zur Abhülfe empfohlen worden. Aber keines wirkt so sicher, als die
Düngung der bemoosten Wiesen mit einem kräftigen Composte. Doch
soll derselbe rasch und nachhaltig wirken, so ist die mechanischen Ent
fernung des Mooses vor der betreffenden Düngung nothwendig. Die
gewöhnliche Feldegge ist hierzu indessen nicht geeignet, den sie greift
das Moos nicht vollkommen an und bringt der Wiese überdies zu
starke Verwundungen bei. Dagegen ist die engl. Wiesenegge zu die—
sem Behufe ein Instrument, das man gar nicht genug loben kann.
Dieselbe besteht aus 144 etwa handgroßen Dreiecken von dünnem Ei—
senblech, die eines mit dem anderen durch fingerlange dünne Kettchen
verbunden sind und von denen jedes an jedem Eck einen 21,—3 Zoll
langen eisernen Zinken trägt, so daß also die ganze Egge mit 583
Zähnen versehen ist. Die landw. Lehranstalt in Worms hat Veran
lassung gegeben, daß dieses Instrument sowohl Seitens einzelner Wie
besitzer, wie auch von Seitens einzelner Gemeinden am Mittelrhein.
an der Nahe, der Saar und der Mosel auf Gemeindekosten zur An
schaffung kam. Von den verschiedenartigen Berichten, die der genan
ten Anstalt über die erzielten Resultate zugekommen sind, heben w
den folgenden, als von ganz besonderem Interesse, hervor. Eine
hohem Grade bemooste Wiesenfläche wurde des Versuchs halber in—
gleiche Theile getheilt. Der Theil 1 blieb in seinem früheren Zu
stande, der Theil 2 wurde im vorigen Herbste mit gutem Compost
überfahren, der Theil 3 wurde vor Winter durch die Wiesenegge bop
Moose befreit und der Theil 4 wurde, nachdem das Moos fortzeschaff
war, ebenfalls wie Theil 2 mit Compost überdüngt. Die kürzlich
—I
pro Morgen (/, Hektare): der 1. Theil 7 Ctr. 534 Pfd. Heu, der?
Theil. 18 Ctr. 66 Pfd. Heu der 3. Theil 15 Ctr. 41 Pfd. Heu und
der 4. Theil 31 CEtr. 27 Pfd. Heu. Die aufgewendeten Kosten hat
ten betragen bei Theil 2, 4 Thlr. 12 Sgr., bei Theil 3, 1 Thlr.t
Sgr., bei Theil 4, 5 Thlr. 20 Sgr. Der Ctr. Heu kostete aber au
dem Halmen schon 1 Thlr. 25 Sgr. Wer rechnen kann, der rechn⸗
Lieferung
der Occonomie-Naturalien ec. für das Justiz⸗
Arresthaus und Kantons-Gesängniß zu
ssSaarbrücken pro 1866.
Die Lieferung des unten aufgeführten Be—
darfs an ODeconomie-Naturalien u. s. w. für
das Justiz-Arresthaus dahier pro 1866 soll in
Wege der Submission an den Mindestfordern
den ausgeboten werden und wird zu diesem
Ende unter Hinweisung auf die in meiner
Kanzlei zur Einsicht offen liegenden Bedin—
—5 — hiermit Folgendes zur Kenntniß und
eachtung der Interessenten bekannt gemacht
»Diäejenigen, welche geneigt sind, sich au
das Lieferungsgeschäst einzulassen, haber
Offerten für das Ganze, oder einzeln
Theile des angegebenen Bedarfs auf einen
Stempelbogen von 5 Sgr. abzugeben.
diese zu versiegeln und mit der Aufschrift
Submission zu der Lieferung für das Iu
sz irte sthans zu Sanre pro 1866 B f tmacht — 2*
längstens bis zum 5. November c. unten ekanntm ung.
se vacn 88 mig ainzusen Die für die Königliche Steintohlengrub
dr. p T oreuee Reden-Merchweiler während des Jahres 1866
eingehende Offerten, sowie etwaige Nach BRB— * 93
7* ree erforderlichen Lieferungen und Leistungen sollen
gebote können nicht berücksichtigt werden den 20 Sobemberd. J
e en e g ——
⸗ i i e un 7— rgen F. —
r — emn im Gasthof zur Post bei Herrn Heinrich Lei⸗
Maaße resp. Gewicht fur jeden zu be ner dahier, öffentlich an den Mindestforden
zeichnenden Lieferungs-Gegenstand nen den in Verbi
nen und können nur bestimmt ausge— —A dnhen en werden und zwar
ege .Lieferungen:
sprghene Preise als Gebote berüchsichtig Nach den —S — — Reven nge
* weile
mehrere Gegenstände unter einer 1) ea. 20 Schachtrth. Möllons 20 einr
ummer aufgeführt sind, muß sich das 2) „200 „ Bruchsteine 200 —
Gebot auf alle diese Lieferungs-Gegen 291 860 Tonnen Kalk 300 560
aehe e für einzelne Artikel wirt 4) „ 720 Kummen Sand 300 420
ein solches nicht angenommen. 5 5 ü i
Die Submission muß die Erklärung ent 2 οοσ ß Schle
halten, daß der Submittent von den Ein 6) , aen Streusand für die
äuser
zangs erwähnten Bedingungen Kenntnis 7 S ies für di hu
— — en 5 ), ¶hwachtruthen Kies für die Gru
Die Erbrechung der Submissionsschrei B. ist
ben erfolgt in Gegenwart der etwa er 8) Das Stein⸗ — im Gruben
eeie nnenm r 6. Novem — steinbruche zu Itzenplitz.
er c., Vormittags 10 Uhr in meiner —J—— —— 9) Die Anfuhr dieser Steine und des Kies
Kanzlei, worauf den Interessenten das * nach — eaee Verbrauchspunkten
Weitere eröffnet werden wird. „MNit Nymegen einerseits und den Sta 0) Sie Tranglocch hen in den Gruber
Sämmtliche Submittenten sind bis zun onen euwan —8 — —— —B———
Fingang der Entschei znigi. Re Saarlouis, Mettlach un rier andererseits⸗ 753
8 zu Dnchndene Ane ist mit dem 15. October c. ein directer Güter ) Der Fransport der per Eerede
bunden. 90 Verkehr in's Leben getreten. nen vagerpläten,
Unter den 3 Mindestford leibt din Tarife dafür sind bei den Einnehmern der Den tt
Wahl, und — — zenannten Stationen gratis zu * 8 * Jusegwbeiten uber —
bls incl 6nachfolgend bezeichneten diefee Saarbrücken. den 20. Hetober 1866. 30 eze 8 * 28
cungonegentande horbe hauen dem Anerbieten Königliche Eisenbahn-Direckion. 14) en gnbimaage * 3 Schlar
auf die ganze Lieferung, oder mehrere Theilt SBCGCGMGGGGC. — zuf
derselben selbst dann, den Vorzug zu geben Bekauntmachung. 15) Wnendedeng e en
n an Theil dersel ben zu geringern Prei Zur Sicherstellung des Bedarfs an Roggen Neunkirchen, den 18. October 1888.
derausgeher und Nerseger; Thre Möällinager, vormals Menumanmsche 80 —777774 in Trier