endlich in der ganzen Länge in der Röhre ist. Ist die Röhre son
weit aufgethaut, als der Schlauch reicht, so nimmt man ihn zurück
und gibt ihm die entgegengesetzte Richtung. Bei einer langen Röh—
renfahrt muß man mehrere Löcher in die Röhre einmeißeln.
trocknes Salz unter die Butter geknetet, daß auf ein Pfd. Butter 2
Loth Salz kommen. Die Butter wird nun in irdene Gesfäße so fest
eingedrückt, daß keine Höhlungen darin bleiben. Die Gefäße werden
nit starkem Papier zugebunden und an einem feuchten, aber nicht
zumpfigen Orte aufbewahrt. Soll die Butter gebraucht werden, so
wird sie in frischem Wasser ausgewaschen und zu jedem Pfunde1
Loth Salz eingeknetet.
Butter, eingelegte, lange schmackhhaft zu erhalten.
die eingelegte Butter wird so lange in frischem Brunnenwasser ge—
tnetet, bis das zuletzt aufgegossene Wasser ganz hell abläuft. Ist
das Wasser ganz rein ausgedrückt worden, so wird so viel klares
7
Bekanntmachung.
Die am 29. Januar c. stattgehabte Verdin
zung von Leistungen zum Bau einer Gruben
jüterwohnung zu Sulzbach hat nur theilweise
jöhere Genehmigung erhalten. — Es werden
zaher am kuͤnftigen Mittwoch den 28. Fe—
rüar e., Nachmittags 2 Uhr, im Hause des
vastwirthes L. Martin hierselbst die nach—
tehend verzeichneten Arbeiten und Lieferunger
ochmals verdungen werden: A Ap
1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 310 10 2
2) Tischlerarbeit, F „124 — —
3) 61 Schachtruthen Bruchsteine,
4) 6000 Stück Bachsteine,
5) 114 Kummen Sand,
3) 2411/, Quadratfuß bearbeitete Sandstein
platten,
7) 154 Kubikfuß bearbeitete Hausteine,
8) 400 Kubikfuß Tannenbauholz.
Sulzbach, den 20. Februar 1866.
Der Schichtmeister,
Mertens.
Bekanntmachnng.
Am Samstag den 8. März ec.,
Nachmittags von 2 Uhr ab,
oll in der Behausung des Herrn L. Michler
hierselbst die Lieferung von beiläufig 70
Schachtruthen bester Pflastersteine für die Saar—
hjalde der Königl. Steinkohlengrube
Gerhard Prinz-Wilhelm
dem Mindestfordernden öffentlich verdungen
verden.
Louisenthal, den 21. Februar 1866.
Der Oberschichtmeister,
W. Postli.
Zetgisch Deutscher
⸗ v v—
direeter Güterverkehr
vin Luxembourg.
Mit dem 20. Februar cr. tritt ein Tarif
ür den direrten —* und Frachtgut⸗Verkehr
wischen den Stationen Trier, Conz, Mettlach,
Dillingen, Saarlouis, Burbach, Saarbrücken,
seunktrchen, Oberstein, Creuznach und einigen'
Stationen der Groß-Luxemburger und Belgi—
chen Staats-Eisenbahn, bis Lüttich, Antwer⸗
en, Ostende und Quis6vrain andererseits in,
craft.
Tarif-Exemplare können zum Preise von 5
Sgr. bei den Stations-Kassen der diesseitigen
Verbands-Stationen entnommen werden.
Saarbrücken, den 18. Februar 1866.
Königliche Fisenbahn-Direckion.
v. Döring.
Bekanutmachnug.
Für den Förderpunkt Geislautern der Kö—
aiglichen Steinkohlengrube Kronprinz-Friedrich—
Wilhelm soll eine Zwillingsförderdampfmachine
beschafft und deren Anlieferung im
Wege der öffentlichen Submission verdungen
werden. F
Termin ist hierzu auf den 16. März a. c.
Morgens 10 UÜhr festgesetzt, wo die, bis dahin
ringegangenen mit betreffender Aufschrift ver
sehenen und versiegelten Suhmissions-Anerbie—
ungen im Amtslokale der Königlichen Berg
weris Direction und in Gegenwart der etwa
ersönlich sich einfindenden Submittenten er—
jffnet werden.
Saarbrücken, den 16. Februar 1866.
konigl. Rergwerks-Direckion.
Berg⸗Inspeetion. J.
Bekanntmachung.
