Monats-Kalender
für Bienenstände und Fischteiche.
schwärme müssen vereinigt werden. Auch der Wachsbau in den Mut—
terstöcken kann etwas beschnitten und mit greößtem Nutzen in den Schwarm⸗
döcken verwendet werden. Bemerkt man bloß Drohnenzellen oder baut
der Stock gar nicht, so schiebt man eine Bruttafel oder nur ein Stück⸗
chen junge Brut mit einer Mutterzelle ein.
Fischteiche. Die Rechen sind rein zu halten, die Dämme zu
untersuchen.
J u 1
Bienenstand. In manchen Gegenden beginnt das Schwärmen
ust jetzt. Dieser Monat liefert den größten Honigertrag, und wenn
zer Raum fehlt, muß man die Stöcke vergrößern, wenn man glaubt,
zaß noch reiche Weide zu erwarten ist, indem man An⸗ und Aufsätzt
zibt. Je mehr den Bienen Honig genommen wird, desto fleißiger tra⸗
jen sie ein. Um ihnen das Eintragen zu erleichtern, muß man die vol—
en Honigscheiben mit leeren vertauschen. Zuerst nimmt man den Honig
iber dem Lager weg. Damit die Bienen nicht in die oberen Räume
ommen, schiebt man Breitchen dazwischen, welche man später wieder
vegnimmt. Nach der Weide muß man den Bienen so viel Honig las—
en, daß sie nicht verhungern. Besonderes Augenmerk hat man auf
ie Schwärme zu richten. Die späten Schwärme und die kleinen Nacht
Vermischtes.
Neigung der Pflanzen zu einander. Die Alten behaup⸗
seten, daß der Mandelbaum eine besondere Neigung zu dem Weinstock
rage, und daß sie beiderseits fruchtbarer würden, wenn sie in der Nähe
beisammen ständen. Schon Theophrast bestreitet diese alte Sage. Da⸗
gegen behauptet der Winzer am Haardtgebirge, daß ein Kastansenbaum
keinen anderen Obstbaum in seiner Nähe aufkommen lasse. Das soll
gegründet sein.
Bekanutmachung.
Einladung zur Subscription.
Zum Besten der „Kronprinz-Stiftung“
ür die in Schleswig-Holstein Verwundeten und für die Hinterbliebenen daselbst gefallenern
Preußischen Krieger ꝛc. ꝛc. wird in Kurzem erscheinen:
Es wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht,
daß mittelst Ministerial-Resckipts vom 1. August
». J. folgende Preisermäßigungen genehmigt
ind:
1) im Eisenbahn-Debit auf Grube „Kronprinz
Friedrich Wilhelm“ (Griesborn), von 8
Sgr. 6 Pfg. auf 3 Sgr. 3 Pfg. für den
Tentner.
im Landdebit auf der Grube „Gerhard
Prinz Wilhelm“ (Stangenmühle), von 4
Sgr. 9 pfg. auf 4 Sgr. 6 Pfg für den
Lentner.
) im Landdebit auf der Grube „Duttweiler
Jägersfreude (Venitzschacht, Gegenorts—
schacht, Jägersfreude), von 4 Sgr. 3 Pfg
auf 4 Sgr.
h) im Landdebit auf der Grube „Heinitz-Wel—
esweiler“, für den den Centner Kohlen
Ister Sorte von 5 Sgr. 6 Pfg. auf?
Sgr. 3 Pfg.
Außerdem ist der Preis für Coaks aus ge
vaschenen Kohlen auf der Grube „Heinitz—
Wellesweiler auf 7 Sgr. 6 Pfg. für den Cent⸗
ner festgesetzt, wobei bemerkt wird, daß diest
Loakssorte nur erst in beschränktem Maße ab—
segeben werden kann.
Saarbrücken, den 6. August 1864.
Königl. Bergwerks-Direetion.
Grinnerung an den 18. April 1864.
Dier Blätter.
gewidmet der tapferen Preußischen Armee.
Nach den, von J. K. H. der Kronprinzessin in Oel gemalten Originalen auf Stein gezeichne
von Carl Süßuapp und herausgegeben von L. Sachse & Comp,, in Berlin.
preis des ganzen Heftes drei Thaler, der einzelnen Blätter ein Thaler.
