nales und Vermischtes.
ericht. Das gestern über Mittel-Skandinavien
num hat sich südwärts nach Jütland ver—
ich über ganz Kontinental-Europa eir
3 Lufidruckes verursacht. « Da die Depres:
bewegt, durch eine Furche mit dem über
elegene Störungsgebiet in Verbindung tre—
oie Fortdauer der; Schneefälle zu erwarlen.
us Hlliche Witterung: Weitere Schneefälle.
So,neer scheint sich in diesem Jahre etwas länger
ten vie wir dies'gewöhnt sind. Auf dem Felde
twas höher, wie in den Straßen, auch ist
Vergangene Nacht hatten wir wieder Frosi—
Thermometer *zeigte heute früh 7 Uhr eir
th
*
9
l.
mg. Dec sozialdemokratische Bezirksleiten
Bergarbeiter-Verbandes, Hetterich-Neun—
im 29. Dez. vom Schöffengericht Saar—
Nark Geldstrafe verurteilt, und zwar aul
en Polizeikommissars Mertens in Dud
eleidigung war in einer Versammlung in
olat, die am 29. Oktober stattfand, um Stel—
Maßregelung'einiger Mitglieder des Orts—
weiler des sozialdemokratischen Vergarbeiter—
men.« Dem beleidigten Polizeikommissan
auch das Publikationsrecht in der Dud—
verkannt. Unser guter'Freund Leimpeters
,Pfälzische Post“ in Ludwigshafen
chnet in seinem Bericht die Dudweiler
Zentrumsblatt! Auch hieraus ersieh
mnosse Leimpeters es mit der Wahrheit
uinen doch nicht annehmen, daß unserem
terscheidungsvermögen für eine Zeitung
in über 20 Jahre besteht!
muf das Jahr 1911. Jahresbericht der
etont in seinem Ausblick auf das Jahr
nit hesonderem Ausdruck daß die vornehmsten
unden Volkswirtschaft, Solidität und Unter—
v»orhanden sind und eine Gewähr für die
chaftlicheu Fortschrittes bilden. Die Leistungs—
r Gewerbe erhöht sich stetig; gerade im Be—
te das Streben nach teschnischer Verbesserung
ung der Betriebe erfreuliche Ergebnisse. Maß
Zuversicht hegen, daß wenn nicht unerwartet:
ceten, Handel und Industrie im kommenden.
wicklung nehmen werden, die in rudigem
—⸗—
t
wort des Kaisers ũber sich selbst. In
haftsräume des mit großem Komfort ausge⸗
er⸗Genesungsheims in Taunus hängt ein
yon der Hand des Prefessors Röchling, der
der Gunst des Kaisers *in hohem Maße
sem Bilde sieht man den Kaiser, wie er
aMannschaftsgericht der Feldküche des 1.
3 zu Fuß probiert. Ein baumlanger Gre—
‚„ebundener Schürze und'in vorschriftsmäßiger
ing hält dem Kaiser mit beiden Händen den
er Kaiser hat sich leicht über den Teller
ind an seinem halb lustigen, halb schmerz⸗
ich.Aausdrucke merkt man, daß die Speise zu heiß
ings herumn stehen einige Offiziere, die fich vor
issbütten wollen Die Szene trug sich in Wirk—
mals sprach der Kaiser die Worte: „Au
ui Dir mal wieder ordentlich den Mund
e Wahrheit gebietet, zu sagen, daß der
einen recht derben berlinischen Aus—
Wort — „Schnauze“ gebrauchte. Na—
Offiziere, die Ohrenzeuͤgen dieser recht
nätsbeleidignng“ waren, in lantes Ge—
id mit Einwilligung des Kaisers ist der
ein gewissermaßen künftlerisches Denkmal er—
*, 31. Dez. Gersweiler Spar- und Dar—
8. m. unbeschränkter Haftpflicht in Gers—
id Saarbrücken 3, Viktoriastraße 11. Der Ge—
'g ar auch im letzten Vierteljahre 1910 ein äußerst
oweit die vorläufige Jahresübersicht erkennen
vas Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 1910
echt gzünstiges zu bezeichnen. Namentlich die Stärk—
ꝛigenen Vermögens und die innere Befestigung
senschaft hat weitere erfreuliche Fortschritte gemacht.
