Full text : Dudweiler Zeitung

dokales und Vermischtes.
ung der Dudweiler Zeitung. Beschwerden
attliche, nregelmäßige und späte Zuftellung de—
itten wir, uns wissen zu lassen, damit Abhilft
verden kann.
die Zahl der Analphabeten unter unseren
zibt die Belegschaftszaͤhlung ein besonderes er
zild. Während 1885 noch 262 Bergleute vor
ren — 1,00 v. H. der Gesamtbelegschaft, die
noch schreiben konnten, waren es 18800 nu- noch
47 v. 6, 18855 72 — 023 v. h. 1900 23
. 1906 5 0,01 v. H. und 1810 woren unte
45 Saarbergleuten nur noch 4 — O,008 v. H.
esens und Schreibens unkundig sind. In einemn
Artikel haben wir bereits erwähnt, daß von der
legschaft 20217 oder 38,33 v. H. des Königs Rock
haben.
waren es 9622 Mann oder 36,60 v. H.
I7 10912 4 4 37,06 / 1/
u 12 056 / 38,80 uu
15856,, 37,09, ,
18160 39,06,
Lrozentzahlen auf die Gesamtbelegschaft bezogen
nach der größeren und kleineren Zahl der jün—
rgleute schwankend erscheinen, fönnen diese eben
iges Bild von der Militärtauglichkeit unserer Saar.
ibgeben Um einen von der Anzahl der jüngeren
unabhängigen Vergleich der Ergebnisse der Ein—
ählungen anstellen zu können, wollen wir deshalb
esklassen bis einschließlich 20 Jahre weglassen und
übrigen Teil der Belegschaft allein die Soldaige—
Maunschaften in Betracht ziehen. Die Zahl der
und darüber alten Bergleute betrug im Jahre
51, 1890 23910, 1895 24557, 1900 30713
8 und 1910 40119 Mann. Auf je 100 Moenn
egschaftsteiles entfallen demnach an dedienten Leu—
5 44,24, 1890 45,64, 1895 49,09, 1900 50,00,
00 und 1910 50,39 Mann. Die auf diese Art
in Prozentzahlen geben uns einen Beweis dafür,
Saarrerier ein gesunder, tüchtiger Menschenschlag
achsen ist, der seinen Teil dazu beitragen wird, in
de der Gefahr das Vaterland zu verteidigen. Das
tatistische Ergebnis, daß über die Häͤlfte aller über
alten Knappen des Königs Rock getragen hat,
rre Bergleute mit Stolz erfüllen!
oe. Der Belegschaft der Grube Dudweiler und
ide wurde durch Anschlag in den Verleseräumen
macht. daß die Berginspektion beabsichtigt,
beschaffen und ihn zum Selbstkostenpreise an
Bergleute abzugeben. Meldungen nimmt bis
VNts. das Obersteigerbureau entgegen.
ch. In der Nacht von Samstag auf Sonntag
er Filiale der Metzgerei Ury in der Scheidter—
Einbruch verübt. Den Dieben fielen an Geld
Mark und Fleisch- und Wurstwaren in die Hände.
indrücken von einem Fenster gelangten die Diebe
iale. Herrn Polizeisergeant Drum ist es nunmehr
die Einbrecher zu verhaften. Hoffentlich erhält
welcher der Sohn achtbarer Leute ist, eine ge—
trafe.
aftet wurden gestern mittag gegen 3 Uhr zwei
welche in betrunkenem Zustande in lebensgefaͤhr⸗
eise mit ihren Gefährte umgingen. Nach Nennung
anens wurde einer derselben freigegeben, während
r Andere einige Stunden Ueberlegung dazu ge—

