wurden jetzt von der Königlichen Bergwerksdirektion
usgegeben und jedem Beamten überreicht. Hiernach
jeder im Aufsichtsdienste beschäftigte Beamie und Berge
im Rettungsdienst ausgebildet sein. Die ausgebil⸗
Srubenbeamten müssen mindestens einmal in jedem
ahr üben.
er großen Fliegerwoche, welche die Stadt Saar—
Mitte Oktober auf den Stiftswiesen in St Armal
ltet, darf man — so viel steht heute schon fest —
n größten Erwartungen entgegensehen, denn es haben
rch ihre bekannten Rekords bisher ain berühmtesten
denen Flieger Deutschlands, wie Hirth, König und
hre Teilnahme an der Saarbrücker Fuegerwoche be—
t zugesagt. Im Programm sind auch Paffogier—
rgesehen. Die Veranstaltung wird selbstverständlich
e Menschenmassen nach Saarbrücken zehen. Auf dem
gp.atze selbst werden Sitz- und Stehplähe für 80 bis
00 Besucher geschafsen werden. — Es waͤre wünschens⸗
aenn fich noch einige hiesige kapitalkräftige Leute
die Sonderpreise für die Veranstaltung aussetzen,
aben nur die Stadtverwaltung und der Luftschiffer⸗
vaßere Geldpreise zu Verfügung geftellt.
ZTurn-Verein. Der Turner Wilhelm Desterle
‚en Allg. Turnverein hatte am gestrigen Sonntag
er inen schönen Crfolg errungen. Auf dem vom
„tverein Jägersfreude arangierten Sportfest für
chtathletiker startete Oesterle im 1500 Meter Laufen.
terle, der erst kurze Zeit sich im Dauerlauien traimiert
ein vorzügliches Rennen. Durch einen sehr guten
purt konnte Oesterle unter sehr starken Beteitigung aus
arbrücken und Umgegend, den 1. Platz belegen und ge—
m dadurch den vom festgebenden Verein gestifleten
npreis, eine zirka 25 cm hohe in Kupfer getriebenen
entraͤger.
kinfuhr frischer Heringe ist in den ersten 6
des laufenden Jahres von 570360 auf 711503
penentner gestiegen; die Zufuhr von gesolzenen
ingen gingen dagegen von 906357 auf 798 151 Dop⸗
entner zurück. Die Verwendung der sogenannien
en Heringe hat also auf Kosten der gesalzenen im
chen Volte stark zugenommen.
zoraussichtliche Witterung. Weiterhin unverändert.
as Telephon ist zu einem Verkehrsmittel geworden,
s man sich das moderne Wirtschaftsleben kaum mehr
Aen vermag. Nach einer Statistik hat Deutschland
alen Staaten die größten Einrahmen aus dem Tele—
verehr. Es ist daher nur geschäftsmäßig von den
bahnverwaltungen, wenn sie Versuche mit telephonischen
ichtungen in Eisenbahazügen anste en wollen. In
and hat sich das Eisenbahntelephon fest eingebürgert.
lugerfolge können 2 Saarbrücker Architekten verzeich:
ie einen Apparat nach eigener Konstruktion bauten.
zonntag früh unternahmen die beiden Herren Flug—⸗
he auf dem Exerzieüplatze, die von Erfolg waren.
rtrunken in der Saar ist der 18jährige Jakob
a, welcher gestern abend nach Feierabend eine Kahn⸗
nit Kameraden machte. Der Kahn stieß hart am
und dadurch flog St. heraus. Er konute nmur
hhe geborgen werden — Desgleichen ist ein 6jäh⸗
unge namens Hildebrand beim Spielen in der Saar
narbrücken, b. Sept. Der Großherzog von Baden
eute Abend hier ein und nimmt im Hoͤtel Rheinischer
—X
aarbrücken, 5. Sept. Schwer bestohlen wurde in
dacht von Samstag auf Sonntag der Wirt Türk im
uibezirk Burbach. Gelegenilich einer bei ihm stattge—
enen Festlichkeit schlich sich ein Dieb in ein Neben⸗
et und entwendete ihm aus einem Schrank die Summe
500 Mark. Nach Lage der Sache muß der Dieb mit
rtlichen Verhältnifsen vertraut gewesen sein.
