Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales und Vermischtes.
Im Senioren⸗Konvent vrachten heute die Nationalderalen
 folgenden Antrag ein: der Reichstag wolle be—
hließen, den Herrn Reichskanzler um eine Erllärung zu er—
achen 1) daß das Abkommen über Marokko in allen feinen
eilen nicht zum Abschluß gegracht werden wird, ehe der
deichstag als der berufene Vertreéler des deutschen Volkes
arüber gehbrt worden ist 2) daß ohne Genehmigung des
eichstages weder deutsches Schutzgebiet abgetreten noch
eues Kolonialland erworben werden soll. Dieser Antrag
langte im Senioren-Konvent zur Besprechung, fiel aber
ließlich zu Boden, da Konsewative un Zentrum fich
gen ihn erklärten, während alle anderen Parteien ihr
inverständnis aussprachen. Darauf zogen die National—
eralen den Antrag zurück.
Der Allerheiligentag in der Rheinprovinz. Es sei
auf aufmerksam gemacht, daß der Allerheiligentlag gemäß
Polizeiverordnung des Oberpraͤssden adr Rheinpro⸗
z ꝓom 2. November 1907 über di eß ere Heiughaltg
 der Sonn- u. Festtage als ein Festtag zu gelten hat.
finden also auf ihn die Bestimmungen, wie sie für die
untage gelten, volle Anwendung.
Schwurgericht Saarbrüchen Tie gestrigen Verhand⸗
ngen des Schwwurgerichts richteten sich dege' den Shned
‚aul Mehner zu Saarbrücken, der sich wegen Notzuchts—
ersuchs in 2 Fällen zu verantworten hat. Die Verhand—
uingen fanden unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt Mit
m Strasantrag des Heren Staatsanwaltes erkenut der
erichtshof auf Gesamtgefängnisstrafe von 2 Jahren wigen
ersuchter Notzucht. 4 Monate Untersuchungshaft kommen
Anrechnung.
Amtliches. Versetzt: der Amtsrichter Dr. v. Sobbe in
aArbrücken als Landrichter nach Hagen. In die Liste der
echtsanwälte eingetragen: der Rechtsanwalt Dr. Klink—
ammer aus Frankfurt a. M. beim Amtsgericht in Sobern—
eim Dr. Haag veim Amtsgericht in Saarlouis.
der Orts-Verband der Gemeindebeamten im sulz⸗
ich: und Fischbachtal hielt am Sarnstag, den 21. Oit.
Ldudweiler uͤm Nassauerhof eine gut besuchte Versamm—
ug ab. NAus den Verhandlungen verdient hervorgehoben
werden, daß beschlossen wurde, durch einen Akademiker
mnächst Vorträge über Staals- Rechtslehre und Bürger—
inde abhalten zu lassen. Der Herr Amtsfekretär Gores—
udweiler hielt einen wohl durchdachten und gut ausgear—
iteten längeren Vortrag über feinen Besuch der iternatio—
en Hygiene⸗Ausstellung in Dresden, dem die Versamm—
ing mit großem Interisse folgte. Mit Beifall am Ende
es Vortrages und anerkeunenden Worten des Vorsitzenden
arde dem Vortragenden für seine Mühewaltung gedankt.
ie nächste Versammlung soll in Quierschied Sonntags zu
aem noch näher zu bestimmenden Termine abgehalten wer—⸗
in Zum Schluß feierte der Vorsitzende noch das scheidende
titglied, Herrn Gemeinde-Sekretär Gerhardt in Sulzbach,
r sich um das Zustandekommen und den Fortbestand der
rtsgruppe besonderen Verdienst erworben hat. Sämtliche
leilnehmer der Versammlung konnten den Eindruck mil
achhause nehmen, an einet sehr interessanten und recht
elehrenden Versammlung teilgenommen zu haben.
voraussichtliche Witterung: Neuerdings Trübung,
aßzige Niederschläge.
Keine Einstellung von Post- und Telegraphen⸗
ehilfen. Wie die „Deutsche Postzeitung“ meldet hal das
eichs-Postamt auf Anfrage kürzlich mitgeteilt, daß auch
wnächsten Frühjahr keine Einstellung von Post- und Tele—
caphengehilfen erfolgen wird. Demnach ist eine baldige
zie dereröffnung der 'mittleren Postlaufbahn nicht zu er—
arten.
Das Pfund-Gewicht wird am J. Aprilen. J. ein⸗
ührt. Von diesem Tage an darf beim Verwiegen von
Gramm (einem Viertelpfund) Ware nicht mehr das
)⸗, sowie das 20- und 5⸗ Grammflück verwandt werden,
Geschäftsmann ist vielmehr gehalten, das gesetzlich vor⸗
iebene 125 Gramm schwere .Pfund⸗Gewicht auf die
schale zu legen.
ercelsior⸗Kinema. Wir hatten gestern Gelegenheit,
eue Programm im Erxeelfior⸗Kinema vorgeführt zu
ommen. Außer herrlichen Naturaufnahmen, daͤrunter der
jotf von Specia“ und „Baden bei Wien“ wurden einige
rlesken „Fritzchen will Onkel verheiraten“ und „Der aber⸗
aAubige Liebhaber“ sowie die Dramen „Die Waffen in
Hand“ und „Die schöne Spanierine gezeigt. Fuür Hu—
or war ebenfalls gesorgt, die Humoresken Artheme Dupin
schwindet/ und das Aulomobi Faͤneng⸗ entfesselten
sre Lachsalven. Die Bilder waren groß, klar und flimmer⸗
ind ist das Programm so dezent gehalten, daß jedem
nack Rechnung ⸗etragen wird. Um den Besuchoern ein
— — — — —
Dudweiler Heute eintreffend:
——
Excelsior⸗Cinema Brat⸗Schellfische
Hotel Nassauer Hof“ Koch⸗Schellfische
————— —
Kabeljau
leues Pracht⸗P !
ues Pracht-Programm Rotzungen
3 Herrli — *
in Golf von Specia. Herrliche Naturaufnahme. Cebendt frische Ware 09
5 8
Fritzchen will den Onkel verheiraten. Frau 3 Conuis Mwe.
Urdrollig. Telefon 269, Saarbrückerstraße 320
Lieferung frei ins Haus.
ver verherxte Schildwachturm. Eine Sage vom — — —
zzo⸗Schloß, Euba. Freibank.
s Milomobil Jautentl. Somhteh Freitag und Zamstag Rindfleisch
— *
—
Adas Pfundszu 30 und 35 Pfg.
Schlachthof⸗Verwaltung.
— — — — 7 — —
beim Crünewalld am Nar—
gibs
—*2 7 3 ⸗
Frische Fische, gute Fische
Massen Auswahl.
v *
Feine Marinade
2 v 4J und
Lacks in Scheiben lund
3
Fleisch und Wurftwaren
nur erstklassige Ware.
— —
— ——