hen nur kurze Zeit lediglich mit Wasser gekocht zu werden;
illes übrige enthalten sie schon. Beim Einkauf achte man
»arauf, daß man auch wirklich Maggi's Suppen (Schutz⸗
narke Kreuzstern) erhält.
„Jugendkraft im Greisenalter!“ so betitelt sich die
Jeutige Auflage zugelegte Beilage der Firma Dr. med. H.
Schröder, G. m. b. H. in Berlin 35, deren Beachtung wir
inserm Leserkreise dringend anempfehlen.
Saarbrücken, 27. Okl. Ein schwerer Unfall trug sich ge—
tern auf einem Zimmerplatz in St. Jahann zu. Beim Ab—
aden von Holz fiel ein schwerer Balken einem der Gesel⸗
len aufs Bein, sodaß dieses an zwei Stellen gebrochen
vurde. Der Verunglückte mußte ins Krankenhaus geschafft
wverden.
Wiebelskirchen, 27. Okt. Ueberfahren und getötet.
Das 3 Jahre alte Söhnchen des Friseurs John spielte
uuf ber Straße, als ein schwer beladenes Holzfuhrwerk die
Straße entlang fuhr. Der Fuhrmann beachtete das Kind
iicht und so kam es, daß der Hiuterwagen über das
Kind fuhr und es so schwer verlekt wurde, daß es bal⸗
darauf starb.

uinter einen Motorwagen, daß ihm ein Bein bis nahe unter—
alb des Kniees abgefahren wurde. Wie Augenzeugen er—
ählten, soll der Verunglückte unvorsichtig von einem noch
n Bewegung befindliehen Wagen abgesprungen und dabei
u Foll gekommen sein. — Es ist nicht zu verkennen, daß
ich in letzter Zeit die Straßenbahnunfälle in beängfligen—
der Weise mehren, so daß es dringend geboten erscheint,
daß die Organe der öffentlichen Sicherheit dem Straßen—
»ahnverkehr einmal ihre besondere Aufmerksamkeit widinen
— Zu dem Straßenbahnunfall wird uͤns später noch mit⸗
geteilt: Der Verunglückte ist der über 60 Jahre alté Gas—
arbeiter Konrad aus Fechingen. Er wollte an der Apotheke
ibspringen, bevor der Wagen hielt, kam dabei zu Fall und
»as Bein wurde zweimal überfahren. Der Verunglückte
wurde ins Hüttenlazarett zu Burbach gebracht.
Elversberg, 26. Okt. Der 36 Jahre alte Bergmann
Leibrock, ein solider, braver Mann, nahm in einem An—
alle von Geistesgestörtheit eine Flasche Essig-Essenz und
rank daraus, an deren Folgen er heute im Bergnianns⸗
razarett in Neunkirchen starb. Der Verstorbene hiuterläß
ꝛine Witwe mit vier kleinen Kindern

London, 27. Okt. „Central⸗New“ bestätigen in einem
delegramm aus Peking die Meldung des New Vork Herold
yvon der Ermordung des chinesischen Kriegsminifters Jingt—
chang.

— — * 4
Kartogsehehülter „Ideal
ermöglicht saubere Aufbewahrung.
Wilh. 5treck, Bonn.
Umsonst reichhah es Musterbuch Nr. 10

rat⸗SRollfische
y⸗Sche Ufische
heljau
otzungen
end frische Ware 9
zuz Couis Wwe.
Saarbrückerstraße 346
Lieferung frei ins Haus

