dokales und Vermischtes.
Witterungswechsel haben vir diesen morgen
nen. Im Gegenfatz zu dem gestri en Tauwetter
henfe norgen 368 ad Sölte unter Mull zu ver—
Reihe kleinerer Diebstühle haben sich in der
dem Verkaufslokale des Konsunwereins der
dweiler-Jägersfrende an der untenren Sudstraße
Die Lagerhalterin bemerkte schon des öfteren,
mitten des geräumigen Ladenlokals stehenden,
n gefüllten verschlossenen Kisten geöffnet und teil—
ert waren, ohne daß man sich die Sache zu er—
mochte. Wie sich nun herausstellte, benutzlen
zchulknaben, die in dem zu jeder Tageszeit ftark
erkaufslokal herrschende Kundenanfammlung und
H bedingte fortgefetzte Inanspruchnahme des Per—
hinter dem Rücken der an der Theke stehenden
ẽrwachsenen ungestört die Warenkiften auszu⸗
zum Oeffnen der Kisten brachten die hoffnungs⸗
htchen allerhand eiserne Werkzeuge mit, von
ragerhalterin in diesen Tigeneines vorfand.
vert ist hierbei, daß nicht allein Schokolade unde
aschwerk, sondern auch die mannigfaltigsten Ar—
qlichen Küchenbedaris entwendet wonden sind.
zten Reste eines industriellen Unternehmens,
Thomasschlackenfabrik, die sog. Mühle, nach
Ortsteil seinen Namen erhalten hat, sind; jetzt
itigt worden. Das alte verfallene Mauerwerk
on lange der Umgebung nicht sonderlich zur
der Stelle der nun abgetragenen Fubrikre le
Jahr der Verbindungsweg von Dder Saar—
h der Sehlachthosstraße fertig hergestellt.
‚nachrichten. Der Allgemeine Tuͤrnverein hielt
dokale Riedschy seine Karfersgeburtstagsfeier
ꝛranstaltung war, wie voxauszufehen, sehr gut
—*—— unm welches jach allen Seiten zur
* Aααte sich in tadelloser
Nceh der Eröffnungsrede des ersten Vor—
rrn Eorg Escher, welcher in ernsten patriotischen
seres Laisers gedachte, wurden Stab⸗ uund Turn—
or zefütt, die das Interesse der Anwesenden
ad die mit großem Beifall belohnt wurden. Hier
vieder welch hohen Zielen die Turnsache dient,
üngli:rg zum Manne immer mehr gestählt wird.
znen an Geräten, wie Reck, Barren usw. er—
m ungen Manne einen Wagemut, ferner wird
eminschaftliche Ueben Geselligkeit gepflegt und
e Gesinnung, die diese Uebungen als eine
he Sache angesehen haben will. Diesen Ein—
nalle Teiinehmer mit heiim, die auch stets in
rung bleiben wird. Nach dem Turnen wurde
tüchtig gehuldigt und in früher Morgen—
erte man befriedigt dem heimatlichen Penaten
*ftigeßs Gutheil, diesem vorwärtsstrebenden
mpfänger. Die in Herensohr wohnenden Emp—
ochmals darauf hingewiesen, daß sie von Monat
nten bei der Postagentur inHerrensohr abzu⸗
ese Renten werden von dem Voitamt 4
icht mehe gezahlt.
chtige Telegraphenafsistent. Wie die Kölner
tin mitteilt, hat der nach Unterschlagung von
amtlicher und 32 000 Mark privater Felder
Dezember 1910 flüchtige Oertelegraphenassistent
s Bonn an den Ersten Staatsanwalt in Vonn
am Rheéin am 21. Jan. aufgeliefertes Schreiben
dem er u. a. angibt, er trage sich mit Selbst—
en und nole sich, solange das wenige Geld, das
ize ausräch, auf die Eisenbahn seßen, um sich
e zu beäuben. Hattanus gibt im übrigen
idean erwähit aber auffallenderweise nichts von
fhagung dr Privatgelder. Bekanntlich hat die
erpostdirekion auf die Ergreifung dees Flüchtlings
eVelohnmg ausgesetzt.