ielseitiges, erstklassiges Programm zu zeigen, hat die Direk—
ion es nicht gescheut als Extra⸗-Einlage, das große Drama
Mutter und Sohn“ zuzugeden. Die Besichtigung dieses
nzigen Bildes lohns schon, abgesehen von den anderen
ind übrigen Schlagern; Das Excelsior-Kinema Gassauer
)of) zu besuchen.
Unterberg⸗Bonnekamp. Ueber den Mißbrauch ihrer
varenzeichen hat in letzter Zeit besonders die bekannte
firma H. Underberg⸗Albrecht in Rheinberg zu klagen, in—
»em gemissenlose Destillateure und Gastwirte aus Original—
Flaschen dieser Firma andere, meist minderwertige Fabri—
ate als echten Underberg⸗Boonekamp ausschänken, um auf
iese Weise die Konsumenten besser täuschen zu können.
bgesehen von den hohen Strafen, welche das Gesetz zum
Schutze der Warenbezeichnungen gegen derartige mißbräuch—
liche Benutzung von Originalflaschen mit geschützten Original⸗
Etiketis vorsieht, schädigt sich der Restaurateur auch dadurch
elber, indem der Konsument, welcher früher oder später
»och die Täuschung merkt, die entsprechenden Konsequenzer
ieht und ein derartiges Lokal einfach meidet. Wir könner
aher solchen Restaurateuren, welche sich oft die Tragweite
hrer Handlungsweise gar nicht bewußt —
jeben, sich von derartigen Eingriffe in fremde Markenrecht
ern zu halten, zumal, wie wir erfahren, die Firma H
Anderberg⸗Albrecht für die Folge, zum Schutze ihrer Ab
iehmer und der Konsumenten jeden Mißbrauch ihrer Ori—
zinalflaschen unnachsichtlich verfolgen wird. Es sei noch
»esonders darauf aufmerksam gemacht, daß für die Firmo
). Underberg-Albrecht unter anderen Warenzeichen auch
peziell die Wortmarken „Underberg-Boonekamp“ sowie
„Underberg“ geschützt sind.“ Es darf also unter diesen
Varenbezeichnungen nur das Fabrikat der sogenannnten
firma vertrieben werden. Auch setzt sich derjenige Gast—
dirt, welcher statt des veclangten „Underberg“ oder „Under—
erg⸗Boonekamp“ ein anderes Boonekamp⸗ oder Bitterfabrikal
erabreicht, der Gefahr einer Strafoerfolgung aus.
Auf der Frühschicht verunglückte der Bergmann
deter Flesch von hier auf Grube Dudweiler. Flesch war
in der Arbeit, als plötlich ein größeres Felsstück lossprang
ind ihn unter sich begruh. Auf seine Hilfrufe eilten die
dameraden herbei und befreiten ihn nach längerer Arbeit.
xben war der Verunqlückte herausgeschafft worden, als noch
edeutende Gebirgsmassen nachfielen, die Flesch unzweifelhafi
otgedrückt hätten

