dokales und Vermischtes.
bene Lotterieziehungen. Die Ziehung der
T 50 Pfgs. Lotterie ist auf den 28. November
Die Frankfurter 8 Mk. Lotterie wird am 8.
ezogen. Lose zu beiden Lotterien treffen in
en ein.
dudweiler. Tie nächste Sitzung des Vorstan—
eiterunterstüßzungskasse findet am Freitag, den
.Is., nachmittags 32/, Uhr, im Maschinen—
rau stlatt.
ufnahmeprüfung für die 1. Werksschulklasse
Ddienstag, den 24. Oktober d. J, nachmittags
—AV—
sich zur Prüfung gemeldet haben, haben ein
zoͤschblatt und Feder mitzubringen.
legschaft sämtlicher der König. Bergwerks⸗
u sSaarbrücken unterstellten Verginspektionen
betriebe betrug am 1. Oktober 18911 31 374
Hesamtbelegschaft verteilt sich auf die einzel—
»ektonen wie folgt: Kronprinz 2436 Mann,
48, Von der Heydt 2447, Sudweiler 4677
„Il, Reden 6692, Heinitz 5920, König 4805,
al 5308, Göttelborn 2685, Camphausen 3765,
en 1434, Kraft⸗ und Wasserwerke 140. Berqfenamt
112.
unterhaltungen. Die seitens des Kriegerver—
vaffenbruͤder Vereins veranstalteten Abendunter⸗
verliefen in schönster und bester Ordnung sodaß
jern die angenehmen Stunden wohl noch recht
zrinnerung bleiben werden.
nhau⸗Verein. Wie in einer Anzeige in heutiger
ersichtlich, hält der Gartenbau⸗Verein am Mitt—
—
agesordnung zu erledigen hat. Es wäre daher
nscht, wenn die Versammlung sich eines guten
cfreuen würde. Siehe Anzeige.
i. Frauen⸗Perein. Die für Sonntag angesetzte
eitsveranstaltung verspricht in allen ihren Punk⸗
ußerst Gelungene zu werden. Die Proben und
ugen sind vollauf im Gange. Auch mit dem
der Eintrittskarten ist bereiis begonnen. Hoffen
in guter Besuch den vielen Mühen und Arbeiten
ohn sein möge.
Benehmen. Folgende Mitteilung ging uns
eserkreise zu: Am Samstag morgen wurde
ohnung des Bäckermeisters Karl Ammon, dessen
on der Straßenbahn erfaßt. Wie Augenzeugeu
m der Hund unter den vorderen Teil der
n. sodaß ihn der Führer hätte sehen müssen,
ier wurde bis vor Sulzbach mitgeschleift und
ntfernt.
auturnfest des Saar⸗Blies⸗Gaues findet nach
iß des am Sonntag nachmittag in Jaͤgersfreude
a Gauturntags im Jahre 1912 in Alt⸗Saar—
. Die beiden Vereine (Turnverein Saarbrücken
und Männer⸗Turnverein) haben das Fest ge⸗
ich übernommen.
rgericht. Der GemeindeEinnehmer Keßler zu
»Wwurde wegen Unterschlagungen zu 1 Jahr
und Unfähigkeit zur Bekleidung öffentlicher
2Jahre verurteilt.
„elischer Kirchenchor. Die nächste Probe findet
ag abend statt.
dank des Kaisers an die Rheinländer.
Oberpräsidenten der Rheinprovinz wurde uach⸗
erlaß des Kaisers gerichtet mit dem Ersuchen,
aeeigneter Weise zur öffentlichen Kenntnis zu
Magdeburg, den 21. Oktober 1911.
inem Besuche der Rheinprovinz sind mir ven
cung in Stadt und Land, alt und jung, hoch
Jwiederum so schöne Beweise herzlicher Zu⸗
eben worden, daß ich den Wunsch habe, allen,
igetragen haben, meinen Aufenthalt in der
meine Fahrten durch das fo angenehm zu
einen wärmsten Dank zum Ausdruck zu bringen,
e Ausschmückung der Straßen und Häuser vom
r Großstadt bis zur Hütte in den Bergen, dor
ubel der Bewölkerung, die stramme Haltung
ind sonstigen Vereine, wie das taktvolle Auftreten
is⸗ und Aussichtsbeamten haben mein Herz
nit den entzückenden Naturschönheiten des Rhein—⸗
geßliche Eindrücke hinterlassen. In dem zuver⸗
r uen auf die treue Gesinnung und Anhäng—
heinländer bin ich in diesen Tagen von neu⸗
oorden. Ich ersuche Sie, dies zur öffentichen
ringen. gez. Wilhelm R.
