Lokales und Vermischtes.
yersonalnachrichten. Der Zivilanwärter Christian
enstein ist vom 1. Oktober o. J. ab zum öchicht—
ner des Bergwerks Sulzbach ernannt worden. — An
le des in den Ruhestand tretenden Maschinenwerkmeis—
3 Albrecht zu Göttelborn ist dem Maschinensteiger Hermann
ande daselbst vom 1. Oktober 1911 ab eine Hilfslehrer⸗
e im Nebenamte an der Bergvorschule zu Göttelborn
rtragen worden. — Der Maschinenwerkmeister Albrecht
zteinkohlenbergwerks Göttelborn ist auf seinen Antrag
.Oktober 1911 ab in den Ruhestand versetzt worden
r Maschinensteiger und mittlere Werksbeamte Friedr
des Steinkohlenbergwerks Camphausen ist vom 1.
ober 1911 ab zum oberen Werksbeamten 2. Klasse be⸗
re worden. — Der Kohlenexpedient und oberen Werks⸗
nie 2. Klasse, Jüngst, des Steinkohlenbergwerks Sulz—
ist auf seinen Antrag vom 1. Oktober 1911 ab in den
iand versetzt worden. — Der Gendarmerie-Wacht⸗
er Meyer ist vom 1. Oktober ab mit der Verwaltung
cSchlafhausmeisterstelle bei dem Bergwerk Reden probe
e beauftragt worden. An Stelle des Militäranwärters
„ der auf die Einberufung nachträalich verzichtet hat
er Militäranwärter Heinrich Oberringer mit der Ver—
ing einer Wegewärterstelle bei dem Bergwerk Heinitz
itragt worden.
der sStreit der Straßenbahner im Saartal hat für
treikenden einen Mißerfolg gebracht. Die Direltion
e die Edreikenden auf, innerhalb 24 Stunden zur
zurückzulehren, im anderen Falle würde sie dieselben
entlafsen betrachten und nicht wieder einstellen. Die
zestellten leisteten dieser Aufforderung keine Folge. Da⸗
hin hat die Vrrwaltung der Straßenbahnen in Leipzig
Dresden 30 Führer angeworben, von denen am Sonn—
jfrüh bereits 12 in den Tienst getreten sind und der
m Sonntag abend eingetroffen ist. Im Verein mit
ssmannschaften, die der Verwaltung zur Verfügung
hofft dieselbe nunmehm, am heutigen Montag den
in vollem Umfange wieder aufnehmen zu können,
usschlnß der alten Angestellten.
urbrücken, 2. Okt. Mit dem gestrigen Datum ist
eizeiinspektor Greif nach 46jähriger Tätigkeit aus
nste der Kgl. Polizeidirektion ausgeschieden und in
jestand getreten. Es wurde ihm der Titel Polizei⸗
iehen. Herr Greiff hat seinen Wohnsitz in Darm⸗
enommen.
irbrücken, 2. Olt. Gestern nachmittag wurde eine
a der Saar in der Nähe der Kaiser-Friedrich-Brü—
‚efunden. Es handelt sich um den seit einiger Zeit
wermut leidenden L. Schmer aus Bischmisheim. —
m Walde bei Saargemünd fand man gestern die
oes seit längerer Zeit vermißten Zahnarzt Engel.
arbrücken, 2. Sept. In der Wohnung des Inge—
Rühle in der Beethovenstraße hausten die Diebe
io der Abwesenheit des Wohnuugsinhabers wie die
„in dem sämtliche veeschließbaren Möbel erbrachen
e Wohnungseinrichtung verwüsteten. Die Hausbe⸗
bemerkten die Wohnung des Rühle offen und schöpf⸗
zr Verdacht; von ihnen wurde Anzeige bei der
erstattet.
esweiler spar⸗ und Darlehnskasse. Der Ge—
erkehr der Gersweiler Spar⸗ und Darlehnkasse e.
