zie Moglichkeit ihres Auftretens, wie das aller harmonischen Töne, auf
er Gleichheit aller maßgebenden Bestimmungsgrößen für sämmtliche
leichzeitig schwingende Abtheilungen des Drahtes, d. h. auf der glei⸗
hen Dicke, Länge, Masse und Spannung. Es werden also diese Töne
m einfachsten dadurch beseitigt werden können, daß man eins dieser
gestimmungselemente und zwar am einfachsten die in Schwingungen
zu versetzende Masse für einen der Längetheile verändert, man hat eine
zusatzmasse am Zwecmäßigsten in geringer Entfernung vom Ende des
Drahtes und wo moöglich in einer angemessenen Längserstreckung anzu⸗
„ringen, um möglichst viele harmonische Toöne zugleich zum Schweigen
u bringen. In dem vorliegenden Falle, wo die Drahistrecke von dem
Hebäude bis zum nächsten Pfahle über 100 Meter betrug, wurde die
Dämpfermasse in der Entfernung von circa 1 Meter vom Anfangs—
zunkte angebracht, indem durch Auflegen eines dünnen Gummischlau⸗
hes von etwa 3 Centimeter Länge und Umwickeln desselben mit Blei—
raht eine Zusatzmasse von circa 10 Pfd. mit dem Drahte unverschieb⸗
zar fest verbunden wurde. Das einfache Mittel hat sich vollständig
ewährt. (D. Ind.⸗Ztg.)
dond. Ausstellung von 1862 von der Jury als ausgezeichnet erklärt.
Es wird nach einem patentirten Verfahren aus spanischem oder indi—
chem Rohre dargestellt, ist sehr elastisch und dauerhaft und ein werth
»olles Surrogat für Fischbein, namentlich zu Regenschirmen. Der
Preis beträgt etwas! /z von dem des Fischbeins.
Guten Kleesamen zu erzeugen. Solchen erhält man am
ichersten, wenn man es daran wendet und die Köpfe abreißen oder
abschneiden läßt, wenn sie völlig reif sind (anstatt daß man sonst den
Samenklee mit der Sense mähete). Bei letzterer Art geht der beste
Same gewöhnlich verloren und man bekommt nur den unreifen. Läßt
nan ihn schneiden und in Säcken nach Hause tragen, so kann man
den reifsten aus suchen lassen; es geht nichts verloren und der Samen
ällt beim Reinmachen ungleich besser aus. Der kleine Aufwand gibt
Sicherheit für das Auflaufen der vollkommeneren Samenkörner und
nan darf sich bessere Früchte versprechen.
Nothstand am Harz.
Bekanntlich ist der einst so blühende Betrieb der Bergwerke am
Oberharze schon seit längerer Zeit im Rückgange begriffen und an vie—
nn Stellen dem Erliegen nahe. Es tritt der Augenblick immer näher,
Wein großer Theil der Harzer Bevölkerung seine Beschäftigung ver—
ext und noch ist kein Ersatz dafür in neuen Industriezweigen gefun—
en. Uuter den Orten, welche durch diese Verhältnisse ganz besonders
iden, steht Andreasberg oben an, dessen 4000 Einwohner bisher
ist ausschließlich von dem durch bedeutende Opfer der Regierung am
eben erhaltenen Bergbaue lebten. Der Versuch, durch Auswanderung
bzuhelfen, hat nur die völlige Entwerthung der Grundstücke zur Folge
ehabt. Die wohlhabenden Einwohner haben die Siadt größtentheils
ereits verlassen und wenn dem Nothstande nicht bald abgeholfen wird,
Rist die gänzliche Verarmung der Stadt unausbleiblich. Die Berg⸗
auptmannschaft fordert daher öffentlich zur Anlage von Fabriken auf,
ie sie durch Ueberweisung kräftiger Wasserfälle, disponibler Gebäude eꝛc.
urz, auf jede nur mögliche Weise zu unterstützen verspricht; da aber
zroße Fabriken neuerdings nicht mehr auf den Wunsch einer Behörde
ingelegt werden, so ist in Andreasberg ein Comité zusammengetreten,
velches sich die Einführung irgend einer Hausindustrie zum Ziele ge⸗
eöt hat. In jetziger Zeit ist es gewiß eine seltene Erscheinung, eine
janze Stadt wegen Mangel an Beschäftigung zu Grunde gehen zu
chen. 8. (D. Ind.⸗Ztg)
Literatur.