aarbrücken. 6. Sept. Feriensitzung der Strafkammer.
aglöhner Matthias Barbian zu Saarbrücken entwen—
n Neunkirchen ein Bett im Werte von 418 Mark und
aste dasselbe für 13 Mark. Außerdem entwendete er
ven Frau noch 8 Mark aus einer Kleidertasche. Da
sall vorliegt, wird Barbian unter Zubilligung mildern⸗
Umstände in Gefängnisstrafe von fünf Monaten ge—
er heute Mittag verstarb. Drei weitere Teilnehmer an dem
Fxceß wurden schwer verletze, zwei Täter wurden verhaftet.
Paris, 5. Sept. Die vorliegenden Berichte über das
albstündige Berweilen Cambons im Berliner Ministerium
es Auswmärsigen haben in den wit diplomatischen Dingen
»ertrauten Kreisen keinerlei Ueberraschung hervorgerufen
Auch die nationalistischen Blätter nehmen die Tatsache,
daß die Leiter der auswärtigen Politik in Deutschland die
ranzösischen Vorschläge gewissenhaft zu prüsen beobsichtigen
tillschweigend zur Keuntnis. In der Tat denkt hier nie—
nand daran, daß Deutschlands Antwort über Gebühr hin—⸗
nusgeschoben,werden könnte. Cs erhält sich vielmehr die
Neinung, daß die in Paris und Berlin auszugebende—
Noten noch Ende dieser Woche verlautbar werden.
Paris, 4. Sept Von den heute aus Rerlin erwarteten
Staats-Depeschen über die Marokko-Verhandlungen wirt
Fallieres auf dem kürzesten Wege Kenntnis erhalten. De
nächste Ministerrat dürfte am Samstag stattfinden.
Paris, 5. Sept. Die heutigen Morgenblätter veröffent
ichen begeisterte Berichte über die gestrige Flottenschau in
Toulon und bezeichnen den Tag als einen hiflorischen.
Toulon, 4. Sept. Die Flotten-Parade begann un.
3.15 Uhr. Der Mossena, auf der der Präsideut Fallieres
und zwei Minister fuhren, solgten zwei Kreuzer mit Ver—
tretern der Behörden und der Presse. Beim Passieren
der Massena brachten die Mannschaften der paradierenden
Schiffe Hochrufe auf die Republik aus, worauf die Schiffs—
dapellen die Macseillaise spielte. Der Fremdenzufluß in
Toulon ist ein außerordentlicher großer. Gestern brachten
»ie Züge ununterbrochen große Menschenmassen, die heute
das außerordentlich fesselnde Schauspiel bewunderten
Ernstere Zwischenfälle haben sich so weit bisher bekannt ist
zicht zugetragen. Nur der Panzer Brennus kollidierte mi
nit einem Passagierdampfer. Der Letztere erhielt ein Leck
doch konnten die Passagiere ohne Schwierigkeit in Sicher⸗
)eit gebracht werden.
Brüssel, b. Segt. Die Bewequng gegen die Lebens—
mittelteuerung hat jetzt auch in der belgischen Haupistadt
ingesetzt und zwar kam es gestern auf den Grande Place
u Marktkrawallen. Hierher bringen die Bauern aus den
Umgebhung Brüssels ihre Eizeugnisse und von ihnen kaufen
die Brüsseler Gemüsehändler. In der letzten Zeit haben
aber Ankäufer den direkten Handel zwischen den Bauerr
und ihren Brüsseler Abnehmern erschwert und beim Zwi
chenhandel die Preise erheblich in die Höhe getrieben
Dem wollen die Gemüsehändler jetzt ein Ende machen.
Sie vertrieben gestern die Aufkäüfer vom Markt und
chütteten ihre Ware auf die Straße. Die Polizei hatte
ceichtich Abeit, um die Hunderte von Höckern zur Ruhe zu
»ringen. Es wird befürchtet, daß dies nur der Aufauog
rusgedehnter Kundgebungen sein wird, denn in Brussel
ind die Preise viel höher als irgendwo sonst im Lande.
