zaarbrücker Flugtage am 14. und 15. Oktober.
der Flugplatz für die Saarbrücker Flugtage ist jetzt fast
ollständig hergerichtet, er soll bekanntlich am Donnerstac
zei, Ankunft des Luftschiffes „Schwaben“ seine Generalprob
»estehen. Augenblicklich wird aber noch tüchtig daran ge
irbeitet. Am Flugtage selbst ist es unbedingt notwendig
daß die Absperrungen und Abgrenzungen beachtet werden
»amit keinerlei Unglücksfälle sich ereignen; die Absperungs—
mannschaften sind strengstens angewiesen, gegen Personen
ziie die Absperrungen durchbrechen, energisch vorzugehen.
Auf keinen Fall darf der für die Flieger bestimmte Platz
betreten werden, da solche Personen nicht nur sich selbs
sondern auch die Flieger der größten Gefahr aussegen.
derr Kommerzienrat Eduard Adt⸗Ensheim hat für die
Flugtage einen Preis von 200 Mk. Karten gestiftet. Er—
vähnen möchten wir noch, daß der Vorverkauf für die
Schauflüge bereits am Freitag abend geschlossen wird, die
Nachfrage nach Zutrittskarten ist außerordentlich rege.
Die „Schwaben“ wird voraussichtlich um 12 Uhr
mittags in Saarbrücken eintreffen und auf den St. Arnualer
Stiftswiesen landen.
Vernrteilt wurden in der gestrigen Schwurgerichtsitzung
dtr Postagent Braun zu Tiefenstein wegen Unterschiagung
zu 6 Monaten Gefängnis. — Wegen Meineid wurde die
Ehefrau Groß aus Saarlouis in eine Gefängnisstrafe von
7 Monaten genommen.
Saarbrücken, 10. Okt. Ein gefährlicher Einbrecher
vurde am Sonntag abend festgenommen und in sicheres
hewahrsam gebracht. Am Samstag abend stattete der
hauner einer Wohnung des Hauses Karcherstraße 4 einen
bvbefuch ab. Als gegeun 12 Uhr dos dort wohnende Ehe—
paar die Wohnung aufsuchte, war es erstaunt, als ein
fremder Wensch diese verlassen wollie. Das Ehepaar schlug
Lärm und benachrichtigte einen Schußzmann Diesen schlug
der Einbrecher mit seinem Umhange ins Gesicht und bedroht«
hn mit Niederschießen. In der Dunkelheit gelang es dem
Bauner, zu entkommen, jedoch nicht unerkannt. Die Poli—⸗
zeiwache des 4. Reviers stellte eine umfangreiche Nachfrage
nach einem gewisseu Kellner Braun an, welcher seit längerer
Zeit sich hier stellenlos herumtrieb und steckbrieflich ver—
'olgt wurde. Die Polizei erhielt Kenntnis davon, daß der
Besuchte mit einer Frauensperson, die in der Nauwieser—
traße wohnte, ein Verhältnis unterhielt. Das betreffende
daus wurde gestern vormittag von mehreren Schußtleuten
uimstellt. Gegen 7 Uhr kam der steckbrieflich Verfolgte zwar
nicht aus dem Hause, in welchem sich seine „Geliebte be—
'and, sondern aus dem nebenanliegenden. Die Schutzleute
nahmen ihn fest und brachten ihn zur Wache. Hier gestand
er nach kurzem Leugnen der Gesuchte zu sein, und gab auch
uu, daß er in letzter Zeit mehrere Einbruchsdiebstähle
ausgeführt zu haben. Bei ihm wurde eine große Anzahl
Nachschlüssel, sowie ein geladener Revolver vorgefunden
Der Festgenommene hat bereits 12 Jahre Zuchthaus abge—
züßt, auch wird ihm eine ganze Reihe weiterer Bergeher
zur Last gelegt.
saarbrücken, 10. Okt. Die Verhaftung einer inter
nationalen Gaunerbande gelang gestern unserer Kriminal—
polizei in dem Angenblick, als sie ihre Opfer schröpfen.
wollte. Sie machte sich an mehrere Italiener heran, die
in ihre Heimat zurückkehren wollten, nachdem sie sich hier
über Sommer ein schönes Stück Geld gespart hatten. In
dem Augenblick aber, als die drei Gauner ihr Opfer in
der Falle glaubten, faßten die Kriminalbeamten zu und
hrachten sie in Poltizeigewahrsam.
