Full text : Dudweiler Zeitung

*
Lokales und Vermischtes.
Diebstähle von Blumen auf Gräbern des neuen
riedhofes sind in letzter Zeit wieder vielfach zu verzeich⸗
en. So wurden einer armen Bergmannsfrau, die ihrem
ort ruhenden Liebling einige Blumen auf das Grab
flanzte, gestohlen. Man sollte nicht glauden, daß es Ele⸗
—E
atlich gelingt es dem Friedhofwächter diee Spitzbuben
mal bei der Tat abzufassen.
Unverschämtheit. Ueber unangenehme und unflätige
läftigungen durch umherziehende Haufierer und Kolpor—
ure usw. werden in letzter Zeit, besonders von den Be—
ohnern abseits der Straße gelegener Häuser Klagen laut.
Zie diese Hausierer ihre Waren an den Mann zu bringen
schen, veweist folgender Fall. Dieser Tage kam ein an—
heinend angetrunkener Hausierer zu einer an der Mühle
Hohnenden alleinstehenden Frau und bot der im Fenster
egenden Frau hölzerne Eßgeräte, Gabeln und Löffeln usw.
um Kauf an. Als ihm bedeutet wurde, daß keinerlei der—
ctige Artikeln benötigt werden, wvurde der Händler grob
egen die Frau uad beschimpfte sie mit nicht wiederzu—
ebenden Worten. Auch versuchte er in die Wohnung
mnzudringen, was ihm aber nicht gelang. Als auf die
ferufe der Frau einige junge Männer herbeieilten. nahm
Maulheld unerkannt Reißaus.
personalnachrichten. Der Kohlenmesser Motsch des
ergwerks Fürstenhausen tritt am. 1. Oktober in den
ugestand. Die Hilfslehrerin an der Kleinkinderschule zu
eiligenwald, Frl. Klara Wiechmann, scheidet mit Ende
eptember aus. Ihre Stelle wird Frl. Maraarete Krämer
s Dudweiler übertragen.
strafkammer Saarbrücken. Die Shefrau Peter Roth
s Petershos ist geständig, am 12. April dieses Jahres auf
m Banne Bous widerrechtlich Kohlen, der Firma Röch—
ig gehörig, gerafft zu haben. Das Gericht billigt der An—
klagten noch einmal mildernde Umstände zu und erkennt
egen Diebstahls in strafschärtendem Rückfall auf die gesetzhe
 Mindeststrase von 8 Monoten Gefängnis. — Der
son mehrfach vorbestrafte Arbeiter Wilhelm Kipp zu
illingen ist geständig, dortselbst in einen Keller einge—
cungen zu sein, zwei Flaschen Wein am Ort der Tat aus—
etrunken und ein Fahrrad, das ihm wahrscheinlich im Wege
and, mitgenommen zu haben. Das Rad gehörte einem
raliener. Als Kipp dem Polizeikommissar Neuninger zu
allingen vorgeführt wurde, war er ziemlich angetrunken.
om Gericht wird nur einfacher Diebstahl angenommen und
ipp wegen Diebstahls im Rückfall in Gefangnisstrafe von
Monaten genommen. — Am 286. April, 2 und 27. Juni
eses Jahres eignete sich die Ehefrau Matthias Maas zu
itenkessel in drei Fällen von der Halde in Luisenthal Kohlen
i. Die Angeklagte wird, unter Zubilligung mildernder
nstände, zu Gesamtgefängnisstrafe von 4 Monaten ver—
teilt. — Bom Schöffengericht Saarbrücken wurde gegen
a hiesigen Arbeiter Johann Gangloff und dessen Ehefrau
egen Kuppelei verhandelt und gegen die Eheleute auf Ge—
ngnisstrafe von je 1 Woche erkannt. Die Oeffentlichkeit
ar bei den Verhandlungen auszeschlossen. Durch Ver—
ieten ar nicht ganz einwandsfreie DVamen waren Gang—
ffs, bisher undescholten, in diese Lage gekommen. Herr
echtsanwalt Niedner trat in der Berufungsinstanz als
erteidiger auf. Gangloff wird freigesprochen und seine
hefrau kommt mit einem Tag Gefängnis davon. — Eben—
lls bei geschlossenen Türen wurde gegen Emil Becker und
ssen Schwester, Katharina Becker, beide zu Oberkirchen,
egen fortgesetzter Handlungen im Sinne des 8 173 des
.G.B. verhandelt. Die Angeklagten verfallen in Ge—
agnisstrafen von je 1 Monat.
