Full text : Kreis-Blatt für den Kreis Saarbrücken

Erscheint Dinstag, Donnerstag und
?onnabend. Bestellungen sind bei der
achsten Post-⸗Anstalt oder in der Ex⸗
dedition des Blattes zu machen.
Anzeigen vortofrei einzureichen.
ertions · Gebuͤhren für die Garmond⸗
zeile ober deren Raum 8 ppf.

F v — — * —5 Der Abonnements-Preis
* — * betraͤgt pro Quartal inel. Stempelsteuer
— — — — —953 und Traͤgerlohn für Saarbrücken und
— —— — — St. Johann 12 Silbergroschen.
—— 48* 8 8 Fur die durch die Post bezogeren Exem⸗
plare 15 Silbergroschen.

8X

den Kreis Saarbrücken.

4811.

Donnerstag den 10. März

1864.

Mit diesen Transporten werden Privat⸗Päckereien unter folgen
den Bedingungen befördert:
ie ben, zu welchem Regiment
Bekauntmachung. 1) Die Adresse muß genau ergeben, 3 gimente, welchem
2475 Bataillon, welcher Compagnie (oder sonstigem Truppentheil) der
p —9 m — ,Aaguis — — me Adressat gehört, welchen Grad und Character oder welches Amt
rivat-Päckerei 7
hefindlichen Preußischen Truppen nach folgenden Relais-Orten — bel epoom
abgefertigt: Flensburg, Rendsburg, Kiel, Neumünster. Mit diesen n te e w r ichen Post⸗
Transporten werden Privat-Päckereien unter folgenden Bedingungen sendungen herg i gend empfohlen, dieselbe
forden: sehr deutlich und halibar anzubringen.
1) Die Adresse muß genau ergeben, zu welchem Regimente, welchem I — A Aan F Nähe welches jener acht
Bataillon, welcher Compagnie (oder sonstigem Truppentheil) der ——, — n sind Begleitbrief und
Adressat gehört, welchen Grad und Character oder welches Amt Packe em Namen dieses Relais-Orts zu versehen.
derselbe bei der Militär-Verwaltung hat Hat der Absender keinen jener acht Relais-Orte angegeben, so
⸗ 325
Die Signatur auf den Packeten muß wie bei gewöhnlichen Posi⸗ —3 ——5 ——* V
sendungen hergestellt sein; es wird dringend empfohlen, dieselbe wogen gleitbriefe — möglichst auf
sehr deutlich und haltbar anzubringen. der Rüdseite desselben — nach Namen und Wohnort nennen,
Ist dem Absender bekannt, in der Nähe welches jener vier Re— — bei eintretenden Zwischenfällen Nachricht gegeben wer⸗
lais-Orte der Adressat sich befindet, so sind Begleitbrief und J
Packet mit dem *— e zu versehen. 5) Zu dem einzelnen Begleithrief kann stets nur ein Packet gehbren.
7) Dasselbe kann bis zu 15 Pfund schwer sein.
Hat der Absender keinen jener vier Relais⸗Orte angegeben,
so gelangt die Sendung an das Relais in Flensburg. „5 Der Tarif beträgt ohne Unterschied des Aufgabeortes bis zu
Der Abfender muß sich auf dem Begleitbriefe — moglichst auj inem jener Ais du W Pond 5 Souä
der Rückseite desseiben — nach Namen und Wohnort nennen, r an Do— I inn F u sshr
it i i eintretend ällen Nachricht gegeben wer u gr.:
dnh on bei eintretenden Zwischenfä chricht geg — —
6) Zu dem einzelnen Begleilbrief kann stets nur ein Packet gehbren. M Die Gebuhr muß bei der Post-Aufgabe frankirt werden.
7) Dasselbe kann bis zu 15 Pfund schwer sein. Die mit Preußischen Postbeamten besetzten Relais an jenen Or—
3) Der Tarif beträgt ohne Unterschied des Aufgabeorts bis zu en überweisen, so weit die betreffenden Truppentheile in unmittelbarer
einem jener 4 Relais-Orte: für ein Packet bis zu 6 Pfund 5 Nähe des Orts sich befinden, die Sendungen auf dienstmäßigem Wege
Sgre; uber 6 Pfund bis 10 Pfund 10 Sgre; über 10 Pfund an die betreffenden Commandos.
bis 73 Pfund 18 Sgt. Wenn aber die Relais von jenem Truppentheile entfernt sind und
9) Diese Gebuhr muß bei der Post-Aufgabe frankirt werden. die vorläufig hergestellten Landesposten im Schleswigschen nicht aus⸗
Die mit Preußischen Postbeamten besebten Relais an jenen vier kichen, um zahlreiche PadereiSendungen selbst nach den Cantonements
Orten überweisen, so weit die betrefsenden Truppentheile in unmittelbarer Jehbrig zuzuführen, geben die Relais täglich schriftliche Nachricht an
Nähe des Orts sich befinden, die Sendungen auf dienstmäßigem Wege die betreffenden Commandos, für welche Adressaten Päckereien bei dem
in bie betreffenden Commando's. Relais eingegangen sind. Demnächst wird erwartet, dnß die Abfor⸗
Wenn aber die Relais jenem von Truppentheile entfernt sind derung der Sendungen erfolgt, oder daß die geeigneten Mittel zur
and die vorläufig hergestellten Landesposten im Schleswigschen nicht Adeberweisung derselben zwischen dem betreffenden Truppen-Commando
zusreichen, um zahlreiche Päckerei-Sendungen selbst nach den Cantones und dem Relais verabredet werden.
ments gehörig zuzuführen, geben die Relais täglich schriftliche Nachricht Berlin, den 29. Februar 1864.
an die betrefsfenden Commando's, für welche Adressaten Päckereien bei General⸗Post⸗ Amt. Philivsborn.
dem Relais eingegangen sind. Demnächst wird erwartet, daß die Ab—
sorderung der Sendungen erfolgt, oder daß die geeigneten Mittel zur
Ueberweisung derselben zwischen dem betreffenden Truppen-Commando
und dem Relais verabredet werden.
Berlin, den 23. Februar 1864.
General⸗Post-Amt,
Philipsborn.

)

Bekanutmachung.
Auf Befehl Sr. Excellenz des Herrn Kriegs-Ministers macht das
Militair⸗Oekonomie-Departement hierdurch Folgendes bekannt:
Für die Verwundeten der preußischen Armee gehen der Militair—
Verwaltung schon seit längerer Zeit aus Privatkreisen Gaben der
freundlichsten Fürsorge in einer Ausdehnung und Nachhaltigkeit zu, die
den patriotischen Sinn der Nation und ihre warme Sympathie für das
Hdeer von Neuem auf das Erhebendste bekunden.
Meist bestehen diese patriotischen Spenden in Gegenständen, die
bei der Pflege Kranker und namentlich Verwundeter mit großem Nutzen
verwendet werden können; nicht selten sind es aber auch Gaben, die
deutlich erkennen lassen, daß die wohlmeinenden Geber, vielleicht durch
den übertreibenden Ton einzelner Zeitungsartikel bestimmt, fich dem
Glauben hingegeben haben, daß die tapferen Kämpfer Preußens an

VBekauntmachung.
Der directe Preuß ische Posttransport mit Privat—
Päckereien für die in Schleswig und Holstein befind—
ichen Preußischen Truppen wird täglich nach folgenden Relais—
Orten abgefertigt:
Christiansfeld, Hadersleben, Apenrade, Gravenstein, Flensburg,
Rendsburg, Kiel, Neumünster.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.