Elversberg, 26. Okt. Tödlich verunglückt ist in der
etzten Nacht auf Grube Heinitz in der Abteilung des Stei—
ers Sorg auf Flöz Aster der V. Tiesbausohle der Hauer
Foseph Pletsch von h'er. Bleisch war mit noch einem Kame—
'aden mit dem Stellen eines Holzes beschäftigt, als sich
zlötzlich ein Felsstück aus dem Hangenden löste und ihr
inter sich begrub. Er hinterläßt eine Witwe mit 3 nock
inversorgten Kindern.
Zweibrücken, 27. Okt.T Eine schwere Strafe verhängte
as Schwurgericht über den Bildhauer Ludwig ZSimmer—
nann von Kaiserslautern. Dieser hatte sich im Geschäfts—
ampfe mit seiner Konkurrenz dazu verleiten lassen, feinen
rüheren Mitinhaber bei einem Kollegen in der Weist
u verdächtigen, daß er dem Letzteren schrieb, sein Kom—
»agnon habe in einer Wirt'chaft ein ehrenrühriges Gerücht
ber ihn verbreitet. Die Folge davon war ein Privatklage—
»erfahren, das in zwei Instanzen zu Verhandlung kam, wo⸗
oei Zimmermann jedesmal seine in dem Briefe aufgestellten
Behauptungen beschwor. Das hatte eine Untersuchungç
wegen Meineid gegen Zimmermänn zur Folge und gestern
wurde er wegen dieses Verbrechens zu 2 Jahren Zucht:
haus und 10 Jahre Ehrverlust verurteilt. Der Angeklagte,
der sich auf freiem Fuße befand, wurde sofort in Haft ge—
rommen.
Saarbrücken, 26. Okt. Gestern abend machte sich ein
Mann an spielende Mädchen in der Mainzerstraße mit un—
auteren Absichten heran. Die Kleinen benachrichtigten die
devierwache; ein Schutzmann nahm den Wüstling alsbald
est und brachte ihn zur Wachtstube, wo durch Zeugen fest—
zestellt wurde, daß es derselbe Mann ist, der am 17. ds
Mts. ein kleines Mädchen in einem hiesigen öffentlichen
Bebäude mißbrauchte. Es ist der 28 Jahre alte Schlosser—
geselle W. W. aus Hilbringen bei Merzig. — Von anderer
Seite wird uns zu der Verhaftung noch gemeldet: Gestern
nachmittag gelang es, das Scheusal zu verhaften, der vor
»ierzehn Tagen das gemeldete unerhörte Verbrechen in der
datholischen Kirchstraße verübt hat. Der Unmensch hat fick
n der eigenen Schlinge gefangen. Wieder trat er, wie
»amals an zwei Mädchen heran, mit der Aufforderung, das
ine möge mit ihm in die Kirche gehen, dort habe er Bü—
her für seine Lehrerin liegen, die er ihm mitgeben wolle.
Nun hatten aber die Herren Rektoren nach jenem Vorfall
die Kinder gewarnt, falls ein Mann mit solchem Anfinnen
herantreten solle, in keinem Falle zu folgen, sondern gleich
fortzulaufen und am besten die Polizei zu benachrichtigen.
Diesen Rat befolgten die Kinder. Sie liefen in ihrer Angst
n ein, der Kirche gegenüber, liegendes Haus und erzählten
dort das Erlebnis. Eine Frau lief nun schnell nach der
Polizei und sofort machten sich mehrere Beamten auf die
Suche nach dem Unbekannten, der schleunigst geflüchtet war.
ẽss gelang ihnen glücklicher Weise, den Burschen in der
Bleichstraße zu stellen und festzunehmen. Er tat höchst ver—
wundert und folgte mit zur Wache. Nun wurde sofort das
leider noch unter den Folgen des scheußlichen Verbrechens
tehenden Mädchen herbei geholt und als dieses des Man—
nes ansichtig wurde, fing es gleich zu zittern und zu schreien
an. Es erkannte den Mann sofort wieder und verging fast
vor Angst, er würde sich wieder auf es stürzen. Auch die
ibrigen Zeugen, die den Mann damals gesehen, erkannten
hn sofort wieder. Es stellte sich heraus, daß er sogar der
sleichen Anzug trug wie damals und gesiern nur eine graue
Pelerine drüber angelegt hatle. Seine anfänglich zur Schau
gebrachte Zuversichtlichkeit schwand zusehenes, um einer fre—
hen Ungezogenheit Platz zu machen. Nun wurden auch die
übrigen Mädchen, darunler die ältere Tochter eines Offi—
ziers, herbeigeholt, auf die ähnliche Attentate in der oben
aeschilderten Weise einmal vor einigen Tagen noch in der
Kanalstraße versucht worden waren, herbei geholt. Alle er—
kannten den Täter in dem Mann wieder und dieser wußte
zuletzt nichts anderes mehr vorzubringen, als daß er auf
den großen Unbekannten verfiel, der ihm aufs Haar gleiche
uind schon mehr solche Sachen gemacht habe. Diese Aus—
ede konnte ihm jedoch wenig helsen. Er wurde ins Unter—
uchungsgefängnis eingeliefert. Der Mann ist im Jahre
880 zu Wadern geboren und heißt Dubuis.
Saarbrücken, 26. Okt. Heute morgen früh ereignete
ich an der Hüttenstraße ĩn Burbach ein schwerer Straßen—
bahnunfall. Ein erwachsener Mann geriet so unglücklich
üöò —