. Okt. Der vor einigen Tagen auf Grube
glückte Bergmann Linn aus Elversberg ist be⸗
abend gestorben. Der Dahingeschiedene hinter⸗
u und 3 Kinder.
eiler, 21. Okt. Am Donnerstag nachmittag
HRiesigen Sandgrube der hier in Arbeit siehende
Zergmann Nikolaus Schorr aus Marpingen
dach mühevoller Arbeit konnte der Bedauerns—
» Leiche geborgen werden.
L. Okt. In die Lustmordoffäre, die noch
emüter hier in Aufregung hält, kommt immer
mnd es scheint, laut, Meher Itge, zur Ge—
erden, daß man von Anfang an die wirklichen
tet hatte. Von den ursprünglich verhafteten
Braun befinden fich gegenwaͤrtig noch zwei
ngshaft, während der dritte, der nachweifen
an der Tat unschuldig ist, freigelasfen
Nein Schwager der Braun, der ebenfalls
ad ist, sißt hinter Schloß und Riegel“ An
rs älteren der beiden Brüdern Braun scheint
nehr zu besiehen, denn vor längerer Zeit be—
m Garten bei seiner Behausung verschiedene
darunter eine Bergmannsmütze, die er bei
⁊ Mordtat getragen“. haben soll, durch die
ommission ausgegraben. Wenn auch nach,
einer Angehörigen ein geseimnisvoller Un—
angeblich nicht ihm gehörenden Kleidungs—
taben haben soll, um des Verdacht auf Braun
si es doch ganz unerklärlich wie die Mütze
graben wurde. Ebenso belastend für ihn und
u die Aussagen seines ungefähr öjaährigen
as wohl die Moͤrdtat mil angesehen hat.
8 und Samstag haben nun wieder um—
hore stattgefunden, bei welcher Gelegenheit
en im Gerichtssaale des Bürgermeisteramtes
b dabei neues Belastungsmaterial zu—
ist vicht bekannt. Die Angebörigen
— — — — —
v
RXÛI
er Verhafteten haben Spittel, wo ihnen der Boden zy
eiß geworden sein mag, verlassen.
* Köln, 21. Ott. ( Mord.) Ein junger Mann, der
ieinem hiefigen Kostwirt in Ehrenfeld logierte, ver—
e einen Bordanschlag auf die Frau des Kostwirtes.
rgab auf die Frau zwei Revolverschüsse ab. Eine
ugel drang in den Kopf und verletzte die Frau töt⸗
iche Der Täter flüchtete. Aus einem vorgefundenen
DHereiben geht hervor, daß er seit längerer Zeit sich
lit dem Gedanken trug, die Frau zu töten.
* Aachen, 21. Oltt. (Projektierte Krön,
ugsggusstellung.) Dem Kaiser wurde bei sei—
em Besuche vom Oberbürgermeister Velimann und Mu—
eumsdirektor Schweitzer der Plan einer Krönungs—
lusstellung vorgelegt, die aus Anlaß der Feier der
0iührigen Vereinigung der Rheinlande mit Preußen
m Jahre 1915 hier stattsfinden soll. Der Kaiser halt
em Plan seine Unterstützung zugesagt.
* Düsseldorf, 21. Ott. (Gine Spielhölle,
zei der Aufhebung einer Spielhölle wurden 5000 M.
—VD—
**ᷣ M.⸗Gladlach, 21. Okt. (Alhtertumsfund,e.)
zu Orsbeck wurden in einer Kiesgrube alte römische
de:hengräber aufgedeckt, anscheinend aus dem zweiten
zahrhunderten. Ehr. Man fand bisher zwei Krüge,
inen bunten Perlenschmuck, einen Speer, ein Schwer!
ind zahlreiche römische Ziegelsteine.
* Koblenz, 21. Okt. Wohltätige Stift—
ungh) Kornnierzienrat Oswald hat 20 000 Mark geistif—
er an Bau bes Kaiserin Augusta-Heims.
* Bad Ems, 21. Okt. (uhren diebstahl.) Ein—
recher raubien aus dem Uhren- und Goldwarengeschäft
on Achenbach goldene Uhren und Schmuckwaren im Ge—
mitwert von 15 000 Mark. Es scheint sich um inter—
ationale Verbrecher zu handein, von denen bisher jede
Pur fehli.
