*
rokales und Vermischtes.
am Platze. Schon so recht oft haben wir diese
iend unsern verehrten Lesern zugerufen und um
ig derselben gebeten. Dudweiler hält in geschäft—
chung stets gleichen Schritt mit unserer nahen
Man kann hier am Orte genau dasselbe kaufen
und was vor allen Dingen viel von Wert ist:
erzeugt sein, daß man hier am Orte nicht über
»arbiert wird. Aus was wollen denn die Groß—
die ungeheuerlich hohen Mieten erschwingen?
ch unfern Ort, ein Beachten der Schaufenster
ftsleute, eine Durchsicht unseres Anzeigenteiles
detes Zeugnis davon ab, daß unsere hiefige Ge—
is zu bieten vermögen was man in der nahen
mag. Bis jetzt haben wir es stets unterlasfen
en Inserate bei den dortigen Geschäfte einzu—
für unsere Zeitung Propaganda zu machen.
sere Geschäftsleute am hiesigen Platze nicht
ir werden es auch in der Zukunft so halten
» Inserate aufnehmen, die uns ohne Aqusi—
kt werden. Aus diesem Grunde bitten wir
unsere Geschäftsleute durch fleißige Benutzung
s und durch Aufgabe von Drucksachen usw.
whalten.
inema. Mit wenigen Worten sind die Leis—
aunken Kinemas beurteilt: Unübertreffbar, klare
Bilder und stets ein neuzeitliches Programm.
gung läßt Jeden zum dauerndem Besuche
die Musikverhältnisse können als recht gut
den, sodaß mit zufriedenem Gefühle der Be—
Kino verläßt.
urnfürsorge. Das Generalkommando hat die
»es 8. Armeekorps zur Meldung aufgefordert,
ekruten an den Veranstaltungen der Rekruten—
lgenommen haben. Ferner sollen die Truppen—
a, in welcher Weise fich ein Einfluß der Rekruten—
tend gemacht hat, und welche Vorschläge für die
ebestrebungen der kommenden Jahre gemacht
ern gelegen. Wie er in seine Wohnung gelangt sei, könne
r auch nicht sagen. An seinen Armen hätte er anderntags
och Fingerabdrücke und verfärbte Stellen gefunden. Vom
zäpfer in der Brixius'schen Wirtschaft, Jakob Schöndorf,
vird bekundet, daß er die Gesellschaft um Thesen öfters
ur Ruhe ermahnen mußte. Johann Jakob Denger habe
en Thesen einmal ins Gesicht geschlagen, die Brille des
Thesen sei dabei entzwei gegangen. Der verstorbene Bauer
abe den Thesen noch von ihm (Deuzer) weggerissen. —
Ddraußen ertönten die leßzten Rufe des Bauer: ich bin ge—
tochen! Thesen soll, nachdem er dem Bauer einen wuch—
igen, sechs Zentimeter tiefen Stichhieb in den Oberschenkel
hersetzt noch ausgerufen haben: „Dem hab' ich einen Brand
egeben, der geht nicht mehr an mich!“ Die Todesursache
ei Bauer wird von dem Sachverständigen, Herrn Kreisarzt
Ar. Engels in der durch einen wuchtigen Stich in die
lrterie des rechten Oberschenkels entstandenen starken Ver—
lutung gefunden Von den Geschworenen wurde die Schuld—
rage, wie auch die nach mildernden Umständen bejaht.