Iychsthal, 26 Jan. Zwecks Stellungnahme zu
edenen chwebenden Straßenbahnprojelten fand
dittwoch durch den. Verein zur Wohrung ge—
»nteresse“ eix“ öffentliche Bürgerversammlung
—— Besuchern befand sich nahezu
»Bem̃einr Krt. Es wurde eine Resolution
mit allen sStimmen gegen eine aufgenommell
lautet: „De heute am 25. Januar 1911 im
Hof“ verummelten Bürger Friedrichsthal—
300 Perschen) richten an den Gemeinderat
r den baldeen Ausbau der beiden Straßen—
stock-Friedrchsthal und Elversberg-Friedrichs—
eten durch Lebernahme der Zinsgqarantie auf
de⸗Etal.
. Jan. Die demokratische Vereinigung Köln
N VPohlsaröder als Reichstgaskandidafen quifi.
28. Jan. GGisen bahnzusammen-—
Bahnhofe Herbesthal stießen zwei Güterzüge
Sieben Wagen entgleisten und wurden zer—
Das Hauptgeleis war lange gesperrt, der Zug—
Belgien nach Deutschland mußte umgeleitet
Beamten hrachten sich durch Abspringen in
8. Jan. Automobil Unglück.) Ai
sie Münster-Warendorf ereignete sich ein Aut«
oei dem vier Perfonen verletzt wurden da—
bens gefährlich.
u, 28. Jan. Mörderin Eifersucht.)
lnfall von Eifeisucht stürzte der Stuckateur R.
feinee Ehefrau auf die Straße, erhängte danach
inder und versuchte sich selbst zu erhaͤngen. Die
wurden als Leichen gefunden, die Eheleute
y dem Krankenhaus gebracht.
seim, 28. Jan. (Die Fleischnot. Aus
des Metzgergewerbe wird hiesigen Blättern
Seitdem die Einfuh französischen Schlachvie—
mehreren anderen deutschen Städten gestattet
hat sich ⸗die günstig Einwirkung dieser Mah—
unsere Marktpreise Amählich wieder vermum
rankreich konnte das Angebot mit der gestei—
rage nicht gleichen Shritt halten, sondern weist
merkbaren kückging auf. Der Auftrieb in La
am 5. Dezember x* J. bis auf 4186 Och—
ühe und 520 Buller gestiegen war, ist seicher
Ind mehr erreicht waden, und die Preise sind
ovember pro Zeume Schlachtgewicht bei Och—
12 Franks, bei Käehn um 7—9 Franks und
durchichnirtsich um Franfs. gestiegen. Die
e nesentlicheẽ Einschansung der Zusuhr nach
arl sowie ein neucliches Steigen der Groß—
So vestdeutschland. Auf dem hiesigen Markte
ar nur 51 Stück und am 16. Ja—
ick sranzösches Großvieh aufgetrie—
. Deember und 143 Srück am
find aquf dem hiesi—
—B —
5
ara
Hamborn, 28. Jan. Wie die Gewerkschaft Deutscher!
aiser meldet, wurde bei der Schlagwetter-Explosion ein
ergmann getötet, drei schwer und mehrere leicht verletzt.
zergleute befinden sich in der Nähe der gefährdeten Strecke
icht mehr.
Hamboru, 28. Jan. Auf Schacht 3 der Gewerkschaft
deutscher Kaisar, Sohle 3 fand heute abend kurz nach 6
lhr eine Explosion schlagender Wetter statt, Die fofort
erbeigerufenen Hilfsmannschaften fuhren sofort ein und
nd bis zur Stunde noch nicht auf Tode gestußen. Zehn
ergleute sind bis jetzt lebend geborgen und zum größten
keil leicht verlezßt. Die Zahl der noch eingeschlossenen
zergleute werd auf 20 geschätzt.
Strauß Rosenkavalier. Säniliche englischen Bla
er bringen spaltenlange Depeschen aus Dresden, in denen
»ꝛe Erstaufführung von Strauß' „Rosenkavalier“ beschrie—
zen wird. Die englischen Korresponden!en sind überrascht
ind vollkommen eingenommen von der Neuart der Musik.
Illgemein wird die Ansicht ausgesprochen, daß der „Ro—
en?avalier“ die Welt erobern wird. „Dies ist die erste
virkrich komische Oper, die seit Figaros Hochzeit“ kompo—
liert wurde“, sagt der Korrespondent der „Daily Mail“.
Es ist unzweiselhaft das Beste, was Strauß bisher ge—
eistet hat·“ In Paris vorliegende Depescher Pariser
Nusiktritiker über den „Rosenkavalier“ lauten geradezu en—
husiastisch. Buch, Musik, und Darsiellang werden in
leicher Weise gepriescen.
