Full text : Dudweiler Zeitung

ales und Vermischtes.
yt. Der hohe Druck hat über Westeuropa
gewonnen, sodaß für die nächste, Zeit
zder bestehenden Hochdruckperiode nicht zu
je Witterung: Für die nächsten Tage
des trockenen heißen Wetters.
größerer Waldbrand hätte gestern durch An—
se auf den Kitten seitens Bubenhand enstehen
k des sofortigen Eingreifens der am neuen
itenden Mitglieder des Krieger- und Waffen—
erhütet wurde, die dem Feuer dadurch ent—
indem sie Gräber um die brennenden Stellen
urch ein Umsichgreifen nicht erfolgen konnte.
tellung. Die am 27. Juli in der Saar in
andete Leiche ist wie festgestellt wurde die
3 geb. Barbara Porten von hier. Das
enlos.
»rei. Ein Menschenopfer forderte ein am
in Bildstock ausgebrochener Streit, bei dem
eder eine Hauptrolle spielte. Ein Arbeiter,
r gebürtigt, wurde derart wit Messerstichen
in Tod alsbald eintrat. Heute findet die
iktion der Leiche statt. Néheres über den
wir morgen bringen.
chrichten. Die Steiger Jakob Quartz des
deilet 4und Peter Solbach des Bergwerks
m l. Oktober d. J. ab in den Ruhestand.
6 Aug. Dem hiesigen Turnverein wurden
tanigl. Regierung zur Herrichtung eines
splatzes 600. Mk. bewilliat.
n, 8. Auga Unter den Pferden des West—
er⸗-Regiments Nr. 7 ist die Brustseuche
Das Regiments ist der großen Kaval—
5, bis 19. ds. Mts. im Eisaß ausge—
ich unter dem Pferdebestande einer
erde die Brustseuche sestagestellt.
. Aug. Feriensitzung der Strafkammer.
»rbestrafte Dienstknecht Peter Kurz aus
sich am 30. April d. Is. zu Sulzbach zum
enstherrn, des Landesproduktenhändlers
es Diebstahls einer Pferdebürste, eines
anderer Gebrauchsgegenstände schuldig, er
sefängnisstrafe von 6 Monaten genommen,
ochen als in der Untersuchungçshaft verbüßt
. — Am 10. Februar schädigte der Hütten⸗
Baus aus Lochweiler den Wirt Linnertz
im die gemachte Zeche und pumpte den—
Mk. bar an, ähnlihh machte er es mit
chäfer in Holz. Die Wirtin Brunnert
r um 18 Mk. und die Ehefrau Brück,
Baus verfällt wegen Betruas in 5
arfenden Rückfall und 1 Unterschlagung
»on 6 Monaften.
»er Heydt, 7. Aug. Der Wöckergeselle
in der hiesigen Konsumbäckerei tätig
ßZutzen einer Maschine mit der rechten
riebe der Maschine, wodurch ihm drei
ht wurden. Außerdem ist die ganze
»tzt, sodaß dieselbe jedenfalls amputiert
vurde sofort nach dem Krankenhause
verbracht.
Aug. Auf der gestrigen Nachtschicht
gmann Philipp Simon von hier auf
Grube Von der Heyd dadurch, daß
Jerbauens ein Fels aus dem Hangen⸗—
en Unglücklichen mit dem Kopfe an den
Der Tod trat sofort ein. Simon
Arbeitszeit von 32 Jahreu hinter sich.
jer Arbeiter, der bei jedermann in Ehre
Möge ihm die Erde leicht sein.
z3. Aug. Ein gräßlicher Fund wurde
er Eisenbahnstrecke zwischen hier und
assagiere des gegen halb 10 Uhr hier
aden Personenzuges sahen auf dem zweiten
Manneskörper liegen. Das Stations—
das von dem Funde in Kenntnis gesetzt
inte in dem Toten den Fabrikarbelter
in hier. Dem Unglücklichen war der Kepf
impfe getrennt. Wie er auf das Geleise
te einwandfrei nicht aufgeklärt werden,
in angenommen, daß er in einem Anfalle
jelbst den Tod gesucht hat. Prinz war
aeinderates und der Kirchenverwaltung.
.Aug. Dem hiesigen Turnverein wurden
verwaltung zur Pflege und Förderung des
ur Abhaltung von Turmspielen ein Stück
entgeltlich zur Verfügung gestellt.
Aug. Während des Gottesdienstes ent—
er in der Scheune des Herrn Schweiger.
olich in seinem Entstehen gelöscht werden
Rohrmeister nicht verreist gewefen wäre,
wußte, wo die Hydranten und Wasser—
raubt wurden. In kurzer Zeit verbrannten
)äuser und 6 Scheunen mit Stallungen.