Da auf Höchsten Befehl der volle Erlös der Kronprinz-Stiftung übergeben wird, se
kann den Handlungen und Wiederverkäufern statt des üblichen Rabatts nur auf sechs Exemplare
in Freiexemplar gewährt werden.
Verlin.
L. Sachse & Comp.
Jaãgerstraße 30
Bestellungen hierauf übernimmt die
Ueumann'sche Buchhandlung
in Saarbrücken.
Verkauf einer Mühle.
Eine Mühle, ganz nahe bei Trier
— gelegen, aus 8 Gaͤngen, einer Oelmühle,
— Wohngebäude, Scheune, Stallung, Gar—
— —ten ꝛc bestehend, weiche das ganze Jahr
zindurch mit vollständiger Wasserkraft versehen
—
ere sich zur Anlage einer Gerberei vorzüglich eig—
net, ist aus freier Hand zu verkaufen. Die Be—
zingungen bezüglich des Verkaufs derselben können
ehr günstig gestellt werden.
Nähere Auskunft ertheilt das Commissions-Ge—
chafts⸗Comptoir
M. Eimel, Nogelstraße No. 14.
Gewerbe⸗ und Möbelhalle
Ddee
Hunst- und Gewerberereins in Frier.
Das hiesige allgemeine, wohlassortirte Möbellager, welches von ca. 70 Meistern des
Schreiner⸗, Stuhlmacher-, Polsterer⸗Holzdrechsler-⸗ ꝛc. Handwerkes fortwährend mit Mobeln
der verschiedensten Art versehen wird und einen jederzeitigen Bestand bis zu 12,000 Thaler
Werth darbietet, empfiehlt seinen großen Vorrath von Holz- und Polster-Möbeln,
Stühlen aller Art, eisernen Gartenmöbeln und Korbmöbeln. Die wrierischen
Möbel sind im Allgemeinen wegen ihrer billigen Preise und dauerhafter Beschaffenheit vor—
theilhaft bekannt. Fuür die Solidität und Preiswürdigkeit der vorhandenen Möbel spricht aber
noch der besondere Üümstand, daß letztere durch eine unpartheiische Sachverständigen-Commission
geprüft und taxirt und mit einer sechsmonatlichen Garantie verkauft werden. Die Verkaufs—
preise sind feststehend und an den Möbeln angeheftet. In Folge der Preiswürdigkeit der
rier'schen Mobel, findet bereits ein bedeutender Absatz nach dem Großherzogthum Luremburg
tatt. Nicht vorräthige Möbel können schnellstens geliefert werden; behufs der Aufnahme von
Bestellungen sind zahlreiche Musterblätter vorhanden. Der Verkauf geschieht gegen Baar und
juf Cretit; bei Crediwerkäufen findet kein Preisaufschlag statt. Werden Möobel be—
ellt, für deren Güte keine Garantie gewährt zu werden brauch so tritt ein ermäßigter
Verkaufspreis ein. Da in Trier kein Lokal vorhanden war, welches den gefammter
Hdöbelvorrath aufnehmen konnte, so befindet sich momentan das Möbellager getheilt, in dre
jachstehend bezeichneten Lokalen:
Brückenstraße Nr. 251, bei Frau Wtw. Scherr, im Erdgeschoß.
Brodstrasßße Nr. 239, bei Herrn Buchholz, im Hinterbau.
Simeonsstraße Nr. LA, im von Nell'schen Sause, im Erdgeschoß
Verkauf
eines Geschäftshauses.
Ein in sehr gutem Zustande befindliches
aassiv gebautes Haus, in welchem seit Jahrer
Hastwirthschaft nebst Spezereihandel mit besten
erfelge bennieben wird, verbunden mit Hof
aum, Brunnen, Stallung und Gatten, in cinen
er verkehrreichsten Straßen in Trier;, welches
ich auch vermöge seiner Lage und Räumlich
eiten zu jedem größeren Gewerbe eignet, iß
inter günstigen Bedingungen zu verkaufen.
Näheres, auf portofreie Anfrage, im Com—
gissions- und Gefchäfts-Bürcau von J. Wies.
driser, Brückenstaäße 136