H. in Gersweiler (Saar) und Saarbrücken 8
straße Ecke Beethovenstraße war in dem verflossenen
en 1911 ein sehr reger und zufriedenstellender.
msatz betrug 20 Millonen Mark. Das Bilanzkapi⸗
eg auf 1032,, Millionen Mark. An Spareinlagen
epositen wurden eingezahlt 3,000,000 Mark. Ruͤnd
neue Sparkassenvücher wurden ausgestellt, deren
auf 13300 stieg. 3 Millionen Maͤrk Dahrlehn
wurden ausgezahlt und 1100000 Mork amorii—
— stieg auf 330 000
Der Spareinlagezinsfuß beträgt nach wie vor für
rinlagen gleichmäßig 40/. Durch die Einrichtungen
afsen in Gersweiler und in Saarbrücken 3, Sulz⸗
caue 24 Ecke Beethovenstraße der zahlreichen Agen—
m Saargebiet, das Postscheckcontos (Cöln) 828).
eichsbank⸗Ciro Contos ist der Verkehr mit der Kasse
as Vublikum äußerst hequem gemacht wordeß
zeschwader, welches aus Beyrut in den Dardanellen ein⸗
etroffen ist, keine Beschädigung erlitten oder solche den
alien. Schiffen zugefügt hätte. Damit stehen die Privatneldungen
in Widerspruch, nach denen die türk. Kriegs⸗
hiffe auf dem Wege von Beyrut nach Konstantinopel von
italien. Divisionen eingeschlossen worden seien und er—
eblichen Schaden erlitten hätten.
Belgrad, 30. Angesicht der gegrnwärtigen Ereignisse
st mon hier enischlossen, sich sorgfällig von jedem Schritt
u hüten, der geeignet ist, Komplikationen aus dem Balkan
servorzurufen. Die Situation wird als sehr ernst be—
rachtet, da eine Unvorsichtigkeit irgend eines Balkanstaates
Folgen für alle anderen Staaten hervorufen könnte.
Odessa, 30. Sept. Aus Sewastopel wird telegraphiert:
dine türkische Debutation bestehend aus den hervorragen⸗
ten Gener? len und Diplomaten werden dort erwartet, um
ie Vermittelung des Kaisers Nikolaus in der Tripolis⸗
frage anzurufen.
London, 2 Okt. Aus Chiasso wird telegra phiert
Admiral Aubry teilte der italien. Regierung durch draht
ose Telepraphie mit, er habe alle Vorkehrungen getroffen
in die Quste von Tripolis zu besetzen. vDie ilalien
Zerstörer Lanchiere lief Samstag vormittag in den Hafer
von Tripolis ein und meldet dem italien Kosulat, daß
um 2 Uhr das Ultimatum ablaufe worauf die Feindselig⸗
keiten beginnen würden. Das italienischen Konsulat teill
dies den anderen Konsulaten mit und diese forderten ihre
Landsleute auf in die Konsulate zu kommen. Es entsiand
eine furchtbare Panik. Frauen und Kinder liefen weinend
uurch die Straßen. Man raffte eiligst die notwendige
dabe zusammen und flüchtete nach den Konsulaten. Dies(
ind mit Flüchtlingen überfülll. Sie haben riesige Flagge
ehißt, um sich den Italienern weithin sichtbar zu macher
das italien. Konsulat uud die römisch⸗katholische
dirche haben deutsche Flaggen ge hißt. Tunesische und
riechische Schwammfischerboote sind gedrängt voll Flücht.
ingen.
London, 2. Okt. Aus Rom wird telegraphisch ge⸗
neldet, daß der Marineminister erklärte, ein italien, Ge—
chwader habe ein aus 3 Schlachtschiffen und mehreren
Torpedobeoten bestehendes türk. Geschwader am Eingang
er Dardanellen angetroffen. Es fand eine Seeschlacht
tatt. Die türk. Schlachtschiffe wurden in den Grund ge⸗
ohrt, die Torpedoboote schwer beschädigt.
Rom, 39. Sept. Nach den letzten Depeschen haber.
ch 3 große italienische Panzerschiffe nach der Ablehnung
er Kapitulationsaufforderung in Schlachtordaung gegen⸗
ber Tripolis aufgestellt, Auf dim italienischen Konsulat,
ndem alle noch zurückgeblieben Italiener untergebrach
ind, weht die deutsche Flagge.