qur wenig ist versichert. Seit etwa 69 Jahren ist hier
ein größerer Brand mehr entstanden.
Hilbringen, 7. Aug. Mitten in die Kirmesfreuden
nein drang gestern abend die Kunde, daß die Saar wieder
mnem Menschenleben zum Verhängnis geworden ist. Von
er Kirmes weg gingen zwei erst kürzlich hier zugezogene
Nänner an der Freibadestelle bei der Brücke Baden. Der
ine derselben, Mentze nut Namen, ging vor den Augen
einer am Ufer weilenden Frau und seiner drei Kinder un—
er und ertrank. Seinen Gefährten war es noch einmal
selungen, den Unglücklichen an den Haaren zu fassen. Diese
atglitten jedoch wieder seinen Händen und alle Versuche,
en Bewußtlosen wieder aufzufinden blieben ohne Erfolg.
Lie man hört, ist der Ertrunkene der Inhaber der Kon—
ession für die neu zu errichtende Kantine zum Bahnbau
ei Mechern. Er sol ein guter Schwimmer gewesen sein.
Wehrden, 7. Ein eigenartiges Mißgeschick traf einen
Arbeiter, als er am Zamstag abend von der Schicht in
angetrunkenem Zustande nach Hause ziehen wollte. Er
geriet nämlich in das verkehrte Haus, und die Einwohner
»esselben glaubten, es sandele sich um einen Einbrecher,
veshalb sie mit Schiürsaken und Holzknüppeln auf den
nächtlichen Eindringlenz losgingen. Zu spät erst stellte sich
der Sachverhalt heraus: der Mann hatte in seinem Rausche
ein Logis verfehlt. Die Annahme, daß es sich um einen
Finbrecher handele, wurde verstärk! durch die Tatsache,
daß der betrunkene Arbeiter noch ganz schwarz im Gesicht
var. Der nächtliche Eindringling“ mußte seinen Rausch
euer bezahlen; denn vei dem nächtlichen Kampf erhielt er
olche Verlekungen, daß er den Arzt in Anspruch nehmen
nuf

