Lotterie.
Bei der am 26. October fortgesetzten Ziehung der 4ten
Klasse 132ster Königlicher Klassen-VLotterie fielen ferner:
156 Gewinne zu 100 Thlr. auf Nr. 1819 2839
2916 3855 4070 5552 6269 7809 8677 8739 8898 9250
9625 9717 9851 10,421 11,569 11,871 12,280 12,364
12,856 14,480 15,812 15,823 15,989 16,334 17,372
17,6383 18,126 18,837 20,169 21,904 22,780 23,535
23932 24080 24,332 24,819 26,208 27,589 27,155
27,749 27,917 28,142 29,448 80,515 30,630 31,039
311979 33,813 34,091 834,492 34,498 35,016 35,231
35,531 35,849 36,067 36,654 36,675 36, 928 38,056
10,1613 41,037 41,050 42, 302 42,349 48,865 45, 361
16,619 46,890 47, 353 49,893 50, 100 50, 8310 50, 310
51659 51,692 51,944 52,026 62,209 52, 888 53,417
53,710 54,170 b64,482 54,629 56,687 57,463 57,524
58,1099 38, 162. 58,412 58,603 5989,330 59,973 61,727
62,648 62,918 62, 938 68, 167 63, 762 83,871 64,595
64839 64,965 65,015 66, 100 66,680 66,761 66,832
68,269 68,314 68,379 68,498 68,839 68, 868 69,121
89253 69,5373 70,080 70, 836 72, 186 72, 489 73,537
73,601 74824 74,892 75,804 77,156 78,663 79. 928
79,942 80,183 80, 466 80,560 31,8342 81, 648 81,976
83,958 84446 84,667 84,966 85, 708 85, 882 86,449
87,169 89,120 89,759 90,887 42,393 92,375 93. 349
94.099 69,573 94,493 94, 885
Bei der am 27. October fortgesetzten Ziehung der Aten
Klasse 132ster Königlicher Klassen-Lotterie fiel 41. Hauptgewinn
von 40,000 Thlr. auf Nr. 88,003.
1 Gewinn von 5000 Tolr. auf Nr. 42,258.
1 Gewinne zu 2000 Thlr. fielen auf Nr. 30,506 67,962
72,675 und 88, 222. —
36 Gewinne zy 1000 Thlr. auf Nr. 2828 3146 7899 9041
12,501 14313 10837 23,0977 24, 196 26,882 26,978 28,286
33.658 34208 37,029 41)725 48,875 50624 50,732 32.017
52508 56.770 59, 642 60850 62933 63,221 64,040 66, 124
g 76.464 81,011 81. 156 83,063 87,715 90,751 und
4W.
30 Gewinne zu 5300 Thlr. auf Nr. MOG6G AAbßt 5697 7338
8035 8103 8716 11,838 11,956 11,984 13,000 13, 191 24. 238
25, 424 25,461 30,954 31,896 32,221 33,933 34, 383 37, 492
39,796 40159 45,783 46,805 51,637 532,417 52,463 32651
521936 59 286 61,775 64, 192 64,377 65,017 65,005 68,044
69,022 69,417 70,679 72,650 75,469 76,520 76,548 79, 048
24,772 86,3608 86, 648 91,007 und 93, 983.
73 Gewinne zu 200 Thlr. auf Nr. 3490 5041 5200 6080
7086 3dßñ 11,548 12,015 13,.958 15,282 17,922 18,034
18664 6 213315 24,049 25,428 25, 483 25, 848 28, 087
28 ) 30,037 30,823 32, 7506 P90600 41,458 41, 781
D3 25.53 14,359 44, 514 46 786 4 41 49,288 59, 644
27 75,796 57, 933 58,509 58, 580 59,4835 60,323
20663996 67,052 68,626 67 ,686 71,846
5974,495 74,650 75, 168 * 76,952 77, 198
.13 78,948 80,229 81,574 6 626 87,623 87,891
88,644 90,543 92, 150 92, 220 und 90. 70. J
Bei der am. 28 October fortgefetzten Ziehung der Aten
Alasse 132ster Königlicher Klassen-Lotterie fiel 1 Hauptgewinn
von 15,000 Thlr: auf Nr. 20,986.