* Mannheim, 21. Oktt. (Der zweite Wein.,)
im Stadtteil Feudenheim trägt die Hausrebe des Pri—
atmannes Max Kausmann, die im Juni d. J. zum
weiten Mal geblüht hatte, zum zweiten Male gut ent—
vickelte Früchte.
* Ludwigshafen, 21. Olt. GGin verhaftetenr
zchwindlher.) Hier wurde ein längst gesuchter Post—
inweisungsfälscher verhaftet, der die bayerische und die
kteichzüpost um hohe Beträge beschwindelt hat. Er gibt
in, ein Kausniann aus Wiesbaden zu sein. Leerformu—
sare und Tinte 2u den Fälschungen truag er bei sich.
steueste Nachrichten und Telegramme.
Braunschweig, 21. Okt. Das hiesige Schwurgericht
erurteilte den wegen Ermordung seiner zwei Kinder ange—
lagten Landarbeiter Mämecke aus Allrode zum Tode und
10 Jahren Zuchthaus, seine Frau wegen Totschlages in
wei Fällen zu 3 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehr—
erlust.
Friedrichshafen, 21. Okt. Das neue Militär-Luftschiff
2. 8. 9. traf heute um 1 Uhr 30 auf der Fahrt von
ßaden-Raden hier nach 31,,stündiger Fahrt ein und landete
im 1 Uhr 50. Das Luftschiff wird noch einige Aenderun—⸗
jen erfahren, die bei den Probefahrten als zweckdienlich
ich herausgestellt haben. Der Bau des Passagier-Luftschiffes
2. 8. 10. ist im Rohbau fast vollendeil.
Wien, 21. Okt. In dem malerisch, etwa b0 Kilom.
üdlich von Wien gelegenen alten Schlosse Schwarzau hat
jeute Vormittag die Vermählung des künftigen Kaisers von
Zesterreich, des Erzherzogs Karl Franz Josef mit der
Lrinzessin Zita von Parma, dem 12. Kinde des 1907 ver⸗
torbenen Herzogs Robert von Parma stattgefunden.
Rom, 28. Okt. Außer der geplanten Einberufung wei—
erer Reservisten haben alle Reserveoffiziere eine vertrauliche
Anfrage bekommen, ob sie bereit seien, den Dienst in ihren
degimentern wieder aufzunehmen. Die italien. Regierung
rägt sich mit der Absicht, das Expeditionskorps auf 100000
Nann zu erhöhen, da man einsieht, daß das Korps in sei—
ier jetzigen Stärke zur Besetzung des Landes bei weitem
aicht ausreicht, umsomehr, wenn die Türken einigen Wider—
tand leisten, was nach der Lage der Dinge wahrscheinlich
st. Offiziell werden die italien. Verluste bei Bengasi auf
lOffizier, 24 Soldaten tot, 9 Pffiziere, 6 Soldaten ver—
vundet angegeben. Die Türken sollen 290 Tote gehabt
saben. In Homs wurden 400 Personen, darunter Üeber—
äufer und Gefangene auf einem Dampfer eingeschifft.
Rom, 21. Okt. Die schweren Kämpfe bei Benghasi
zeranlassen verschiedene Blätter zu der Schlußfolgerurg,
daß der Feind die bisherige humane und großmütige
driegführung Italiens, wie sein heftiger und hartnäckiger
Viderstand zeigt, nicht zu schätzen weiß und daß nunmehr
indere Saiten aufgezogen werden müßten.
London, 21. Okt. Der Korrespondent der Daily Mail
elegraphiert seinem Blatte aus Kinkiang, daß das Gefecht
ei Hankau, dem er beigewohnt habe, ein äußerst erbittertes
ewesen sei. Eines der chinesifchen Kanonenboote wurde
»urch Granaten der Rebellen vollständig vernichtet und zum
Zinken gebracht, nachdem die Besatzung vorher zu den Re—
ellen übergegangen war. Die anderen chinesischen Kano—
ienboote haben sich 14 Kilometer vor Hankau verankert
ẽs heißt, daß diese ebenfalls zu den Rebellen überzugehen
eabsichtigen.