Bukarest, 4. Sept. In der Nähe vou Sinaia ereig⸗
nete sich ein schwerer Automobil-Unfall, bei dem der be—
kannte rumänssche Sportsmann Leonida getötet und seine
drei Begleiter leicht verletzt wurden.
Anelam, 4. Sept. Heute Nacht hat sich hier in einem
Anfalle geistiger Umnachtung der praktische Arzt Dr. Buch—
holtz die Kehle durchschnitten. Er war sofort tot.
Bekanntmachung.
Da die Maul- und Klauenseuche im Kreife Bolchen noch
eine ziemliche Ausdehnung hat, wird die Abhaltung des
auf Montag den 4. September d. Is. angesetzten Vieh—
narktes in Bolchen untersagt.
Vol'chenn, den 25. August 1911.
Der Kreisdirektor
gez. Unterschrift.
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntnie
gebracht.
Dudweiler, den 1. September 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister.
Jost.
Der Ankauf von Wiederkäuern im Umherziehen ist jedoch
außerhalb der Sperr- und der Beobachtungasgebiete unter
der Bedingung gestattet, daß die gekauften Tiere nicht von
Gehöft zu Gehöft oder von Ort zu Ort mitgeführt, sondern
unmittelbar nach einem außerhald eines Sperr⸗ u. Beobach⸗
tungsgebietes liegenden Bestimmungsorte gebracht werden.
83. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft. Ihre
Aufhebung wird erfolgen, sobald die eingangs bezeichnet
Seuchengefahr beseitigt ist.
Trier, den 16. August 1911.
Der Regierungspräsident.
J. A.
gez. Alsen.
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 4. Sept. Zu Ehren des scheidenden Botschaf⸗
ers Hill fand heute beim Staatssekretär von Kiderlen⸗Wächter
in Abschieds-Frühstück statt, an dem auch das gesamte
Zersonal der amerikanischen Botschaft sowie mehrere Mit⸗
lieder des auswärtigen Amtes teilnahm. Auch die Mit⸗
lieder der amerikanischen Sonder-Botschaft, die Herren
zarthold und Wolffram waren bei dem Frühstück anwesend.
Berlin, 4. Sept. In Bestätigung der neulichen An⸗
ündigung schreibt die Norddeutsche Allgemeine Zeitung
Der Reichskanzler hat aus Anlaß der Begegnung der Kaisers
nit dem Erzherzog Franz Ferdinand sich nach Kiel begeben.
Berlin, 4. Sept. Ein frescher Diebstahl wurde heute
Nachmittag im Schalteraum des Postamtes 9 am Pots-»amer
Bahnhof verübt. Ein Kaufmann schrieb an einem
»er dortigen Pulte mehrere Ansichtskarten. Seine Brief⸗
asche die außer Schriftstücken 20,000 Mek. in Papiergeld
enthielt, hatte er auf ein Pult neben sich gelegt. Als er
mit dem Schreiben fertig war und die Brieftasche an
ich nehmen wollte, enideckte er zu seinem Schrecken, daß
diese verschwunden war. Ein bisher nicht ermittelter Dieb
satte sie in einem unbewachten Augenblick an sich genom⸗
nen und war mitf dem Raube verschwunden. Von den
ahlreichen im Schalterraum anwesenden Personen hat nie⸗
nand den Diebstahl bemerkt, sodaß der Dieb unerkannt
ind ungehindert entfliehen konnte.
Kiel 5. Sept. Der österreichische Thronfolger Erzherog
Franz Ferdinand ist gestern in Kiel eingetroffen und hal
der Hohenzollern Wohnung genommen.
Kaufbeuren, 4. Sept. Ein schreckliches Familien⸗
drama hat sich heute Mittag hier ereignet. Der in Rosen⸗
hal wohnenden Kutscher Schuster geriet mit seiner Frau
n Streit, ergriff ein Messer und schnitt ihr die Kehle
urch, sodaß sie auf der Stelle tot war. Ver Mörder
lüchtete und erhängte sich schließlich iu einer Scheune.
