ben, die aus der Ausstellung ersprießenden Vortheile unter eine
größere Anzahl von Ausstellern zu vertheilen; ebenso die Kosten für
die Ställe ꝛc. zu vermindern. Die Verrichtungen der Jury werden
übrigens in der Weise geleitet sein, daß ungeachtet des Wechsels, die
Aussichten des Concurses zwischen den Ausstellern durchaus aleich⸗
gestellt werden.
Die Antwort ist derart, daß die Landwirthe und Viehhalter,
welche die Pariser Ausstellung gern beschickt hätten, aber Bedenken
trugen, ihr Vieh 7 Monate don sich zu entfernen, keinen Anstand
mehr nehmen werden, ihr Vieh dorthin zu senden, wenn die nöthi—
gen Einrichtungen von dem diesseitigen Commissariate für die Aus—
stellung getroffen werden, daß die Ställe von hier aus immer durch
neues Vieh bestellt werden, da wohl schwerlich ein einzelner diesseiti—
ger Aussteller von Vieh in der Lage sein könnte, einen öfteren Wech
sel mit seinen Ausstellungsstücken vorzunehmen. Es wird angenom—
men, daß ein Landwirth oder Viehhalter sein Vieh nicht länger als
höchstens 4 Wochen aus seiner Pflege entlassen wird.
nenaugenstücke erzeugten von der sächsischen Zwiebelkartoffel 6—–8
Stengel, die senkrecht durchgeschnittenen nur 3254 Stengel.
Heilung der Quetschungen. Ein einfaches Mittel, die
Abschürfungen und Quetschungen zu heilen, welche die Reibung der
Geschirre auf dem Körper der Thiere hervorbringt, besteht darin:
durchweichte Compressen (Verbandsstücke) mehrmals des Tages mit
Schweinsgalle getränkt aufzulegen. Je älter die Galle, desto wirk—
amer ist sie und in allen Fällen führt sie eine schnelle Heilung herbei.
Preisfse
der vier Hauptgetreide-Arten und der Kartoffeln in den für die
Rheinprovinz bedeutendsten Marktstädten im Monat November 1865
nach einem monatlichen Durchschnitte in preuß. Silbergroschen und
Scheffeln angegeben.
Namen der Städte.
Weizen. Roggen. Gerste. Hafer. Kartoffeln
—
1. Kön
2. Elberfeld mit Barmen
3. Düsseldorf..
Neuß.
Crefelde.
Wesel.
Cleven.
Aachen.
Malmedy
Trier .
Saarbrücken
Kreuznach
Simmern.
Coblenz
Wetzlar
Düren
Duhschnittspréite
der 13 preußischen Städte
„o posenschen “
„ brandenb. 5
„ pommersch.
„schlesischen
Z sächsischen *
14 westphäl.
16 rheinischen
77, 1021 55,912
83,4 1659,8
30 55.1
83,7 564
87,10 596
34585 53,3
839 587,8
20 676
71,8 536
7985 555
7622 554
—5174
81 588
75,6 83/0 404
7608 33565 44 4
48,42
362
317
—*
56,4
32,312 22, 71
——
3400 236
32216
313 16
335 177
202 17,10
za 236
32 20
30,0 15,6
338168
30111 203
2331183
186
313 181
33 17,2
Vermischtes.
Kronenaugen und Kreisaugen der Kartoffeln. Die
andw. Lehranstalt zu Worms hat im verflossenen Frühjahre Anre—
gung gegeben, über die Verwendung der Setzkartoffelstücke mit Kro—
nenaugen einerseits und Kreisaugen andrerseits Versuche anzustellen.
Die gefundenen Resultate ermöglichen zwar nicht die Aufstellung
neuer Lehren; allein sie sind immerhin interessant genug, dem land—
wirthschaftlichen Publikum mitgetheilt zu werden. Die Resultate kon—
statiren, daß sich für nasse, schwere, kalte Böden, die man im Früh
jahre erst spät einpflanzen kann, die Setzkartoffelstücke mit Kronen.