Technologische Tabellen und Notizen. Zusammengestellt von
O. A. Ziurek. Braunschweig 1863. Vieweg u. Sohn. Preis:
2!/3 Thlr.
Es ist in der Neuzeit eine außerordentlich große Zahl von For—⸗
neln und Tabellensammlungen veröffentlicht worden, welche dem Tech⸗
niker bei seinen Berufsarbeiten Erleichterung gewähren sollen, nament—
ich darf sich die mechanische Technologie und ganz besonders der Ma—
chinenbau über Vernachlässigung durchaus nicht beklagen. In dem
orliegenden Werke haben wir eine Sammlung von, wenn auch nicht
uusschließlich, so doch überwiegend chemischen und physikalischen Ta—
»ellen, mit deren Abfassung man sich recht wohl zufrieden erklären kann.
Neben einer längern Zusammenstellung von Geld, Maß und Gewicht
der nur irgend berücksichtigungswerthen Staaten, sind besonders her⸗
vorzuheben eine sorgfältig gearbeitete Tabelle der chemischen und ther⸗
nischen Aequivalente, eine Tabelle über Ausflußgeschwindigkeiten, Bier⸗
malysen, über Dampf und Dampfkessel, über Festigkeit, Heizeffect von
Brennmaterialien, Bestandtheile der Kartoffel, Legirungen, Nahrungs⸗
nittel, spec. Gewicht, Weingeist, Zucker ꝛc., sowie auch die Löslichkeits⸗
»erhältnisse ꝛc. der wichtigsten chemischen Körper, Production der Me⸗
alle ꝛc. berücksichtigt sind. Man darf daher wohl sagen, daß das
Buch auf seinen 450 Seite einen sehr reichhaltigen Inhalt bietet und
sich für den Gebrauch in Fabriken, im Handel und in den Gewerben
wie in der Landwirthschaft recht praktisch zeigen wird. —-Technische
Notizen.
Das Walosin oder künstliche Fischbein von Vblckler &
Lomp. in Meißen wurde nach dem amtl. Zollvereinsberichte über die
Holz⸗Verkauf
in Könialichen Forsten.
Schlag Spimont am Kalkofenkopf
171/2 Klafter Knüppel.
Schlag Spimont am Schaafborn:
16 Klafter Buchen⸗Scheitholz,
27 , KRunüuüppel.
Schlag Totalität,
District Wingertsberg:
5 Stüuck Laubholzstangen,
3 Klafter Knuͤppel.
2) Am 28. Mai 1864, Nachmit-⸗
tags 1 Uhr,
u Urexweiler bei dem Wirthe Herrn
Brehm.
Forst Urexweiler:
Schlag Totalität,
District Buchwald:
3 Lerchen-Bau-⸗ und Natzholzstämme,
6 Fichten⸗ 7
296 Stück Fichten⸗Stangen,
2911,, Schock Fichten-Gerten,
/2 Klafter Buchen⸗Nutzholz,
735 Kuüppel.
Schlag Buchwald:
9 Eichen-Bau⸗ und Nutzholzstämme,
7 Buchen⸗ F *
A/, Kafter Eichen-Scheitholz,
30 Buchen⸗
l4, Knüppel.
Schlag Seiterswald:
19 Eichen-Bau⸗- und Nutzholzstämme unter
Nr. 3, 6, 13, 15, 19, 23, 26, 31, 33
bis 35, 37, 38, 40, 41, 44-47,
11 Klafter Eichen-Schrilholz,
O Buchen-2612
Knüppel.
Forst Wustweiler,
Schlag Kasholz:
27 Birken und Aspen,
54 Stück Laubholzstangen,
39 Klafter Knüppel.
St. Wendel, den 14. Mai 1864.
Der Königl. Oberförster,
Hornung.
An den nachgenaunten Tagen und Orten!
verden die bei den unten bezeuchneten Schlägen!
bemerkten Hölzer in kleinen Loosen dem moesst
ietenden Verfauft öffentlich ausgesetzt.
1) Am 21. Mai 1864, Nachmit—⸗
tags 2 Uhr,
u St. Wendel bei Herrn Rektenwald
Bastwirih zum Schwanen.
Forst Ninderlinxweiler.
Schlag Rathsweiler:
44 Eichen-Bau- und zstämme,
22 Hainbuchen⸗ Nogecihce
Kirschbaum⸗
b Aspen⸗ —
9 Erlen⸗ .
08 Stück Laubholzstangen
2 Klafter Hainbuchen-Nutzholz,
129 Klafter Knuͤpvel.