Berlin, 4. Seprt. Entjprechend einem Beschlusse
est preußischen Abgeordnetenhauses hat der Handels⸗
tinister auf Grund der Zwangsversteigerungsalten Er—
ebungen darüber angeordnet, wie groß die Verluste
er Bauhandwerker infolge Bauschwindels sind. Von
em Ausfall dieser Erhebungen soll es abhängen, ob
er zweite Teil des Gesetzes über die Sicherung der
bauforderungen in Kraft gesetzt wird.
Kiel, 4. Sept. Der Kaiser ist heute Morgen
zier eingerroffen und begab sich auf dem Wasserwege
nach der „Hohenzollern“, woer Wohnung nahm.
Paris. 5. Sept. Großfürst Bosrbis von Ru ß⸗
and wird, einer Blättermeldung zufolge, den franzö⸗
ischen Ostmanövern in der Zeit vom 10. bis 13. Sep—
entber beiwehnen.
Petersvurg, 5. Sept. Wie bestimmt verlautet, fand
unter dem Vorfitze des Zaren eine Beratung statt,
e sich mit der Abberufung des Ministerpräsidenten
efaßte.
New⸗-NYork, 5. Sept. In der Stadt Merxiko kam es
u Zusemmenstößen zwischen Anhängern der Präsi—
entschaftskandidaten Madero und Reyes. General
seyes selbst wurde bei dem Versuch, eine Ansprach
u halten, mit seinen Begleitern mißhandelt und be
aubt. Truppen und Polizei wehrten die Menge nur
chwächlich ab; es gab fünf Tote und fünfzig Verwun—
dete. In Verbindung mit einem neuen Magonistenkom
olott kam es zu sechs Verhaftungen.
Washin gton, 8. Sept. Präsident Taft hat fol
gendes Telegramm an den deutschen Kaiser geschickt
Ich schätze aufrichtig Ihr liebenswürdiges Telegramm,
as mir die Enthüllung der Wiederholung des Steu
bendenkmaäls bekäͤnnt gab, Ihren Dank und der
es dentschen Volkes für das Geschenk übermittelte. E
ird mich mit großer Befriedigung erfüllen, das Tele
ramm im Dezember dem Kongreß bei Eröffnung de
Zession mitzuteilen als Beweis für die herzlichen Be
iehungen, die immer zwischen den Vereinigten Staa
enten und dem deutschen Reich bestanden häben“*
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntn
gebracht.
Dudweiler, den 31. August 1911.
Die Polizeiverwaltung
Der Bürgermeister
Jost
Zekanntmachung.
Im Einverständnis mit der Gemeinde wird die Flucht—
linie für die Sandstraße in der Gemeinde Dudweiler hier—
mit festgesetzt, wie selbige auf dem Plan mit rot eingetra—
gen ist und zwar einerseits von Punkt a der Parzelle
5345/194 ete., gehörig Klicker Gustav bis Punkt b der Par—
zelle 650/194 ete gehörig Emmerich Peter und andererseits
von Punkt c der Parzelle 667/197 ete. gehörig Sonnhalter
Nikolaus bis Punkt d der Parzelle 668/197 ete. gehörie
Holzer Johann.
Nachdem die Ortspolizeibehörde zugeftimmt hat, wird
der Plan gemäß 8 7 des Gesetzes, belreffend die Anlegung
und Veränderung von Straßen und Plätzen in Städten u.
ländlichen Ortschaften vom 2. Juli 1875 während der Zei—
vom 6. September 1910 bis einschließlich 3. Oktober 1811
auf Zimmer 2 — Bauamt— im Rathaus zu Dudweiler
hiermit zu jedermanns Einsicht offen gelegt.
Einwendungen gegen den Plan sind innerhalb der oben
bezeichneten Frist bei dem unterzeichneten Gemeindevorstand
schriftlich oder zu Protokoll anzubringen.