zliederzahl stieg auf 364, das eigene Vermögen
rvefonds auf rund 300 000 Mark. Der Stand
flüssigen Mit:iel war ein sehr befriedigender.
n waren am Jahresschlusse in Bar, Bankguthaben,
jeren Wertpapieren u. s. w über 600000 Mark
. Der Jahresumsatz betrug 26 Millionen Mark
nzsumme überstieg 10 Millionen Mark. Auf
darunter 1800 neue) Sparkassenbücher wurden ca.
Mark Spareinlagen eingezahlt, sodaß der Spar—
and auf 91, Mitllionen Mark stieg. Der Zins—
zt nach wie vor 4 Proz. für Einlagen in ieder
Einlagetage ab.
den, 1. Jan. Der Neujahrstag ist hier nicht ohne
lichkeiten abgelaufen. Ein junger Burschbe, der
geladenen Pistole hantierte, verletzte sich die ganze
ei einem Wirtshausstreit, der mit Biergläsern
in wurde, wurde ein junger Bursche am Kopfe
erl zt, daß man ihn zum Arzt brin en mußte
jungen Ehepaar, das den Turnerball besuchte,
ben Ernbruch in die Wohnung ein Geldbetrag
oh'en. (Sbr. Volksz)
. Jan. Der jugendliche Arbeiter Re—
Elversberg war am Samstag mit
Rergen auf der Rätteranlage der Gruben—
beschäftigt, wo er zwischen die Rätter ge—
boaäblich entzweigerissen wurde, so daß der
der Stelle eintrat. Der Fall ist um so bedau—
r, da sich der Vater des jungen Knappen infolge
Jim Knappschaftslazarett zu Neunkirchen in ärzt—
sandlung befindet. (Sbr. Volksztg.)
gemünd, 28. Dez. Einen eigenartigen Vorfall
Straßb. N. Nachrichten“ mit: Bei einem im
»den“abgehaltenen Treibjagd wurde der Treiber
Bachdplötzlich unwohl, sodaß er sich nicht bewe
. Von der Jagdgesellschaft soll er zurückgelas.
en sein und die ganze Nacht auf offener Land—
ebracht haben. Ein Knecht aus Roden lud der
hen morgens auf einen Wagen, wo Bach im
Vormittags verschied. Untersuchung ist eingeleitet
gemünd, 1. Jan. Von einem schweren Schick—
wurde Oberleutnant Eugen Thomas vom hiesi—
ayer. Chev.⸗Regt. betroffen. Als die im 30
ce stehende Gattin am Vorabend des Neujahrs-3—
in Landau wohnhaften Vater, den fruͤheren
Fenigst, am Bahnhofe abholen wollte, erlitt sie in
gung — ein bestellter Eskadronswagen war aus—
so daß sie schließlich rasch zum Bahnhof eilen
anm Bahnhof einen Schlaganfall und verschied
r den Augen des Vaters und des Gatten, der
er Jagd zurückgekehrt war.
Jan. Ein trauriges Neujahrsfest er—
Bergarbeiterfamilien. Bei den Ahtenf—
ungsarbeiten am neuen Ostschacht im Aschbachtale verun—
zlückten heute nacht die Bergleute Ludwig Trenz und
Georg Käufer von hier durch herabfallendes Gestein. In—
dem der erstere noch ziemlich glücklich davonkam — er
hatte einige Löcher im Kopfe — erlitt der letztere eine be—
deutende Verletzung an einer Hand, sodaß die Ueberführ—
ing ins Bergmannslazarett nach Völklingen notwendig
var. (Sbr. Volksztg.)
