Full text : Saarbrücker Kreis-Blatt

5) den Ortsvorsteher zu Keuchingen,
6) „Bürgermeister zu Mettlach, und
7) „Ortsvorsteher zu Saarhölzbach,
D. Der Kgl. Landrath zu Saarburg
1) den Bürgermeister zu Saarburg
2) „Ortsvorsteher zu Crutweiler,
3)84 zu Serrig zur
richtigung des Weilers Kirten,
4) „Büuürgermeister zu Beurig,
5) „Orrtsvorsteher zu Niederleuken,
6) zu Bibelhausen,
73 5 zu Schoden,
85) zu Wiltingen und
9) zu Canzem.
III. Die Königliche Bergwerks-Direktion zu Saar—
brücken, welche ihre eigene Telegraphenleitung hat, ist er—
sucht worden, den Bergwerks Inspektoren des Hafen-Amtes
zu Malstatt und der Gruben zu Louisenthal und Ensdorf
die Hochwasser-Anzeige mit der Weisung zukommen zu lassen,
den Eigenthümern der im Hafen bei Malstatt, sowie an den
Ladestellen zu Lonisenthal, Wehrden und Ensdorf liegenden
Schiffe, ferner den bergamtlichen Fähren zu Lisdorf und
Ensdorf vom eintretenden Hochwasser Kenntniß zu geben.
Das gleiche Ersuchen ist an die Direktion der Privatgrube
Hostenbach hinsichtlich der an ihrer Ladestelle an der Saar
etwa belegenen Schiffe gestellt worden.
Außerdem haben die Schleusenmeister und die Wasser⸗
bau-Aufseher der canalisirten und freien Flußstrecke der
Saar die Nachricht in Betreff des zu erwartenden Hoch—
wassers den innerhalb ihres Dienstbezirks liegenden Schiffen.
sowie sonst thunlichst zu verbreiten.
Der Wosserbau-Aufseher zu Saarburg hat, sobald
das Hochwasser am Pegel zu Saarburg einen Stand von
— 4,5 m morkirt und noch im Steigen begriffen ist, auf tele—
graphischem Wege dem Regierungs- und Baurath in Trier
hiervon Mittheilung zu machen.
Trier, den 6. Dezember 1882.
Bekanntmachungen anderer Behörden.
Der von mir am 5. Dezember 1882 gegen den Tage—
löhner Nikolaus Wagner aus Diefflen erlassene Steckbrief
wird als erledigt zurückgezogen.
Saarbrücken, den 21. Dezember 1882.
Der Königliche Erste Staatsanwalt.
Pattberq.
Der von mir am 25. August 1882 gegen Nikolaus
Trouwein, Knecht aus Stangenmühle erlassene Steckbrief
wird als erledigt zurückgezogen.
Saarbrücken, den 15. Dezember 1882.
Der Königliche Erste Staatsanwalt.
Pattberg.
Stckbrief.
Gegen den Hülfs-GefängnißAufseher Wilhelm Rase aus
Saarbrücken, 28 Jahre alt, welcher flüchtig ist, soll eine
durch vollstreckbares Urtheil der Strafkammer des König—
lichen Landgerichts zu Saarbrücken vom 10. November
1882 erkannte Gefängnißstrafe von 6 Monaten vollstreckt
werden. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in
die Strafanstalt zu Trier abzuliefern.
Saarbrücken, den 14. Dezember 1882.
Der Königliche Erste Staatsanwalt.
Vattberq.

Bekanntmachung des Landraths-Amtes.
Nach dem Ministerial-Erlasse vom 9. Dezember d. J.
ist den Volksschullehrern die Mitwirkung bei der allge—
meinen Viehzählung am 10. Januar 1883 auch
in dem Falle gestattet, daß durch diese eine Aussetzung
des Unterrichtes an ei nem Tage nothwendig wird. Hier—
bei ist der Herr Minister von der Voraussetzung ausge—
gangen, daß die Lehrer wie in anderen Fällen, auch an die—
sem wichtigen Geschäft mithelfend sich zu betheiligen gern
bereit sein werden.
Demgemäß werden die Herren Lehrer des Kreises er—
sucht, überall da, wo bei der bevorstehenden Zählung ihre
Beihülfe in Anspruch genommen wird, dieselbe nicht zu
versagen.
Saarbrücken, den 30. Dezember 1882.