Dudweiler, den 2. September 1911.
Der Gemeindevorstand.
Der Bürgermeister
Jost.
Bekanntmachung.
Im Einverständnis mit der Geineinde wird die Straßen⸗
und Baufluchtlinie für einen Teil der Kirchenstraße fefstge—
setzt und zwar wie auf dem Plan in rot eingetragen einer—
seits von Punkt a Parzelle 1600/388, gehörig Theodor
Savelkouls bis Punkteb Parzelle 1695/881 ete. gehörig
Johann Speicher und andererseits von Punkt ec Parzelle
1027/382 gehörig Witwe Anton Lang bis zum Punkted
Parzelle 1629/392 gehbrig Peter Speicher.
Nach erfolgter Zustimmung durch die Ortspolizeibehörde
wird der Plan gemäß 87 des Gesetzes, betrefsend die An—
legung und Veränderung von Straßen und Plätzen in
Städten und ländlichen Ortschaften vom 2. Juli 1873 hier⸗
mit zu jerdermanns Einsicht offen gelegt und zwar vom 6.
September d. J. ab bis einschließlich 3. Oktober d. J. auf
Zimmer 2 im Rathaus (Bauamt) zu Dudweiler
Einwendungen gegen den Plan sind innerhalb der oben
bezeichnesen Frist bei dem unterzeichneten Gemeindevorstand
schriftlich oder zu Protokoll anzuͤbringen.
Dudweiler, den 4. September 1911.
Der Gemeindevorstand.
Der Bürgermeister Jost.
—
Paris, b. Sept. Um den deutschen Lesern über die
dirngespinste in den französichen Blättern die Augen zu
ffnen, sei mitgeteilt, was heute „Echo de Paris“ schreidbt:
Ddas Spiel Deutschlands besteht darin, uns weiter an der
sase herumzuführen und uns bis zum 20. September hin⸗
uziehen, dem Datum, an welchem eine Jahresklasse unseres
erres entlassen wird, aber die französische Regierung würde
nunwürdiger Weise handeln, wenn sie in diese plumpe
zjalle ginge. Energisch von Rußland und England unler—
üützt ist die Lage Frankreichs eine vorzügliche. Wir leber
eit 2 Monaten in einer segnungsreichen Aufregung. Di
donzentration unserer ganzen Flotte im Mittelmeer ist ein
zeweis, daß die Versicherungen, die uns englischerseits ge—
eben worden sind, uns gestatten, in diesen Gewässern eine
Afensive zu nehmen, welche angetan ist, auf gewissen euro⸗
äischen Kanzleien begründete Befürchtungen wachzurufen.
Vir müssen daher direkt auf das Ziel lossteuern, und nach
em wir proklamiert haben, daß dies unser letztes Wort
st, dürfen wir nicht neuerdings in das Labyrinth der Ber.
orx Resprechungen zurücktglssen
Todes-⸗Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es in seinem
unerforschlichen Ratschlusse gefallen, meine innigst—
geliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter,
z„chwester, Schwägerin und Tante
* —
Frau Friedrich Müller
Charlotte geb. Gräßer
im Alter von 23 Jahren und 8 Tagen nach
langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden,
zu sich in ein besseres Jenseits abzurufen.
Dudweiler, den 4. September 1911
Bekanntmachung.
Nachdem seit der Abheilung des letzten Falles von Maul—
und Klauenseuche in Rentrisch 14 Tage verflossen und die
vorgeschriebenen Desinfektionen ausgeführt worden sind,
werden die wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauen—
seuche angeordneten Schutzmazregeln hiermit aufgehoben.
Zaarbrücken, den 30. August 1911.
Der Königliche Landrat.
J. V.
gez. Dr. EColberg.
*oln, 4. Sept. (Die Ahr ausgetrockket.)
zwischen Remagen und Krippe in den Rhein mün
e Ahr, die durch Ueberschwemmungen im vergan
n. Sonimer große Verheerungen anrichtete, ist“ an
Mündung vollfommen ausgertrocknet, was seit Men
igedenken noch nicht vorgekommen ist.