boraussichtliche Witterung: Zunächst keine Aenderung.
dper —33 Inhaber des Esernen
es 1. und 2. Klasse sollen im nächsten Jahre ein—
hende Erhebungen duneee werden. —— e die seueste Nachrichten und Telegramme.
cdvinzialbehörden mithelfen. Es kann also in absehbarer Berlin, 12. Sept. Nach einem Gerücht das die
it damit gerechnet werden, daß man eine vollständige vossische Zeitung wiedergiebt, soll der Kreuzer Berlin von
ie der Inhaber dieses Kriegsordens besitzen wird. Igadir abberufen werden. An seine Stelle soll ein Kriegs—
pantscherei. In St. Ingbert wurde von 15 entnom— hiff einer ueutralen Macht, wah scheinlich ist Oesterreich—⸗
mnen Butterproben 12 als gepantscht festgestellt.. Bei garn gemeint, den Schutz der Europäer in ienem Teil—
mommener. Milch wurde bei 100 Teilen 97 Teile Narokkos übernehmen.
Hosser festgestellt. Berlin, 12. Sept. In der Angelegenheit des früheren
der 3. Haupttreffer der Preußischen Klassenlotterie, Nagistratsbeamten Sternbeck, der unter dem Verdacht,
»öhe von 75 8000 Mark, ist nach Ludwigshafen gefallen. eine Frau ermordrt zu haben, in Untersuchungshaft sitzt
glücklichen Gewinner sind aus bedürftigen Ständen and heute Morgen ein neuer Lokal-Termin in der früheren
bestehen aus acht Teilen. wovon jeder 7000 Mark Vohnung des Beschuldigten statt. Sternbeck giebt jetzt zu,
dit. eine Frau getötet zu haben. Er will die Tat aber in 7
ballonaufstiege. Bis nächsten Somstag steigen in dotwehr verübt haben. Alle lieben
allen Städten bemannte und unbemanate Ballons Berlin, 13. Sept. In der Nähe von Jahnfelde ereig—
Jeder Finder eines Ballons wird gegen Belohnung ete sich gestern ein schweres Automobilunguick, wobei der ein zartes, reines Gesicht, rosiges
icht, den beigegebenen Instruktionen gemäß zu handeln. dausmann Paul Müller aus Grunewald bei Berlin getötet,
— Berunglũckt ist gessern auf Grube Camphansen bei der ein älterer Bruder Max Müller, Fabrikant, schwer derlehi Slege upferd Dinemmiich Seij⸗
e J — 8 der Bergmann Peter Brück, imd ein weiterer Kaufmann leichter verletzt wurde. Weeaeege e
ergehendes Gestein. Der Berletzte mußte in das Darmstadt, 13. Sept. Im chemischen Laboratorium reis das St. 50Pf. ferner maht der
map s —5* 13 n * ilsch⸗· CEr ada
es Ienren Divoah r arden. Die Frau es Professors Wehler von der Technischen Hochschule zu piee V Nacht
2 kleine Reisende Alter e 7 uͤnd 10 Jahren armsadi ereianensich estern abend ge— Prelbens weihrn —X Ae
amen gestern in Scheidt an und gaben an, sie kämen de ploion eünn ersrn hein er ————— ——
e —S ———— e hen Präparat angestellt, Plötzlich erfolgte Explosion. Eine abgeschlossene
laubt es mit 2 kleinen Ausreißern ju 8* u haben Asittnt inne uar wele w gigrtenhans Wo nun
sSaurgemünd, 18. Sept. In —328 8 ein n —5— Der Shudent dam wit leichseren Verleh
— æ iener Hotztuhre in dem Augenblicke die Duselorf. 13. Sept. Streikende Fuhrleute griffen 1Zimmer, nebst Zubehör, mi.