Cãcilien⸗Verein. Die nächste Probe des Cäcilien-⸗Ver—
ins findet morgen Freitag abend siaͤtt.
Klein⸗Rosseln, 28. Okt. Typhusopfer. Die seit meh—
eren Wochen hier aufgetretene Typhus⸗Epidemie hat ein
beiteres Opfer gefordert in der Person des etwa 25 Jahre
ilten Maschinisten Frantz aus Alte-Glashütte. Dieser ist
orgestern abend im hiefigen Krankenhaus, wo auch seine
zrau an Typhus darniederliegt, gestorben.
Saarbrücken, 25. Okt. Von einem schweren Unfall
vurde heute früh der Basarbeiter Konrad gus Fechingen
etroffen. Der Mann war seiner Geflogenheit gemäß, in
Brebach auf den Straßenbahnwagen aufgestiegen, um nach
einer Arbeitsstelle, der Burbacher Hütte, zu fahren. Kurz
or der Apotheke in Vurbach sprang er von dem noch in
Fahrt befindlichen Straßenbahnwagen Dabei glitt er aus
türzte zu VBoden und geriet mit einem Beinunter die
Vagenräder. Zweimal wurde das Bein überfahren sodaß
s fast abgetrennt wurde. Den Verunglückten schaffte man
ofort ins Burbacher Hüttenlazarett; er ist 60 Jahre alt.
st. Ingbert, 25. Okt. Von der Milchsperre. Die über
ie Milchhaͤndler verhängte Milchsperre wird, soweit sich
eute ein Urteil abgeben läßt, stramm durchgeführt. Heute.
im zweiten Tage, war die Milchzufuhr eine bedrutend ge⸗
ingere. — Den 70 Jahre alten Pensionär Motsch, der
eit einigen Tagen vermißi wurde, fand man in einem un—
enutzten Abort als Leiche vor.
Knausholz. 24. Okt. Am 1. November ds. Is. wird
ie Belegschaft der Grube Knausholz um 250 Mann ver—
tärkt werden, da sich schon seit längerer Zeit auf unserem
zrubenbetriebe Arbeitermangel bemerkbar machte. Die Ar—
eiter werden sämtlich von Gruve Schwalbach nach hier
Hhermiofon