seueste Lachrichten und Telegramme.
Essen, 27. Okt. In Bottrop griffen mehrere Teil—
iehmer an einer polnischen Hochzeit 8 zur Aufsicht gestelte
Lolizisten an und mißhandelten fie schwer. In der Not—
vehr gaben die Polizisten Revolverschüsse ab und verleten
einige Angreifer lebensgefährlich. Mehrere andere Polen
erlitten Verletzungen durch Säbelhiebe 10 Verhaftungen
vurden vorgenommen.
Hamburg, 27. Okt. Der Nordpolschwindler Cook, der
vie berichtet am Dienstag in Koppenhagen einen Vortrag
iber die Entdeckung des Nordpols hielt, ist gestern in Ham—
»urg eingetroffen. Bezüglich der Entdeckung erklärtée er,
daß man, wenn man eine Reise nach dem Pol gemacht
sat, keine absoluten Beweise hat, daß man sagen kann, ich
»in am Pol gewesen, weil der Pol nicht auf festem Land
ondern auf Treibeis liegt. Wenn der Pol zum drittenmal
rreicht sein wird, dann soll man seine Schriften und die
Learys vergleichen und dann erst kann man fagen, ob er
»der ich den Pol erreicht haben.
Wien, 27. Okt. Nach einer Meldung der „Zeit“ aus
Schanghai befindet sich der kaiserl. Hof von Peking bereits
uf der Flncht.
Lünen, 27. Okt. Der Bergmann Klemmer, der seine
daushälterin bedrohte, sollte von 2 Polizisten festgenommen
verden. Er setzte sich ernergisch zur Wehr und schlug beide
Beamten mit einem schweren Eisenstück nieder und verletzte
ie schwer. In der Notwehr gab einer der Beamten einen
Kevolverschuß auf ihn ab, der ihn in die Brust traf und
einen sofortigen Tod herbeiführte.
Berlin, 27. Okt. Beim Siaatssekretär von Kiderlen—
Wächter fand gestern abend ein Essen statt, an dem auch
er französ. Votschaster nebst Frau und Tochter teilnahmen.
Berlin, 27. Oft. Wie das Heroldbüro erfährt, soll
der auf Marokko bezügl. Teil des deutsch-französischen
bkommens, welcher 'gewisse Aenderungen oder wenigstens
Interprätationen der Akte von Algeciras enthält, den
Nitunterzeichnern dieser Akte von den beiden vertrag⸗
chließenden Mächten zur Zustimmung untexbreitet werden.
s wird jedoch dabei nicht an eine Konferenz gedacht, die
Verhandlungen sollen vielmehr von Kabinel zu Kahinet
tattfinden.
Paris, 27. Okt. „Petit Parisien“ berichtet, die Be—
sauptung. daß das Abkommen zwischen Frankreich und
Deutschland bereits morgen' unterzeichnet werde, sei verfrüht.
vs sei immer noch möglich, daß bis zum letzten Augen—
olick infolge einer redaktionellen Aenderung eine neue Ver—
agung der Unterzeichnung nolwendig werde. Das Ab—
'ommen an sich ist bereits festgestellt und die Grenzregu⸗
ierung des Entenschnabels vereinbart. Die Unterzeichnung
teht bevor. „Matin“ schreibt: Die Unterzeichnung kann
v. morgen erfolgen auf grund persönlicher Gründe jedoch
ei es möglich, daß die Unterzeichnung erst Sonntag oder
Montag erfolgen könne.
Paris, 27. Okt. „Matin“, „Journal“ und „Acktion“
oeröffentlichen heute bezüglich der Angelegenheit des B⸗Pul⸗
oers heftige Anklage gegen den Ingenieur Maissin. Diesem
wird von seinem Gegner Louppe vorgeworfen, in seinem
eigenen Departement sich an einem Privatunternehmen be—
ieiligt zu haben, welches mit deutschem Kapital unternom—
men wurde und welches die Herstellung von Schießpulver
hetreibe, sowie die Herstellung des B-Pulvers diene. Maiffsin
jabe mithin seine Kenntnisse als staatlicher Ingenieur, sowie
eine Autorität als Beamter der Republik dieser deutschen
Firma zur Verfügung gestellt und dies in einer Angelegen⸗
eit, die die nationale Verteidigung betreffe. Die erwähnte
Firma ist die von Peter u. Demmenin, sie hatte ihren Sitz
in Landerneau. Diese Firma wurde im Jahre 1907 von
dem damaligen Unterstaatssekretstr für den Kieg, Cheron, um
Lieferung von 500 000 kKg. Pulver innerhalb eines Zeit⸗
caums von 5 Jahren ersucht. Cheron glaubte jedoch nach
eingehender Prüfung, die Herstellung des Pulvers einet
remden Firma nicht anvertrauen zu können. Nach weiteren
achforschungen glaubte er jedoch das Anerbieten annehmem
u können, umsomehr, als die betreffende deutsche Firma
ich inzwischen ia eine Aktiengesellschaft mit franzöfischem
damen umgewandelt hatt⸗