e als ein Eilzug die Strecke si Fuhr⸗ ste — der oekiasscoße ⸗— 5 * tei
—8— 5 n rdee vaiene 5 — —— auf der —— alteren ar⸗ Bartennten e,
er Woancr —6 * 58 ilswilligen Kollegen an und mißhandelten in zu Tode. Wintemß 7
Saarlouis, 12. Sept. Unter Vergiftungsersa ainungen Düsseldorf. 12. Sept. Tas Luftschiff Schwaben ist —emcxave⸗ eirbe
id hier d Kinder ertrankt2 davon einem Schreiner⸗ eute Mittag gegen 2. Uhr —— 1985 — 8 um ⸗ Eine Wohnun
eister gehörig, liegen am Sterben. br 15 Min. hatte die Schwaben Dortmund überflogen ng
aeRohlimgen 13. Sept. Ein gräßliches Unglück ereig⸗ Dresden, 12. Sept. Nach den an maßgebender Stelle ee aug ee 8—
dr ee Weet an esn itete r den neede in WR
us beträglicher höhe herab.“ Der Fuͤhrer wünde geviet i Offizie d * uͤnterofsigi —* de Kirchenstraße 37
nd der Heizer schwer valehi — ur getote ——— suge — ———3 AFA
J § ge i 98 ⁊ 7
erais. 13. Sept. Die hiesigen Metzger sind in dem Nieder⸗-Vogelsang durchschwimmen. Von den Patrouiller 2 schöne Zimmer
e derart herabgegangen, daß siie das Rindfleisch var ein Ulan vorausgeritten und hatte die Tiefe des zu vermieten.
ne u Idrmehe zu 70 Pfg. verkaufen. Grund Stromes mit der Lanze erforscht. An der fraglichen Stelle gWuheim,
—2 n a Petzg Zzane Zreise gedutene nn der die Patrouillen die Elbe durchschwimmen sollten, anschwellung operiert. Die Wunde — ——
— —— ept. Gestern kam es zwischen zwei defand sich eine Untiefe, wovon die Patrouillen indeß keine ist laͤngst vernarbt, trotzdem waren Schöne Wohnung
Ane — cinem sihn Drn Ahnuns baten Ehe jedoch von — andern uufern i — — — ——— nd Ine nd ug
n ein Messee schwer verlezt wurde. Soldaten eine Warnung zugerufen werden konnte, war sie *P
iehüdingen i Sept. Vorgeftern abend in der Dunkel⸗ ereits an der tiefen Stelle des Stromes angelangt, we Aarunporter Mart gptude —
inde hien i n edhen mit einem 14 Tage alter inige Pferde von dem dort befindlichen heftigen Strudel ochsalzquellej Der Erfolg wo Dienstmädchen
in din ichnd ug e Unterkunft für ihr Kind. Ein— rfaßt und von ihren Reitern in die Tiefe gezogen wurd en D 4
duler 8 Bedauernswerten an und gewährte Ils die Offiziere die verzweifelte Lage der Soldaten sahen Aebbrft g das kochen kann, sofort gesucht
pntier und Kind Unterkunft für die Nacht. Am folgenden ogen sie sofort ihre Uniform aus und stürzten sich in den Irende oieeeee erre Lohn bis Mk. 25,00.
dorgen entferute ich die ine * 8B n A— 8 turgzten hn verde den Mark-Sprudel imme woo suar die Erped.
e 8 —
“ gen. römung ohne Erfolg. Es gelang förd, u, uJe 2
—D——— und hat sich um ihr Kind nicht mehr hnen nicht, bis in die Mitte des Stromes zu gelangen. betenn Vr neche e dee Stundenmädchen
dnern — e behördliche Hilfe in Anspruch genommen unterdessen waren Schiffer und Rettungsmannschaften mit Aerzl warta emnpf, FItdo Pegfür den gangzen Jag gesucht.
rd. sals die Minter es nicht vorzieben sollte, Kähnen herbeideholt. doch gelang es auch ihnen nicht, die bei Ernst Loerke. Oroderie Jak. Freudenberge
each eine für Damen und Herren zu den Einheitspreisen 39 3—

⸗om Strudel erfaßten 11 Mann zu retten. Sie ertranken
ämtlich.
