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ekanntmas ung.
Die bisher vielfach verbreitet gewesene
Ansicht, als bedürfe es zur Zurückstellung
eines zweiten Sohnes vom NMilitär, wenn
der erste ausgehoben oder schon wirklich
eingestellt ist; keiner vorschriftsmäßigen
Reclamationsverhandlung, ist eine irrige
und haben es die Eltern selbst verschuldet,
wenn der zweite Sohn zum Militär aus—
gehoben und eingestellt wird, dessen Zurück—
stellung wegen häuslicher Verhältnisse mit
Rücksicht auf den bereits dienenden Sohn
gesetzlich zulässig war, aber zu beantragen
dersäumt worden ist. Demnach liegt es
meigenen Interesse der betreffenden Eltern,
welche 2 Söhne zugleich in der Concur—
renz haben und deren Verhältnisse nicht
dazu angethan erscheinen, dieselben gleich⸗
zeitig dienen lassen zu können, daß sie den
tinen rechtzeitig d. h vor dem Beginn des
Ersatzaushebungsgeschäfts behufs der Zu—
rückstellung bei mir reclamiren.
Saarbrücken, den 12. Februar 18756.
Der Bürgermeister
J. Kiefer.
—8 357 858 9*
Peßkanntmachung.
Die Kefexung von zwei Lufthaspeln
für die Königliche Steinkohlengrube Dudweiler-⸗Jägersfreude soll im Submis—
fionswege vergeben werden
Die Bedingungen können im Büreau der unterzeichneten Inspection eingesehen
oder von derselben gegen Erstattung der Copialien abschriftlich bezogen werden und
sind Offerten bis zum 15. Biärz d. J., Vormittags 11 ühr, einzureichen.
Grube Dudweiler, den 16. Februar 1875. 1113 31
Rönigliche Verg-Inspection IV.
———— ——
Holzversteigerung.
Am Dounerftag den 4 März e.,
des Nachmittags 2Uhr, wird zu
Obersalbach im Hause des Gastwirthes
dlein folgendes Holz meistbietend gegen
Zahlungs-Ausstand versteigert:
aus dem Gemeindewalde von Curhof,
Schlag Mühlenbach:
51 Eichenstämme;
aus dem Gemeindewalde von
Obersalbach,
Schlag Kupp, Jagen 7:
Eichenstaͤmme,
Buchenstämme,
Raummeter Eichen-Scheite,
„Buchen⸗ Scheit⸗ u. Knüppelhbolz;
Schlag Kupp, Jagen 6
5Eichenstaͤmme,
5 Buchenstämme,
Heusweiler, den 20. Febr. 1875
Der Bürgermeister
10 RIS Ia.
Den geehrten Herren Bürger⸗
meistern und Ortsvorstlehern die
ergebenste Anzeige, daß ich jetzt in
Saarbrücken, Bahnhofstraße Nr.
36 in der Nähe der neuen Brücke
wohne und, die mir etwa zu über—
tragenden geometrischen und nivel⸗
litischen Arbeiten mit Sicherheit
ausführen werde.
Saarbrücken, den 16. Jan. 1875.
—*
bekanntmagßung.
In neuerer Zeit sind mehrfach Schei⸗—
den der Straßen-Laternen in Malstatt
and Burbach eingeworfen worden und in
einemFalle ging die boshafte Zerstörungssucht
so weit, die ganze Laterne zu zer⸗
rümmern.
Ich werde Jedem, welcher ein Vergehen
dieser Art zur Anzeige bringt, so daß eine
gerichtliche Bestrafung oder eine Schadens⸗
klage herbeigeführt werden kann, eine Be⸗—
ohnung von zehn Mark auszahlen.
Die Bestrafung erfolgt nach F 803 des
Strafgesetzbuchs, welcher lautet:
„Wer vorfätzlich und rechtswidrig
„eine fremde Sache beschädigt oder zer—
„stört, wird mit Geldstrafe bis zu 300
‚Thaler oder mit Gefüngniß bis zu2
Jahren bestraft“.
Zu bemerken habe ich ferner noch, daß
anamentlich Schüler, welche die höheren
Schulen in Saarbrücken besuchen, im
Lerdachte stehen, sich des Einwerfens der
Straßen-Laternen schuldig zu machen und
ist auch bereits in einem Falle dieser Ver—
dacht bestätigt worden, so daß der jugend⸗
liche Uebelthäter zur verdienten Strafe
herangezogen werden wird.
Malstatt, den 25. Februar 1875.
Der Bürgermeister
Meyer.
I OStB.
vereid. Geometer.
Landwirth. Lehranstalt
in Bitburg.
Anfang des Sommersemesters am 8.
April. Aufnahme-Examen Morgens 8
Uhr. Franz. und engl. Sprache obliga—
torisch, für Erlernung der latein u. griech.
Sprache wird den Schülern priwatim
Belegenheit geboten. Schulgels 10 Thlr.
oro Semester, Kostgeld ca 10-142 Tölr.
monatlich. Die neue Anstalt wird zu
Ostern vollklassig.
Anfragen und Anmeldungen wolle man
richten an den Director der Anftalt
(A. 4330) 933 CXAX
Steinbruchs⸗Verpachtung.
Am Mittwoch den 3. März er.,
stachmittags 3 Uhr, wird die Ausnuͤtzung
er der Gemeinde Gersweiler-Ottenhausen
gehörigen Steinbrüche an dem Schleusen⸗
zause zu Stangenmühle an Ort und
Stelle verpachtet.
Gersweiler, den 18. Februar 1875.
Der commiss. Bürgermeister
1148 F. Krauss. 32
aund Vieh
Märkte
In der Buchdruckerei der Gebr.
Hofer in Saarbrücken sind stets
folgende Formulare vorräthig:
Deelarationen für auszuführendes
Bier.
Vensionsquittungen für Pensionäre
Invaliden und Wittwen.
Eisenbahn⸗Frachtbriefe.
Diseonto⸗Notas.
Fremdenbücher und Fremden⸗Nach⸗
weisungen für Gastwirthe.
Wirthschaftstaxen, auf⸗ und un—⸗
aufgezogen.
u
Völklingen.
Montag den 8. Febr. 1875,
„19. Mai
„19. Juli,
„27. Sept.„
Der Bürgermeister
Küuhlwein
Nectorstelle.
Im Anschlusse an die Elementarschule
der Gemeinde Völklingen wird eine
Oberklasse errid tet und mit einem pro
rectoratu geprüften Lehrer besetzt, welchem
auch die Leitung der 10 Klassen der Ge—
meinde übertragen werden soll.
Die Besoldung des Recltors ist auf
2400 Mark jährlich festgesetzt und wollen
en Bewerber ihre Zeugnisse nebft
ebenslauf bis zum 1. Mai scr. dem Un—
terzeichneten einreichen. 1263
Völklingen, den 20. Februar 1675.
Der Bürgermeister
Kühlwein.
Ein schöner Zucht-Eber,
1. Monate alt, rein englischer Yorkshire⸗
Ragçe, ist preiswürdig zu verkaufen bei
EHcC. Rrenner
283 in Dudweiler.
Redaction des Nicht-amtlichen Theils, Druck und Verlag von Gebrüder Hofer in Saarbrücken.
Inserate,
welche zur Aufnahme in das des
Montags erscheinende Kreisblatt be—
timmt sind, beliebe man gefl. recht—
zeitig und spätestens bis Freitags
Abend der Expedition zugehen lassen.