1. Gewinn von 5000 Thlr. auf Nr. 47,714. —
3 Gewinne zu 2000 Thlr. fielen aui Nr. MWBöBl 17,577
und 68,022. —— ——
13 Gewinne zu 1000 Thlr. auf Nr. 3181 10,078 10,336
12,449 12,8539 13084 15,982 17,451 14, 489, 20,569 20, 750
20,882 23, 103 23822 26, 036 30 845 31, 244 32, 7380 32, 846
33,540 33,557 35, 717 36, 143 36,244 39,157 40,804 42, 400
43.MAM A8, 197 44,841 52, 849 54,992 536,870 57,4090 78,291
g 77,891 79,452 80,002 80,204. 84,798 90. 05043 unt
93.017. —
49 Gewinne zu 500 Thlr. auf Nr. 3497 4860 8039 8948
9939 11.962 12,246 12,595 12,696 15,539 18,544 23, 181
23,914 24,503 25,786 27,583 28,565 29. 588 31,780 37, 187
373300 40317 40,533 45,822 47, 142 47, 951 52,087 32, 495
58394 58 715 60476 62,745 63, 355 66,961 72, 184 73,374
73,998 75.017 75, 952 78,890 81,079 84,441 86.549 87, 946
88 508 89,094 90,792 91,194 und 98, 208
60 Gewinne zu 200 Thlr. auf Nr. 121 1483 1711 220
2204 4208 4388 5895 7849 8459 13, 813 14509 15, 658
76,128 16,869 17,085 17,953 18,838 19, 040 6,078 214,972
31.1007 31713 32695 33,375 35,8411 36,625 37,437 37,628
39,049 40,027 45,480 49,847 50,246 51,721 51,776 583, 724
54,431 54,590 55, 346 57, 64f 59,073 62,490 64, 150 65, 955
68 395 68423 71315 73,988 74, 775 77, 146 80,841 80,832
831752 85,.341 87,164 87,935 88,108 88,169 und 91.649
.
J
Wohlgemeinter Rath für Obstbaumzüchter.
Von Karl Fischer in Kaaden
Es ist ein großer Unterschied, und zwar ein größerer als man
gewöhnlich meint, ob man den Stamm vom Edelholze oder vom wil—
den Holze zieht. Unsere Vorfahren erzogen ihre Stämme zum großen
Theile vom wilden Holze. Dies- thun auch noch gegenwärtig viele
kleine Landwirthe, wenn sie sich ihre Obstbäume selbst erziehen. Dies
ist besonders im Gebirge der Fall, wo man sich den schon emporge—
wachsenen Wildling aus dem Walde holt. Indem man erst in der
Krone oder zur Krone veredelt, erhält man einen Stamm, der fester
ist, dessen Verwundungen unschädlicher sind, welcher länger dauert
und einen gesunden, fruchtbaren, großen, fast riesenmäßigen Baum
liefert. Wir dürfen nur unsere Augen öffnen, um uns von dieser
Wahrheit zu überzeugen.
In der neueren Zeit sind viele größere und kleinere Baumschu
len entstanden mit Gärtnern, welche Meister in ihrem Fache sein
wollen. Diese veredeln ihre Wildlinge in der Nähe der Wurzeln
nicht weit über dem Boden. Dies mag leichter und schneller vor
Statten gehen, auch schönere Stämmchen liefern. Man zieht gegen—
wärtig den Bedarf an Bäumchen mehr aus den Baumschulen, als
daß man sich die Mühe nimmt, sie selbst zu erziehen; aber man hört
auch häufige Klagen darüber, daß viele dieser aus den Baumschulen
gekauften Bäumchen bald wieder eingehen, krank werden und keine
längere Dauer versprechen. Man bekommt wohl aus den Baum—
schulen schöner gezogene Obstbäumchen, aber mitunter auf Kosten ih
rer Dauerhaftigkeit.