London, 21. Okt. Daily Chronicle meldet aus Salo—
rili von einem schweren Gefecht an der türkisch-bulgarischen
zrenze, in dem es auf beiden Seiten zahlreiche Tot und
zerwundete gegeben haben soll
London, 23. Okt. „Daily Telegraph“ berichtet aus
dalta: Sensationelle Informationen zufolge wurden die
Nitglieder der Fronziskanermission in Benghasi ermordet,
»wie auch die europäischen Wohnungen geplündert.
Konstantinopel, 21 Okt. In nächster Nähe von Tach—
zkale, jenem Viertel, das die Feuersbrunst vom 23. Juli
. J. in wenigen Stunden in Asche legte, brach heute in
er achten Abendstunde ein verheerender Brand aus. Ist
isher auch wegen geringer Stärke des Windes nicht zu
ürchten, daß, wie damals, tausende von Häusern und Kauf—
iden in Flammen aufgehen, so liegt doch noch immer eine
chreckliche Nacht, die unermeßliche Gefahren bringen kann,
or uns. Nach sieben Uhr wurde bekannt, daß in dem
S„tambuler Viertel, das nach der berühmten Bajasidmoschee
ekannt ist, ein großes Feuer ausgebrochen sei. Um neun
ühr waren schon mehr als hundertfünfzig zu meist größere
däuser abgebrannt. Bis zu diesem Augenblick herrschte
Windstille, und es schien, als ob der Verheerung ein Ziel
zesetzt sei. Aber gegen zehn Uhr entstand eine leichte Luft⸗
bewegung, die die Flamme westwärts weitertrieb und nun—
mehr einen neuen Häuserkomplex gefährdet. Da wegen der
Ueberlastung des Telegraphen und wegen der stirengen
riegs zensur Nachtdepeschen nicht befördert werden, wird es
nicht möglich sein, den weiteren Verlauf dieses Unglücks
ioch im Laufe dieser Nacht durch Drahtberichte zu schildern.
Konstantinopel, 21. Okt. Der zu den Italienern über—
egangene Karamanli Hassun Pascha sandte zwei Boten zu
rabischen Stämmen, um sie zu veranlassen, fich ihm anzu⸗
hließen und auf diese Weise an den Vergänstigungen teil—
unehmen, welche die Italiener anbieten. Die türkischen
ruppven griffen di oidon Abgosanee dessen— ——
—,
erschossen sie. Nachrichten aus Tripolis zufolge wurde seit
»em ersten Auftreten der Cholera unter den in Tripolis
gelandeten ikalienischen Truppen insgesamt 265 Erkrankun—
jen und Sterbefälle festgestellt.
Kopenhagen, 21. Okt. Der angebliche Nocdpol-⸗Ent—⸗
ecker Dr. Cook wird nun seinen lang gehegten Wunsch,
dopenhagen einen Besuch abzustatten, um sich vor dem
dopenhagener Puplikum zu rehabilitieren, verwirklichen
Sr trifft hier in den nächsten Tageu ein und voird Diens—
ag Abend über seine Entdeckung einen öffentlichen Vortrag
nit Lichtbildern halten. Wie er brieflich mitgeteilt hat
oerfolgt er mit seinem Vortrage allein die Absicht, den Be—
veis daführ zu führen, daß er ein ehrlicher Mann sei
den Erlsös aus dem Vortrage will er wohltätigen Stiftun—
zen zuführen. Dr. Cook hat die Absicht, noch in andere:
europäischen Städten Vorträge zu halten.
Bukarest, 21. Okt. Im königlichen Schloß in Pelesch
ei Sinaja wurde Nachts das von Lenbach gemalte Port—
rait Moltkes und ein Gemälde von dem ungarischen Maler
Benezur gestohlen. Das letztere Bild wurde bei einen
Trödler, der es für einige Francs gekauft hatte, aufgefunden
Paris, 21. Ott. Blättermeldungen zufolge erhält Deutsch
and zwei von einander nicht allzuweit entfernie, für seine
zwecke sehr vorteilhaft gelegene Zugänge zum Kongo-Fluß
der Frankreich verbleibende schmale Landsstreifen reicht, wie
vn fränzösischer Seite versichert wird, vollkommen aus un
en Verkehr innerhalb des französischen Kongo ungestört auf—
echt zu erhalten. Nach Unterfertigung des Berliner Proto
olls wird eine deutsch⸗französische Kommission zur defini—
iven Festlegung der neuen Grenze von Kamenum nach der
dongo gesandt werden.