Stapellauf. Der Stapellauf des 1. deutschen Turbi—
ien Linsenschifses „Ersatz Hildebrand“, das auf der kaiser—
ichen Werft in Kiel geLaut wird, ist für Ende März in
lussicht genonmen.
Schiffs-Zu“ammenstoß. Aus Cuxrhaven wird
erichtet: Die e gosche Viermast-Barke Engelhorn, die mit
ent Dampfer Pommern zusammengestoßen war, ist seit—
ein uicht mehr in Sicht gekommen und man beiürchiet
aß sie gesunken ist.
Eine Halsband-Geschichte. Ter Zwischenfel! mit
em Perlen Collier Casimir Periers, des Sohnes des frü—
eren Präsidensen von Frankreich, hat dadurch seine Er—
digung gefunden, daß die Mutter des Beklagten dem
„uwelier Jamesitsch das Collier mit 150 000 Franks be—
ahst hat. Der Juwelier behielt sich jedoch vor, Casimir
zeriers wegen Verleumd ng gerichtlich zu belangen.
Flüchtige Fremdenligionäre. Aus Nemours (Al—
erien) wird berichiet, daß von elf Fremdenleg'onären, die
nden letzten Tagen desertierten und nach Marotko zu ge—
anzen suchten, fünf in der Geaend von Vort Said feitde—
ommen worden sind.
Vereitelter Anschlag. Großes Aufsehen erregt in
bar's die Entdeckung eines Mordarschlages, den ein jun—
jer Belgier, namens Mertens, Sohn eines Schriftsetzers,
zusfüehren wollte. Dieser hatle sich im Hotel de Brurxel—
es einlogiert und wurde vom Hotelser zum Polizei-Kom—
nissariat gebracht, weil er seine Zimmer nicht bezahlen
onnte. Bei seiner Durchsuchung fand man Papiere, die
rgaben, daß Mertens noch in einem zweiten Hotel ein
zimmer gemietet hatte und mehrfach versucht haste, einen
eichen Pariser Finanzmann dorthin zu kocken. um ihn zu
rmorden und zu berauben.
Verbrannte Gemälde. Beim Verpacken von Ge—
älden, die verschickt werden sollten, entstand' in dem La—
er des reichen Bilderhänders Menle in Antwerpen ein
zrand, durch den drei Kisten mit Gemälden vernichtei
burden. darunter angeblich ein Rubens und ein van Dyr.
das Feuer war durch unvorsichtiges Hantieren mit Si—
elssack entssiandern
steueste Nachrichten und Telegramme.
Köln, 30. Jaͤn. Dr. jur. Hoos flog gestern vormit—
g mit dem Flugapparat G. E.F. A. der Gesellschaft für
zlugmaschinen und Apparatebau in Köln-Ossendorf 17
Nin. 43 Sek. anf dem Exerzierplatz Merheim. Er um—
reiste den Plak mebrmals in einer Höhe von 30— 30
Metern.
Duisburg, 30. Jan. Der Reichstagsabgeordnete
Zassermann sprach gestern hier in einer großen national—
iberalen Versammlung über die politische Lage des Reiches.
er richtete an die Regierung die Warnung sich nicht zum
Verkzeug einer einseitigen Interessenpolitik machen zu las—
en. Ihr Ruf zur Sammlung in der gegenwärtigen Hoch⸗
aison sei verspätet, er gehe in dem Vol? ohne Echo ver—⸗
oren. Bei der kommenden Reichstagswahlschlacht gelte
er Kampf der Nationalliberalen ihren beiden alten Geg—
er, dem Zentrum und der Sozialdewokratie.
Zuisburg. 830 Jan Die große Schlagwetterexplosion
iuf Schacht 3 der Gewerkschaft „Deuischer Kaifer“ bei
dambornn, bei welcher ein Bergmann sofort getötet und
8 verschüttet wurden, die aber gerettet werden konnten,
sat im Laufe des gestrigen Tages noch vier weitere Opfer
efordert, die im Krankenhause ihren Verletzungen erlegen
ind. Bei 8 andern sind die Verletzungen so schwer, daß
nan ihr Ableben ebenfalls befürchtet.
Osnabrück, 28. Jan. Gestern:‘ Nacht wurde die
Vitwe Ziemer in Reckenthin von dem Arbeiter Garbe
berfallen. Dieser versuchte die Frau zu vergewaltigen,
das ihm aber nicht gelang. Er verwundete sie dann durch
Nesserstiche in den Hals schwer.