Es scheint, daß die Kleinwirthe von unseren Vorfahren das
Veredlungsgeschäft besser verstanden und häufiger selbst ausübten.
als unsere gegenwärtigen Kleinwirthe. Dies beweisen die noch be
stehenden uralten Obstgärten mit ihren Riesenbäumen. Die nock
gegenwärtig zum Theil erkennbaren Veredlungsstellen legen Zeugen
schaft ab, daß diese Obstbäume in keiner Baumschule mit angestell
ten Gärtnern als Meistern in ihrem Fache erzogen wurden. Die
Veredlungsstellen befinden sich sehr oft in dem höheren Theile des
Stammes.
Die Stämme vom Edelholz sind mehr empfindlich gegen Ver
wundungen und gegen Witterunasvperhbältnisse, ia einige edlere Obst
sorten bilden schon von Natur aus einen weniger dauerhaften Stamm
welcher zu Brand und anderen Krankheiten geneigt ist.
Die Erfahrung lehrt, daß die Hasen den Unterschied zwischen
Stämmen vom Edel- und wilden Holze instinktmäßig kennen; an
letzteren gehen sie vorbei und benagen die ersteren, wahrscheinlid
weil die Rinde vom Edelholz zarter und milder ist. In eine Baum
schule drangen vor einigen Jahren über die hohen Schneewehen die
Hasen. Alles, was veredelt war, fraßen sie ab; dagegen ließen sie
IIte Wildlinge unberührt. Dies geschieht gewiß auch zum Theil bei
Bäumchen, welche schon in's Freie versetzt wurden. Es ist ziemlich
schwer, die Bäumchen im Freien vor Hasenfraß zu schützen, außer
sie werden bis zu einem gewissen Alter mit über Sommer und Win⸗
ter bleibenden Dörnern umgeben. Man kommt oft mit dem Verbin—
den der Stämme mit Stroh oder Schilf ꝛc. zu spät; ja im Winter
reißen die Hasen einen strohigen Verband vom Stamme. wenn die
Hungersnoth groß ist.
Keine Verwundungen sind gefährlicher, als jene von dem Zahne
der Hasen; er greist sogar in das Holz hinein. Diese Verwundun⸗
gen heilen überaus- schwer, wenn sienicht mit einem scharfen Messer
ausgeschnitten und gut verbunden werden. —
Hat man die 'Stämme vom wilden Holze erzogen, so ist man
nicht nur mehr gesichert gegen das Benagen der Hasen, sowie auch
der Gänse und Schafe, sondern diese Verwundungen, wenn sie gemacht
werden sollten, verheilen auch leichter als bei Stämmen von Edelholz.
Diese Erfahrungen hat man auch bei anderen Verwundungen
gemacht, welche die Stämme auf den Feldern durch die Bestellungs⸗
werkzeuge oder an den Wegen von Fuhrwerken, von Muthwillen und
Bosheit der Wanderer erleiden, und welche so zahlreich vorkommen,
daß selten ein Baum davon frei bleibt. Bei Stämmen vom Edel⸗
holz entstehen davon sehr leicht Brandstellen, welche das Leben des
Baumes angreifen, während nian bei Stämmen vom wilden Holze
diese Gefahr nicht so leicht befürchten darf. Theils ist die Verwun—
dung nicht so leicht möglich wegen der Härte des Stammes. theils
heilt die entstandene Verwundung leichter.
Es gibt Obstsorten, welche schon von Natur einen kranken Stamm
hilden, wie z. B. einige Calvillen, besonders aber der Erdbeerapfel
Vei uns hat man bemerkt. daß der Baum des rothen Stettiners