St. Wendel, 1. Jan. In der Wirtschaft Kreusel in
)berlioxweiler zeigte am Samstag abend ein junger Italiener
inen Riesenappetit. Er verzehrle auf eine Wetie hin dreißig
Würste im Gesamtgewicht von etwa 8 Pfund, ferner noch
rei Wasserwecken Er trank dazu zwei Schnäpfe und zwei
Flaschen Limonade Als Dessert verzehrte er noch zwei
Heringe und ein Brödchen und trank hierzu 8 Schoppen
zier. Das ganze Quantum nahm er innerhalb einer Stunde
zu fich und begab sich dann wohlgesättigt zu Bett.
Morbach, 2 Jan. Wollte vor 70 Jahren djemand
riach Amerika auswandern, so wurde dies vorher vom
Zürgermeisteramte bekannt gemacht. So liest Schreiber u.
u. auch in Ne. 307des „Gemeinnützigen Wochenblattes für
die Kreise Vernkastel und Wittlich“ — jetzt Bernkasteler
zeitung — vom 27. Juli 1842 folgende amtliche Anzeige:
VDer Ackerer Jakob Gellenberg zu Hoxel beabsichtigt mit
einer Familie nach Amerika auszuwandern. Mordach, den
22. Juli 1842. Der Bürgermeister Perger.“
Rengen (bei Daun), 31. Dez 31, Uhr nachmittags.
leberfahren wnede vor unserer Station heute nachmittag
zegen 3 Uhr der Rottenarbeiter Pet. Hommes Sohn von
hier. Eine von Dockweiler herbrausende Lokomotive erfaßte
den Unglücklichen und trennte ihm beide Beine und einen
Arm vom Koͤrper. Dem Verunglückten wurden die Sterbe—
sakramente gespendet; es besteht keine Hoffnunga, ihn am
Lehen zu erhalten
*Tüsseldorf, 2. Jan. IIm Rausch.) In der Sil—
vesternacht ersiach der Teloralionsmaler Franz Kluges den
Dekorateur Hentes nach einem Wirtshausstreit.
* Bielefeld, 2. Jan. (Mächtliche Schlägerei.)
In der Silvesternacht wurden bei Schlägereien zwei Per
onen erstochen, mehrere schwer verletzt. Beim Hantieren
mit einem Tesching erlitt ein Arbeiter eine tödliche Ver
wundung.
* goblenz, 2. Jan. (Wom Karneval.) Wenn es
auch Widerspruch finden wird, so darf man doch ruh'(
behaupten, daß es in den meisten Städten von Jahr zu
Jahr mit dem Karneval rückwärts gegangen ist. Hier ist
dasselbe der Fasl. Der Grund ist in der ganzen wirtk
schaftlichen Lage, der Teuerung und dem Ernste der Zei
zu suchen. Neuerdings ist man in Koblenz bestrebt, das
alte „vaterst dtische“ Fest, wie man sich der Ueberlieferung
zgemäß ausdrücken muß, neu zu beleben und auf eine bef
sere Stufe zu bringen. Die Veranstaltungen sollen jedoch
vern nftigerweise in besche'denem Rahmen grhalten werden
* Vonn Rhein, 2. Jan. Die Schiffahrt ca
den oberen Gebiesen des Rheines erhielt in der letzten Ze
zucch einige plötzfich eintretende starke Hochfluten eine seh
villkommene Förderung, die sich allerdings aber wiede
n erster Linie als den großen Reedereien nützüich erwies
Das Wasser ist zwar schnell genug abgelaufsen, immerhir
iher blieb ein sehr normaler Stand, der sich als den Ab
ladungen günstig erweist. Noch immer stand in der letz
en Zeit an den mittelrheinischen, sowie auch den ober
heinischen Hasenplätzen genug Kahnraum leer zur Ver
ügung, der die wünschenswerte Ausnuzung nicht fand
das Versrachtung?geschäft talwärts hatte nur mehrfach un
er den nicht sehr güinstigen Witterungsverhältnissen zu lei
en, denn es trat einigemale fast jeden Morgen ziemlich
arker Nebel auf, der die Schiffahrt in der Kegel flunden
ang beeinträchtigte. Die Ansuhr besteht aus Getreide, so
vie aus deutschen und englischen Kohlen. Was das Taf
geschäft andelangt, se kommen Salz und Holzladunge
on Mannheim in erster Linie in Belracht, ferner wer
den Chamotte-, Kalke und Braunsteine vom Mittelcheir
nach den niederrhe nischen und den Ruhrhäfen befördert
der Schlepplohn hat sich nicht geändert und bezifferte sich
luf die bekannten, unter normäler Höhe stehenden Sätze
Kom Mittelrhein nach Mannheim stellte er sich noch im—
ner auf Pfennig für den Zenmer.
