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N r
den Kreis Saarbrücken.
38 50.
Donnerstag den 26. Abpril
1866.
Amtliches.
Lotterie.
Bei der am 20. April angefangenen Ziehung der 4. Klasse
133. Königl. Klassen⸗-⸗Lotterie fielen ferner:
31 Gewinne zu 100 Thlr. auf Nr. 812 1506 1721, 2202
2834 3510 4809 4390 4473 4476 4919 5389 5648 5986 8224
8916 10,798 11,212 11,404 12,006 12,674 13,041 13,836
Aö öß Iö⸗ι i6,8383 17, 379 17,560 18731 19,433 20,249
20,.602 21,326 22, 144 22, 747 —805 253,766 24,976 27,528
25ö 20.116 20,657 30, 7700 1992 31, 466 31,652 32132
32399 32,981 33,811 2257 347 35,033 35,298 36,462
36.956 38,363 38 365 328 620 780 9512 40,239 40, 338
40405 40,545 42, 032 4 30 681 43,758 44,028
17,546 47,615 47, 839 48,191 490 49,513 49,791
30,294 50,600 530,738 52 361 360 56,376 58, 115
0064 60.481 60,712 60 372 72 65,152 66,976
36,088 66,696 68, 136 2 921 2 39,786 70,044
72 388 73 859 74 975 47 78,294 78,789
78,960 79,197 79,261 8 33,288 84,928
86,410 88,463 88, 809 89, d.:. 421 89. 985 92, 106
32138 92 184 94, 166 94, 973.
Bei der am 214. April fortgesetzten Ziehung der 4. Klasse
133. Königl. Klassen⸗-Lotterie fielen ferner:
34 Gewinne zu 100 Thlr. auf, Ne. 5500 88 1853 3906
1463 4613 6239 5100 5085 6299 6459 7615 7974 8715 9682
9958 10,000 10,363 11,801 12,121 13,401 13,640 13,869
15245 15,737 15,953 17. 022 18,1914 18597 18,600 19,009
19977 20,232 20,700 20,772 21063 21,778 24,866 25, 931
26.187 26992 21655 35 83 3 264 24910 34,106 34,392
35.38306 37,418 37, 460 28 504 38,321 23103 43,159 45,374
17. 048 17, 162 48 130 2248 03862 31, 286 531,717 52010
52007 52177 55301 55567 683,039 34,484 54, 656 55,060
5188 55433 6886 17, 332 7.466 67,822 808,769
59,790 60,674 88 381 33,200 33,928 64,977 65,417
37.084 67,820 903 *0 27,966 88, 280 68,722 69,526
70. 180 71681 „898 72,019 72439 73,743 74,876 75, 860
76.098 76, 236 76,423 77,032 77,087 717,809 78,088 78, 886
79040 80275 80,967 81231 81,602 82.249 82, 294 83, 885
35. 260 80, 809 86,800 86,916 81 3653 81,680 831701 89,309
29473 960412 90 2890 0 n. q2. 442 43 451 93. 9004.
Personal⸗Chronik.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem Polizei-Comissarius Kirch st ein azu Saarbrücken den rothen Adler-Orden
Klasse zu verleibßen
4
Belkauntmachung,
die Verloosung der Staats-Anleihe aus dem Jahre
1848
In No. 12 des diesjährigen Amtsblattes ist eine Bekanntmachung
ꝛer Koniglichen Haupt-Verwaltung der Staatsschulden vom 12. März
über die an“' diesem und dem vorhergehenden Tage stattgehabte
verloosung der Schuldverschreibungen der * Pprozentigen Preuß.
Sltaats Anleihe aus dem Jahre 1848 zur Kenntniß des Publikums
zebracht. Exemplare des Ruͤmmern-Verzeichnisses der ausgeloosten
Staatsschuldverschreibungen sind sowohl dem Amtsblatte beigefügt,
iis auch in dem Kassenlocale unserer Haupt-Kasse und auf den Buͤreaux
er Landräthe, Bürgermeister, Steuer- und Gemeinde-Einnehmer und
und Sirafkaffen-Rendanten zur Einsicht der Betheiligten aus
iehängt.
Die Betheiligten werden hierauf mit der Aufforderung aufmerk⸗
am gemacht, zur Vermeidung von Zinsverlusten die Erhebung des
— der ausgeloosten Schuldverschreibungen rechtzeitig zu
zewirken.
