zrscheint Dinstag, Donnerstag und
—onnabend. Bestellungen sind bei der
aichsten Post⸗Anstalt oder in der Ex⸗
nebition des Blattes zu machen.
Anzeigen portofrei einzureichen.
sertions Gebühren für die Garmond—
zelle oder deren Raums Pf.
v 9 * Der Abonnements⸗Preis
— . — — beträgt pro Quartal inel. Stempelsteuer
— —F — und Trägerlohn für Saarbrücken unl
——5 MA 2— St. Johann 12 Silbergroschen.
—— 6 geneee Fur die durch die Post bezogenen Grem
plare 15 Silbergroschen.
J—
den Kreis Saarbrücken.
M 15.
Sonnabend den 19. März
1861
Amtliches.
mäßigen, den Zweck des Besuchs des Jade⸗Gebietes in unzweideutiger
Weise bezeugenden, polizeilichen Legitimations-Documenten versehen sind
Reisende, welche dieser Vorschrift nicht genügen, haben ihre Zu—
rückweisung an der Grenze zu gewärtigen.
Berlin, den 7. März 1864.
Der Minister des Innern.
gez. Graf FEulen burg.
Prog ramm
über die Festlichkeiten am Geburtstage
Sr. Majestät des Königs Wilhelm J.
am 22. Marz 1864.
i.
Am Vorabend, Montag den 21. März um 5 Uhr, wird das
„est mit Bollerschüssen und Läuten sämmtlicher Glocken in beider
lädten Saarbrüicken und St. Johann angekündigt. Um 9 Uhr
bends wird an der Hauptwache des Rheinischen Ulanen-Regimente
ne große Retraite nebst Choral geblasen.
II.
Am Festtage, Morgens 6 Uhr, wird an der Hauptwache die
ngoße Reveille nebst Choral geblasen und um 7 Uhr außerdem dase
est durch Bollerschüsse und Läuten sämmtlicher Glocken, wie an
dorabend, begonnen.
Vorstehender Ministerial-Erlaß wird im Auftrage der Königlicher
Regierung hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Gleichzeitig werden die Herren Bürgermeister und sonstigen Polizei—
Beamten des Kreises ersucht, die zur Reise nach dem Jade⸗Gebie
etwa Pässe nachsuchenden Personen auf vorstrhende Bestimmungen auf—
merksam zu machen.
Saarbrücken, den 15. März 1864.
(Nr. 1633.)
Der Königl. Landrath
v. Gärtner.
III.
In der Aula des Gymnasiums wird um 9 Uhr Morgens die
Feier in herkömmlicher Weise begangen. Die kirchliche Feier finde
um 10 Uhr in der Schloßkirche zu Saarbrücken und in der evange
lischen Kirche zu St. Johann durch einen Festgottesdienst, sowie in der
atholischen Kirche durch ein Hochamt und „Domine salvum fac
skegem“ statt. Nach derselben wird bei günstiger Witterung eine Paradt
er hiesigen Garnison abgehalten.
IV.
Mittags 12 Uhr wird das Kreis-Commissariat des „National
ank für Veteranen“ bei dem Wirthe Plager den Veteranen ein Fest
nahl, unter Ueberreichung einer Geldunterstützung an die Hülfsbedürftiger
erselben, bereiten.
Bekanntmachung.
Der directe Preußische Posttransport mit Privat-Päckereien für dit
n Jütland, Schleswig u. Holstein befindlichen Preußi—
chen Truppen wird täglich nach folgenden Relais-Orten abge
fertigt:
Kolding, Christiansfeld, Hadersleben, Apenrade, Gravenstein, Flens⸗
burg, Rendsburg, Kiel, Neumünster.
Mit diesen Transporlen werden Privat-Päckereien unter folgenden
Bedingungen befoördert:
1) Die Adresse muß genau ergeben, zu welchem Regimente, welchen
Bataillon, welcher Compagnie (oder sonstigem Truppentheile) der
Adressat gehört, welchen Grad und Charakter, oder welches Am—
derselbe bei der Militär-Verwaltung hat.
Die Signatur auf den Packeten muß wie bei gewöhnlichen Post
sendungen hergestellt sein; es wird dringend empfohlen, dieselb
sehr deutlich und haltbar anzubringen.
Ist dem Absender bekannt, in der Nähe welches jener neun Re—
laisorte der Adressat sich befindet, so sind Begleitbrief und Packe—
mit dem Namen dieses Relais-Ortes zu versehen.
Hat der Absender keinen jener neun Relais-Orte angegeben, se
gelangt die Sendung an das Relais in Flensburg.
Der Absender muß sich auf dem Begleitbriefe — möglichst aui
der Rückseite desselben — nach Namen und Wohnort nennen
damit ihm bei eintretenden Zwischenfällen Nachricht aeaeben wer—
den kann.
Zu dem einzelnen Begleitbriefe kann stets nur ein Packet gehören
dasselbe kaun bis zu 15 Pfund schwer sein.
7) Eine Werths-Declaration ist nicht anwendbar.
3) Der Tarif beträgt ohne Unterschied des Aufgabe-Orts bis zu
einem jener neun Relais⸗Orte:
für ein Packet bis 6 Pfund 5 Sgr.,
über 6 Pfund 10 , 108,
„10 „15 u 158,
99 Diese Gebühr muß bei der Post-Aufgabe frankirt werden
Vv.
Um 1 Uhr Mittags findet im großen Casinosaale zu Saarbrücken
in allgemeines Festmahl statt.
VI.
Nachmittags 5 Uhr wird den Kindern in der Waisenanstalt des
rinz⸗Wilhelm- und Mariannen-Instituts ein Fest in herkömmlicher
Leise bereitet.
VII.
Zum Schlusse des Festes, Abends 6 Uhr, findet abermals Glocken—
eiciute statt. Um 71/. Uhr, wird im Theater zu St. Johann noch
ine Festvorstellung mit Prolog gegeben.
Saarbrücken, den 17. März 1864.
Der Bürgermeister Der Bürgermeister
oon Saarbrücken, von St. Johann,
C. Schmid bhorn. C. Karcher
Dekanntmachung.
Da die gegenwärtigen Verhälmisse eine sorgfältige und strenge Con—
rolle der das Preußische Jade-Gebiet betretenden Fremden erheischen
o ist die Anordnung getroffen worden, daß Reisenden der Eintritt ir
dieses Gebiet nur dann gestattet sein foll wenn sie mit den vorschrifts