Full text : Kreis-Blatt für den Kreis Saarbrücken

ein Stein zwischen die Aeste gefallen und — im folgenden Jahre
habe der Baum getragen! In diesem Garten ist seit einigen Jahren
as Beschweren auf alle mögliche Weise angewendet. An jungen
kräftigen Kirschbäumen hängen an den Aesten mehrere Steine, an
Pyramiden sieht man solche etwas kleinet von unten bis oben in den
Aesten liegen, Hochstämme tragen auf ihren dicken alten Aeften große
Steine c. so daß Jedermann über dieses sonderbare Aussehen ebenso
erstaunt ist, als über die außerordentlich große Fruchtbarkeit aller
Bäume. Ich selbst habe, so sagt der Berichterstaͤtter, sogleich die
zicken Aeste eines großen Apfelbaumes, der nur felten uͤnd wenige
Aepfel trug mit großen Steinen belegen lafsen, uud habe die Freude,
in diesem Jahre so viele Aepfel zu ernten? wie ich an diesem Baume
noch nie gesehen.

schwemmt auch noch andere leicht lösliche Dungertheile aus, und doe
er selber nicht gesammelt wird, so verliert sich auch mit ihm ein we—
sentlicher Theil der festen Auswurfsstoffe. Zudem ist es bekannt, daß
der Laubdünger auch auf dem Felde noch die Zersetzung der besseren
Düngertheilchen beeinträchtigt und so der Wirthschaft Schaden zufügt
Allerdings zeigt sich trotz des so sehr ausgedehnten Getreidebautz
häufig Mangel an Streustroh; allein nicht die Anwendung der Laub
sttreu ist das Mittel demselben vorzubeugen, sondern bessere Bewirth
chaftung des Bodens, Hebung des Futterbaues und der Viehzucht un
endlich Abschaffung der Laubstreu. Um indessen einen entsprechenda
Aebergang zu ermitteln, dürfte die Anwendung getrockneter Erde vi
etwan/, der sonst üblichen Streustrohungen neben öfterer Reinigun
des Stalles allen denen zu empfehlen sein, die sich von der Anwen
Idung der Laubstreu frei machen wollen.

Vermischtes.
Laubstreu. Bei der Mistproduction wird nicht selten dadurch
zefehlt, daß man zu häufig noch sich des Laubes als Einstreumittel
hedient. Es ist unausbleichlich, daß der Laubdünger schon im Stalle
in dem Kapitale des Landwirths zu zehren beginnt. Nicht nur, daß
x dem Urine einen u raschen Durchzug gestattet, sondern der Urin

Fremdenverkehr in Berläin. Die Zahl der hi er jährli
zur Meldung kommenden Fremden beträgt ca. 200,000, eine dreifa
hoͤhere Zahl ist aber die der nicht gemeldeten, sich hier auf de
Duürchreise einen Tag aufhaltenden V so daß, wenn man
den Verkehr der durchreisenden Handwerker und Arbeiter mit ein
echnet, die Gesammtziffer des jaͤhrlichen Fremdenverkehrs auf äin
Million angibt, der Wahrheit ziemlich nahe kommen dürfte.

Für die uns vei dem gestrigen
Brande im hiesigen Stations—
Gebäude von allen Seiten und«
asbesondere von der Feuerwehr
gewordenerasche, energische und
zufopfernde Hülfeleistung, wo—
zuͤrch in kürzester Frist das Feuer
hewaltigt und größere Gefahr
abgewendet wurd e,sprechen wir
hierdurch sämmtlichen Bethei
sigten unsern wärmsten Dan!
1u8... u
Bahnhof St. Johann-Saar.
hrücken, den 1. Sept. 1868.
Königl. Eisenbahn⸗-Direction.
CCA
Rhein- Nahe-Eisenbahn.
Am Mittwoch den 6. September e.
Vormittags 10 Uhr,
joll auf hiesigem Bahnhofe eine Anzahl Räder
nit Achsen von Erdtransportwagen, mehrere
Rammbären Contregewichte und sonstiges Ei—
fenzeug an den Meistbietenden gegen gleich
»aare Zahlung öffentlich versteigert werden.
St. Wendel, 21. August 1866.
Der Eisenbahn-Baumeister,
H. Binger.