Aochen. Sept GeeienSschedfäl—
59 Ser Buchalter Wilhelm Flüchtet undedei
7 In Schwarz von hier, die beide leiden — —
ee portwetter waren, erhoben mittels gefälsch.
4* dah dem Postscheckam in Köln 3036 Mar Vorstehendes wird hiermit zur 5ffentlichen Kenntnis
—5* nsaben ihrer Firma hierseihin. worut i ebracht.
ESept. GSrischo ssend) Der kürzlig Dudweiler, den 1. Feplember 1911.
urchstecherei aus dem staͤdtischen Dienst —8 Die Polizeiverwaltun g.
sraßenaufseher Cravaßzo wurde Nachts, als ei Der Bürgermeister.
mißhandeln wollie, vor seinem Stie sohn, aest
edhniter Sahn, erschossen. — Gestern früb er on.
ine andesvolheihe Anedimne
** 523* J ung?) Di
een ere der debertenghue delanß Landespo izeiche Anordnung.
r7 z e er am 20. August einen gretzen Bei dem gegenwärtigen Stande der Maul⸗ und Klauen⸗
dand egp oen Asche legie von verbyrcheri ruche im Deutschen Reiche und der großen Gefahr ihren
og⸗ nne — sezer einen Preis Einschleppung in den Regierungsbezirk Trier ordne ich unten
— er Branditifter Berücksichtigung der Interessen der Landwirte und der Vieh⸗
deuta ei Schlo y brand? händler mit Genehmigung des Herrn Ministers für Land⸗
inde ——— — virtschaft, Domänen und Forsten auf Grund der 88 17u
erloren. o ⸗ 18 ff 5 — § F Abs. 2 een
imund, 2. Sept. Grubenunfall.) Au iber die Abwehr und terdrückung von Viehseuchen vom
san „Astera⸗ 6 ——S Wnnt 23. Juni 18801. Mai 1894 R. G. Bl. 1894 S. 409)
e schwer verlest, ebenso ein Häuer bei den 31 des Preußischen Ausführungsgesetzes vom 12. Mär
arteiten von zwei verschütteten Berglerten 1881 - 18 Juni 1894 6G. S. 1881 S. 128 und 1894. S.
dvQ —— dF 3 ieden * 115) d Idg — Juri
Wei Y .ä 1895 (R.⸗G.»Bl. S. 357), sowie gemäß c. der Reichs⸗
bti wden sasinn — F run gewerbeordnung (R. G. Bl. 1900 6. 87) für den Umfang
irbeitet verleßt 44 ge vu des Regierungsbezirk Trier und für die Dauer der Seuchen
Aatigart. 2.Sept. Liebesdram aä! Der gefahr folgendes an: V
e egee
J 8 ihrer Wohnung in den Hals uin Anorc nung'vwom 18. Mai . Amtshla 176) erhä
ui die Hand. Siecrauf tötele er 1 olgende Fassung:
eichenau, e e J „Klauendie h, das aus anderen preußischen Regierungs—
nnee gtzt. B e orcy de 8 bezirken oder auis den übrigen Bebieten des deutschen Reiches
if der Stelle ein. Di gre uner ab· er.2 — mit Ausnahnmne des Herzogtums Sachsen — Coburg —
einschlag schwer — Herr wurde durch nachftürzen- Botha im Umfan ge des Herzogtums Coburg und der Fürfien—
nd verletzt. tümer Waldeck und Reuß-jüngere Linie — in dem Regierungs—
dzhut Bauerw . Sept. Vor einer Wirischaft bezirk Trier eingefoͤchrt wird, ist auch dann bei der Einfuhr
ß e es heute Nacht zwischen Wirtshausgästen amtstierärztlich zu u'ntersuchen. menn diese Einfuhr auf dem
8 ichen Schlacht. Der Bauernsohn Balthasar Landwege erfolgt.“ 5 4
dit e, * n Gegner E 3 per ner — Anordnung
— er überfallen und so 2uäνιαον da F vom .Mai —1 n Zuse — J —
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