das Urteil des Gerichtes geht dahin: Thesen wird wegen
örperverletzung mit Todesfolge zu Gefängnisstrafe von 1
ahr verurteilt unter Anrechnung von. zwei Monaten Unter—
Mhunoskßaftf
London, 19, Okt. Die Nachricht, daß Nanking ge—
allen sei, wird von dem Knrrespondenten des Netw Norl
herald bestätigt. Nachdem die Soldaten der Armee ent—
vaffnet waren, ließen sie die Stadt in die Hände der Re—
‚olutionäre fallen. In Kiuking schloß sich der Truppen—
ommandant den Revolutionären an, die die Stadt und die
jorts aus der anderen Seite des Flusses nahmen. Derselbe
dorrespondent meldet, wir erwarien den Aufstand in den
Vusung-Foris jeden Augenblick. In Peking ist vorläufig
lles ruhig, nur die Würdenträger und die Mandschus sint
estürzt, da man die Ankunft von Mörderbanden befürchtet
O Maschinengewehre sind zum Schutze des Palastes her—
ngezogen worden.
London, 19. Okt. „Daily Telegraph“ meldet aus
onstatinopel: Das Kabinet befindet fich in einer äußerst
hwierigen Lage und wird wahrscbeinlich gestürtz werden.
ein neues Kabinet dürfte unter Vorfitz Husfein Hilmi Pa—
ha gebildet werden.
Konstantinopel, 18. Okt. Auf der Pforte macht fich
Besorgnis wegen der Truppen⸗-Konzentrationen Oesterreichs
in der türkischen Grenze bemerkbar. Es verlautet, daß 2
sterreichische Armee-Korps auf Kriegsfuß gestellt wurden.
Diese Nachricht im Zusammenhange mit dem Gerücht, daß
auch Bulgarien die Vermehrung seiner Truppen an der
vrenze beabsichtige läßt weitere Mobilisirungen auf türkische—
Zeite notwendig erscheinen.
Konstantinpel, 18. Okt. Wie verlautet, kreuzt eine
merikanische Flotte, angeblich aus 14 Schiffen bestehend,
inweit Mytilene. Man empfindet diese Nähe in türkischen
dreisen als sehr ermutigend, zumal die Frage ausgedehntern
donzessionen, welche die Türkei endgültig in Tripolis Ita—
ien zu überlassen im Begriffe sei, die Anwesenheit der
merikanischen Flotte im Mittelmeer plausibel erscheiner
ast
verden aufgehoben, sobald die eingangs bezeichnete Ge—
fahr beseitigt ist.
zaarbrücken, den 11. Oktober 1911
Der Königliche Landrat.
In Vertretung
gez. Vr. Colbera
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis ge—
bracht. J
Dudweöiler, den 12. Oktober 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister Jost
*
Polizeiverordnung.
betreffend die Beleuchtung der Eingänge zu den Wirtschaften
bei Dunkelheit.
Auf Grund der 88 5 und 6 des Gesetzes über die Po—
izei⸗Verwaltung vom 11. März 1850 wird, unter gleichzeitiger
Aufhebung des 8 23 der Ortspolizeiverordnung vom 3.
April 1866, zur Erhaltung der Sicherheit und Ordnung
üür den Umfang der Bürgermeisterei Dudweiler nachstehende
Polizeiverordnung erlassen.
—81. Sämtliche Gast⸗ und Schankwirte der Bürger—
neisterei Dudweiler sind verpflichtet, jeden Abend bei ein⸗
retender Dunkelheit die Eingänge zu ihren Wirtschaften,
leichviel, ob die Gäste in demselben sich befinden oder nicht,
zurch eine über der Haustüre bezw. über der Hauptein—
zangstür zur Wirtschaft oder neben derselben angebrachte
nach Außen hin hellbrennende Laterne bis zur eingetrete—
nen Polizeistunde, gegebenenfalls bis zum Schlusse der
Wirtschaft zu beleuchten.
8 2. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Be—
timmungen werden mit einer Geldstrafe bis zu 9 Mark
uind im Unvermögensfalle mit verhältnismäßiger Haft be—
traft.
Gegenwärtige Polizeiverordnung tritt mit dem 1. No—
»ember ds. in Kraft.
Vorstehende Bekanntmachung wird hiermit erneut zus
ziffentlichen Kenntnis gebracht.
Dudweiler, den 1. Oktober 1911.