Jena, 12. Sept. Ingenieur Richter ist heute Mittad
im Ä. 16 Uhr mit dem von Eger kommenden Eilzuge hier
eingetroffen. Eine große Anzohl von Menschen hatte sich
am Bahnhofe eingefunden und begrüßte Richter mit leb—
zaftey Ovationen. Auch Richters Frau und feine nächsten
Angehörigen waren am Bahnhofe zugegen. Die Mutter
Richters war ihrem Sohne einige Stationen entgegen ge—
ahren. Auch auf der Fahrt durch die Straßen wurde
Richter vom Publikum lebhaft begrüßt.
Wien, 12. Sept. Alle hier aus Paris und London
»orliegenden Meldungen stimmen darin überein, daß abso—
ut kein Grund vorhanden sei, wegen der Marokko-Ver—
handlungen ungeduldig uud aufgeregt zu sein. Es sei
vahrscheinlich, daß der Gang der Verhandlungen sich in
inem langsamen Tempo vollziehen wird, daß aber eine
zerständigung mit Sicherheit zu erwarten ist.
Wien, 13. Sept. Aus Prag wird gemeldet: In dem
Nilitärlager von Neubenatek soll eine Kompagnie des 102.
infanterieregiments geneutert und seinen Hauptmann und
Offiziere erschossen haben. Telegraphisch wurde 3 Eska⸗
ronen Kavallerie aus Prag abgerufen, welche die Kom—
agnie nach ihrer Kaserne eskordierte, wo sie nunmehr
treng bewacht wird.
sstockholm 12. Sept. Der schwedische Aoiatiker Oskar
Ask führte heute früh auf dem Exerzierplatz von Lands⸗
rona mehrere Flüge aus. Als er sich in einer Höhe von
50 Metern befand wurde sein Apparat plötzlich von cinem
jeftigen Windstoß erfaßt und zu Bodea geschleudert.
dabei geriet der Flieger unter die Maschine. Er wurde
»ewußtlos und schwer verletzt ins Krankenhaus geschafft.
Sein Zustand ist hoffnungslos.
Madrid, 13. Sept. Die über den Ausstand aus
ganz Spanien eintreffenden Nachrichten lauten sehr pessi—
nitisch. Es liegen gewisse Anzeichen dafür vor, daß die
zanze Bewegung revolutionäre Ziele versolgt. Der Kriegs—
ninister unterbreitete gestern dem Ministerpräsidenten eine
Aufstellung der verfügbaren Truppen. Die Regierung ist
entschlossen falls eine Störung der Ordnung eintritt, mit
ller Strenge vorzugehen, um die revolutionäre Bewegung
im jeden Prets zu unterdrücken. In Bilbao ist bereite
»er Generalstreik ausgebrochen.
Petersburg, 12. Sept. In Moskau wurde der bekannt
ozialdemokrat Rykom verhaftet, der seiner Zeit aus Sibirien
itflohen war. Bei seiner Leibes-Visitation wurde bei ihn
ußer einem gefälschten Paß auf den Namen Alexjem Zette!
nit 48 Adressen gefunden. Daraufhin haben nun Massen—
erhaftungen stattgefunden, darunter die Tochter des Staats—
rats Rublik.
Paris, 13. Sept. Ueber den gestrigen Ministerrat wird
ioch gemeldet: Die Länge der Beratungen wird damit be—
zründet, daß jeder der Minifler seine Meinung über das
»om Minister des Aeußern vorgelegte Konzept der nach
Herlin abzusendenden Note abgab. Es handelte sich meh
im Aäbnderungsversuche stilistischer Natur, als um Ver—
uch, an dem Inhalt des Entwurfs irgend etwas zu ändern
Man versicherte am Schlusse der Beratungen, daß volle
Einigkeit über Inhalt und Form erzielt sei. Die Antwort
die in ihrem ablehnenden Teile ebenso höflich gehalten ist,
wie in ihrem zustimmenden Teile, soll, wie von mehreren
Seiten versichert wird, den Satz enthalten, daß Frankreich
sich nach keiner Seite hin die Häde binden könne und
daher auch keinem Vorschlage näherzutreten vermöge, der
die Hoheitsrechte des marokkanischen Staates einzuschränken
zeeignet sei. Dies gilt ganz besonders von den öffentlichen
Arbeiten und den Grubenkonzessionen, doch besteht keine
Befahr, daß Frankreich alles monopolisierei wolle. Dem
jreien Wettdewerb der anderen Algecirasmächte bleibe noch
ein gutes Feld zur Bestätigung übrig. Der Ministerpräfi—
dent war nach der Beratung sehr guter Laune. Man glaubt,
daß die Voraussicht, es werde bald ein befriedigendes
Arrangement gefunden werden, sich bestätigt hat. Der
Ministerpräsident begibt sich heute zu den großen Manöberr
nach dem Osten, der Marineminister kehrt nach Toulor
zurück, um dem Ende der Seemanöver beizuwohnen.