8erlin, 9. Aug. Die Ernennung des amerikanischen
orschafters in Rom J. G. A. Leichmann zum Botschafter
wBerlin ist nunmehr amtlich vollzogen.
Berlin, 8. Aug. Ein nichtswürdiger Schurkenstreich
vurde gelegentlich einer Dienstjubiläumsfeier des Post—
chaffners H. Usemann in Schöneberg verübt, die dadurch
in jähes Ende erfuhr. Usemann feierte sein 25jähriges
Dienstjubiläum in seiner Wohnung, Haupistraße 139. Als
r sich mit mehreren Kollegen und Freunden um den Eß—
isch versammelt hatte, flog plößglich eine Flasche durch das
zenster mitten auf den Tisch, wo sie zersprang. Die Flasche
vdar mit ätzenden Flüssigkeiten gefüllt, die weit umherspritzte.
kin Glück war es, daß sich die Gäste gerade von ihren
zitzen erhoben hatten. Die ätzende Flüssigkeit traf deshalb
iiennand im Gesicht, sie beschmutzte nur die Kleider der
ßäste. Nicht so glücklich kamen die an der Tafel versam—
nelten Kinder davon. So wurde der 18 Jahre alte Walter
dordendorf und die 12jährige Margarete Rajowski aus
dixdorf im Ge'sicht schrer verletzt. Während einige Gäste
en nächsten Arzt zur Hilfe riefen, eilten andere dem hinter—
estischen Buben nach und benachrichtigten die Schöneberger
driminalpolizei. Sie verhaftete auch eine Person aus dem
achbarhause, die der Tat dringend verdächtig ist.
Brandenburg, 8. Aug. Im Walde bei dem Dorfe
ammer im Kreise Zauche-Belzig kam ein Brand zum
lusbruch, der sich bei der großen Dürre blitzartig ver—
reitete. 700 Morgen Waldbestand sind vollständig nieder—
ebrannt. Hunderte von Menschen bekämpfen das Feuer.
das Brandenburger Kürassier-Regiment, das um Hilfe er—
ucht wurde, entiandte seine ausgerüstete Eskadron, die sich
in den Löscharbeiten beteiligte. Der Schaden ist sehr be—
dentend.
Elbing, 9. Aug. Ein Naturereignis, das an die ge—
valtige Erdgasquelle in Neugammen erinnert, hat sich gesiern
im Frischen Haa zugetragen. Dort schoß nachmittags an
'ner an der Küste geltgene Stelle mit großer Gewalt und
eftigem Getöse Erdgas hervor, welches stundenlang brannte
nd eine 15 Meter hohe Säule bildeie. Erst spät abends
elang die Ableitung des Gases.
München, 8. Aug. Im Süd-Spessart ist ein greßen
Voldbrand ausgebrochen. Das Franziskanerkloster Engels—
urg mit der Familiengruft der Fürsten Löwenstein-Wert—
eim-Rosenburg, in der auch der Schwager des alten Herzogs
darl von Portugal, Thronprätendent Dom Miquel von
Braganza begraben liegt, ist bedroht. Das 2. Bayrische
Jäger-Bataillon ist von Aschafsenburg zur Hilfeleistung ab—
zegangen.
Inusbruck, 8 Aua. Obwohl der Waldbrand bei
Franzensveste beinahe gelöscht ist werden dennoch weitere
Vorkehrungen zur Sicherheit getroffen, denn der Brand dauert
in einigen wenig zugänglichen Stellen noch fort. Militän
ind Feuerwehr bleiben noch dort auf Brandwache.
Paris, 9. Aug. 10 Studen'en der medizinischen
dochschule in Tours hatten in einem Automobil, das nur
Zlatz für 5 Personen bot, einen Ausflug in früher Mor—
enstunde nach dem 19 Km entfernten Städtchen Connery
emacht. Auf der Eirfahrtsstraße überschlug sich in folge
deifenbruch der Wageu und rannte in einen noch gessblos—
»enen Friseurladen. Die Insassen wurden mit voller
Zucht auf die Straße geschlendert. 8 Studenien waren
»fort tot, die anderen und der Lenker sind sämtlich sehr
hwer verletzt. Einer von ihnen, Vater von 9 Kinder,
tarb nachmittags.
Paris, 9. Aug. „Petit Parisien“ schreibt heute: Im
Auai d' Orsay wird immer noch dasselbe Stillschweigen
etreffend den Gang der Marokkounterhandlungen beobachtet.
In französischen ofsiziellen Kreisen bekundet man immer
och einen großen Optimismus, obschon erklärt wird, daß
ie Unterhandlungen noch von langer Dauer sein werden,
ingesichts der Schwierigkeiten, welche beide Regierungen zu
iberwinden haben, um eine Lösung zu finden.
Paris, 9. Aug. Die Agentur Fournier berichtet aus
koulon; Heute erfolgte die Hinrichtung der beiden Matrosen
zieguen und Lemarechal, welche in Ajaccio einen Kame—
aden ermordet hatten, um ihn zu berauben. Diese Hin—
richtung hatte großes Aufsehen erregt, da es das erstemal
eit 40 Jahren ist, daß Soldaten oder Maltrosen wegen
Mordes hingerichtet worden sind.
Paris, 9. Aug. New Nork Herald meldet aus Kap
daiti: General Leconte hat den General Firmin benach—
ichtigt, daß seine Landung ernste Unruhen veranlassen könnte
Infolgedessen hat Firmin Kap Haiti verlassen. Es ist jedoch
vahrscheinlich, daß nach der Wahl des Generals Leconte
um Präsidenten General Firmin ermächtigt wird, zu landen.
Die Wahl des Generals Leconte erfolgt nächsten Donnerstag.
zeneral Firmin besindet sich augenblicklich an Bord des
Dampfers Caravella. Er teilt der Lokalpresse mit, daß er
eine Kandidatur für die Präsidentschaft nicht mehr auf—
iehmen werde.
London, 9. Aug. Der Eisenbahnerstreik in Liverpool
rzimmt einen großen Umfang an. In London versuchten
ie streikenden Rollkulscher, die Abfahrt verschiedener Wagen
aus dem Victoriadock durch Ausspannen der Pferder zu ver—
hindern. Dagegen ist die Einstellung des Streikes der
Fohlenträger für heute zu erwarten, da die Arbeitgeber deren
Bedingungen angenommen haben.

