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Laufende Nr.
Deffentlicher Anzeiger.
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7
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Holzversteigerung.
Am Samstag den 17. Juni er. des Nachmittags 2 Uhr.
wird zu Kutzhof im Hause des Wirths Groß folgendes Holz meist
bietend versteigert:
aus dem Gemeindewmalde Wahlschied, Distriet Hahnhech:
38 Eichenstämme mit 13,17 Festmeter,
77 Raummeter Lohstangen;
aus dem Gemeindewalde Kutzhof, Distriet Stangenwald:
5 Eichenstämme mit 6,66 Festmeter,
89 Raummeter Buchenscheitholz.
Heneweiler, den 7. Juni 1876.
Der Bürgermeister
Rõols h.
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5
Bauu-Verding.
Die Arbeiten u. Lieferungen
zur Erbaunug eines Spritzen
—J im Orte Lauterbach
veranschlagt zu
1699 Mark 56 Pf., Wegeban.
sollen im Submissionswege im Bur Ausbauung des Quier—
Ganzen vergeben werden. chlederweges von ober halb der
Offerten auf diese Arbeiten sind, Si enbahn bis an den Koͤniglichen
mit entsprechender Auffschrift ver: Wald wird vom 15. August c. bis
sehen und verfiegelt, bis zur eene des ——
. voraussichtlich auf die Dauer von
Dienstau, den 20. Juni cr., zwel Monaten, derfelbe volizeilich
Vormittags 11 ühr, geschlasen 33 was geg jetzi
bei mir einzureichen, und wird die Mur uckgung un net
end derselben im genannten —— bekannt ge—
Termine in meinem Amtslocale in
Segenwart der etwa erschienenen Sulzbach den Az uni 1814.
Submittenten stattfinden. Der Bürgermeister
Plan und Kostenanschlag nebst 113 Gauns.
WBBedingungen liegen bei mir zur
Einsicht offen.
Ludweiler, den b. Juni 1876
Der Bürgermeister
112 Vetermann.
Z Geschätztes—
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Ein Braudunglück von der größten Ausdeynung hat unsere
kleine Stadt Driburg heute betroffen. 66 Häuser, der vierte Theil
des Ortes, liegen in Asche; über 120, zumeist mittellose Familien
sind obdachlos und umstehen heute rathlos die Stätte ihres einfstigen
bescheidenen Daheims. Denn leider bestätigt sich auch hier wieder die
traurige Er, ahrung, daß die Habe der armen Unglücklichen, wie fast
stets bei der wenig bemittelten Klasse der Bewehner kleiner Städte,
naur zum geringen Theil versichert ist, so daß einer großen Zahi
der völlige Ruin, die traurigste Zukunft aber fast allen Betroff nen
bevorsteht, wenn nicht die deutsche Hand, stets offen, wenngleich selbst
oft nur spärlich gefüllt, wo es gilt, unglücklichen Mitmenschen zu hel—
fen und die Thränen zumal unverdienten Elends zu trocknen, sich be—
währt und den harten Verlust durch milde Gaben den Armen ersetzen
hilft.
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Das unterzeichnete Comité der so schwer betroffenen Stadt
wendet sich mit der innigen Bitte an alle Menschenfreunde, die
alte treue deutsche Art auch uns gegenüber nicht zu verleugnen.
Möchte doch jeder Mitfühlende nur eine kleine Gabe senden; gewiß
würde es gelingen, die härtesten Folgen des schweren Schlages von
den Aermsten abzuwenden.
Milde Gaben nimmt der Rendant des Comites, der Kaufmann
L. Schufter hierselbst, sowie die Redaktion dieser Zeitung gern
entgegen.
Driburg (Kr. Hörter, R-B. Minden), den 24. Mai 1876.
BDas HilIfes-Comité:
E. Graf Sierstorpff; Michels. Dechant; Bärsch, Pfarrer; Geh.
Sanitäts-Rath Dr. Brück; Dr. Riefenstahl; Schäfers, Burger⸗
—O——
J. Potthasft, Stadtrath; æi. Schulte, Gutspächter.
hedaction des Nicht⸗amtlichen Theils. Druck und Verlag von Gebrüder Hofer in Saarbrücken.