7
*

elv

—

196

—

Wie
zchütet man sieh vor Magenleiden⸗
Solchen Leiden, mit denen die Menschheit oc
etztzeit vielfach behaftet ist, erfolgreich vorzubeugen
eind energisch entgegenzutreten, empfiehlt sich der
echtzeitige Gebrauch des
*
Dr. Engel'schen Nectar.
vilden die Fundamente eines gesundes Körpers
Ver also seine Gesundheit bis in sein spätestes
rebensalter erhalten will, gebrauche den durch seine
usgezeichneten Erfolge rühmlichst bekannten
Dr. Engel'schen Nectar
dieser Nectar, aus erprobten und vorzüglich be⸗
undenen Kräutersäften mit gutem Wein bereitet
ibt infolge seiner eigenartigen und sorgfältigen
zusammensetzung auf das Verdauungssystem
iußerst wohltätige Wirkungen aus, ähnlich einem
zjuten Magenlikör beziehungs weise Magenwein
ind hat absolut keine schädlichen Folgen. Ge—
unde und Kranke können Nectar aujo unbe
chadet ihrer Gesundheit genietzen. Neciar wirkt
ei vernünftigem Gebrauche förderlich an die
zJerdauung und anregend auf die Säftebildung⸗
Deshalb empfiehl sich der Genuß des
*
Dr. Engel'schen Nectar
ür alle, welche sich einem quten Magen erhalten
vollten.
Nectar ist ein vorzügliches Vorbeuge⸗Mittel
egen Magenkatarrh, Magenkrampf. Maden
chmerzen, schwere Verdauung oder Ver—
chleimung. Ebenso läßt Nectar gewöhnlich we⸗
»er Stuhlverstopfnuug noch Beklemmung noch
dolikschmerzen noch Herzklopfen aufkommen er
nält vielmehr guten Schlaf und regen Appetit und
„erhütet also Schlaflosiqkeit. Gemütsverstörungen,
dopfschmerzen und nervöse Abspannung.
In weiten Kreisen des Volkes durch seine Wirk⸗
ngen geschätzt erhält Neetar Frohfinn und Le—
enslust.
Neetar ist zu haben in Flaschen zu Mk. 1.50
ind 2.—2 in den Apotheken von
dudweiler. Guichenbach, Sulzbach, Elversberg,
St. Ingbert, Friedrichsthal, Quierschied,
Merchweiler, Illingen, Schiffweiler, Wiebels—
irchen, Neuukirchen, Heusweiler, Schwalbach,
Püttlingen, Völklingen, Louisenthal, Mal—
tatt⸗Burbach, St. Johann, Brebach, Saar—
brücken usw.
owie in allen größeren und kleineren Orten des
zaarkohlengebietes der Rheinlande und ganz
Deutschlands in den Apolheken.
Auch versendet auf Verlangen die Firma Hu—
bpert UIllrieh-Leinzig im Engros⸗Verkauf
3 und mehr Flaschen Neectar gegen Nachnahme
oder Voreinsendung des entfallenden Betrages zu
Driginalpreisen nach allen Orten Deutschlands porto⸗
und kistenfrei.
Vor Nachahmungen wird gewarnt!
Man verlange ausdrücklich
— 8*
. Dr. Engel'schen Nectar .“.