Neueste Nachtrichten und Telegramme.

*Köln, 8. Aug. E(Ertrunken.) Beim Baden er
anken hier ein Zahnarzt, ein 24jähriger Arbeiter und
essen 15jähriger Bruder.
* Köln, 8. Aug. (RNilchkrieg in Sicht.) Die
silchproduißenten Norddeutschlands bereiten eine Preis
thöhung der Milch vor. Da bereits in vielen Städten
ine Erhöhung des Preises durchgedrückt wurde, so
»ird auch die rheinisch-westfälische Milchproduzentenver—
inigung die Erhöhung um zwei Pfennig pro Liter
eschließen. Da die Konsumenten sich weigern werden,
iesen Preis zu bezahlen, wird im rheinisch⸗westfälischen
zezirk ein Milchkrieg entbrennen.
* Soliugen, 8. Aug. (Typhusepidemie.)
ier ist insolge der erneut eingetretenen enormen Hitze
ue große Anzahl Personen an Typhus erkrankt.
Berlin, 9. Aug. Der chinesische Minister
es Aeußern, der gegenwärtig eine Studienm
eise durch ganz Europa unternimmt, wird in näch—
er Zeit nach Berlhin kommen, wo er mit Finanz—
reisen Fühlung nebmen wird. Es ist der erste Fall,
vo ein chinesischer Minister auf eigene Kosten einé
Zztudienreise merht.
Kölun, 9. Aug. Von hochgestellter Seite im Va—
ikan erfährt die „Köln. Volksztg.“ über den Ge—
undheitszustand des Papstes soigendes: Die Gicht
ind das Hailsleiden werden als ungefährlich bezeichnet.
da aber der Papsft viele Nächte der Hitze und der bis—
erigen Leiden wegen wenig oder gat nicht schläft, se
ehmen seine Kräfte langsam ab. Man befürchtet, es
önne sich leicht Herzsch wäche einstellen. Ohn
nachten hat der Papst bisher nicht gehabt.
Lissabon, 9. August. Die Nationalversammlung
ahm eine Vorlage an, die die parlam enfta ri
che Idemmität für die Deputierten und Sena
oren aussprich

Leipzig, 8. Aug Ein Großfeuer vernichtete zwei Lager⸗
chuppen der vaumwoll-Abfall-Spinnerei Tichauer. Der
zrandschaden biträgt über 100000 Mk. In Bautzen wurde
ie Sägemühle von Schuster nebst Wohnhaus, das Postamt
nd eine angunnzende Fabrik durch Großfeuer vernichtet.
der Schaden beträgt 300,000 Mk. — Bei vielen durch
Blitzschlag enntandene Bränden im Erzgebirge war die
Feuerwehr we en Wassermangel machtlos.
Düsseldar“, 9. Aug. Die im Arbeitgeberverband ver—
inigten Düssedorfer Maschinenfabriken, Eisen-, Stahl-⸗
ind Metallgiezereien, sowie alle die Branche umfassenden
Zetriebe haben soweit sie die Forderung ihrer Arbeiter
och nicht berilligt haven, gestern abend beschlossen, keiner—
ei Zugeständ isse mehr zu machen, da auch zahlreiche dem
Arbeitgeberve band nicht angehörende Werke den gleichen
Zeschluß gefaßzt haben. Damit dürfte auch für Düsseldorf
in großer Netallarbeiterausstand in Aussicht stehen.
Hamburg, 8. Aug. Einem empfindlichen Depotischwindel
it man bei her Reichsbank-Hauptstelle in Hamburg auf die
S„pur gekomgen. Lie Bankbeamten Wegener und Hamann,
ie in der Reichsbank-Haupistelle einen Vertrauensposten
innahmen, haben aus dem Depot einer fremden Bank
ine Viertel Million entwendet und das Geld auf Renn—
»ahnen vergeudet. Als Wegener der Boden zu heiß wurde,
lüchtete er nach Holland. Er kehrte aber am 6. August
iach Hamburg zurück und stellte sich selbst der Polizei. Die
Interschlagungen gab er in vollem Umfange zu. Der
damburger Polizei gelang es, auf Grund der Angçaben
Wegeners seinen Kormplizen zu verhaften.