Liesdorf, 10. Okt. Zwei Italiener ersuchte auf der
Landstraße einem 15jährigen Junge sein Rad abzunehmen,
wurden jedoch von Passanten vertrieben.
saarbrücken, 10. Okt. Den fortgesetzten Bemühungen
des Luftflottenvereins Abteilung Saarbrücken, bezw. des
herrn Landrat von Miquel ist es bekanntlich gelungen, die
Deutsche Zeppelirn-Luftschiffahrtgesellschaft zu veranlassen,
mit dem Luftschiff Schwaben von Baden-Oos aus eine
Passagierfahrt nach Saarbrücken zu veranstalten und hier
eine Landung vorzunehmen. Als Tag der Ankunft des
Luftschiffes Schwaben wurde Donnerstag, der 12. Oktobern
hestimmt. Bekanntlich wird der Luftkreuzer nicht nur übe:
inserer Stadt erscheinen, sondern auf den St. Arnualen
Wiesen (dem Flugplatz für die Saarbrücker Fliegertage an
14. und 15. Oktober) auch eine Landung vornehmen. Di
Polizeibeamten werden bei der Absperrung durch 220 Sol-»aten
(Dragoner und Husaren) und durch berittene Schutz — — —
leute unterstützt. Wie wir erfahren, wird die Schwaber
um Donnerstag gegen 10 Uhr die Reise von Baden⸗Oo Bekanntmachung.
intreten und gegen 12 Uhr mittags auf den St. Arnualer Gefunden wurde ein Geldstück. Verlierer kann sich au
Wiesen eintreffen. Hier werden die Passagiere wechseln. dem Fundbüro Zimmer Nr. 12 im Rathaus melden.
Zur Mitfahrt haben sich bis jetzt von hier gemeldet: Landrat Dudweiler, den 9. Oktober 1911.
»on Miquel, Oberregierungsrat Schreiber, Rittmeister vor Die Polizeiverwaltung
der Wense, Großkaufmann Stinger, Leutnant Böszhen, St Der Bürgermeister Jo st.
lvold, Fabrikant Aug. Deesz und Frau, Ingenieur Peten In Vertretung
Numm, Direktor Koch, Leutnant Riedle, Saargemünd, Der Beigeordnete:
7*77 nrich Gorn. Soarbr. Fabrikbesitzer Wollon⸗ er.
— — — — — —
0 Curner-Telegramm!
———
Dudweiler
V Frisch eingetroffen: —* Heute Abend Turnen.
Eehte Frankfurter Würste. Straßburger ö—N
sauerkraut. Hausmacher Würste. Feine —ia ;rt SorαGeschäft. ge Gesang Verein
434*3 5 J 26
Lhüringer Leberwurjt, zum streichen, per Swangsversteigerung. „Thialia“.
pfund nur 80 Pfg., delikat. Baperischer * Mittwoch Abend 7 uhr
ceberpresßzack. Gekochte Saftschinken. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die in Dud⸗
3 weiler belegenen, im Grundbuche von Dudweiler Bande1 Probe.
⸗chweins kopf, sowie alle anderen bekannt gute Arükel 45, zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs— Um zahlreiches Erscheinen wird
Zurst.ur apoh Feinste Marinaden ermerkes auf den Namen der Eheleute Josef Braum Berg— ebeten
als ismark⸗Heringe iese nrollmops nann, und Katharina geb. Bach zu Dorf, später zu Dud— —
10 Pfgs., ee —* 22 33* veiler in allgemeiner Gütergemeinschaft eingetragenen Grund— Herein der Geflügel⸗
7 tücke: Nr J Flur 11 Nr. 4138/ 139 Rehbachstraße Rre a9, ireunde für Dudw
heringe ĩnGeele, Ostsee Delikateßzheringe Bebäudesteuerrolle Nr. 778, Hofraum mit: a) Wohnhaus und Um egend
Frisch geöffnet heute: Feinst geräucherten Lachs. mit Stallung und abgesondertem Abtritt, groß 1,71 Armit Segengo.