Auszug aus der Vacanzenliste
für Militair⸗BVßwärter.

Dic Liste enthält der Reihe nach folgende Mittheilungen:
1) Laufende Nummer. 2) Die Vacanz tritt ein: wann? wo? bei
welcher Behörde? 3) Nähere Bezeichnung der Stelle. 4) Bezeichnung
der Anforderungen, welche an die Bewerber gestellt werden. 5) Dauer
der etwa der Anstellung vorangehenden Probczeit. 6) Ob die An—
stellung auf Lebenszeit oder auf Kündigung erfolgt. 7) Betrag der
zu bestellenden Kaution und ob dieselbe durch Gehaltsabzüge gedeck
werden kann. 8) Einkommen der Stelle. Ob Ausjiicht auf Ver—
besserungen vorhanden. 10) Bemerkungen.
1. 2) sofort, Bonn, Provin; ial-Irrenanstalt, 3) Hilfsschreiber,
 4) gute Handschrift, völlige Zuverlässigkeit, 4) —,
6) auf 4 wöchentliche Kündigung, 7) keine. 8) 1000 M0
Diäten jährlich, 9) nein.
2. 2) — Köln, Königl. Eisenbahnbetriebsamt Köln
(linksrheinisch), 3) 13 Bureau Aspiranten, 4) körperliche
Rüstigkeit, darf das 40. Lebensjahr nicht überschritten haben,
muß drthographisch und grammatikalisch richtig schreiben
können, in dem Rechnen der 4pezies, sowie in der Rech—
nung mit gewöhnlichen und Dezimalbrüchen bewandert sein,
zinige Kenntnisse in der Geographie, insbesondere der Geo—⸗
graphie Deutschlands und der Nachbarländer besitzen, 5)
J Jahr, 6) nach zurückgelegter Probezeit und bestandenem
Examen zunächst auf 4 wöchentliche Kündigung, deim Ein—
rücken in eine etatsmäßige Stelle und nach zurückgelegter
5 jähriger tadelloser Dienstzeit auf Lebenszeit, 7) keine, 8)
je 75 A. pro Wionat und Ortszulage, 9) vei zufrieden⸗—
tellenden Leistungen, guter Führung nach 6 Monaten 90 M.
unter Fortfall der Ortszulage, nach 1 Jahr 105 4., nach
2 Jahren 112 M. 50 .pro Monat, bei vorhandener
Vacanz beim Einrücken in eine Betriebs-Sekretärstelle ein
Jahresgehalt von 1350 bis 2400 A. nebst Wohnungs⸗
zeldzuschuß für Subaltern-Beamte, außerdem nach bestan—
denem Examen J. Klasse Aussicht auf Beförderung zum
Eisenbahn-Sekretär von 2100 bis 3600 M. Jahresgehalt
und Wohnungsgeldzuschuß, 10) Bewerber muß sich einer
Vorprüfung unterwerfen und nach Ablauf von 2 Jahren
das Examen zum Betriebs-Sekretär ablegen.
3. 2) —, Amtsbezirk des Königlichen Eisenbahnbe⸗
triebbamtes Köln (linksrheinisch zu Köln, 3) 30 Stations-Aspiranten,
 4) Bewerber müssen körperlich rüstig sein, das
10. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, orthographisch
und grammatikalisch richtig schreiben können, in dem Rech—
nen der 4 Spezies, sowie in der Rechnung mit gewöhn—
lichen und Dezimalbrüchen bewandert sein. einige Kenntniß
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.