Paris, 13. Sept. „Matin“ berichtet, daß im gestrigen
Ministerrat die Minister den Originalwortlaut der Vorschläge
»rüften und berieten, den Frankreich Deutschland unterbreitel
jat sowie ferner die Gegenvorschläge Deutschlands, den ner
erfaßten Vorschlag, den der Minister des Aeußern dem
dabinet unterbreitet hat, ferner die Instruktion, die an Jules—
Lambon gesandt worden sind. Alle diese Dokumente betref
en ausschließlich die marokkanische Frage und beziehen sick
nicht auf territoriale Kompensationen im Kongo. In den
ieuen Vorschlägen, welche Jules Cambon Herrn vor
diderlen-Wächter zuzustellen beauftrogt wird, hat der Mi
nister des Auswärtigen, de Selves, sowohl den unerschütter—
iichen Entschluß kundgegeben, in keiner Weise bezüglich der
allgemeinen Prinzipien der französischen Politik nachzugeben
Sine große Mäßigkeit ist weiterhin bezüglich der unkerge—
ordneten Fragen in der Note zum Ausdruck gebracht wor—
den. Der Wortlauf umfaßt 20 Arlikek und betrifft im
zroßen und ganzen 3 Hauptpunkte. 1. vollständige und
larste politische Freiheit für Frankreich in Marokko. 2. voll
tändige wirtschaftliche Gleichheit für sämtliche Mächte.
zrankreich mit einbegriffen, ohne Unterschied und Privile
sien irgend eines Landes. 3. Garantien zur Sicherheit
er wirtschastlichen Gleichheit in der Zukunft.
Paris, 13. Sept. „Journal“ berichtet aus Versailles:
deutnant Chottard führte gestern abend bei der Villa
oublay an VBord seines Doppeldeckers Flüge aus, als
»er Apparat umkippte und aus 60 Meter Höhe abstürzte
der Off zier hat schwere Verletzungen erlitten. denen er im
raufe des Abends erlegen ist.
Paris, 13. Sept. Gestern nachmittag hat der ange—
ündigte sranzösische Kabinetrat in Paris stattgefunden.
er begann 4.15 Uhr und endigte 6.45 Uhr. Der Mini—
ter des Aeußbern legte dem Kabinetrat die Antwort vor
ꝛie auf die Note des Herrn von Kiderlen-Wächter erteil—
»erden soll. Die Minister billigten die Antwort, welche
ie Unmöglichkeit ausspricht, Deutschland eine Vormacht—
sellung in Marokko einzuräumen, indessen große Garantier
uür ökonomische Freiheiten gibt.
Paris, 13. Sept. Aus Taͤnger wird gemeldet: In
llgeciras geht mit großem Nachdruck das Gerücht, wonach
in Kampf mit den Rifleuten bei Raleco stattgefunden hat,
er 12 Stunden dauerte. Das Regimeut von Cataluna
oll vollständig aufgerieben worden fein. 16 000 Mann
zerstärkung seien in den letzten 48 Stunden nach Melilla
bgesandt worden, sodaß die Garnisonen von Cadix, Barce—
»na, Melilla und Algeciras vollständig von Truppen ent—
lößt seien.
Madrid, 13. Sept. Gestern haben die Mauren die
zpanier am Kertfluß von neuem angegriffen, wobei die
zpanier einige Verluste erlitten. Spanienseindliche marok—
anische Truppen haben beschlossen, die Spanier im großen
Maßstabe anzuagroifs

Briefkasten.
Herrn P. B. Der Kaiser bezieht einschl. Krondomäner
etwa 15einhalb Millionen Mark. Die Einnahmen aus
den Krondomänen betragen etwa 2 Millionen. Die letzter—
Frage beantworten wir Ihnen später— Bruß Red
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.