Paris, 23. Oft. „Matin“ schreibt heute: Herr v. Kider—
en⸗Wächter hat, nachdem er die Abänderungen, die Frank
eich von Deutschland aufseine Vorschläge wünscht, erfahrer
at, Herrn Cambiem mitgeteilt, daß er sich gezwungen sieht
iber die Abänderungen mit dem Reichskanzler zu sprechen.
ẽs geht jedoch in klarer Weise aus der Unterredung von
Zamstag hervor, daß das Abkommen tatfächlich zum Ab—
chluß gelangt ist, so wenigsteus, daß Cambon mit der Ab—
assung des Wor kloutes beginnen kann. An zuständiger
Stelle glaubt man, sowohl in Paris als in Berlin, daß das
Abkommen schon ain 1. November unterzeichnet werden
ann. Sofort nach der Unterredung wird Frankreich das
Abkommen den Mächten der Akte von Algeciras unter—
preiten. Norwegen und Dänemark sollen ebenfalls ersucht
werden, das Abkom men zu unterzeichnen. Auf Grund des
deutichen Abkommens wird Deutschland seine Vertreter be
auftragen, sich bei den betreffenden Negierungen zu bemühen
»aß das Abkommen von allen Mächten gutgeheißen wird
Frankreich wird ebenfalls auf die Mitwirkung der Regie—
ungen von Petersburg und London rechnen dürfen. Man
st der Ansicht, daß Schristte, die bei den Mächten zu unter—
iehmen sind, nicht auf Schwierigkeiten stoßen werden und
aß keine Verzögerung zu befürchten ist. Hiercauf werden.
Berhandlungen mit Spanien notwendig sein, we'ches Elksar
Larrasch und das Rifgebiet besetzt haͤtt. Auf Grund des
ꝛeutsch⸗franz . Abkommens erhält Frankreich das Protektoral
iber ganz Markko. Zrankreich ist bereit, mit Spanien zu
unterhandeln. Diese Unterhandlungen können jedoch nir
auf der Grundlage der Räumung von Elkskar und Larrasch
heginnen, welche beide Plätze von Spanien entgegen dem
Le trag des französ⸗ spanischen Abkommens von 1904 beetzt
hält.
Newyork. 21. Okt. Ein schweres Grubenunglück wird
ius Hibernia gemeldet, wo 12 Arbeiter durch Explosion
getötet wurden.
Mailand, 21. Olt. Momento meldet, daß zwischen den
Sekretaxiaten der italienischen Sozialdemokrati und dem
Zozialisten-Bureau Verhandlungen geführt werden, um für
den 5. November in allen Städten Europas Kundgebungen
gegen den Krien zu veranstalten.
Polizeiverordnung
vetreffend die Beleuchtung der Eingänge zu den Wir ischaften
bei Dunkelheit.
Auf Grund der 88 5 und 6 des Gesetzes über die Po⸗
izeiverordnung vom 11. Mörz 1850 wird, unter gleichzei⸗
iger Aufhebung des 8 23 der Ortspolizeiverordnung vom
3. April 1866, zur Erhaltung der Sicherheit und Ordnung
ür, den Umsang der Bürgemeisterei Dudweiler nachstehend
Posizeiperordnungq erlassen.
81.
Sämtliche Gast- und Schankwirte der Bürgermeistere
dudweiler sind verpflichtet, jeden Abend bei eintretender
dunkelheit die Eingänge zu ihren Wirtschaften, gleichviel,
'b Gäste in demselben sich befinden oder nicht, durch ein
iber der Haustüre bezw. über der Haupteingangstür zu
Virtschast oder neben derselhen angebrachie, nach außen hir
sellbrennenden Laterne bis zur eingetretenen Polizeistunde,
zegebenenfales bis zum Schlusse der Wirtfchaft zu be—
euchten.
82.
Zuwidechandlungen gegen die vorstehenden Bestimmun—⸗
gen werden mit einer Geldstrafe bis zu 9 Mark und in
Anvermögensfalle mit verhältnismäßiger Haft bestraft.
83.
Gegenwärtige Polizeiverordnung tritt mit dem 1. No⸗
»ember ds. Is. in Kraft.
Dudweilenr, den 1. Oktober 1910.
Die Polizeiverwaltung
Der Buͤrgermeister
Jost
gerietmecith ¶WetcclAdαYαασ—
Vorstehende Polizeiverordnung wird hiermit zur öffent
ichen Kenntnis gebracht.
Dudweiler, den 15. Oktober 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister Joft.
Freibank.