augen besser eignen, als diejenigen mit Kreisaugen, weil die ersteren
schneller keimen und sich rascher entwickeln, als die letzteren. Umge
kehrt aber empfehlen sich für einen leichten, sich im Frühjahre rasch
erwärmenden Boden besser Stücke mit Kreisaugen; denn kemen und
entwickeln sie sich auch etwas langsamer, als Kronenaugenstücke, so
lielern sie doch einen höheren und besseren Ertrag, weil sie weniger
buschig werden, also weniger in's Kraut wachsen. Ungetheilte Kro
nenaugenstücke lieferten geringeren Ertrag als senkrecht durchgeschnit
tene Kronenaugenstücke von gleicher Größe auf demselben Felde und
unter sonst gleichen Bedinqungen lieferten. Die ungetheilten Kro—
16,9
50
70
47,6
37
177
44,4
76,11 535,9 35, 10
ss 3 317
767 603161
811 67 336
73.10 54,10 304
61 60
33711 04
8099 3610 507
269 16,9
28 —
32,3 154
31,1.154
26.10138
3211 187
35 184
—A
Rhein-Nahe-Eisenbahn J. und II. Emission 5
können von dem gedachten Tage ab bis zum— B ekanntmachung.
31. Januar 1866 Vormittags in den Ge Vom 1. Januar 1866 ab werden bis auf
schäftsstunden: Weiteres die Braschen (Koksabfälle) auf der
1) bei der Direction der Disconto-Gesell Grube „König“ bei Neunkirchen zu 4 Sgr.
schaft in Berlin, 6 Pf. pro Centner verkauft.
2) — Fiia der Sant sun W und, Saarbrücken, den 18. Dez. 1868.
Industrie zu Frankfurt a. M., zni Direcki
3) bei dem A. Schaaffhausen'schen Bank Königl. BerawerksDireclion.
verein in Cöln und fortlaufend
M bei sämmtlichen Stationskassen der
Rhein-Nahe-Eisenbahn, so weit derern
Bestände ausreichen, ingleichen
5) bei unserer Haupt-Kasse hierselb
erhoben werden.
Die Coupons müssen den Zahlstellen mi
iumerisch geordneten, nach den Emissionen ge
rennten und von den Eigenthümern unter
chriebenen Verzeichnissen übergeben werden.
Saarbrücken, den 13. Dez. 1866.
Königliche Fisenbahn-Direckion.
Alle, seit dem 1. Januar bis ult. Deenhen
1864 in den Wartesälen, Wagen oder im
özrtlichen Bezirke der unter unserer Verwaltung
stehenden Eisenbahnen gefundenen, und inner
halb Jahresfrist nicht zurückverlangten Gegen—
stände, sollen am 3. Januar k. J. und fol—
genden Tage von Morgens 9 Uhr ab auf dem
hiesigen Bahnhofe im westlichen Wagenschup—
ben zum Vortheile der Beamten-Pensions- und
Unterstützungs-Kasse öffentlich an den Meist
bietenden gegen gleich baare Zahlung verstei
gert werden.
Diejenigen, welche Eigenthums-Rechte au
diese Gegenstände zu haben glauben, werden
aufgefordert, dieselben vor dem bezeichneten
Termine bei uns anzumelden und nachzu
veisen.
Saarbrücken, den 9. Dez. 1865.
Königliche Fisenbahn-Dirxeckion.
Bekanntmachung.
Eine Parthie alten und zu Dienstzwecken
nicht weiter verwendbaren Papiers von ca.
70 Ctr., bestehend in verschriebenen und un—
beschriebenen Druckformularen, Büchern, Zei—
tungsblättern ꝛc., soll im Wege schriftlichen
Aufgebots an den Meisibietenden verkauft
werden.
Die Verkaufs-Bedingungen liegen im Büreau
der Haupt-Magazin-Verwaltung auf hiesigem
Bahnhofe zur Einsicht offen und können auch
von dort auf kostenfreie Gesuche abschriftlich
bezogen werden.
Unternehmungslustige helieben ihre Offerten
bis zum 3. Januar 1866, Vormittags 11
Uhr, an den Unterzeichneten franco einzu
enden.
Saarbrücken, den 15. Dez. 1865.
Der Ober-Betriebs-Inspector.
Quassowski.
Bekanntmachung.
Mittwoch den 27. d. Mts., des
Vormittags um 10 Uhr,
sollen auf dem Hofe der Kaserne No. J. hier
selbst verschiedene Gegenstände aus dem Ka
sernement und Lazareth, darunter: Oefen ꝛc
von Gußeisen, Badewanne von Zink, alt
Lumpen, 1 Thür, 1 Fenster ꝛc. öffentlich und
neistbietend gegen gleich baare Bezahlung ver
kauft werden.
Saarbrücken, den 18. Dez. 1865.
Königl. Kasernen-Perwallfung.
Rhein-⸗Nahe-Eisenbahn.
i ⸗ l
Die am 8 insen Zoh ungen, halbjäh
rigen Zinsen der Prioritäts-Obligationen der
1