London, 2. Okt. Aus New NYort wird Jteiegraphisch
erichtet: Der Mühlendamm, der einen großen See in
fremans Grees in Pennsylvanien eindämmte brach bei
andersport und das Wasser überschwemmte ein dicht be⸗
vohntes Tal. Die Stadt Austin wurde fast ganz vom
zoden weggefegt. 2000 Menschen kamen um.
Rom, 2. Olt. Wie dem „Messagero“ gemeldet wird,
ourde der türk. Transportdampfer Bernard im Hafen von
cripolis mit Beschlag belegt, sobald der Beginn der Feind⸗
eligkeiten bekannt geworden war. Der Kommandant und
ie Besatzung leistete keinen Widerstand. Der noch nicht
nusgeladene kleine Teil der Ladung wurde ebenfalis mit
ßeschlag belegt.
Rom, 2. Okt. Das im Auslande verbreitete Gerücht,
er Panzerkreuzer Pisa sei gestrandet, ist falsch.
Konstantinopel, 80. Sept. Hier erhält sich das Ge—
ücht, das heute England offiziell Aegyplen und Griechen⸗
and Kreta annektiren würden.
Konstantinopel 30. Sept. Der Entlassung des Ka—
inetts ging eine bewegte Szene im Ministerrat voraus.
der Sultan sagte dem Kabinett wörtlich: Meine Augen
ollen Keinen von diesem Kabinett wiedersehen, das so viel
Anglück über mein Haupt gebracht hat.
Konstantinopel, 80. Sept. Hier herrscht starke Be—
orgnis um das Schicksal der türkischen Flotte, die sich
augenblicklich auf der Fahrt auf den syrischen Gewässern
nach den Dardanellen befindet. An der Instandsetzung der
Zerteidiggungsmittel der bedrohten Häfengpird jetzt erst mit
aller Beschleunigung gearbeitet.
Konstantinopel, 30. Sept. In manchen politischen
dreisen hält man immer noch eine friedliche Beilegung der
Tripolis⸗Affäre für möglich, da man annimmt, Europa
verde einen solchen Krieg nicht zulassen. — Der Verein
»er Ulemas, die vornehmste islamitische Organisation, for—
zert in einem leidenschaftlichen Manifest zum heiligen Kriege
n Nordafrika auf.
Konstantinopel, 30. Sept. Ein türkisches Transport⸗
hiff mit Soldaten an Bord soll sich auf dem Wege nach
Lripolis befinden, um die dortigen Kasernen zu verstärken.
den Oberbefehl über diese Truppen wird Jorghut Schew—
et Pascha, der frühere Oberkommandirende in Albanien,
ibernehmen. Wie dieses Schiff seine Landung in Tripolis
ingesichts der dort ankerndeu 12 italienischen Kriegsschiffe
ewerkstelligen will, ist nicht klar.
Konstantinopel, 30. Sept. Said Pascha hat bisher
as Großwesirat noch nicht angenommen. Die frühere
Ninister führen zunächst noch die Geschäfte.
Konstantinopel, 2. Okt. Gestern mittag 2 Uhr wurde
zrevesa nach kurzem Bombardement von den Italiern ein⸗
enommen. Viele Gebäude wurden zerstört. Eine große
nzahl Einwohner wurden getötet. 1600 Italiener besetzten
ie Stadt. Türkischerseits sind 10 Batailsons nach Prevesa
bgegangen. Der Kampf hat bereits begonnen.
Konstantinopel, 2. Okt. Offiziell wird gemeldet
Zrevesa wurde bombardiert und die italienischen Truppen
ind den letzten Nachrichten zufolge gelandet. Auf das
zombardement antwortete die türk. Flotte von Preveso,
ber vergeblich, da die italien. Schiffe außer Schußweite
iefen.