nur Filetstücke, Pfund 60 Pfg. 240 Mek. Nutzungswert. Nr. 8. Flur 11 RNr. 489/ 160 —ã———— 8 uh
heute frisch gerösteten Cachs (Fischkotte. daselbst. Hausgarten groß 10,38 Ar Versammlung.
letts, in feinsten Javaöl gebacken, per Pfund am 2. Dezember 1011, lagerorrn ing. wind. in der Ver—
75x — mie·g bekount gegeben.
45 Pfg, Spezialität nachmittags 3 Uhr — —— —
Bitte um geneigten Zufpruch durch das unterzeichnete Gericht in Dudweiler Gasthaus —E für dort und
.Nassauer Hof“ versteigert werden. J k t ll
X. Grünewald. Jorhrücken, den 2. Oktober 1911. w w —A —
— — —— Königliches Amtsgericht 11 —** en — guz
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3 rau nen er Allg. Krank.u Sterbe⸗Vers.Anit
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Malzkeime Wirt Galo Gausthaus zum Hirsch. Wohnung
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hat billig abzugeben. Gefl. Bestellungen sind dort zu machen. bestehend aus Küche und —
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inserhnbmen in Plüsch. Eisbär. Cammfell, aparte Neuboiten. Kronenh erqer
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Lokales und Vermischtes.
hwester Oberin und Schwester Cäcilia. Ein
weihevoller und unvergeßlicher Tag wird der
nde Donnerstag für die kath. Schwestern Oberin
ilia sein. 25 Jahre sind an diesem Tage ver—
yo unsere Schwestern ihr Gelübte abgelegt haben,
en Orden der Schwestern vom heiligen Geift ein—
5 lange Jahre in den Dienst der Menschheit
5 lange Jahre in treuer Pflichterfüllung
vferung seinen Mitmenschen gelebt, was das
en wohl wenige ermessen können. Wieviele
zurden in diesen Jahren gestillt, wieviel Trost
mund Verlassenen zugesprochen. Bei Sturm und
Tag und Nacht, stets waren sich die beiden
ihrer hohen Aufgabe eingedenk. Wieviel Glück
haben die beiden Jubilaren in den vielen Jahren ge—
wieviele haben diesen Jubilaren den Frieden und
ihrer Seele zu verdanken. Manch heiteren
hlesenkten sie in tiefe finstere Herzen und durch
und guten Zuspruch hat sich schon so mancher,
eben verzweifeln wollte, wieder emporgerafft und
urm Schaffen und Tun die Kraft gefunden. In
vollem Spiele eilten die Jahre dahin und in den
wie in den trüben Tagen haben die beiden Ju—
ur eins gekannt: ihre Pflicht. Und wie haben sie
glicht geian? Ohne Tadel, mit voller ganzer Hin—
Hihres Geistes und ihrer Kraft. Ein schönes stolzes
tsein! Hoffen wir, daß der Allmächtige sie uns
cht lange erhalten möge, daß es uns vergönnt sei,
zle Jahre ihre nie ermüdende Nächstenliebe erfahren
. Für alles Gute was sie bis jekt getan, möqe
immel segnen.
afallgefahr in der Technik. Wo der Mensch mit
»chnik in Berührung kommt, da ist eine gewisse Unfall⸗
nicht zu vermeiden; wenn die Maschinen noch so
usgedacht und kunstooll gefügt sind, so fallen ihnen
ahraus jahrein viele Menschenleben zum Opfer. Ja,
jer noch so praktisch hergestellte Gebrauchsgegenstand
zurch einen unglücklichen Zufall die Gesundheit von
jen auf das schwerste schädigen. Man vergißt eben,
ir dec elementaren Gewalt der Naturkräfte wehrlos
vrstehen, wenn sie sich der menschlichen Herrschaft
Insbesondere tritt das zutage bei den hochge—
ektrischen Strömen, die bei unvorsichtiger Berühr—
eitung immer wieder Todesopfer fordern. Nichts
h verkehrter, als in den durch die Technik ver—
Unglücksfällen etwas Unvermeidliches sehen zu
ewissermaßen einen Tribut an die Natur für die
g ihrer Kräfte. Im Gegenteil, die Technik wird
herer in der Beherrschung der Naturkräfte, und in
ereignen sich heute auch relativ viel weniger Un—
2 früher. Wenn die Gesamtzahl der Unfälle lang—
, so darf nicht vergessen werden, daß heute in un—
oͤherem Maßstabe mehr Maschinen im Betriebe find.
