen III., 8) Post—
hilfsbote, 4) Elementarkeuntnisse, 5) —, 6) ohne Einhaltung
einer Küundigung, 7) 200 MAb, kann durch Gehaltsabzüge
gedeckt werden. 8) 2 Ab. Tagegeld, 9) ja,
10 2) sofort, Köln, Königl. Eiseubahn-Direktion (links⸗
cheinische), 3) 12Eisenbahnbureau Aspiranten, 4)orthographisch
und grammatikalisch richtig Schreiben, Rechnen der 4Spezies,
sowie mit gewöhnlichen und Dezimalbrüchen, einige Keunt—
niß in der Geographie, insbesondere derjenigen Deutsch—
sands und der benachbarten Länder, 5) 1 Jahr, 6) zunächst
auf Probe, demnächst auf 4 wöchentliche Kündigung, beim
Finrücken in eine etatsmäßige Stelle, nach zurückgelegter
fünfjähriger tadelloser Dienstzeit, auf Ledenszeit, 7) keine,
8) zunächst eine monatliche Remuneration von je 75 .
und eine monatliche Octszulage von 15 MAb.; die Remune—
ration kann bei befriedigenden Leistungen nach 6 Monaten
auf 90, nach 1 Jahr auf 105 Ab. und nach 2 Jahren auf
112,20 Ab. erhöht werden. Die Ortszulage kommt auf die
Remunerations⸗rhöhung in Anrechnung, 9) nach bestandener
Prüfung zum Subalternbeamten II. Klasse, welche nach Ab—
sauf von 2 Jahren erfolgen muß und bei vorhandener
Vacanz beim Einrücken in eine Betriebssekretairstelle ein
Jahresgehalt von 13850 -2400 Mc, nebst Wohnungsgeld⸗
zuschuß für Subalternheamte, außerdem nach bestandenem
Examen J. Klasse Aussicht auf Beförderung zum Eisenbahn—
dahnsekretair von 2100 — 3600 M. Jahresgehalt und Woh⸗
aunqsgeldzuschuß.

Saarbrücken, 12. Februar 1883. Der Königl. Landrath J. V
R.Schmidtborn, Kreisdeputirter
            
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