Die Polizeiverwaltung
Der Bürgermeister
Jost.
Bekanntmachung.
Die Bahnhofstraße zu Dudweiler wird wegen Pflaster⸗
ung derselben von heute ab für den Durchgangsverkehr
Jesperrt.
Die Umleitung des Verkehrs erfolgt durch die Luisen—
ind Wilhelmstraße sowie durch den Neuhauserweg und dem
Bahndam.
Die Sperrung ist durch entsprechende Schilder kenntlich
zemacht.
Uebertretungen werden auf Grund des 8 2 der Polizei
»rdnang vom 10. August 1909 bestraft.
Dudweiler, den 19. Okt. 1911.
Die Polizeiverwaltung
Der Bürgermeister.
ost.
— — — — — —
Des Himmels reichster Segen quillt
den Menschen aus den Heilquellen der Erde und
—— der Menschen hat es verstanden, die Heilkräfte der
Quellen so zu verwerten, daß sie jederzeit und weit⸗
ab von den Quellen gehraucht werden koönnen.
Fays ächte Sodener Mineral⸗-Pastillen“ sind ihren
—wirksamen Bestandteilen nach aus den berühmten
4 Sodener Heilquellen gewonnen, und wie die Quellen
selbst sind auch sie ein ideales Hilfsmittel bei de—
— Bekämpfung aller katarrhalischen Affektionen. Man
D— kauft sie fͤr 88 Pfg. die Schachtel in allen
—8 einschläg. Geschäften
— — — ——
In den nächsten Tagen trifft
JWaghon la. Weißbraul
eiin. 1Sentner 6.00 Mk.
Bestellungen nimmt entgegen
Heinr. Fuhrmeister,
„exmeister, gegenüb. der neuen Post
Dudweiler.
hatriotisch theatralisch
Abendunterhaltungen
inden statt am Sonntag, den 22. d. Ms. für die Be—
zirke 1254 im Lokale Bayer und am 29. d. Ms. für
die Bezirke 5—8 im Lokale Riedschy.
Die Reservisten iund eingeladen.
Jeder Kamerad ist berechtigt, e i n e Dame einzuführen
Von 6 Uhr ab hausde- Dienstmädchen
machte agesucht. —
Non wem s. d. 2
Blut- und
Leberwürste
wie Metzelsuppe
mpfiehlt
Mekgerei Wunn.
steueste Nachrichten und Telegramme.
Aachen, 19. Okt. Während der Enthüllung des Denk—
nals für Kaiser Friedrich führte der Flieger Weyl in einer
öhe von 60 Meter mehrere Fahrten über der Stadt aus
ind begleitete den Kaiser auch später auf seiner Weiterfahrt
iach Cornei-Münstec. Auch das Luftschiff Schwaben“ be—
leitete dre Kaiser eine Strecke.
Aachen. 19. Olt. Auf der Kleinbahn nach Stolberg
chlug ein Wagen an einer Weiche um. 53 Personen wur—
en schwer, 12 leichter verletzt. Die Feuerwehr und die
Zanitätskolonne waren bald zur Stelle und legten den Ver—
vundeten den ersten Verband an. Die Schwerverletzten
ind ins Krankenhaus nach Forst geschafft worden.
Düsseldorf, 19. Okt. Das Zeppelin⸗Luftschiff , Schwa⸗
en“ wird heute morgen zwischen 5 und 6 Uhr die Fahrf
ach Berlin antreten.
Guben, 19. Okt. Das Schwurgericht verurieilte den
8jährigen Bauschlosser Richard Zarneck aus Naudorf, der
einen Arbeitskollegen Woresch am Lohntage auf dem Heim⸗
vege ermordet und beraubt hatte, zum Tode.