-zchmidt von dem gleichen Truppenteil wegen Betruges in
5 Fällen, erschwerter Entfernung vom Regiment, Unge⸗
orsam in 2 Fällen und Falschmeldung in 2 Fällen zu—
Jahren Gefängnis.
Berlin, 25. Okt. Die Norddeutsche Allgemeine Zei⸗
ung schreibt: Als Tag der allgemeinen Wahlen für den
Reichstag ist der 12. Januar 1912 in Aussicht genommen
da dieser Tag in die Legislatur-Periode des gegenwärtigen
deichs? ages faͤllt, wird zuror dessen Auflösung zu erfolger
zaben. Der Termin hierfür steht noch nicht fest, dürfte
hielmehr im Wesentlichen von dem Fortgange der parla
nentarischen Beratungen abhängig sein.
Berlin, 25. Okt. Wie amtlich bekannt gegeben wird
hat der Chef des deutschen Kreuzer-Geschwaders hierher ge
neldet: Das Kanonenboot Vaterland ift nach Tschangscha
er Hafenstadt der Provinz Tunan am Siang-Fluß entsand
vorden, das die Aufständischen ohne Kampf besetzt haben
In Hankau ist alles ruhig.
Düsseldorf, 25. Okt. Der Arbeiter Wilhelm Picart
vurde heute mit durchschnittener Kehle in Ratherbroich tot
rufgefunden. Sein Lohn war ihm geraubt. Unter dem
Verdacht des Raubmordes wurde sein Arbeitskollege Fu—
chinski verhaftet.
London, 25. Okt. Aus Shanghai wird gemeldet, daß
die Pest in der nördlichen Mandschurei ausgebrochen sei.
2000 Mann japanische Truppen sollen in Bukden einge⸗
zogen sein. — Die Stadt Tschen Tichou in Honan fiel in
»ie Hände der Rebellen.
London, 25. Okt In Heliopolis in Cairo wurde Mon—
ag Nacht eine Bombe geworfen, die mehrere Gebäude be—
hädigte. Sonst wurde kein Schaden angerichtet. Dem
Lorkomnmmiß ging eine Demonstration gegen die Italiene:
im gleichen Bezirk voraus.
London, 25. Okt. Von verschiedenen Seiten berichtet
datz die Rebellen in Hankau vielfach Verstärkungen aus
nderen Provinzen erhalten. Am 17. Oktober ging von
Tschengwantau die 10. kaiserliche Division per Dampfer
nach Hankau gegen die Rebellen ab. Seither hat man
richts mehr von diesem Truppenteil in Peking gehört.
Heute wird von Wutschang berichtet, daß dort ein Traͤus—
portschiff voll kaiserlicher Truppen angelangt ist, das die
veiße Flagge gehißt hatte. Vielleicht sind beide —W
ten mit einander in Verbindung zu bringen.
Paris, 26. Okt. „Matin“ berichtet aus Mogador: Es
scheint, daß die Deutschen die Zwecklosigkeit ihre Besetzung
von Agadir erkannt haben und dieses Gebiet verlassen; die
neissen ziehen sich nach Mogador zurück. Dagegen wird
nitgeteilt, daß das Syndikat Mannesmann in der Näh
der Bai von Arbaloun ein bedeutendes Gebiet zu 25000 Frs
erworben hat. Anderseits wird eine franzoͤs. Handelsge—
sellschaft in Agadir eine große Karawanserei errichten, wo
die Kaufleute vom Sus ihre Kamele und Maulesel unent—
geltlich unterbringen können. Ca. 20 Deuitsche befinden sich
augenblicklich in der Umgegend von Tarougat.
Paris, 26. Okt. Aus Toulon wird gemeldet, daß alle
NMerzte des dortigen großen Spitals entlafsen wurden, wei
ie bei einem Abschiedsfest zu Ehren zweier Kollegen sich
zäßlicher Skandalszenen schuldig machten und die nächtlich
uhe des Spitals sogar durch das Abbrennen eines Feuer⸗
verks auf dem Hofe gestört haben.
Paris, 26. Okt. Aus Tanger wird berichtet: Der
panische Delegirte bei der Marokkoanleihe hat im Einver
iehmen mit der spanischen Militärbehörde die französ. Kauf—
eute benachrichtigt, daß in Zukunft der Weg über Larrasch
für Waren, die für die Franzosen bestimmt sind, und die
mit Vorliebe über Larrasch anstatt über Mekhines gesand
verden, nicht mehr zugelassen wird. Dieses Verbol wird
»egründet mit dem Hinweis darauf, daß die Transportnitte
»ollkändig für spanische Truppen notwendig seien. Diese
Angelegenheit wird lebhaft kommentiert und wirft ein neues
Licht auf die Art und Weise, wie Spanien die offene Tin
in Marokko handhabt.
Paris, 26. Okt. „Matin“ berichtet aus Turin: To—
elli erklärte in einem Interwiev, er trenne sich in loyaler
Weise von seiner Frau, die Beweggründe dazu seien ja
»ekannt. Ich weiß, sagte er, daß die Prinzesfin die Klage
vegen Ehebruch gegen mich angestrengt hat, dies läßt
nich ohne Sorge; ich werde mit allen Miiteln die Ehe
scheidung betreiben. Prinzessin Luise erklärte ihrerseits
während ihrer letzten Anwesenheit in Florenz hätien sid
Dinge zugetragen, welche sie berechtiglen, die Ehescheidung
u verlangen. Die Prinzessin hat bereits einen Teil de
Mobilars verkanft, welches in ihrer Villa in Florenz auf
gestellt war.
Paris, 26. Okt. „Matin“ beriwtet
niorten —— verañ