Berlin, 28. Jan. August Aschinger, der Begründer
er bekannten Bier Restaurante, ist heute morgen im Alt⸗—
»on 49 Jahren gestorben
Rom, 28. Jan. Im 3. GenieRegiment in Florenz
nd, wie der Messaggero meldet, grobe Verstöße gegen die
Aisziglin vorgekommen. Die Veraänlassung waren Klagen
iber schlechte Verpflegung. Gegen die Meuterer und dre'
ffiziere ist ein Verfahren eingeleitet.
Paris, 28. Jan. Aus Tanger und Casablanca laufen
ortwährend alarmirende Meldungen über die beunruhigende
Lage in der Nachbarschaft der Schauja ein. Die Lage wird,
za der jüngste Ueberfall an der Kolonne Nancy ungesühnt
lieb, als sehr kritisch dargestellt, zumal da General Moinier
eine Vollmachten zum energischen Handel habe. Der Zwexk
»er alarmirenden Nachrichten ist augenscheinlich, in Paris
Stimmung für eine arößere Ervedition ins Hintersand 2n
nachen.
Paris, 28. Jan. In einem einsam gelegenen Weiler
ei dem Dorfe Fles, unweit Le-Mans wohnte die 82jährige
Wittwe Degaille mit ihrer 853 Jahre alten Haushälterin.
die Wittwe. galt sür ebenso reich wie geizig und man
laubte, in ihrem Sparstrumpf müsten sich große Summen
beldes befinden Gestern Abend sah man plötzlich dichten
dauch aus dem Hause dringen Die Nachbarn drangen in
as Haus ein und erstickten das Feuer. Dabei fanden sie
ie Wittwe mit zerschmettertem Schädel in ihrem Schlafzimmer
mm Borden liegen, während Kisten und Kasten erbrochen
nd geleert waren. Die alte Haushälterin, die sich in einem
debenraume befand, war von den Verbrechern eingeschlossen
porden. Nach vollbrachter Tat hatte der Mörder Feuer
mgelegt um die Spuren seiner Tat zu verwischen.
Paris, 28. Jan. Ein reicher Bauunternehmen namens
zhichario erhielt gestern ein Schreiben, womit ihm ein Ge—
hästsfreund mitteilte, er sei in einem Pariser Hotel abge—
egen, dort müge ihn Phichario besuchen, er wollte seine
»ung begleichen. Phichario kam das ganze Schreiber
htigt vor, weshalb er die Po?:ei daoon verständigte
ANey- gab ihm den Rat, das Hotel aufzusuchen und schickte
Im einige Geheimpolizisten zum Schutze mit. Phicharie
arde in ein dunkles Hotelzimmer geführt, wo ihn ein Manr
Bauunternehmer schrie um Hilie, die bereit stehende Poli⸗
isten drangen ein und nahmen den Verdachtigen fest. Er
eintpuppte sich als ein früherer Buchhalter Phicharios, und
s unterliegt keinem Zweifel, daß er seinen einstigen Chef
rmorden und berauben wollte. Er hatte bereits einen Gas—
chlauch zur Betäubung seines Opfers vorbereitet. Der
Mann wurde verhastet
London, 28. Jan. Nach einem Telegramm aus
kientfin sind dort und an anderen Orten bexeits eine An—
jahl Wärter und Aerzte an der Pest gestorben.
Newyork. 28. Jan. Wie von La Ceiba gemeldet
vird, haben die Insurgenten Joro, die bedeutendste
Ztadt zwischen 0 Geiha und Tequeigalpa eingenommn
⁊ J
es Gemeinderats vonlDudweiler vom 15. Dez. 1906.
Ortsstatut
betreffend die Wege- und Straßenreinigungs—
Pflicht der Grund-Eigentümer der Gemeinde
Dudweiler
84
Die der Gemeinde obliegende polizeimäßige Reinigung
er öffentlichen Wege und Straßen einschließlich der Bür—
ersteige und Straßenrinnen innerhalb des Gemeindebezirks
»on Dudweiler wird den Eigentümern oder Besitzern der
Brundstücke als ein in Natur zu leistender Handdienst über—
rn0
. —
Jeder Eigentümer oder Besitzer eines Grundstückes hat
»enjenigen Straßenteil, der das Grundstück und die dazu
‚ehörigen Nebengebäude, Gärten, Höfe und Anlagen be—
zrenzt, insbesondere den Bürgersteig, den Rinnstein, die
kinflußöffnungen der Straßenkanäle, sowie den Fahrdamm
iis zu dessen Mitte regelmäßig zu reinigen und zwar in
em Umfange und zu den Zeiten, wie dies von der Poli—
eibehörde im Einverständnis mit der Gemeindevertretung
estimmt wird.