Gleichzeitig werden die Inhaber der früher verloosten und bis
etzt noch nicht realisirten Schuͤldverschreibungen der Anleihe, von
818 2c. welche gleichfalls in der Eingangs gedachten Nummern-⸗Liste
verzeichnet sind, erinnert, dieselben zur Vermeidung weiteren Zinsver⸗
ufles nunmehr ungesäumt bei unserer Haupt-Kasse zur Erhebung der
dapitalbeträge zu präsentiren.
Trier den 12. April 1866.
Königliche Regierung.
v Gaäͤrtner.
II. 3650 K.)
Landwirthschaftliches Casino im Köllerthale.
Heusweiler, den 8. April 1866.
Die heutige wieder sehr zahlreich besuchte Versammlung eröff⸗
tete der Vorsihende durch die Mittheilung, daß der ihm in Auftrag
zegebene Untergrundspflug aus dem Geräthe-Depot zu Bonn ange—
ommen sei und nun den Mitgliedern der Gesellschaft zur Disposition
stehe. Ferner, daß der Gesellschaft aus der künstlichen Düngerfabrik
»er Herren Koch & Frey, 8 Ctr. schwefels. Kali gratis zur Verfügung
gestellt worden seien, um damit Versuche anzustellen. Es wurde die—
?s Kali dreien Mitgliedern überwiesen, welche die Verpflichtung
ibernahmen, im Herbste genauen Bericht über die Erfolge zu er—
tatten.
Zur Tagesordnung übergehend, erhielt Herr Petzinger von Heus⸗
weiler das Wort, um folgenden Antrag zu stellen:
„die Gesellschaft möge als Prämien für kunstgerecht angelegte
Dungstätten eine Summe von etwa 16 Thlr. aus der Casse
des landw. Casino's genehmigen.
Herr Petzinger motivirte seinen Antrag folgend: Ein Haupt
zedürfniß des Landmannes sei der Dünger, ohne ihn sei alle Kunst,
Mühe und Arbeit verloren. Schon der starke Verbrauch von künst—
lichen Düngemitteln zeige deutlich, daß der Stalldünger den hohen
Anforderungen gegenüber, welche heute an den Boden gemacht wür—
en, allein nicht mehr ausreiche, daß hier wie überall, die Ueberzeugung
eststehe, daß von einem wesentlichen Fortschritte in der Landwirth—
Haft kaum die Nede sein könne bis den Mißständen der schlechten
vadaftenhent der Dungstätten resp. dem Abflieken der Jauche abge—
holfen sein würden.
Wenn auch in dieser Beziehung schon mehrere Landwirthe hie⸗
siger Gegend mit gutem Beispiel vorangegangen und ihre Dung⸗
stätte zweckmäßig eingerichtet haben, so bleibe doch im Allgemeinen
noch viel zu wünschen übrig. Herr Petzinger verlas demnach eine
Verfügung Königl. Regierung zu Trier, in welcher nicht nur allein,
bei schlechten Dungstätten auf den Nachtheil, der dem Landwirthe
»araus erwachse, sondern auch in polizeilicher Hinsicht auf das
Abfließen der Jauche, aufmerksam gemacht wird.
Da den Siatuten gemäß die Gesellschaft über den hier bean⸗
spruchten Betrag in derselben Sitzung nicht beschließen konnte, so
hurde die Abstimmung über diesen Antrag bis aur nächsten Ver⸗
jammlung, am 6. Mai, verschoben.
Demnach leitete Herr W. Schneider von Walpershofen eine
Besprechung über die Rindviehzucht folgender Maßen ein:
M. H. In unserer vorigen Versammlung, wurde für die heu—
tige ein Besprechung über die Rindviehzucht anberaumt und habe ich
es übernommen, dieselbe durch einige Worte einzuleiten. Bevor ich
edoch zur speciellen Rindviehzucht übergehe, erlaube ich mir einiges
iber die Viehzucht im Allgemeinen vorauszuschicken.
Unter Viehzucht versteht man die Paarung, Aufzucht, Pflege und
Wartung derjenigen nutzbaren Thiere, die sich der Mensch zur Befrie—
»igung seiner Bedürfnisse, nach und nach zu Hausthieren gebilde
as der Niehzucht hanvelt es sich demnach bauptsächlich uw
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