»edauerlicher Unfall ereignete sich gestern nach—
idem das Pferd des Metzgermeisters Ury durch—
sich derartige Verletzungen zuzog, daß es ge⸗
en mußte.
ia Theater. Am Montag, den 30 Nov. beginnt
Ella Kobold, der verwöhnte Liebling des Ham—
ublikums ihr zweimaliges Gastspiel, in welchem
lanzrollen die Virky in „Hofgunst“ und den Louis
Parriser Taugenichts“ zur Darstellung bringt.
dobold gehört zu den bekanntesten Schauspielerinnen
nds, ihr sieghafter Humor feiert überall Triumphe;
khaftigkeit und ausgelassene Munterkeit wird auch
fröhlichste Anerkennung des Publikums finden.
istag den 28. Okt. kommt die Operette „Der Graf
nburg“ zu kleinen Preifen und am Sonntag nach⸗
der Zigeunerbaron“ gleichfalls zu kleinen Preisen
buuna. am Sonntag abend wird „Polnische Wirt.
ieben.
nalnachrichten. Der Bergassessor Hochstrate
chnischer Hilfsarbeiter beim Bergwerke Dudweiler
20. Oktober 1911 ab in gleicher Eigenschaft an
werk Friedrichsthal versetzt worden Der mittlere
inte Gelderheber) Karl Hintze der Berginspektion
iurow (Schles.) ist vom 1. Rovember d Is. ab
Bergwerk Goͤttelborn versetzt worden.
euerung hat ihren Höhepunkt noch nicht er⸗
da empfinder es die sparsaine Hausfrau doppelt an⸗
aß sie trotzdem billige und doch nahrhafte, gute Sup⸗
n Tisch bringen kann, indem sie „Maggi's Suppen“
dor Pzürfel für 223 Teller) verwendet. Diese brau—

— — — — — —
Mein Neetar ist kein Geheimmitiel, seine Bestand⸗
eile sind: Samos 300,0, Weinsprit 150,0, Him⸗
veersaft 1000, Rotwein 100.0 Ebereschensaft 100,0,
Kirschsaft 200,0, Schafgarbenblüte 30,0. Wermut⸗
kraut 30,0, Fenchel, Anis, Helenenwurzel, Enzian—⸗
wurzel, Kamillen a 100. Diese Bestandteile mische man—

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