) Man befbrdere die Gährung durch regelmäßiges Zertheilen!
des Mistes und durch nicht zu tiefes Unterbringen desselben.
5) Man vermeide, wann nur möalich, das Pflügen bei nassem
Weiter.
Unsere Bodenart hat eine fast unerschöpfliche Masse Bestandtheile,
zie durch die Gährung in luftförmige Pflanzennährstoffe umgewandelt
verden. Dies suche man zu bezwecken und huldige nicht der Hypothese,
es müsse dadurch im Laufe der Zeit nothwendig eine Verarmung des
Bodens herbeigeführt werden. B.
her Leute auf empfindliche Weise. — Das einfachste Mittel ist nun,
das junge Bier (welches noch mit hefigen Theilen beladen ist) rasch
reifer zu machen, dasselbe auf Spanfässer zu bringen, solche spundvoll
zu erhalten und den Hefenausstoß sorgfältig zu pflegen. Ist das Bier
lat geworden, so prüft man von Tag zu Tag den Vergährungsgrad,
velcher sich unter diesen Verhältnissen sehr rasch fortentwickelt. Ist der—
selbe auf der richtigen Höhe angelangt, so zieht man das Biet auf ein
dagerfaß (ohne Späne) und spundet es, wenn es nothwendig sein sollte.
Das entleerte Spanfaß muß sofort wieder eine Füllung von Jungbier
erhalten, denn bleibt es einige Zeit leer stehen, so erhält das später und
war „zu spät“ darauf gelegte Jungbier einen fatalen Hefengeschmack.
Bleibt das Spanfaß aber ununterbrochen im Gebrauche, so kann es
ängere Zeit benutzt werden, und zwar so lange, bis es die Klärung
zersagt — dann ist es Zeit, die Späne zu säubern. Bloßes Ausspü—
en des Spanfasses genügt aber nicht, — es muß dem Faß der Boden
ausgeschlagen, die Späne ausgeschüttet und durch Bearbeitung mit
dumpfem Besen gesäubert werden. (D. Bierbrauer.)
Donnerstag den 20. Inli e.,
Vormittags 11 Uhr,
hier auf meinem Büreau angesetzt und lade
Pachtlustige dazu mit dem Bemerken ein, daß
die näheren Bedingungen im Termine selbst be—⸗
kannt gemacht werden sollen, auch bis dahin in
neinem Büreau zur Einsicht offen liegen.
Herr Stations-Vorsteher Stolzenberg
vird auf Ansuchen diese Plätze an Ort und
Stelle vorzeigen.
Saarbrücken, den 6. Juli 1865.
Der Königl. Eisenbahn-Baumeister,
L. Wilde.
Junge Biere rasch reifer zu machen.
Beim Wiederbeginn der Brauerei im Herbst sträubt sich der
Stammgast gewöhnlich gegen die ihm zuerst verzapften Winterbiere, —
her jugendliche, bittersüuße Geschmack reizt nicht zum Trinken und das
noch aufgelöste Hopfenharz prüft nebenher die Nieren und Blasen man—
Bekauntmachung.
Die Postfuhr⸗-Entreprise auf der Station St.
Johann Saarbrücken soll vom 21. November!
d. J. ab anderweit contractlich vergeben wer⸗
den. Gegenwärtig sind zu deren Beirteb 13
Pferde, 4 Postillone und 3 Wagen zu unter—
jalten. Von den übrigen Contracts-Bedingun⸗
zen kann bei der Ober-Post-Direction hier und
jei dem Post-Amte in Saarbrücken während der
gewöhnlichen Dienststunden auf Verlangen Kennt⸗—
niß genommen werden.
Unternehmungslustige wollen ihre Deen
bis zum 20. Juli d. J. an die Ober⸗Post⸗Di⸗
eetion einsenden.
Trier, den 26. Juni 1865.
Der Ober-Post-⸗Director.
Meyer.
Samstag, den 15. Juli er.
Vormittags 10 Uhr,
hier auf meinem Büreau ansteht, und daß An
chlag, Zeichnung und die näheren Bedingun
jen bis dahin dort eingesehen und auch gegen
Erstattung der Copialien in Abschrift bezogen
verden können.
Saarbrücken, den 29. Juni 1865.
Doer Königl. Eisenbahn-Baumeister,
L2. Wilde.
Saarbrücker Eisenhahn.
Bekanntmachnung.
Auf der Grubenstation „Rußhütte“ soller
mehrere Lagerplätze öffentlich an den Meistbie
enden verpachtet werden.
Zur Entgegennahme von Geboten habe ich
nen Termin auf
Donnerstag den 20. Juli e.,
Vormittags 10 Uhr,
gier in meinem Büreau angesetzt und lade Pacht—
ustige dazu mit dem Bemerken ein, daß die
—VV
zgemacht werden sollen.
Herr Expedient Gerber auf Grube „Ruß
zütte“ wird diese Lagerplätze auf Ansuchen der
dachtlustigen an Ort und Stelle vorzeigen.