* Trier, 2. Jan. Selbstmord. — Blutiger
Ztreit.) In Tres an der Mosel entstand in der Sil—
efternacht zwischen Burschen ein Streit. Der einschreitend«
vendarm wurde tätlich angegriffsen. Er gab darauf aus
inem Revolver einen Schuß ab, der einen jungen Man
ödlich verletzte. — Als hier e'n junger Mann, der 150
Rark unterschlagen hatte, verhaflet werden sollte, bracht
er sich mit den Worten: „Sie kommen zu spät⸗ einen Re
olverschuß bei, der ihn sofort tötete.
*Werrms, 2. Jan. (Das Spielen mit Waf
ein.) In der Silvesternacht wollle der 19jährige Schrei
ergeselle Michael Kopp von hier in einer Wirtschaf
»er Speyererstraße einen Revolver abfeuern. Die Waff—
ersagte jedoch und als er nach der Ursache sehen wollte
zing der Schuß los. Die Kugel traf den Bebauernswer
en ins Gehirn. Er war sofort tot.
* Darmstadt, 2. Jan. (MNeue Piloten.) Leutnam
u Hammiacher, Leutnant von Hiddessen, Werner Drüce
Düsseldorf) und Diplomingenieur Witterstätter erfüllten
»ie Bed'naungen zum Erhait des inlernationasen Pioten
zeugnisses für Flugmaschinen auf Euler-Maschinen.
*Ruchsen (Baden), 2. Jan. (Ger ü steinsturz.)
dier ereignete sich ein schweres Unglück bei dem Kanalbau
der Kunstbaumwollspinnerei. Ein Gerüst, an dem ma—
inen eisernen Balken in die Höhe winden wollte, grack
usammen, wodurch ein Mann getötet und mehrere schwe
erletzt wurden.
*Aschaffenburg, 2. Jan. GBluttat aus Eifer
uchst.) Im benachbarten Sommertal erstach der 34jäh
rige Martin Dorn die 22jährige Tochter eines Oekonouner
namens Emilie Moosbacher durch 15 Messerstiche. Der
Grund der Tat ist in Eifersucht zu suchen.
* Hallerndorf. 2. Fan (Srei niuder ertrumn
ken.) Gestern sind drei Kinder im Alter von 4 bis 9 Jah⸗
en beim Schlittenfahren auf der Nich ertrunken
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Hausham, 2 Dez. In der Sylvesternacht veranstal—
eten die christl. Bergarbeiter eine Weihnachtsfeier. Um
Mitternacht kamen etwa 80 junge Burschen, welche Ein—
ritt verlangten. Als er ihnen verweigert wurde, kam es
u schweren Excessen. Die Burschen eroͤffneten ein Bom—
ardement auf die Wirtschaft, zertrümmerten sämtliche
zensterscheiben, gaben mehrere Revolverschüsse ab und rich⸗
eten die Wirtschaft arg zu. 13 Gendarmen mußten eiuͤ—
chreiten, um die Ruhe wieder herzustellen. Im Ganzer
vurden 25 Personen festgenommen. Vier Personen wur—
en durch Revolverschüsse verletzt.
Siegen, 2. Jan. In Herdorf hat gestern abend ein
Bergmann zwei Berufsgenossen im Streite erstochen.
Gleiwitz, 2. Jan. In der Sylvesternacht machte hier
»er Vater einer Prostituirten dieser Vorwürfe über ihrer
Lebenswandel. Das Mädchen trank hierauf eine Subli—
natlösung aus und verstarb alsbald trotz sofort angewand—
er ärztlicher Hilfe.