Berlin, 18. Okl. Auf der hiesigen chinesischen Gesandt—
chaft wurde folgende Mitteilung gemacht: Nach unseren
elegraphischen Nachrichten ist es zu einem Ausbruch der
Kevolution nur in den beiden benachbarten Städten Hankau
und Wutschang gekommen. Darüber, daß dort Kämpfe
tattgefunden ist bei uns keine Meldung eingegangen. Wir
jaben ein Telegramm vom Vizekönig in Nanking erhallen,
ach dem im Norden und Süden alles ruhig ist. Die
Truppen sind treu und auch das Volk hält zur Regierung.
darüber, daß heute längs der Bahnliene bei Hankan das
zeuer ersöffnet worden sei, fehlt uns jede offizielle Meldung.
Paris, 19. Okt. „Matin“ berichtet aus Rom: Ge—
üchtweise verlautete, daß ernste diplomatische Ereignisse
eute in der Konsulta beschlossen würden. Dieses Gerücht
jat sich als unbegründet erwiesen. Man glaubt zu wissen,
»aß die Tage gestern und vorgestern ohne jeden Zwischen—
all verlaufen sind. Die Gesandten statteten die üblichen
ahlreichen Besuche auf der Konsulta ab; speziel der deut—
che Botschafter, der mit den italien. Interessen in der
dürkei beauftragt ist. Die marokkan. Fragen find bis her
nicht erörtert und keinerlei Druck ist bisher ausgeuͤbt worden.
Paris, 19. Ott. „Matin“ schreibt über die deutsch—
ranz. Marokkoverhandlungen: Man weiß, daß die Berliner
kegierung nunmehr im Besitz der franz. Vorschläge bezügl.
er kongones. Kompensationen ist. Man hat Anlaß, zu
zlauben, daß, bevor Deutschland mit Gegenvorschlägen ant⸗
vortet, Herr v. Kiderlen-Wächter die Angelegenheit mit den
Füh ern der Reichsparteien zu besprechen wünscht. Die
deutschen Gegenvorschläge müssen jedoch Herrn Cambon un—
erzüglich überreicht werden und wenn dies heute noch ge—
chieht, so wird der morgen stattfindende Ministerrai die
Lorschläge schon zur Kenntnis der Kammer bringen.
Paris, 19. Okt. Echo de Paris meldet aus Madrid:
Der Kriegsminister trifft heute in Zeuta ein, um die Gar—
nison zu inspizieren. Ein einflußreicher Abgeordneter er—
lärte dem Korrespondenten, daß die spanischen Operationen
richt aufgegeben, sondern nur aufgeschoben worden seien.
Beneral Aldafe ist ermächtigt worden, den Plan auszu—
ühren, der im Einverständnis mit dem Kriegminister aus—
earbeitet worden ist. Angesichts dieser bevorstehenden
perationen werden weitere Verstärkungen nach Leuia ab—
gehen.
Rom, 18. Okt. Nach einer Meldung der Tribuna ist
die Transportflotte mit der dritten Abteilung des Expedi—
ions-Korps, die die 2. Division umfaßt und von General—
eutnant Briccola kommandirt wird, in der Nähe der Küste
von Cyrenaika eingetroffen. Matrosen wollen gesehen haben,
daß sie sich in der Richtung auf Derna und Benhafi bewegte.
Rom, 18. Okt. Der Messagero berichtet von häufigen
Besuchen der Boschafter auf der Konsulta. Gestern habe
der deutsche Botschafter eine lange Unterredung mit San
ßiuliano und dem Prinzen Discactea gehabt. Das Thema
»ezog sich auf den Ausgang des Krieges. Deutschland soll
nit Wohlwollen die energische Aktion Italiens verfolgen
ind alle Mächte wünschten, so meint der Messagero, bei
ser Inferiorität der Türkei immer mehr ein schnelles Ende
es Konfliktes. Solange aber die Tuͤrkei nicht auf die
ominelle Souoeränität über Tripolis verzichte, könne Ita—
en die Friedens- und Vermittlunas-Vorschläge der Maͤchte
icht annehmen.
