elbe ist ganz von Eisen, in allen Theilen möglichst stark construirt, ohne
eßhalb schwerfällig zu sein. Die Einrichtung des Pfluges ist haupt
üchlich darauf berechnet, den Furchenstreifen möglichst leicht abzuschnei⸗—
zen, zu heben, zu wenden und zu krümeln. Im Innern dvesselben sind
instatt der Sohle und Staate des gewöhnlichen Pfluges zwei Frictions—
ader in horizontaler und verticaler Lage angebracht, wodurch der Pflug
edeutend leichter geht. Derselbe ist eigentlich ein Doppelpflug, d. h.
es wirken zwei Pflüge in ein und derselben Furche. Der vordere oder
Vorschneider greift bei einer 15- bis 16zölligen Furche circa 6 bis 7
Zoll tief und legt die Oberschicht der Ackerkrume nach unten und der
weite Pflugkörper bringt die Unterschicht oben auf. Die Regulirung
der Furchentiefe geschieht durch eine Schraube, und außerdem hat der
pflug verschiedene Stellvorrichtungen, z. B. eine, die dazu dient, daß
der Pflug allein geht. Der hauptsächlichste Vorzug dieser Pflüge ist
der, daß sie mit wenig Kraftaufwand den Boden auf das vollkommenste
und tief bearbeiten; sie werden von Herrn Sackin vier verschiedenen
Brößen, für 9, 12, 15 und 18 Zoll Tiefgang, gebaut, mit und ohne
Frictionsräder; die Pflüge ohne letztere sind einfacher, erfordern aber
nehr Zugkraft.
die Erzeugung fossilen Brennstofses ein gewisses Interesse erregen.
Bekanntlich schätzt man die jährliche Kohlenausbeute Großbritanniens
uuf 1600 bis 1700 Mill. Centner; dieser colossalen Ziffer gegenuͤber
ritt schon Preußen mit circa 320 Mill. Ctr. und Belgien mit circa
300 Mill. Cir. in den Hintergrund; verhältnißmäßig ebenfowenig er⸗
eugen die Ver. Staaten Nordamerikas, deren jährliche Ausbeute nach
»en neuesten Berichten nicht ganz 300 Mill. Ctr. beträgt. Wie unbe—
deutend steht aber dagegen noch Frankreich mit circa 150 Mill. Ctr.
ind gar Oesterreich, dessen Production an Steinkohlen und Braunkoh⸗
en nach dem eben vetöffentlichten „statistischen Jahrbuche“ im Jahre
1863 sich nur auf 81,676405 Ctr belief! Der einzige Trost bei vie—
ser Thatfache liegt darin, daß Oesterreich im Jahre 1851 noch auf 17
Mill. stand, also doch rasch vorwärts geschritten ist.
Nach d. Wochenschr. d. niederösterr. Gew.Ver.)
Vermischtes.
Alte Leinwand wieder neu zu machen. In England wird
etzt alte Leinwand wieder zu neuer verarbeitet, indem man sie durch
Maschienen zerreißt und die gewonnene Faser wäscht, wieder spinnt und
berwebt. Es ist dies kin ähnlicher Prozeß, wie bei den wollenen Lum—
yen, aus denen man jetzt neue Tücher und Teppiche macht. Auch die
Seidenlumpen werden auf ähnliche Weise benutzt. — Und was daraus
gemacht wird, sind ebenfalls — Lumpen!
Kohlenproduection.
Da die Kohlen recht eigenllich die Grundlage der heutigen Ma—
chinenindustrie geworden find und auch in den Haushaltungen eine sehr
vichtige Rolle zu spielen beginnen, so dürfte jede statistische Notiz über
ιy——
Holz- Nerkauf
in Königlichen Forsten.
Am Montag den 6. März 1868,
Vormittags 9 Uhr, werden zu Schleif—
nühle bei Frau Wittwe Kleinpeler die be
den unten bezeichneten Schlägen vermerklen Hol—
er in kleinen Loosen dem meistbietenden Ver
raufe öffentlich ausgesetzt.
Forst Halberg,
Schlag Langenthal, Gehlenberg u. Scheiderfröhn
Eichen⸗Bau⸗ und Nutzholzstamm,
Buchen⸗ un u
3 Birken⸗ 27
8 Kiefern⸗ ·
10 Stangen (426),
1 Klafter Eichen⸗Scheitholz,
4 Buchen⸗
17 Birken⸗
Kiefern-75,4
Knübppel.
Schlag Grumbacherhang.