Weihingen, 2. Jan. Gestern abend fuhr das Auto—
robil eines hiefigen Arztes, in dem sich dessen Kinder und
Dienstmädchen befanden, gegen einen mutwilligerweise über
»ie Straße gelegten Baumftamm. Wie verlautet, wurde
em Chauffeur da— Zrustkorb eingedrückt; ein Kind wurd.
odlich, die andern“ leichter und das Dienstmädchen schwer
erleßzt.
Wien. 3 Jan. Kaiser Wilhelm hat gestern ein herz
ich gehaltenes Telegramm an die Kanzlei des Kaisers
Fanz Josef abgesandt und ersucht, ihm telegraphisch Be—
icht über das Befinden des Kaisers zu übernütteln.
Washinguonn, 5. Fan. Nach einer Meldung der
Sun“ richtete Staats'e retär Knor durch den Boͤtscha
er Hill an die deutsche Regierung eine Note, in der de
Wunsch ausgedrückt ist seilens der Vereinigten Staalen
den Kalistreit auf diplonatischem Wege zu regeln.
Washington, 3. Jan. Präsident Taft hat die neu
Regierung in Nicaragna anerkannt und in einem Te'e
TiDDO nicaraguani—
she Volk und die Regierung der aufrichtigen Fre undchen
»er Vereinigten Staalen versichert
Bekannimachung.
Polizeiverordnung, betreffend das Auflassen ausländi
Aetsblatt Seite 2885. Trien den ——
Auf Grund der 88 137, 129 und 140 des Gesetzes
über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 188:
G. S. S. 195) und der 88 6, 12 und 16 des Gesetzes
über die Polizeiverwaltung vom 11. März 1880 (G. S
S. 265) wird für den Umsang des Regierungsbezirkes
Trier verordnet, was folgt: F
1.
Das Auflassen auslänt ic chev⸗ Brieftauben ist verboten.
Zuwiderhandlungen — dieses Verbot werden, sofern
nach den allgemeinen Skrafbestimmungen nicht eine höher
Strafe verwirkt ist, mit einer Geldstrafe bis zu 60 Mk
'm Unvermögensfalle mit entsprechender Haft bestraft.
* 83.
Die Polizeiverordnung tritt sofort in Kraft.
Vorstehende Polizeiverordnung wird hiermit ernen
zur öffentlichen Kenntnis gebracht.
Dudweiler, den 28. Dezember 1910.
Der Bürgermeisten
JIo0
*Kemptien. 3. Jan. dReichstagsabgeordneter S ch mide
(Zentrum) ist in Immenstadt gestorben. (Es wurdel
1907 Stimmen abgegeben für Zentrum 12013 (1903
11017), Nationalliberale 10633 (9593), Sozialdemokro
ie 1999 (1343), zersplitterle 6 (55). In der Stichwah
iegte Schmidt mit 13 836 über 10 871 Stimmen des na
ionalliberalen Kandidaten).
Paris, 3. Jan. Der Athener Korrespondent des „Ech
e Paris“ will wissen, daß eine französische Finanzgrupp
nit der griechischen Regierung wegen Errichtung einer Bo
zenkreditbank in Unterhandlungen stehe.
Paris, 3. Jan. Nach einer Meldung des französi
chen Konfuls in Yunnan-Fu wurde der französische Mij
ionar Pater Merigot in Tsing-Ji bei Sip⸗Sora⸗Schu
ai am 20. Dezember getötern
Rom, 3. Jan. „Osservatore Romano“ veröffentlich
gestern die Enzyklika des Papstes an die Delegierten Erz—
bischöfe von Byzanz, Alexandrien, Mesopotanien, Persien
Syrien über die Frage der Wiedervereinigung der griech—
schen mit der römischen Kirche. Der Papst erwähnt da—
iin, daß seine Vorgänger von Gregor 7. bis Leo 18. nichts
inversucht ließen, den unseeligen Streit aus der Welt zu
chaffen. Er habe dieselbe Wünsche wie sie Leo 13. in der
Enzgklika von 1844 ausgesprochen habe.