Konstantinopel. 2. Okt. Der deutsche Botschafter
Freiherr von Marschall überreichte bei seinem Besuche dem
vroßwesir Vorschläge Italiens für Friedenspräliminarien.
venaueres ist noch nicht bekannt, doch soll Freiherr von
MNarschall von dem Befuche sehr befriedigt zurückgekom—
nen sein.
Konstantinopel, 2. Okt. Die hiesige Regierung rich⸗
ete nach dem vorgestrigen Ministerrat eine neue Noͤte aa
ie Mächte, worin sie sich für berechtigt erklärt, Maßnahmen
egen die Italiener zu ergreifen. Der deutsche Botschafter
vurde gestern vom Sultan empfangen. Dann besuchte er
uf der Pforte den Großwesir und konferierte längere Zeit
nit ihm.
Tripolis, 2. Okt. Das italienische Geschwader hat
estern 10.30 Khr das Feuer auf die Befestigun gen der
tadt eröffnet. Das Feuer wurde bereits unmittelbar
ach Beginn wieder eingestellt. Die türkische Truppen
ind im Begriff Tripolis zu räumem, um sich in das In⸗
ere des Landes zurückzuziehe;
Athen, 30. Sept. Aus Konitza wird telegraphirt
vin italienisches Geschwader bestehend aus zwei Panzer—
chiffen und 6 Torpedobooten traf zwischenMitika und
ikopolis mit zwei türkischen Torpedobooten zusammen, die
ich mit 4 anderen, in Gumenitza liegenden Torpedobooter
»ereinigen wollen. Die Italiener ——
zung, die Türken erwiderten das Feuer ohne Erfolg. Eir
Torpedoboot wurde wrack und lief bei Nikopole auf, das
zweite wurde schwer beschädigt, lief aber noch in den Hafer
von Prevesa ein. Angeblich ist es gefechtsunfähig. Es
vurde Befehl gegeben, alles Geschützenmaterial auszuladen.
die Kanonenschuͤsse wurden bis Gumenitza und Sante
Naura gehört. Man will daraus schließen, daß das italie—
nische Geschwader auch die übrigen türkischen Torpedoboott
n Gumeniztza angegriffen und beschädigt habe. Aus
Cackas wird in Bestätigung dieser Nachricht gemeldet. daf
daß türkische Geschwader bei Prevesa und Gumenitza ein—
Jeschlossen ist. Von Parga bis Prevesa reuzen andauernd
itaglienische Topedoboot⸗
Ortsstatut.
die Beschäftigung an Sonn⸗ und Festtagen im Handels
gewerbe betreffend.
Auf Grund der 88 105 b. Abs. 2,41 a und 142 de
Zewerbeordnung für das Deutfche Reich in der Fassung de⸗s
hesetzes vom J. Juni 1891 wird zur Regelung der Be—
chhäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern im
dandelsgewerbe und des Gewerbebetriebes in offenen Ver⸗
kaufsstellen nach Anhörung der beteiligten Gewerbetreiben—
den und Arbeiter und nach Beschluß der Gemeindevertretung
von Dudweiler folgendes Ortsstatut erlassen.
Einziger Paragraph.
Im Gemeindebezirke von Dudweiler dürfen Gehilfen,
dehrlinge und Arbeiter im Handelsgewerbe an Sonn- und
Festtagen, soweit an letzteren eine Beschaͤftigung derselben
iberhaupt zulässig ist, nicht länger als 4 Stunden beschäf⸗
rigt werden. Die Siunden, während welcher die Beschäf⸗
tigung und demgemäß in offenen Verkaufsstellen ein Ge—
verbebetrieb an diesen Tagen stattfinden darf, werden aus
zie Zeit von 8 bis 9geinhalb Uhr vormittags und 1einhalb
dis 4 Uhr nachmittags festgestellt.
Dudweiler, den 23. November 1892.
Der Bürgermeister
gez. Petermann.
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis g
racht.
Dudweiler, den 29. September 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Ver Bürgermeister
J. V.
Der Beigeordnete
Hübner.
——————
— ———
¶ιιαν
üchühenVerein dudweiler.