Heute und morgen Rindfleisch,
das Pfund zu 30 pfg.
αα—ον- Norwaltung—
— — —— —————⏑—⏑—⏑— —⏑—⏑—,,e —r —
— C
ächster Tage tref—
sen 2 Wanggon
Fickwurzeln und Malz
E
keime ein.
Ludwig Maul, Bäckermeister
Scheidterstrake.
tto Nonhoifon
* J
Z3wangsversteigerung.
Im, Wege deer Zwangsvollftreckung sollen Me in Dud⸗
weiler belegenen, im Grundbuche von Dudwe iler Artikel⸗
924 zur Zeit der Eintragung des Versteigerv ngsvermerkes
auf den Namen des Anton Wilhelm Ludrvi⸗z Dberschicht⸗
neister a. D. und Rechnungsrat, Witwer von Katharina
Sofie geb. Raubuch in Saarb rucken eine etragen Grund⸗
tücke: Flur 21 MNr. 19/6, in der Fischb ach, Wiese, groß
12,90 Ar mit 1,34 Taler Reiuertrag, Flur 24 RNr. 188
bei Schiedeborn. Wiese groß 20,11 Ar mit 2,75 Taler
Reinertrag, Flur 21 Nr. 16/6, in Der Fischbach, Wiese
groß 42,88 Ar mit 1,34 Taler Reivertrag, Flur 21 Nir
18/6, daselbst, Wiese groß 41,88 Ar mit 1.35 Taler Re'n⸗
ertrag, Flur 21 Nr. 17,6, daß elbst, Wiese groß 42,88 Ar
mit 1,34 Taler Reinertrag
am 18. Dezmher 1911,
nachmittac/s 3.30 Uhr
durch das unterzeichnete G ericht zu Dudweiler in der
Wirtschaft „Nassauer Hof“ verfteigert werden
Saarbrücke,5n, dent 7. Oklober 1911.
Kömigl. Amtsgericht 13.
— — 7— ——— ——
Evangelischer Kirchenchor.
Nächste Probe Dienstag Abend.
a⸗ ⁊’ JJ
2
Ganz Dudweiler spricht vom
4
„Gefährlichen Alter
Kommen sie hente! Kommen Sie morgen
Nur moch zwei Tage.
Wir zeigen Ihnen das ganze
—5 6«
große „Sitten-Drama
Nur für Erwachsene ab Abends 7 Uhr
J.
im Cxcelsor⸗-Cuema“
— — — —
Da wir gestern wegen Ueberfüllung nicht allen unseren
geehrt en Besuchern den gewünschten Platz geben konnten
jabem wir uns entschlossen,
das große Bild
sowie das ganze große
Elite—
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zu nachstehenden Preisen vorzuführen:
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Heute Abend Turnen der Generalversammlung
Mannerrieqe. am Mittwoch, den 25. d. M
Der Turnrat. abends 81 Uhr.
— Tagesordnung:
1. Jahresbericht.
2. Kassenbericht.
3. Vereinsball.
. Verlosung von Blumenstöcken
5. Verschiedene Mitteilungen.
Zahlreiches und punktliches Er
scheinen erbittet
der Vorstand.
Heute, Montag, abends ih, ank.
Uhr
Meine Tochter litt seit 1g. Zen
Saalfahren in allgem. chron. Nervenschwaͤche
hei Kollege Reiter (Kaisersaal Blutarmut. was sich durc Kopf
Der Fahrwart hmerzen, Flimmern vor den Augen
— —xAadhrwart· Augenschwäche, unruhiger Schlaf,
X 23 Schwindel, Beklemmuͤngen, Ver
chön mobl. Zimmer dneeberunen zeitw. brawpf.
artige Magenschmerzen und allge
mi ne Persin per 1. Nov.e Mudigkeit und Mattigkeit
oder später zugcwieten mwo kund gab. Da ich von den vielen
— pfifer in
4 Dresden, Ostrallee? gehört hatte
Stundenmäd chen nahm ich auch seine einf. schriftl.
rur den qanzen Taq gesucht. Behandlung in Anspruch u. nun
Wo sagt Erpd ühlt sich meine Tochter Dank seiner
SBSemühungen wieder wohl und
αNανανÚs pνMBe n. Striucher kräftig, was ich hiermit bestent
4 9 diũt⸗ AMascenaneuct. — dankend bezeuge,
s esee lotts Monnde in Karlsrune
rhelumif
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41
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