Paris, 81. Dez. In Toulon werden gegenwärtig Ver—
uche mit einem neuen Apparat zur Verteidigung der großen
riegsschiffe gegen die Angriffe von Unlerseeboten ge—
macht. Es handelt sich da um ein System von dünnen
Bummireifen, die, in einer gewissen Entfernung vom
Schiffsrumpf unter die Wasserlinie versenkt, in drei ver—
schiedenen Tiefen anzubringen sind. Das System bezweckt,
»ei der Annäherung das Unterseebaot in einen Knoten ein—
zuschießen und in einem entscheidenden Augenblick zur Exr⸗
olosion zu bringen. Der Apparat ist englischen Urfsprungs
Brüssel, 2. Jan. Heute morgen waren über 11500
»elgische Bergarbeiter im Ausstand, arößtenteils im Lütticher
tohlenbecken.
Lodjsoje, 2. Jan. Sechs Personen wurden von einen
Wolf gebissen. Bei der auf das Raubtier veranstalteter
Jagd wurde ein Bauernbursche durch einen blinden Schuf
getötet, der Wolf wurde erlegt.
London, 2. Jan. Auf dem deutschen Dampfer „Lieben—
fels“, der einer Lloydmeldung zufolge gestern in Peri
eingetroffen ist, wurden auf der Fahrt nach Kalkutta am 26
Dez. infolge Platzens eines Dampfrohres 4 indische Heize:
getötet. Ein fünfter ist heute gestorben.
Muttia, 2. Jan Bei der Parade, die der Kronprinz
zjeute über die Royal Dragoons abhiell, überbrachte er dem
Regaiment die Geüße seines Chefs, des Kaisers Wilbelm.
TodesAnzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es in seinem
unerforschlichen Ratschauß gefallen, meinen innigst⸗
geliebten Sohn und⸗Bruder
—20 ⸗
Heinrich
im zarten Mer von7 Jahren 5 Monaten in
die Schaxsseiner Engel aufzunehmen.
Im Namen der tiefbetrübten Mutter Frau
Heinrich Hafner und Kinder
Ernst Kliebenstein.
Die Beerdigung findetMittwoch, den 4. Januar
nachm. 4 Uhr von Bahnhofstraße 64 aus statt
Zu dem am Montag, den 2. d Mim
Restaurant Riedschy hierselbst begonnenen
Tanzkursus
werden Anmeldungen dortselbst noch freundl.
entgegengenommen. Honorar 12 Mk. Nächste
Tanzstunde Sonntag 8 Uhr.
Hochachtungsvoll
Adolf Schulz, Tanzlehrer.
Russische Gummischuhe
mpfieblt
August Couis
Marki
Gemeinderats-Sitzunq.
Am Montag, den 9. Januar 1911, nachmittags 3 Uhr
findet im Sitzungssaale des Rathauses zu Dudweiler ein
Gemeinderatssitzung mit nachstehender Tagesordnung statt
1. Gesuche um Steuernachlaß
2. Autrag eines Mitgliedes auf Erhöhung der Hunde—
steuer *
3. Beschlüsse der Schlachthofkommission
1 Beschlüsse der Bau⸗ Gas⸗ und Wasserwerkskommissio'
5. Armenordnung —
6. Verschiedenes.
Dudweeiler, den 2. Fanuar 1911.
Der Bürgermeister.
Jost.
Ufferiere:
Lebend frische Schellfische Pfd. 20 Pfg
Weißfische 2 25 o
Horvcds. Bruckenstr. 13
Bekanntmachung.
Dem Gastwirt Johann Fries hier, Saarbrückerstraße
ist am 30. Dezember 1910 ein Hund Dackel) zugelaufen
Der Eigentümer kann denselben gegen Erstattung der
Futterkosten bei dem p. Fries in Gmpfang nehmen.
Dudweiler, deu-. Januar 1811.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister.