Rom, 18. Okt. Wie der Tribuna gemeldet wird, sei
'age in Benghasi nicht so günstig wie die in Tripolis.
Nan fürchtet, daß Pater Zmberto von Orden des heiligen
Josef und andere Italiener, die dort wohneu, in Benghasi
iedergemetzelt worden seien. Die Tribunga nimmt an, daß
ie erste Schlacht in Cyrestaika stattfinden werde. Nach
em Giornale d'Italia hat dies ltalienifche Regierung 40
Torpedoboote in Auftrag gegeben. Die Rhedereien, die
iefe Aufträge erhielten, lösten alle Kontrakte mit anderen
Mächten, die ihnen Bestellungen übertragen hatten.
London, 18. Olt Eine Depesche der Cxrchange Tele—
raphen Company aus Hankau von heute meldet, daß die
zröffnung der Feindseligkeiten durch einen Angriff der Re—
ellen gegen die kaiserlichen in früher Morgenstunde geschah.
dabei sei auch ohne sonderlichen Ersolg ein chinesisches
danonenboot mit Feldgeschützen bombardiert worden.
London, 19. Okt „Times“ berichtet aus Lissabon:
den letzten Informationen zufolge schicken sich 900 portugies.
doyalisten an, auf dem Wege über Portello in Portuga!
inzudringen. Man, mißt jedoch dieser Bewegung keine
oße Wichtigkeit bei, da sich in dieser Provinz eine ganze
ivision Regierungstruppen befindet, die mehr als genügt,
im das Vorgeben der Royvalke üο lobr“- v
Konstantinopel 18. Okt. Wie die Bkätter melden
oll auch ein englisches Geschwader vor Mytilene erschienen
ein. Daraufhin wären die dort befindlichen italienischer
z„chiffe abgedampft, um sich mit ihrer Flotte zu vereinigen
·Konstantinopel, 18. Okt. Wie die Saba meldel, soh
»er Ministerrat beschlossen haben, keine Vermittelungs—⸗
cktion anzunehmen und den Krieg fortzusetzen, bis Italien
iuf Grundlage des Standpunktes der Vforte Verhand—
ungen eintrete.
St. Etienne, 19. Okt. Infolge schlagender Wetter sind
uf der Grube Bordot 39 Bergleute abgeschnitten. Man
laubt, daß alle umgekommen sind. 21 Leichen sind bereite
eborgen.
aug und Zimmerluft. Wenn es auch auf
her Erfahrungen der Untersuchungen fesisteht,
nerluft durch Gasheizöfen keineswegs verschlech—
ausgesetzt natürlich, daß für richtige Luftzirku—
getragen ist, so wird doch immer noch das
aptet. Wie die „Bauwelt“ ausführt, dürfen
die Dr. Toogood in einem Krankenhause in
Klärung dieser Frage neuerdings wieder an—
on allgemeinem Interesse sein. Zwei in be—
ednung und Größe gleiche Räume wurden als
zewählt. Das eine erhielt acht Gasradiatoren
avbzug mit einem stündlichen Gasverbrauch von
600 Liter, das andere zwei offene mit einem
parat verbundene Kohlenfeuer. Beide Räume
er Decke angebrachte Ventilationsöffnungen. Nach
er Betriebsdauer wurden Messungen über den
ehalt, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur vor—
emerkt sei noch, daß der mit Gasöfen geheizte
ier Invertgasglühlampen mit je 300 Litern
unm beleuchtet wurde, während der andere Raum
lieb. Dr. Toogood ermittelte nun, daß der
ert verschiedener im Laufe des Tages vor—
Messungen 5,7 Teile Kohlenfäuregehalt auf
teile zeigte, daß also in beiden Fällen von einer
gung der Luft keine Rede sein kann. Zu dem—
ebnis kam der Forscher bei Untersuchungen in
nen Raum, der mit offenen Gasfeuern geheizt
beiden Räumen nahm die Luftfeuchtigkeit wegen A. Sperrbezirk:
— . Sperrbezirk:
p enrwan h in dem n Gas geheizten Der Sperrbezirk erstrekt sich auf den an der Straßt
g n W rdennnmaede wesaer aus doßbrücken⸗-Naßweilergbis zur Abweigung des Weges nach
rn. Auch iese ersu ereen aoyede eine zt. Nikolas liegenden Teil des Ortes Naßweiler.