. Tgellacher
Arbeiter⸗Vereln
Dudweller.

krieger⸗Vereln
Duowesler.

hHergmanns Unkerfühungs
Kassen-Herein
Dud veiler⸗ Herrensohr⸗Fischbach⸗
Neuweiier.

—
die Beerdigung unseres verstorbenen Mitgliedes, Herrn
indet an Donnerstag Nachmittag 5 Uhr statt. — Antreten
m Stervehause Rehhachstroße,

Beerdigung des Kameraden
und Veteranen
Peter Hartmann
onnerstag nachmittag 5 Uhr.
Antreten um halb 5 Uhr.
Der Vorstand

Nachruf.
den 8. August verstarb nach langem,
lager im Alter von 64 Jahren unfer
»egründer des Vereins, der peus. Bergmann
heter Hartmann 5

Die Beerdigung unseres verstorbenen Mitgliedes
Hherrn Jakob Wagner
indet em Donnerstag nachmittag 6 Uhr statt (mit Musik)
lntreten am Sterbehause Sudstraße.
Um zahlreiche Beteiligung beider Beerdigungen wird Der Turnrat.
ringend gebeten eeeeee . — —
ragheit, infolge sitzender Lebens— 2*
Der Vorstan — ——— Dien tmäd en
7 buchholzer Mark⸗Sprudel Stark- 7
— — seiie god isen Mongan aeg sofort esucht
Simmer u. 1 Man— Klavier tginuene ehe 38 9
i a nz anderer Men
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zten 8 ommer⸗W gren habe ich, um vollständig damit zu raͤumen.
9 r — 2 *
r e ngekm alg jw Preyge erma

„Seit Jahren war ich wüde und * 7
natt, hatte häufig wahns. Kopf— A. V. V. D.
chmerzen u. jede Lust z. Ärbeit u.z.
'eben verl. Ich hatte ein veraltetes Heute Abend 1,.7 Uhr Spielen
der Damen auf den Kitten.
B*18 139 Uhr Männerriege im Ver—
—E iden — E—

na an dem Dahingeschiedenen ein treues
glied, und war derselbe bei Allen wegen
raden Charakters geehrt und geachtet und
er stets ehrend gedcute

Der Vorstand.
zuung findet am Donnerstag, den 10. Aug.
*. Antreten eine halbe Stunde früher
ven ant Rathaus