Sul turor
— 353

Mehrere Lehrmädchen
aus achtbaren Familien sofort gesucht.
M. 16

Krieger⸗
Verein
Dudweiler.
2*
Nächsten Sonntag, nachmittags
in 2Zeinhalb Uhr findet im Lokal⸗
niedschy die
Hauptprobe
statt. Nach der Hauptprobe Rol
lenverteilung für die Wohltätig
keitsvorstellung.
Um punktliches und vollzählige
Erscheiten bittet
der Theaterleiter

ist das Merkmal der Büros
und Fabriksäle und den
Atmungsorganen in hohen
NMaße schädlich. Darum nei
gen so viele Beamte und
Arbeiter bei rauhem Wetter
zu Husten u. Heiserkeit. Den
meisten sind die Wybert—
Tabletten zur Linderung;
des Hustens und Befreiung
des Rachens von der Ver-**
schleimung schon hekan- WDdt
Bitten Sie Ihren Kaet untet
darum, wenn Sie ke'
ben. Sonst erhalter —
allen Apotheken die ,
tel zu 1 Mark —*
Niederlage in
Rlückauf⸗Api

—

Feste Anstellune

mit Monatsgehalt erhalten
unbescholtene, fleißige Her—
cen aller Berufskategorien.
Vierwöchentliche Probezeit
gegen Provision Bedingung.
Auch für bessere Handwerker
oder Arbeiter passend, die
hren Beruf wechseln und
2ebensstellung erlangen wol⸗
en. Offerten an Versiche—
ungs-Gesellschaft. Wies
baden. Rheinitr2