11 Eichen-Bau⸗ und Nutzholzstämme,
78 Buchen⸗,
3 Stangen,
83/. Klafter Eichen⸗Scheitholz,
3493, Buchen⸗Scheitholz,
321/3. KRnüppel, mit Ausnahme der No
81, 83, 89, 95, 98, 102, 106,
107, 118, 114) 121 bié 120
131 bis 133.
Forst Ludwigsberg,
Schlag Scheib.
10 Buchen-Bau⸗ und Nutzholzstämme,
2 Klafter Buchen-Scheitholz,
19 Kunüppel.
Schlag Platinhammerwald.
218/, Klafter Knüppel.
Saarbrücken, den 28. Februar 1865.
Der Königl. Oberförster,
H. Fuchs.
des Schlages „Nieolaserstangen“, Forst Carls—
brunn, ca. 50 Klaftern, öffentlich meistbietend
hersteigert werden. Es wird bemerkt, daß die
dönigliche Forstverwaltung das Schälen der Lohe
zuf ihre Kosten ausflihren lassen wird.
Karlsbrunn, den 22. Februar 1865.
Der Königliche Oberforster,
Solf.
Unterbrechung der Fahrt
sst ab 1. März a. e. auch bei Retourbillets,
mnerhalb deren Gültigkeits-Dauer, im
Binnen⸗Verkehr — wie bei Einzel-Billets —
unter Beachtung der Formen des 86. 80 des
Betriebs-Reglements vom 17. Februar 1862
gestattet.
Saarbrücken, den 14. Februar 1865.
Königliche Fisenbahn-Direckion.
Holzversteigerung.
Donnerstag den 9. Märzte., Mor—
zens 9 Uhr, werden in der Behausung des
Wirthes Riehm zu Püttlingen aus dem Ge—
meindewalde von Puürtlingen folgende Hölzer
versteigert, nämlich:
Schlag Hoberg.
82 Eichenstämme,
128/, Klafter Anbruch-Scheitholz,
1393, Eichen⸗Knüppelholz.
Schlag Katzenbrunnen.
6 Eichenstämme,
81/. Klafter Eichen⸗Knüppelholz.
Schlag Jungenwald.
17 Eichenstämme,
11 Buchenstämme,
10/ Klafter gemischtes Knuüͤppelholz.
Totalität.
2 Eichenstämme,
Au/ Klafter Scheit- und Knüppelholz.
Völklingen, den 22. Februar 1865.
Der Bürgermeister
Kühlwein.
Bekanntmachung.
Der Transport der Steinkohlen und Berge
zermittelst Pferden auf der Koͤniglichen Stein—
ohlengrube „von der Heydt“ soll vom 1. Jum
1865 ab im Wege der Submission verdungen
verden, weshalb Unternehmungslustige hierdurch
eingeladen werden, ihre Offerlen in versiegelten
ind frankirten Schreiben mit der Aufschrift:
„Submission für den Transport der
Steinkohlen und Berge durch Pferde
auf der Königlichen Steinkohlengrube
bon der Heydt“,
is geretzg den 16. März 1868,
Vormittags 18 Uhr, in der Ämtsstube
»es Oberschichtmeisters Spitznas zu Burbach
ꝛbzugeben, woselbst die Eröffnung der eingegan—
Jenen Submissionen in Gegenwart der etwa per—
onlich erschienenen Submuͤttenten in der auge⸗—
zebenen Zeit erfolgen wird.
Der Zuschlag bleibt vorbehalten und wird
aus den Concurrenten der Unternehmer bestimmt,
verden.
Die der Submission zu Grunde liegenden
Bedingungen liegen sowohl auf der Schichtneisterei
zu Burbach wie in unserer Registratur
»ahier zur Einsicht offen, auch koͤnnen an beiden
Stellen die Ergebnisse ver Pferdeförderung auf
»er Königlichen Steinkohlengrube von der Heydi
ro 1864 eingesehen werden.
Saarbrücken, den 8. Februar 1866.
Könial. VBerawerks-Dire⸗tion
Bekanntmachung.
Zur Lieferung von 3000 Ellen Gurten, ca.
3“ breit, für die Schlafhäuser der Grube „Re—
den⸗Merchweiler“, wird Submissions⸗Termin auf
Mittwoch den 25. k. Mts.,
Vormittags 10 Uhr,
bei unterzeichneter Stelle, hierdurch anberaumt.
Die Offerten sind mit entsprechender Aufschrift
zu versehen und denselben Probemuster gefälligst
beizufügen.
Neunkirchen, den 28. Februar 1865.
Föninl. Schichtmeisterei Reden-Moercdimen
Bekauntmachung.
Montag den 6. März e. Vormit
tags 11 Uhr, soll zu Carlsbrunn, im
Hasthause des Herrn Resditz die Eichenlob⸗