gs das läßt sich nicht verkennen, daß ein verhältnis—
roßer Prozentsatz der Unglücksfälle auf Fahrlässigrückzuführen
ist, und insbesondere trifft das zu bei
len, die durch Gas entstehen. Es ist bezeichnend, wie
dem Gaskonsum gegenüber die Volksstimmung sich
tehat. Vor rund 100 Jahren, als das Gas aufkam,
mn es allgemein für so gefährlich, daß besorgte Stadt—
die Konzession von Gasanstalten verweigerten, mit
st auf die sogenannte Feuergefährlichkeit des Gases,
ute, wo die Bevölkerung das Gas in größtem Umaicht
nur zum Leuchten, Kochen und Heizen, sondern
ür die verschiedensten gewerblichen Zwecke benutzt und
mn dessen Ungefährlichkeit tagtäglich überzeugt hat,
och einer gewisse Sorglosigkeit gegenübergetreten wer—
niit der das große Publikum sich Gasausströmungen
iber verhält. Es kann nicht dringend genug darauf
lsam gemacht werden, bei der Wahrnehmung von
ruch sofort Fenster u küren zu öffnen sind, um
Zugluft das Gas zu enssernen, und daß die betreffen—
daume auf keinen Fall mit einer offenen Flamme be—
werden dürfen; auch unterlasse man das Ableuchten
undichten Leitung. Am zweckmäßigsten benachrichtigt
»i Wahrneymung von Gasgeruch sofort die Gasan—
der einen Installaleur, um der Sache auf den Grund
)en. Im übrigen ist eine Gasexplosion nur möglich
ier ganz bestimmten Mischung von Gas und Luft,
h wenn die Luft dem Gase an Menge um das 4⸗
zfache überlegen ist. Da aber schon eine Mischung
?uft mit ausgeströmtem Gas im Verbältnis von
:: 1 den charakleris hen Gasgeruch trägt, so kann
der über ein nur einigermaßen gesundes Riechorgan
jt, eine Gasexplosion vermeiden.
orcussichtliche Witterung: Wechselnde Bewölkuug
kẽtrichregen, etwas kälter.
sie Polizeihunde-Uebungen haben bereits am Sonn⸗
nnnr
Wien, 9. Okt. Oesterreich⸗ Ungarn übernimmt auf Wunsch
zer italienischen Regierung den Schutz der Italiener in jenen
Irten der Türkei, wo das deutsche Reich keine Konsulate
jat, wo aber im Sinne des deutsch⸗eösterreichischen Handels—
»ertrages das österreichisch-ungarische Konsularamt nebenbei
zuch die Geschäfte einer deutschen Konsular-Vertretung versieht.
Paris, 9. Okt. Aus Konstantinopel wird den hiesigen
Blättern berichtet, deutscherseits würden augenblicklich bei
der türkischen Regierung Schritte unternommen zur Zurück—
nahme des Ministerratsbeschlusses betreffend die Auswei—
sung der Italiener aus der Türkei. Der nächste Minister⸗
rat werde sich über diese Frage endgültig schlüssig machen
müssen.
Paris, 9. Okt. In arabischen Blättern wird Frank—⸗—
reich aufgefordert, in seiner Eigenschaft als muselmanische
Macht einzugreifen, damit dem türkisch⸗italienischen Konflikt
ein Ende gemacht würde.