London, 8. August. Zur Bremer Spionage⸗Affäre sag
ie Daily Mail: Wir hören, daß der verhaftete Engländer
in Londoner Anwalt ist, der vor 10 Tagen nach dem
dontinent abreiste und am 31. Juli hier in London er—
vartet wurde Man hat nichts von ihm gehört, bis er
im letzten Mittwoch ein Telegramm hierher fandte, in dem
r mitteilte, daß die Bremer Behörden seine Verhaftung
»eranlaßt haben. Die Nachricht von leiner Verhaftung
var eine große Ueberraschung für seine Freunde, die über⸗
eugt sind, daß übereifrige Beamte einen großen Irrtum
egangen haben. Der Verhaftete ist der deutschen Sprache
nicht mächtig.
Rom, 8. Aug. Der Popst verbrachte eine ruhige Nacht.
är sagte zu den Aerzten, er bedauere sehr, die morgige
drönungsmesse nicht selbst feiern zu können Die Aerzte
anden heute nichts anormales. Die Gichtschmerzen haben
twas nachgelassen.
Rom, 8. Aug. In Tarent ist ein Munitions-Depot
nit furchtbarem Krach in die Luft geflogen. Einzelheiten
ehlen noch, doch fürchtet man, daß Menschenleben verloren
ind, da das Depot von einer starken Abteilung Soldaten
vewacht war. Die Bevölterung wurde durch die Explosion
n panikartigen Schrecken versetzt. Sie floh auf die
5traßen und wollte sich lange nicht beruhigen, da man an
in Erdbeben glaubte.
New-York, 8. Aug. New⸗NYork Herald berichtet aus
zort au Prince General Lecomie, der neue Präsident des
depräsentenhauses hat sein Kabinett bereits gebildet.
New-York, 8. Aug Die Ausschreitungen der streiken—
den Arbeiter bei der Brockliner Straßenbahn⸗-Gesellschaft
auerten gestern den ganzen Tag fort. Eine ganze An—
ahl Streikender erlitten bei den Zusammenstößen mit der
ßolizei Verletzungen. Viele Ausständige wurden verhaftet.
Nehrere Trambahnwagen wurden demoliert. Dabei erlitt
ine Person einen Schädelbruch.
New-York, 8. Aug. Ein Unteroffizier des Krieges⸗
departements ersuchte die Behörden, einen Privatmann,
er in der Gegend der Küstenartillerie seine Wohnung
inter dem Namen „Peter“ hatte, zu verhaften. Er be—
sauptete, daß dieser ein österreichischer Spion sei, der ver—
ucht habe, sich Informationen über die Herstellung eines
ieuen Explosivstoffes zu verschaffen. Der angebliche
3pion soll bereits gestanden haben, daß er gar nicht Peter
eiße sondern Graf Windischgrätz und in Prag ansässig
ei.
Newyork, 9. Aug Alle Eisenbahnen westlich vom
Mississippi sind von einem Riesenstreik bedroht. Die An—
gestellten verlangen Lohnerhöhungen, die eine Mehrausgabe
von 530 Millionen Dollar bedeuten.

Bekanntmachung.
Auf Grund des 8 8 des Straßen- und Baufluchten⸗
seseßes vom 2. Juli 1875 wird hiermit der Bebauungsplan
ines Teiles der Flur 24 Gemarkung Dudweiler Distrikt
5chiedeborn förmlich festgestellt.
Der Plan liegt von Mittwoch den 9. August er. bis
ꝛinschließlich Dienstag, den 15. August er. auf Zimmer Nr.2
— Gemeinde⸗Bauamt —im Rathaus zu Dudweiler zu jeder⸗
nanns Einsicht offen.
Dudweiler, den 5. August 1911.
Der Gemeindevorstand.
Der Bürgermeister.
Jost.

— ——

Polizeiverordnung,
vetreffend das Einhalten der Tauben zur Sagadzeit.

Auf Grund der 88 5, 6, und 7 des Gesetzes über die
Bolizeiverwaltung vom 11. März 1850 wird mit Zustimm⸗
ing der Bürgermeistervertretung für den Umfang der Bürger—
neisterei Dudweiler folgende Polizeiverordnung erlassen:
8 1. Während der beiden Saatzeiten, nämlich vom
. März bis 15. Mai und vom 1. September bis 30. Nov.
nüssen die Tauben eingesperrt gehalten werden. Auf Brief⸗
auben, soweit diese unter dem Schutze des Reichsgesetzes
om 28. Mai 1894 (R. G. Bl. S. 463) stehen, findet vor⸗
tehendes Verbot keine Anwendung.
8 2. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbuße bis zu
9 Mark, an deren Stelle im Falle der Zahlungsunfähigkeit
»erhältnismäßige Haft tritt, geahndet.
F 3. Vorstehende Polizeiverordnung tritt am 3. Tage
nach dem Tage ihrer Verkündigung in Kraft.
Dud weiler, den 22. Juli 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister.
Jost.

2
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133*
2*

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i Dienstmädchen
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