Ersche nstas, Donnerstag und
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oedition des Blattes zu machen.
Anzeigen portofret einzureichen.
Insektions Gebühren für dre Garmond⸗
zeile oder deren Raum 9 Pf.
* Der Abonnements⸗Preis
— — 7 — * * betragt pro Quartal inel. Stempelsteue
5 —X — * und Traͤgerlohn für Saarbruͤcken und
An MA — 35 St. Johann 12 Silbergroschen.
——— — Für die durch die Post bezogenen Cyrem⸗
plare 15 Silberaroschen.
für
den Kreis Saarbrücken.
Mß 4.
Dinstag den 10. Januar
1865.
Amtliches.
Bekanntmachung.
Am Montag, den 28. d. Mis., Vormittags 10 Uhr, wird zu
debach die Hengstkörung pro 1868 stattfinden, was hiermit zur Kennt
aiß der Interessenten des diesseitigen Kreises gebracht wird.
Saarbrlicken, den 5. Januar 1865.
Der Königliche Landrath,
v. Gärtner.
D e und 2 Gewinne zu 100 Thlr. auf Nr. 23,454 und
4, 280.
6 Gewinne zu 70 Thlr. auf Nr. 2838 23, 139 36,562 60, 647
77,945 84, 864.
13 Gewinne zu 60 Thlr. auf Nr. 5279 23,992 20,977
33,924 42,072 46,624 56,6005 60,463 66,172 73,122 91, 634
92,702 94, 335.
25 Gewinne zu 50 Tblr. aui Ne. 116 494 4496 11,968
17,882 21,059 24661 34,080 87,840 39,181 483,943 46,098
47,302 51,797 52,012 53,064 61,245 63,342 685, 960 74, 339
79,600 81,050 83,634 90,068 93, 866.
48 Gewinne zu 40 Tolr. auf Nr. 792 2139 3557 5525
3208 6421 8884 13,084 13,309 13,739 14, 284 17,192 17, 265
29,535 30,691 31,208 38,774 39,871 39,454 41,170 41,998
44,889 49,163 50,397 53,954 58,626 60,574 60,749 62, 165
83,153 67,057 67,480 67,700 68,908 71,650 73,864 74, 180
74,359 74, 745 76,284 76,833 79,602 83,459 83,584 86. 251
36,568 92,749 92,972.
153 Gewinne zu 30 Thlr. auf Nr. 343 862 994 1159 2023
3490 3879 4371 5425 5953 6246 6506 6658 7545 7647 8282
8649 8681 8784 9464 982 10,014 10,025 10,234 11,511
11,861 11,969 12677 12,691 12,793 13,197 14,134 14,641
15,847 16,118 18,15 26 028 21,051 21,119 21,747 22,080
22,383 22,7047 2124,068 24, 104 24,217 25,370
25,580 26, 199 3 26.848 27,133 27,262 27, 880
28,174 29, 80 9 32287 32,929 33,0413 33,083
33,209 34,358 43 35,.263 35,467 35,623 37, 255
37,300 38.161 38 9 24 50141 240 41,570 41,586
13, 333 408, 175 44 3 44,)52 44,828 15,0099 45, 724
16,995 47 192123 24,245 51,439 51,652 55, 360
571659 360 361 3 14150 62,761 63,188 63, 294
33,725 6*, 8S: & 64,416 64,55300 4,59 64,638 64, 934 64, 746
35,267 65,638 65, 754 65,627 66 9 27,808 68,313 68375
39,884 71,293 71,892 72, 168 75, 412 765, 264 74, 647 74, 823
75,622 75,819 76,042 77,417 78.106 78471 79,066 80,942
31,279 83,041 85,239 85,910 87, 188 89,254 89,388 89, 924
90,206 90,495 90,804 92,039 92,003 92,809 93,005 94, 735.
Berliu. 5. Januar 1865.