Zur Herstellung der baulichen Anlagen bei
Frweiterung der Maschinen-Anlage auf dem
Briesbornschachte der Grube Kronprinz Friedr.
Wilh. Geislautern werden
Freitag den 9. März e.,
des Nachmittags 2 Uhr,
in dem Wirthschaftslocale des Herrn M. Groh
zu Ensdorf nachgenannte Arbeiten ꝛc. öffent—
lich dem Mindestfordernden in Verding ge—
zeben werden: Thlr.
1. die Maurer-Arbeiten, veranschlagt zu 25560
2. „Steinmetzen-Arbeiten, „ „225
3. „Zimmermanns-, — „49890
4. „Dachdecker⸗ „23
5. Tischler⸗ n i n 75
6. „Schlosser⸗ u ⸗ „480
7. „Glaser⸗ F F „130
8., Anstreicher⸗ F F „65
9. die Lieferung von ca. 250 CEtr. feuerfesten
Formsteinen,
10., do. „„2000 Ifd. Fuß Dach⸗
latten,
1., do. „„2820 Stck. ganzen ge⸗
preßten Form⸗
ücgem
40 Std. halben ge⸗
preßten Form⸗
ziegeln,
13. do. „„50 Stgr. Sattelzie⸗
geln.
Ensdorf, den 16. Februar 1866.
Der Schichtmeister,
A. Illing.
Bekanntmachung.
Die am 2. Februar c. stattgehabte Verding
ing von Leisiungen zur Vergrößerung des
Zechenhauses am Flottenwellstollen der Grube
Sulzbach-Altenwald hat nur theilweise die
zöhere Genehmigung erhalten. — Es werden
eshalb am künftigen Freitag den 2. März
»„ Nachmittags 2 Uhr, im Hause des Gast—
virthes L. Martin hierselbst die nachstehend
erzeichneten Arbeiten und Lieferungen noch—
ials verdungen werden: Qò
1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 207 17
2) Tischlerarbeit, * 106 1 —
3) 25 Schachtruthen Bruchsteine,
9 20,000 Stück Backsteine,
5) 150 Kubikfuß Tannenholz.
Sulzbach, den 20. Februar 1866.
Der Schichtmeister,
Mertens.
Bekauntmachung.
Die am 25. Januar c. stattgehabte Ver—
dingung von Leistungen zum Bau von 2 Oeko⸗
nomiie-GGebäuden, bei den Schlafhäusern und
beim Flottenwellstollen der Grube Sulzbach
Altenwald hat nur theilweise die höhere Ge—
gehmigung erhalten. — Es wird daher au
künftigen Dinstag den 27. Februar e., Nach
mittags 2 Uhr, im Hause des Gastwirthes 8.
Markin hierselbst nochmals Verdingungster⸗
min anberaumt und für jedes Gebäude ver—
dungen werden: A —
1) Maurerarbeit veranschlagt zu 188 20
2) Zimmerarbeit F „ 12565 41
8) 73 Schachtruthen Bruchsteine,
9 90 Kummen Sand,
5) 216 Kubikfuß Sandsteinwerkstücke,
8) 285 Kubikfuß Tannenbauholz,
7) 1100 Quadratfuß Tannenbretter.
Sulzbach, den 20. 3— 1866.
er Schichtmeister,
Fertens.
HolzVersteigerung.
in Gersweiler.
Am Donnerstag den 1. März e.
Vormittags 9 Uhr,
vird zu Gersweiler in dem Hause des Herrn
Raven nachbezeichnetes Holz aus dem Ge
neindewald von Gersweiler⸗Ottenhausen öffent
ich versteigert:
Schlag Buchendell.
24 Eichenstämme, 1348 Cubikfuß,
7 Buchenstämme,
4 —— 3 —
26 Klafter Buchenscheitholz,
281/, Klafter Buchenscheit und Küppel
holz,
28 Klafter Buchenknüppelholz,
171,, Klafter Eichenknüppelholz.
12 Klafter Reiser
Bersweiler, den 20. Februar 1866.
Der Bürgermester,
Sprink.
Submission.
Dinstag den 27. Februar d. Is.
Morgens Uhr,
indet die Vergebung des zu den Fortifications—
Zauten pro i868 nöthigen Bedarfs gu Kalt,
Mauersand, Ziegeln, sowie an Eichen-,
Tannen⸗ und Pappelholz statt.
Die Bedingungen liegen im Fortifications
Zureau zur Einsicht offen.
Saarlouis, den 15. Februar 1866.
Koͤnigliche Jorlification.