Full text : Kreis-Blatt für den Kreis Saarbrücken

garscheint Dinstag, Donnerstag und
zonnabend. Bestellungen sind bei der
sten Post⸗Anstalt oder in der Ex⸗
Fedition des Blattes zu machen.
Anzeigen portofrei einzureichen.
asertions⸗Gebühren fuͤr die Garmond⸗
zeile oder deren Raum 8 Pf.

Kreis-PBlatt
— 9 8 —

für

Der Abonnements⸗Preit
betrãgt pro Quartal inel. Stempelsteuer
und Traͤgerlohn für Saarbrücken und
St. Johann 12 Silbergroschen.
Fuͤr die durch die Post bezogenen Cxeu
plare 15 Silbergroschen.

den Kreis Saarbrücken.

48 67.

Dinstag den 19. Juli

1861.

—IVYREX—

Amtliches.

Amt— für eine zweckmäßige Abhaltung der ꝛc. Collecte nach Kräften zu
sorgen und die Ablieferung der Erträge an die hiesige Communal⸗In⸗
stituten-Kasse zu bewirken. Die Ertragsnachweisen sind uns binnen flins
Wochen vorzulegen.
Trier, den 2. Juli 1864.
Konigliche Regierung, Abtheilung des Innern,
v. Gärtner.

Personal-Chronik.

Der Regierungs-Assessor Thielen ist der Königlichen Eisenbahn-Direktion ir
arbrücken mit dem 15. Juli d. J. als Huͤlfsarbeiter überwiesen worden.

Bekanntmachung.

An
ämmtliche Königl. Landraths-Aemter
und das Bürgermeisterei-Amt hier.
. 470. 8. 2

kvangelische Kirchen-Colleete bemessend.
Der evangelische Ober-Kirchenrath hat im Einverständniß mit
ocm Herrn Minister der geistlichen ꝛc. Angelegenheiten durch Erlaß vom
28. Januar d. J. zur Abbürdung der Kaufgelderschuld auf dem evan
gelischen Bethause zu Berncastel eine Collecte in den evangelischen Kir
chen der Rheinprovinz bewilligt. Nach einer Verfügung des Königli—
hen Consistoriums zu Coblenz vom 27. vor. Monats ist der Termi
wr Einsammlung dieser Collecte auf den 8. Sonntag p. Trinit. der
. Juli c. anberaumt. Die Königlichen Steuer-Kassen werden dem—
ufolge hierdurch angewiesen, die eingesammelten Collectenbeträge anzu—
nehmen und an die hiesige Communal-Instituten-Kasse bis längstent
hven 15. August c. abzuführen. Bis zu diesem Termine wollen wir
er Einsendung der Kreis-Ertrags-Nachweisungen entgegensehen.
Trier, den 4. Juli 1864.
Aratebl. J. 2903. S. 5.) Königl. Regierung.

Abdruck erhalten die Herren Buͤrgermeister des Kreises unter Hin⸗
weis auf die No. 27 des Regierungs-Amtsblaits enthaltene, und auch
in das Kreisblatt übernommene Collecte zur gefälligen Kenntnißnahme
und mit dem Ersuchen, dieselbe in den einzelnen Ortschaften Ihres
Amtsbezirks in der bisher üblichen Weise abzuhalten resp. abhalten zu
hassen, die Erträge in der vorgeschriebenen Weise abzuführen, und die
Ertrags-Nachweisen mir spätestens innerhalb 4 Wochen hierher einzu—
senden.
Saarbrücken, den 13. Juli 1864.
Der Königl. Landrath,
v. Gärtner.

Nr. 3717.5

Bekanntmachung.
Prüfung eines Bauhandwerkers betreffend,
Dem Zimmerer-Gesellen Johann Philipp Schneider aus Sulz⸗
bach, Kreis St. Wendel, ist nach bestandener Meister-Prüfung das
Zeugniß als selbstständiger Zimmermeister ertheilt worden.
Trier, den 28. Juni 1864.
(Amtsblatt J. 3090. S. 3.) Königl. Regierung.

Vekanntmachung.

Unter Bezugnahme auf die in der nächsten Nummer unseres Amts
»rattes erscheinende Bekanntmachung über die Bewilligung einer allge
meinen Hauscollecte zum Besten der Brandverunglückten zu Hütters
dorf, im Krrise Saarlouis, veranlassen wir das Königl. Landraths

Ueber die Ursachen der Pflanzenkrankheiten.
Pom Geheimrath Freiherrn v. Liebia.

1

Der Vortragende will hier nicht auf die nähere Beschreibung des
Vegetationsverlaufes eingehen, vielmehr sich darauf beschränken, her⸗
vorzuheben, daß der Ertrag an Knollen in dem mit dem flüchtigen
Hauptbestandtheil des thierischen Düngers bedüngten Boden um 20
Proc. höher war, als der im rohen Torf; aber der Knollenertrag in
dem mit Kali, Kalk und Phosphaten gedüngten Stücke war beinahe
dreimal so hoch; die Erträge der drei Versuchsfelder verhielten sich wie
100:120: 283. Um eine genaue Vorstellung von dem Ertragsverhält—
niß zu geben, bemerkt der Vortragende, daß der Ertrag des dritten
mit Aschenbestandtheilen gedüngten) Feldes, auf das Tagwerk (l/4
Preuß. Morgen) berechnet, 282 Zollcentner Knollen ausmacht, nahe
doppelt so viel, als man auf dem besten Ackerland unter den aünstig—
sten Verhältnissen erntet.
Es geht aus diesen Versuchen unzweifelhaft hervor, daß der Land—
wirtch in der Kartoffelcultur den thierischen Dünger ausschließen und
mit größtem Vortheil ersetzen kann durch ein richtig aewähltes Verbält—
A5 Gon Whosahbaten (MAäns und Halt

Vor:rag in der Festsitzuna der Akad. d. Wissensch. in München)

Im Laufe des verflossenen Jahres sind von Seiten des pflanzen—
phopsiolegischen Instituts unter der Leitung und Miwirkung der Herren
Pref. Nägeli und Dr. Zöller, die Versuche zur Ermittelung der
Gesehze der Pllanzenernährung fortgesetzt worden; sie wurden mit der
Kartoffelpflanze augestellt, welche als Nährpflanze nach den Getretde—
Iten die wichtigste ist; es wurden gleichviel Knollen derselben in dre—
Bersuchsfelder gepflanzt, welche aus gepalvertem Torf von Kolbermoo
hestanden; das kine Feld wat roher Torf ohne Zusatz, das zweite war
mit Ammoniaksalzen, den wirksamsten flüchti geu Bestandtheilen dee
Ztallmistes, das dritte mit den firen Aichenbestandtheilen der Kar
ofelvflan:e Jehie mree
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.