Dienstag, den 3. Okt., abends 8 Uhr
& 4
schüũtzenabend
uind Preisbestimmung bei Herrn Joh. Weber
Flitsch)
Mittwoch, den 4. Okt., abends 8 Uhr
Preisverteilung
jei Frau Riedschy.
Der Vorstand.
icueste Nachrichten und Telegramme.
töln. 2. Okt. Die Köolnische Zeitung berichtet aus
Nach neueren Nachrichten hat es den Anschein, als
zussichten auf eine Begrenzung des Krieges immer
wachsen seien. Nicht nur die neutralen Mächte
t, in diesem Sinne tätig zu sein, sondern auch
en selbst wird angenommen, daß es nichts tun
n dies zu erschweren.
2. Okt. Die Kölnische Zeitung berichtet aus
die bereits amtlich richtiggestellte Nachricht von der
ag eines deutschen Schiffes nach dem Krieqgsschau⸗
ucht jetzt in neuer Form auf. Es wir erklärt, daß
chricht unrichtig sei und die Entsendung eines deut⸗
chiffes nach Tripolis nicht beabsichtigt ist.
—,2 Okt. Infolge Unwetters find die telegraph⸗
»hon⸗Verbindungen mit Belgien, Holland und
unterbrochen. Die elegraph. Nachrichten nach
ind Holland werden zum größten Teil durch die
rdert.
rzburg, 30. Sept. Der japanische Major Joshida,
Infanterie Regiment Nr. 9 zugeteilt war und
dem Truppen-Uebungsplatz Hamme burg der Spio—
ächtigt wurde, erhielt den bayerishen Militär⸗
orden.
atis, 30. Sept. Der gerüchtweise behauptete Einzug
ener nach einem Bombardement in Benghosi in
ge Festung ist noch unbestätigt. Das gleiche gilt
m Gerücht, daß türkische Häfen im Archipel von
ern beschossen worden seien.
atis, 30. Sept. Das italienische Geschwader hat heute
inhalb Uhr das Feuer auf die Forts der Slt
hochfeine Wurswaren
Cangjährig erprobt.
hüringer Sülze 80 Pfg. Mainzer Leber- und Blut
purst 60 Pfg. Hausmacher⸗Würste 2 Stück 25 Pfg.
zayerischer Leberpreßsack so Psg. Bayerischer schweins
opf, Thüringer Rotwurst 8ö Ppfg. Thüringer Leber
purst zum Streichen, Thüringer Cerbelat u. salami,
hüringer Kochmettwursi, Braunschweiger Mettwurst
um Sstreichen, Holsteiner Blockwurst, Knoblauchwürste,
frankfurter Würste, Casseler Rippenspeer, Mainzer
Hörrfleisch, Westfäler Speck, dick, Pfalzer Blut⸗ und
ssschwartemagen, Lyonen 80 pigq.
Echter Nürnberger Ochsenmaulsalat fertig
angemacht.
Ein Verfuch überzeugt: 9
K. Grüͤnewald
8. 30. Sept. Die abends 9 Uhr erscheinende In—
meldet: Der französische Konsul in Tripolis tele—
NAn das Ministerium des Auswärtigen, daß das
Von Tripolis aufgestellte italienische Geschwader
Amittag 10einhalb Uhr die in der Umgebung von
i8 gelegenen Forts befchossen hat. Der italienifche
Jatte vorher seinen französischen Kollegen benach—
daß die Stadt bombardiert vwerden würde, so daß
noch in Tripolis anwesenden Franjosen in das
flüchten konnten.
2. Ok. Hier sind gestern abend Depeschen ein—
wonach ein 3. Gefecht unter dem Oberbefehl des
er Abruzzen vor Prefencka stattgefunden hat. Das
Geschwader, verstärkt durch einen Torpedobootat
die 3 türkischen Kreuzer Hamidie, Alpagos u.
den Grund gebohrt. Sie in Konstatinopel ein⸗
lichen Deneschon Zesagen, daß das türkische F
—4 — — — — —— —N 3 A — — ——
on Sie meine schuhm narps für Domon und Goreen ↄ»nden Omhoifcyreisen
Narhbon in 2
Hof⸗ u. Tafelbutter
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