Saarbrücken, den 4. Juli 1865.
Der Königl. Eisenbahn-Baumeister,
L. Wilde.
Baarbrücker Eisenbahn.
Bekanntmachung.
Die am Bahndamme unterhalb Merzig ste
henden Weiden sollen, in Folge höherer Anord
uung, an den Meistbietenden auf den Abtrieb
verkauft werden.
Zu diesem Ende habe ich Termin auf
Donnerstag den 18. Juli e.,
Nachmittags 2 Uhr,
in Ort und Stelle angesetzt und lade dazu Kauf
ustige mit dem Bemerken ein, daß die näheren
Bedingungen im Termine selbst bekannt gemach
verden sollen.
Saarbrücken, den 7. Juli 1865.
Der Königl. Eisenbahn-Baumeister,
L. Wilde.
Haarbrücker Eisenhahn.
Bekanntmachung.
In Folge höherer Anordnung sollen auf dem
ziesigen Bahnhofe zwei Kohlenlagerplätze, in
der Nähe des großen Locomotivschuppens, of
entlich an den Meistbietenden im Wege de
Zubmission, verpachtet werden.
Zur Entgegennahme der Offerten habe icd
ermin auf
Holzverkauf
in Königlichen FJoxsten.
Am Samstag den 15. Juli 1863,
Vormittags 9 Uhr,
werden zu Sulzbach beim Gastwirth Herrn
Aug. Zeitz die bei den unten bezeichneten Schlä⸗—
zen bemerkten Holzer in kleinen Loosen dem meist—
hietenden Verkaufe öffentlich ausgesetzt
Forst Dudweiler,
Schlag Jungheiligengröben.
20 Eichen⸗Bau⸗ und Nutzholzstaͤmme,
Buchen⸗· u
3/. Klafter Eichen-Nutzholz,
2311, Eichen⸗-Scheitholz,
Schlag Altheiligengröben.
36 Eichen⸗Bau⸗ und Nutzholzstämme
33/. Klafter Eichen⸗Nutzholz.
Schlag Todtenmann.
2 Eichen-Bau⸗ und Nutzholzstämme,
1 Buchen⸗ u
35 Weiche⸗⸗
Forst Eckershöh,
Schlag Frühlingshochwald.
50 Eichen⸗Bau⸗ und Nutzholastämme,
200 Eichenstangen,
120 Buchenstangen,
80 Klafter Knüͤppel.
Holz, den 5. Juli 1866
Der Konigl. Oberforster.
Haack.
ck ei
Haarbrücker Eisenbahn.
Bekauntmachung.
Der Neubau eines Dampfmaschinenhause
auf dem Bahnhofe Merzig, einschließlich Liefer
ing sämmtlicher dazu erforderlichen Materia
lien, veranschlagt zu 1679 Thlr. 9 Sgr. 7
Pfg., soll an den Mindestfordernden, im Wege
der Submission, zur Ausführung übergeben
verden.
Indem ich Unternehmungslustige zur Abgabe!
don Offerten hierdurch einlade, bemerke ich,
)aß, zur Eröffnung der versiegelt, portofrei und
and mit gehöriger Aufschrift einzureichenden
Dfferten, Termin auf
Samstag, den 15. Juli er.
Vormittags 11 Uhr,
hier auf meinem Büreau ansteht und daß An
chlag, Zeichnung und die näheren Bedingun
d bis dahin dort eingesehen und auch, gegen
rstattung der Copialien, in Abschrift bezogen
werden koͤnnen.
Saarbrücken, den 29. Juni 1866.
Dor Königl. Eisenbahn-Baumeister.
L. Wilde.
Saarbrücker Eisenbahu.
Bekanntmachung.
Der Neubau eines Stallgebäudes auf der
Zrubenstation Griesborn, einschließlich Liefer—
ung fämmtlicher dazu erforderlichen Materia—
lien, veranschlagt zu 170 Thlr. 18 Sgr. 2
Pfg., soll an den Mindestfordernden, im Wege
der Submission zur Ausführung übergeber
verden.
Indem ich Unternehmungslustige zur Abgabe
von Offerten hierdurch einlade, bemerke ich,
)aß, zur Eröffnung der versiegelt, portofrei und
nit gehöriger Aufschrift einzureichenden Offer
en Termin auf
Bekaunmachung.
Die mit einem Jahres-Gehalt von 180 Thlr.
oerbundene Polizeidienerstelle zu Dudweiler ist
zu besetzen. Diejenigen, welche zur Uebernahme
ieser Stelle Lust tragen, insbesondere civilver⸗
orgungsberechtigte Militärpersonen, werden
ierdurch eingeladen, sich bei dem Unterzeichne—
en binnen 14 Tagen, unter Vorlegung ihrer
Kapiere, schriftlich zu melden. J
Dudmeiler, den 28. Juni 1865.
Der Bürgermeister
164*2*
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