Die Reinigungspflicht umfaßt auch die Beseitigung des
dehrichts und sonstigen Unrats, das Zusammenkehren und
lInhäufen des Schnees auf den Bürgersteigen, das Aufeisen
»er Straßenrinnen, sowie bei Glatteis das Bestreuen der
Bürgersteiage mit Asche und dergl.
83.
In Ausnahmefällen kann für einzelne Grundstücke von
dem Bürgermeister mit Zustimmung der Gemeindevertretung
gestattet werden, anstelle des Naturaldienstes einen ange—
nessenen Geldbetrag zu leisten.
84.
Für diejenigen Straßen und Straßenteile, deren Reini—
zung in vollem Umfange oder zum Teil durch Beschluß
der Gemeindevertretung auf die Gemeinde übernom—
mnen wird, erlischt die durch diese Ortssatzungen festge⸗
etzte Verpflichtung der Grundstückseigentümer dementspre⸗
hend ganz oder zum Teil. Ebenso kann für solche Stra—
zen und Wege oder deren Teilstrecken, welche nach den
»estehenden baupolizeilichen Bestimmungen für den öffent⸗
ichen Verkehr noch nicht fertiggestellt sind, oder welche
iußerhalb der geschlossenen Ortschaft liegen, durch Beschluß
er Gemeindevertretung die Verpflichtung zur Reinigung
eitweise aufgehoben werden.
Vorstehendem Ortsstatut wird einstimmig die Genebhb—
niouno orfoöoitt
V. 9. u.
(Folgen die Unterschriften.)
Nr. 14101.
Genehmigt.
Saarbrücken, den 19. Dezember 1906.
Namens des Kreisausschusses.
S Der Vorsitzende
J. A.: gez. Fr. v. Quadt
Beschluß
es Gemeinderats Dudweiler vom 5. Dezember 1910.
3. Abänderung der Ortssatzungen, betreffend
Straßenreinigung.
Der Gemeinderat beschließt, die Ortssatzungen, betr. die
Wege- und Straßenreinigungspflicht der Grundeigentümer
»er Geneinde Dudweiler vom 15. Dezember 1906 dahin
ibzuändern, daß im 82 Abs. 1 die Worte „im Einver—
tändnis mit der Gemeindevertretung“ gestrichen werden.
V. g. u.
(Folgen die Unterschriften.)
Nr. 12 3000.
Genehmigt.
Saarbrücken, den 17. Dezember 1910.
Namens des Kreisausschusses.
V. S.) Der Vorsitzende
J. M gea. von Hartmann⸗-⸗Kren
* ⸗ —
Rolizei-Verordnung
betr die Reinigung der Straßen und Plätze
in der Gemeinde Dudweiloer
Auf Grund der heute durch die Gemeindevertretung be—
chlossenen Ortssatzungen, betr. die Wege- und Straäßen⸗
einigungspflicht der Grundeigentümer in der Gemeinde
Dudweiler und auf Grund 88 8, 6 und 15 des Gesetzes
iber die Polizeiverwaltung vom 11. März 1880 und des
z143 des Landesverwaltungs-Gesetzes vom 30. Juli 1883
nird hiermit folgende Volizei-Verordnung erlasson ·
8 1.
Jeder Eigentümer oder Besitzer eines Grundstückes hat
siese und die dazu gehörigen Nebengebäude, Gärten'
zöfe und Anlagen begrenzenden Teile der Straße, insbe—
ondere den Bürgerfteig, die Rinnsteine bis auf die Sohle,
ie Einflußöffnungen der Straßenkanäle, sowie den Fahr⸗
amm bis zu dessen Mitte an jedem Mittwoch und Sams—
ag, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage vorhergehenden
Korktage reinigen au laffen
82.
ODie Reinigung hat in der Zeit vom 1. April bis 1.
»eptember frühestens um 6 Uhr und in der Zeit vom J.
eptember dis 1. April um 3 Uhr nachmittags zu be—
nnon ind muß nor GVintritt dor Dnkelheit harndel sa
Rlamm und
ammengehäuft ind
rene voanrn der Stre *
“ Unrat muß beim Feh
aforr nach Beendigung
955 6 11.