aß in gut ventilierten Räumen Gasheizung und B. Beobachlungsgebiet:
ang durchaus unbedenklich ist, und daß im Geg en⸗ das« Beobachtungsgebiet umfaßt den übrigen Teil des
ohte Zirkulation der Luft auch eine beschleu nigte es Raßweiler And den Ou St. Nitolas
ung bewirkt. Eine Beeinträchtigung der Lujst Fur den sperrbegirk werden folgende Maßregeln
g IJ r ingeordnet:
uftschiff pasfierte heute vormittag gegen 7 Uh Sämtliche Wiederkäuer und Schweine unterliegen der
chtung nach Saarbrücken die Grühlingstraße. Ztallsperre.
e infolge der starken Nebels nicht erkennen, 2. Die Plätze vor den Stalltüren und Gehöfteingängen
/prder Luftkreueer angehören soll. »er verseuchten Gehöfte, sowie die gepflasterten Wege
olan. In morgiger Nummer werden wir den in den Ställen und auf dem Hofe sind mehrmals täglich
eilegen »urch Uebergießen mit Kalkwasser zu desinfizieren.
ren Früchten sollt ihr erkennen! In Helm— 3. Das Geflügel ist so einzusperren, daß es den Ho
erfranken) ist eine 17jährige Schuhmacherstochter, nicht verlassen kann. *
rem Bruder vom Tanze heimkehrte, vor ihrem 4. Die Hunde und Katzen sind festzulegen.
von 2 Fabrikarbeitern mit Zaunpfählen tot— 5. Das Betreten der verseuchten Ställe ist nur den Be—
orden. Sowohl der Bruder, mit dem die Ar— itzern, den mit der Wariung und Pflege der Tiere be—
t Händel angefangen hatten, als auch die Eltern auftragten Personen und Tierärzten geftattet.
den Ellern wurden ebenfalls niedergeschlagen und 3. Händlern, Schlächtern, Viehkastrierern und anderen,
demißhandelt. Die Mutter ist shower krank. n Ställen gewerbsmäßig verkehrenden Personen ist das
uschläger sind Mitglieder des sozialdemokra— zetreten der verseuchten Gehöfle untersagt.
v⸗ der mit dem nationalen, zu dem die Schuh— .Die Abgabe roher Milch aus den verfeuchten Gehöf—
Iehbren, in Fehde liegt. en ist verboten. Das Verbot erstrekt sich auch auf
uiiere im Winter. Jetzt, wo der Winter naht Nolkereirückstände, nicht jedoch Butter und Käse.
nschen an wärmere Kleidung und geheizte Stuben . Die Einfuhr von Klauenvieh in den Sperrbezirk ist
sich alle, die mit Tieren zu tun haben, auch hne polizeiliche Erlaubnis verboten
Hürfnisse dieser Wesen annehmen. Besonders ). Mit Rücksicht auf die Notwendigkeit der Feldarbeit wird
e Zugtiere. Jedem Wetter sollen diese Trotzen ie Benutzung der Zugtierc der unverseuchten Gehöfte
wenn sie aus Eisen oder Stahl beständen, »es Sperrbezirkes zur Feldarbeit unter der Voraussetz⸗
ehen doch auch nur aus Fleisch und Blut. Mit ing gestattet, daß der vor dem verseuchten Gehöfte lie—
hen mehr Liebe ist den Tieren leicht geholfen. zjende Teil der Straße von den Tieren nicht betreten
htsvolles Herz sucht alle Widerwärtigkeiten mög— wird.