4. Rheinisches Landwehr-⸗Regiment Nr. 30,
7. Kompagnie Kreis Saarbrücken.
Allerh ochster Genehmigung zufolge haben auch diejenigen Offiziere,
Mannschaften und Beamten (incl. Aerzte, Auditeure und Geistlichen ꝛc.)
welche zwar nicht zur alliirten Armee im Feldzug 1864 gegen Däne—
mark angehört, wohl aber zu irgend einem Zweck dahin kommandir!
varen, Anspruch auf die Kriegsdenkmünze pro 1864, und wollen diee
gemäß höherm Befehl Diejenigen aus dem Kreis Saar brücken, welcht
begründete Ansprüche darauf zu haben glauben, unter Beifügung der
Militärpapiere durch mündliche Auskunft dem Unterzeichneten bal dmög
lichst, spätestens aber innerhalb 8 Tagen mittheilen.
Saarbrücken, den 6. Januar 1865.
Adamezick,
Bezirksfeldwebel, auf dem Hahnen Nr. 153 A.
Lotterie.
Bei der heute beendigten Ziehung der ersten Klasse 131.
abrniglicher Klassenlotterie fiel der Hauptgewinn von 5000 Thlr.
auf Nr. 76,342. 3 Gewinne zu 1200 Tolx. fielen auf Nr. 17,641,
36.660 und 54. 836. 2 Gewinne zu 500 Thlr auf Nr. 34 05
Ausfüllung derselben in ein die Fruchtbarkeit beförderndes Gleichgewicht
gzebracht wird.
5) Die meiste Aufmerksamkeit erfordern jüngere Bäume, theils
um die schon in der Baumschule vorbereitete Form weiter auszubilden,
theils um sie fruchtbar zu machen; aber auch ältere Bäume dürfen nie⸗—
mals vernachlässigt werden. Namentlich ist bei diesen alles kranke und
1) Der Schnitt soll ebenso der Schönheit ze dn Noten dienm interdrückte Holz wegzunehmen. Geschieht dies regelmäßig und um—
d. h. er soll dem Baume eine dem Auge gefä F dorn ge —9 ichtig, so kann man den Baum sehr lange tragbar erhalten; ist der⸗
hyn zwingen, möglichst früh, möalichst viele und möglichst gute Früchtr ihe aber längere Zeit vernachlässigt worden, so daß er seine Früchte
zu tragen. uicht mehr vollkommen bildet, so ist eine Verjüngung nothwendig.
2) Beides geht nicht auseinander, sondern bedingt sich gegenseitig. so 8 —
kin schbu und degelmäßig gezogener Baum, gleichviel ob Spalier 6) Die Nothwendigkeit der Verjüngung wird meist noch angezeigt
Pyramiden⸗ oder Kronenbaum, wird immer eher, mehr und besseres ei Kernobst durch Wasserreiser, bei Pflaumen und Saueckirschen durch
Obst geben, als ein vernachlässigter Stamm. Denn die regelmäßige Wurzelschosse. Tlese müssen entfernt, jene, insofern sie zu dem edeln
Form deranlaßt die gleichmäßige Vertheilung ver Säfte, und diese ist Dolze gehdren, zur Bildung von frischem Holze benutzt werden.
eine Bedingung der Fruchtbarkeit. 7) Die Verjüngung von Kernobstbäumen geschieht durch völliges
3) Nur an kräftigem Holze koönnen gute Früchte wachsen, es muß Abwerfen der am meisten abgelebten oder gar kranken Aeste und durch
also zunächst der ganze Baum in kräftigem Wuchse stehen; dazu hilft Kinstutzen der kräftigeren und gestinderen. Bei beiden muß man Sorge
Messer und Säge nicht allein, unter Umständen muß man Düngung agen, daß an dem zurückbleibenden Theile weder das Holz einsplitlert,
zu Hilfe nehmen, und muß dann jeder Zweig kräftig gehalten werden. noch die Rinde los eißt. Die ersten müssen dicht am Stamm oder
) Man muß den Raum benuzen, also leere Stellen ausfühen, Hauptast abgeschnitten werden.
nicht allein deshalb, weil sie das Auge unangenehm berühren, sondern 8) Gebraucht man die Säge, so ist darauf zu sehen, daß die
weil an solchen Stellen Obst wachsen kann, und weil der Baum durch Schnittfläche eben wird; auch ist es aut, diese Fläche mit einem schar—