3.* *
Außergewöhnliche Straßenverunreinigungen sind auf
erlangeu der Polizeibehörde sofort zu beseitigen.
88.
Die zur Straßenreinigung Verpflichteten sind in gleicher
Weise gehalten, eine durch Frost oder durch Schneefall her—
»eigeführte Ungangbarkeit und Glätte des Bürgersteigs und
»er Straße durch Bestreuen mit Asche, Sand, Sägemehl
ind dergl. oder durch Abschaufeln des Schnees ju be—
eitigen.
Bei abgehendem Frostwetter müssen die Bürgersteige
end die Straßenrinnen vom Eis befreit werden.
86.
Auf Straßen mit chauffsierter Fahrbahn sind die ge—
pflasterten Bürgersteige, Banketle und Rinnen nach Anlei⸗
tung der 88 1 bis 5 sauber zu reinigen und zu kehren.
Die chaussierte Fahrbahn und die ungepflasterten Bankette
sind dagegen bei anhaltendem trockenen Wetter mit weichem
Besen, im übrigen mittels Schippe, Schaufel, Rechen, oder
Frätzer von allem Unrate zu befreien. Ein zu scharfes
Kehren chaussierter Straßen mit hartem oder stumpfem
Besen, sodaß sich hierdurch das Bindemalerial zwischen dew
Kleinschlag loslöst, darf nicht stattfinden.
87.
Uebertretungen vorstehender Vorschriften werden, inso—
veit nicht nach 5 366 Nr. 10 des Strafgeseßbuches eine
höhere Strafe eintritt, mit Geldstrafen bis d Mk., im Un⸗
vermögensfalle mit entsprechender Haft bestraft.
88.
Gegenwärtiage Verordnung tritt sofort nach erfolgter
Bekanntmachung in Kraft.
Dudweiler, den 18. Vezember 1906.
Petermann, Bürgermeister.
—— ——————————
Bekanntmachung.
Dem Bergmann Joseph Hackenspiel zu Fischbach
Quierschiederstraße 16 ist ein Jagdhund zugelaufen. Der—
selbe kann gegen Erstattung der entstandenen Futterkosten
bei dem p. Hackenspiel abgeholt werden.
Dudweeiler, den 28. Januar 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister.
Jost.
— — — 777
Thalia-Cheater Saarbrücken
Direktion W. Viebeg.
Dienstag, den 31. Januar 1911.
Die versunkene Glocke, Ein Märchentraum von
G. Haupt vann.
RZSw888 —BöBüVBD————ooeo—⏑—] ———————,, —— SòSõSZESòeEû cZ
Für den redaktionellen Teil verantwortlich Arthur Unterkeller,
für den Anzeigenteil Karl Unierkeller.
111 — —
Freibank.
Heute und morgen Rindfleisch roh und
gekocht, das Pfund zu 60 Pfg.
Die Schlachthof⸗Verwaltung.
Spratt's Gefluügelfutter
5
Spratt's Kückenfutter
Spratt's Hundekuchen
——
Seekrebse Austernschalen
—
HJirsen X
— E— o
myfiehlt
4*
Frour Fauis Ww.
2. Troeger.
—
Telefon 200
60
— 7
Wilh. Germann
herren ˖· Massgeschãft.
Zue bevorstehenden
Frühjahrs· Saison
nd saͤmtliche Neuheiten in
deutschen und englischen
Stoffen
eingerroffen.
Fur gete Vorarbeitung, sowie tadellosen Sib
oiste ich Garantie. Ferner werden
Pelerinen, Bozener
Wettermäntel und
Gummimäntel
tehr hilligen Rreisan neliefor
XRRIDVTITGGCQMT CPIFTI
zur Aufklärung!
Erkläre hiermit, daß der an
3. Januar in der Zeitung
chende Nikolaus Recklenwald
richt mit meiner Verson iden—
isch ist.
Nickel Recktenwald,
Ahoaidergehilfe Sudstrake7
veute Mhand
3her.
Oie ehemaligen 30er wer—
en gebeten, sich am Donners⸗
tag, den 2. Febr. abends
zu/3 Uhr bei Kamerad Kop—
züchel) zu einem
ꝛaisersgeburtstaas
Apypoll
„warz und wer
Latze, Kt, Schwar
— — chwarze Sp
slaufend vnerloren gegangen.
Viederbringer erbäst Belohno
—XAS——