Forst Laterbach 1.,
Schlag Vogelsberg.
4 Eichen-Staͤmme, Nr. 4, 8, 9 u. 10
15 Kiefern⸗-Stämme.
Forst Lauterbach II.,
Schlag Kleinerschlag.
8 Kiefern-⸗Stämme, Nr. 11, 37, 40, 48-Schlag
 Orbinscoup.
1 Birken-Stamm, Nr. 41,
2 Kiefern-Stämme, Nr. 5, 6
————
* hlag Totalität.
Holzverkauf D ———
GXMXI 11 Kiefern- „
imn Koͤniglichen Forsten. .i ser Cichen-Scheitholz—
Am Donnerstag den 7. Sept. 1868 15 en J
WVBVormittags 9 Uhr, n 38 hanre iee 2
verden zu Ludweiler beim Gastwirth Herrn Först ANedrichweiler
Kreiß die bei den unten bezeichneten Schlä — Kessel.
jen bemerkten Hölzer in kleinen Loosen den 11 Kiefern-Stänime, Nr. 17, 20 -27, 2,.
neistbietenden Verlauf⸗ öffentlich ausgesetzt: Schlag alefernhibbel.
Forst Geislautern, 41 Kiefern-⸗Stämme.
Schlag Bockenheimerschlag. Totalitäͤt.
58 Eichen? Stämme, unter Nr. 157, 9, 10 182 Eichen-Stämme, Nr. 1, 8,4, 6—4,
12 15, 17, 1 283, 26, 35 - 40, 44 II 13- 16. *
J 85 v 67, 69, 78, 80 gor — en,
B α, . Schlag Tota ität.
Schlag Stiftsviertel. 2 Kiefern⸗Stämme, Nr. 1und 4.
3 Kiefern⸗Stämme. Karlsbrunn, den 30. August 1865.
Schlag Hölle. Der Königl. Oberföre
18 Kiefern-Stämme, unter Nr. 2, 457, 11 — Solf.
— ——— Bekanntmachung.
S i —— — — Die verschiedenen Arbeiten und Lieferunn
— B——— p zur Herstellung einer Lade-Vorrichtung a
s . rechten Saar-⸗Ufer bei Ensdorf für die Kön
gi Totalität. Sleintohlen Grube Kronprinz Friedrich F
56 Kiefern⸗Stämme. helm Geislautern“ werden
F C a 8brunn, Donderot d J IR3 t
ag Pflanzcamp. e achmittags 2 r,
27 Kiefern-Stämme, m Wirthschaftslocale —* Herrn Gro
Schlag Nicolaserstangen. Ensdorf öffentlich verdungen werden.
3 Kiefern⸗Stämme, Es kommen zur Verdingung;
z3/. Klaster Knüppel, Nr. 66— 75, 77, 70 N die Erdarbeiten, veranschlagt zu 645 2
* taͤlität Maurgarbaiun ng' on“ ⸗
Totalität. v
129 Kiefern⸗Stämme. )82/ꝛ Schachtruthen Kalkpflastersteinmn
Zdlag degwald. 9 16 erchauichen pfla
111 Buchen-Staͤmme, von Nr. 442 ab. vneneg
F Forst Ludw 5 * ob V 1* p — 8* Vene
Bekanntmachung. — V———————— 473 Ramuen Phatthenge
Die Einfriedigung des Kirchhofs i este Sesee an Koften⸗ Nnschlag, Bedingungen ꝛc. könne
richsthal wird am hhofs zu Fried 388 — Dig Drechm. wn eee ——— werden.
Freitag den 8. September e * lag Hirschgestell. nsdorf, den 23. August 1868.
efern Slaͤmme, umer 12 Zoll mittl tmeiste
Nachmittags 8 Uhr, rem Durchm. Zon mitlle dedeae
77 T77. Söe G ——E.σOæ F 8 — — —
Herausgeber und Verleger: Chr. Möllinger, vormalsumann fche Zuchhanbiung in Saarerücken. — Druck von A. Sonnenburg in Trier

Gras-Versteigerung.
Donnerstag den 7. September d. J.
soll der diesjährige zweite Grasschnitt (Grum⸗
met) auf den Dossirungen der canalifirten
Saar von der Schleuse bei Saarbrücken bis
g der Schleuse bei Louisenthal öffentlich ver⸗
teigert werden.
Die Versteigernng findet fortschreitend auf
der Strecke statt und nimmt um
8 Uhr Nachmittags
ihren Anfang an der Louisenthaler Schleuse.
St. Johann, den 31. August 1865.
Der Baumeister,
L. Hagen.
            
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