Paris, 9. Okt. Der Ausstand der Offiziere der
handelsflotte in Marseille wird dadurch, daß sich die Offi—
ziere der anderen Gesellschaften mit denen der Transport
maritime für solidarisch erklärt haben, einen großen Um—
fang annehmen, der für die Schiffahrt ernste Konsequenzen
haben würde. Die Offiziere haben vor der Hand freilich
beschlossen, dem Streik der Kameraden vom Transport
maritime nur dann beizutreten, wenn der Staat der Ge—
sellschaft mit Arbeitswilligen zu Hilfe käme und ihr feine
Offiziere zur Verfügung stellte.
Mailand, 9. Okt. General Girola, der Kommandeur
des 3. Armee-Korps in Mailand hielt heute eine Truppen⸗
schau über das nach Tripolis bestimmte 68. Regiment ab.
Die Soldaten waren in voller Kriegsausrüstung. Die Ab⸗
fahrt der drei Bataillone nach Neapel erfolgt Dienstag
Vormittag.
Konstantinopel, 10.Okt. Der neue Minister des Aeu⸗
zeren Hafid Bey soll beachsichtigen, die Ruhe im Balkan
aufrecht zu erhalten, dagegen Tripolis um keinen Preis
und für keine Entschädigung abzutreten.
Konstantinopel, 10. Ott. Der hiesigen Presse ist ver—
boten, Artikel über das gegenwärtige Kabinet zu veröffent—
lichen. — Einem hiesigen Blatte zufolge wurden 2 italien.
Kreuzer vor Benghasi von der türkischen Artillerie schwer
beschädigt.
Konstantinopel. 9. Okt. Wie aus Tripolis gemeldet
wird ist unter den Mohamedanern in Tropolitanien der
heilige Krieg proklamiert worden.
Konstantinopel, 9. Okt. Es verlautet hier, daß sich
auch Rumänien und Bulgarien dem Einspruch Rußlands
angeschlossen haben, welches verlangt, daß der Beschluß
der türkischen Regierung, Getreide als Kriegs-Kontrebande
zu betrachten, aufgehoben und dem russischen Handel keine
veitereu Schwierigkeiten mehr bereitet würden.
Konstantinopel, 10 Okt. Der russische Botschafter
Tschaikow hat einer vertrauenswürdigen Persönlichkeit er—
klärt, das bis Ende der Woche die Tripolisfrage geregelt
sein werde. Die Antwort der Mächte auf dir Bitte der
um vermittelung sei günstig ausgesallen.
Petersburg, 7. Okt. Gestern wurde hier der Fürst
Wadholski verhaftet, der bei einem gemeinen Diebstahl ab⸗
gefaßt wurde. Dee Angelegenheit erregt großes Aufsehen.
Bei seiner Vernehmung erklärte er, daß er eine Millionen—
Erbschaft zu erwarten habe.
Longon, 9. Okt. Der bekannte Friedensapostel Stead
ist im Auftrage der Friedensliga nach Konstantinopel ab—
gereist, um bei der türkischen Regierang einzuwirken, daß
der Konflikt mit Italien einem Schiedsgericht unterbreitet
wird. Ein anderer Delegierter ist in gleicher Eigenschaft
nach Rom abagegangen
⏑—
qog Zjähriger Tätigkeit als Assistenz-Arzt an der chirurg. Abteilung der vuyssens⸗
Stistung Essen⸗Ruhr (Chefarzt Dr. Morian), an der Abteilung für Hals-,
asen⸗ und Ohren⸗Kranke der Akademie für prakt. Medizin Coln Prof. Dr. Hop⸗
ann), der Karlsruher Ohren-Klinik, der Uninersitäts:Ohren⸗Klinik Basel (vrof.
r. Siebenmann) und 11/,jähriger eigener spezialärztlicher Praxis in Karlsruhe
e i mich in Saarbrücken 3. St. Iohann) ala Speriotarat für Hals: Ralend
Ohrenleiden niedergelassen.
ĩ M 2
Dr. med. C. 2⁊ lorian,
Spezialarzt für Hals- Nasen- und Ohrenleiden,
Saarbegncken 3. Kaiieritrasßze 27