*
—A
81
2
—

französische Abkommen nächsten Samstag unterzeichnet wer—
den kann. Während Deutschland das Abkommen von Par—
ament sofort gutheißen kann, wird Frankreich die Zustimmung
der übrigen Mächte abwarten müsfsen.
Konstantinopel, 25. Ott. Der Großwesir hat mehrereu
angesehenen Komite⸗Mitgliedern jede Auskunft über seine
Bündnis-Politik verweigert. Er erklärte, falls ihm das
Kabinett in dieser Frage nicht vollständig freic Hand lasse
sehe er sich gezwungen, abzudanken,
Rom, 25. Okt. Aus den verschiedenen, einander viel—
fach widersprechenden Meldungen über die Kämpfe bei
Tripolis geht hervor, daß die Verluste des 11. Versaglieri⸗
Regiments, das manch mal einem Feuer von drei Seiten
ansgesetzt war, sehr bedeutend sind. Der italienischen
Heeres⸗Oberleitung wird Nachlässigkeit vorgeworfen, weil
sie es versäumte, eine allgemeine Waffen⸗Auslieferung zu
befehlen. Nur dadurch war es möglich, daß die Araber
den Italienern in den Rücken fielen.
New-York, 26. Okt. Die amerikanische Presse kom—
mentiert das deutsch-französische Abkommen. Die Evening
Post erklärt, wenn Deutschland den Zweck verfolgt, Frank—
reich zu erniedrigen und neuerdings zu versuchen, die
Freundschaft zwischen Frankreich und England zu verringern,
jo sei dieser Versuch vollständig gescheitert. „Sun“ be—
glückwünscht Frankreich zu seiner Kaltblütigkeit und seiner
energischen Haltung. „Tribuna“ stellt mit Vergnügen
eine Aufbesserung des französische Prestige fest. Sämtliche
Blätt?er hoffen, daß auf die Periode der Unruhe eine solche
des Friedens folgen werde.
St. Franzisko, 25. Okl. Hier lebende Führer der
hinesischen Reoalution haben aus Tokio solgende Kabel—
meldung erhalten: 4 chinesische Kriegsschiffe die unter
dem Kommando des Admirals Sah standen haben sich den
Rebellen ergeben.
Shanghai, 25. Okt. Turch eine Bomben⸗Explosion
wurde ein Mandschu-General in Canton schwer verwundet.
Seine Frau und 30 Soldaten wurden getötet
— —⏑ ———⏑⏑

— X
rl Ilid 8—
Uhren- und Goldwa en— —
geschäft, Suditraßß 10. —
— ezialitat: Trauringe
—⸗ n ohne Lötfuge, * ig —
S75 —— —
— A
C E F

213

—
» li
ryelligen
zur Ausschmückung der Gräber
Perlkränze von 098 - 7.
Blattkränze von 0.45-105
Grabkerzen 12 St. αH.
August
am —— F ir

— — — —
— 7* e 24 34 —A
4 534* *
Zon 6 Uhr ab hau—
e gei — —5nqar 5537
machte —n V rees 3
Blut-⸗ und
J— —
Leberr memt, ich se Ao, te
3 rin, zu ruen mirite
oie Metzesẽ r J——
hit ri3 424 38
y JJ 13 3 —3 erbuor 144 5. 2 E
ger e b nd serenen.. 64
BPW;ν —1T—
vRn en ae er —
J — — *32 T
e err nuee bet dieean ie, rm bin
uny dir dan n cini at
deartit wr 1 — — —
——————
adt önck er eas roes 31
iq:..“ meinte r e
. Nmen Trhs s is, At niet
eetue wrel iee r scaen,
ocana, n üe w a
ete nen cewenrt wirt
ehbetett .. eder oucr

iese as Nyptlizz .—
—T8 2 nd GCaortrene A
. . —38 eriuhr deun der J
24 w7 Tachter und deret
21 anen ententer een.
—e stinen Victee d en
Aeußehe beenn eeen zu 2n e. En
und 7r s kann Der enuue b
e erteiren. Partod wor attehe,
, wat vine et, alit
be te cc. —D———
en de zreteen u eat etteru ier
erin; vιιι e er tim uren
mt !—* er
— deriee . ieree
4 3 8 Den
Diee me.* we
J 1 — Ae
11 7 —

—
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.