Jos*
* — «
29 α
die vollkommenste Pflanzen-Butter⸗-⸗Margarine der Gegenwart,
per Pfund nur 90 Pfg. zu haben be
Heinrich Hartmann.
g
J
nen 8
i⸗
57
8 e c
ca. 20 Liter) bat⸗ aoli ab
ugeben e
P. Schmitz,
St. Ingbertstr. 6
Bekanntmachung.
Liste der Brieftaubenvereine „Luftpost“ zu Dudweiler und „Wiedersehen“ zu
Fischbach-Camphausen über die denselben angehörigen Mitglieder und die im Besihze
derselben befindlichen Militärbrieftauben.
Ddes Mitaliedes
Wohnuna
oft
Nr
Zahl
der
Milit.
Brioef⸗
V——,—
Stand und
Gewerbe
Bauunsern Dmnwenert, liische
Bergmann Saarbrüũckerstr. 226
zergmann Alter Stadtweg 48
Beramann Sandberg 42
Jer mann Alter Stadtweg 98
enr Feldstraße 24
Ar Fischbachstr. 22
zaarbrückerstr. 3220
Felsenstraße 2
ischbachstraße 69
tieselstraße 2
Soarbrückecstr. 242
Am Markt
aarbrück erstr. 3
Fischbachstr. 67
Alter Stadtweg 49
Tierbachstr. 8
schützenstratße 28
Saarbrückerstr. 837
Quierschiederstr. 29
Mittelstr. 26
Schulstr. 1
Bahnstr. 9
Miltelsir. 49
Quierschiederstr. 80
Oberstr. 8
Zuierschiederstr. 29
15*
2⸗
304
Handels- dehuls
Neissner & Ualdrioh
St. Johann, Saar,
— Sulzbacehstrasss 15 —
Saarlouüs, NMarktplale 16.
zeit 24 fahren mit bestem Er.
solg tãtig.
Buchführung
Stenographie
Korrespondenz
Rechnen
Schönschreiben
Rechtschreiben
Maschinenschreiben
Rundschrift
Wechsel- und
ffektenkunde
u. s. W.
Monats-NXuvse
v M. I3, — an.
i, I . I jα_ige Kurse
nach Deber einunst.
Jeber akob
König Peter
Wunn Friedrich
Ninke Heinrich
Maul Cudwig
Stenzhorn Fritz
Müller Gustav
zawar Nikolaus
Bickelmann Willi
zickelmann Johan
Minke Ludwiq
vchuler Valentin
Kuppenthal Toba
Pfeiffer Peter
Meinerzag Wilhe'!n
Stegentritt Christic
Meinerzag Wilheln
Altpeter Christian
Louis August nant
Blank Johann 2 nant
Johänntgen Herman er mann
Schulz Anton deßkger
Seewald Waldemar ergschüle:
Schnur Jakob ergmann
Busse Peter Zergmann
Wagner Georg. Bergmann
Blank Johann 3 Bergmann
Kraus Jakob Wirt, Bäcker
Henz Josef Bergmann
Kipper Jakob Hilfssteiger
Vorstehendes Verzeichnis wird auf Grund der Ziffer z der Ausführungsbestimmunger
»om 30. November 1894 zum Reichsgesetz vom 28. Mai 1894 mit dem Bemerken zur
ffentlichen Kenntnis gebracht, daß die vorbezeichneten Personen ihre Tauben der Militär—
»erwaltung für den Mobilmachungsfall zur Verfügung gestellt haben und daß letzter—
denizufolge dem Schutz des zit. Gesetzes genießen
Dudweiler, den 28. Dezember 105
A
öostlich
südlich
östlich
nordsöstlich
östlich
wefllich
noxdwestl.
wesilich
nördlich
südwestlich
ostlich
westuͤch
östlich
sudöstlich
bjtlich
(as GN.chsein Holateiner
Hollander
O Pfd. Probé Postkolli M. 3.40
»ahasendungen Pfd. M. 0. 32
Gerh. J. Voigt, Kiel
Der Bũrgermeister