ndern. Laßt Pferde und Esel nicht ohne Bedeck— jnnerhalb des Beobachtungsgebietes gelten folgende An—
m Freien stehen! Seht zu, daß keine zer— rdnungen:
erscheiben im Stalle sind. 1. Der Auftrieb von Klauenvieh auf dem Beobach—
icken, 17. Okt. Der 1867 zu Breiteunbach, Kreis tungsgebiet auf Märkte ist verboten.
Pfalz geborene, zuletzt in Bildstock woͤhnende . Der Durchtrieb von Klauenvieh aus Ortschaflen die
vergmann Joseph Thesen hat sich vor dem iicht im Beobachtungsgebiet liegen, durch das Beobachs
di wegen Körperverletzung mit tötlichem Aus— ungsgebiet ist nur mit Genehmigung des Landratantworten.
In der Nacht zum 8. August d. Is. zestattet.
ergmann Jakob Bauer aus Baumholder nach . Die Ausfuhr von Klauenvieh ohne die Genehmigung
er Gastwirlschast von Brixius zu Bildstock, wo es Landrats ist verboten.
her mit seinen Bekannten, darunter auch mit Für den ganzen Landkreis Saarbrücken gilt weiter
ßergmann Joseph Thesen verkehrt und einen olgende Anordnung:
schnaps getrunken hatte, auf entsetzliche Weise Ddie Sammelmolkerei dürfen Magermilch, Buttermilch
Thesen, der vor ungefähr zehn Jahren durch ind Molken nur nach Abkochen abgeben. Der Ab—
destein eine schwere Verletzung der sogenann- ochung ist eine Erhitzung durch unmittelbar oder mittel—
F is davongetragen hatte, wurde durch den Ge— ar einwirken strömenden Wasserdampf auf 850 Celsius
hol seit dem Unfali immer in große Erregung der eine Erhißzung im Wasserbade auf 85 Celsius für
sand, der der gestörten Gehtirnfunktion durch ie Dauer einer Minute gleich zu achten. Das Ver—
len Verletzungen wohl zugeschrieben werden kann. üttern von Milch und Molkereirückstände an das Vieb
or Thesen das Gehoͤr auf einem Ohr und er Sammelmolkereiinhaber ist nur unter der gleicher
e auf dem einen Auge durch den Unglücks— zedingung gestattet.
der Meinung, daß er als lehter Gast die Zuwiederhandlungen gegen diese Anordnung werden,
e assen habe, gibt zu, betrunken gewesen zu ofern nicht nach anderen gesetzlichen Bestimmungen eine
de en die Straße gekommen, hätte er einen öhere Strafe verwirkt ist, gemäß 88 66 und 67 des
Gn opf bekommen. Er sei ganz durcheinander eichs⸗Viehseuchengesetzes mit Geldstrafe bis zu 160
ge as Messer gezogen, in dem Gefühl, abweh Nark oder Haft bestraft.
Die Absicht, jemand zu stechen. hätte ihm Diese Anordnung trittofort in Kraft. DieBestimmungen
r — — ·c· ——— — αααα ————
9 ⸗ 28 2 — —395
dersssuhchen in Plüsch. Eisbär. CLammfell, aparte Neubeiten. * Kronenherager
Nur 1Mk. das Los!
der beliebten Straßburger d
Lotterie —
Ziehung sicher 18. Nop.
Güs tĩge
brewinnaussiehten
Gesamtbetrag i. W.
40 000 Mark
1. Hauptgewinn
10000 Mark
4weitere Hauptgewinne
13300 Mark
und 1383 Gewinne
16700 Mark
Cosi Mi. Peteend e
empfiehlt Lotter. Untern
J. Stürmer
*vrokhurq i. E. Lanastr. 107
r.*