Full text : Dudweiler Zeitung

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Sonntagsblatt und Heitere Blätter.
Verantwortlich für die Schristleitung Arthur Unterkeller, für den Anzeiqgenibdil Karl Unterkeller
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ie mi egen e dur nset be der Nurnberger Lebensversicherungsbank in Nürnberg versichert. Jeder Unfall ist binnen einer Woche nach Eintritt der Nürnberger Lebensversicherungsbank anzuzeigen, auch muß sich der Verletzte innerhalb 24 Stunde nach dem Unfall in ärztliche
deben Todesane uien sofort heens o ber innerhasd A8 Stunden nach dem intritt zur Anmeldumg gebracht werden Uber die Voraussetzung der Versicherung geben die Versicherungsbedingungen Aufschluß, die vom Verlage od. von der Nürnberger Lebensven sicherungsbank zu bezieh ——
90. Mittwoch den 9. Auqust 11. 24. Jahrgang
7 —
Aachen veantragt, weiche Stadt schon zwei Jayre,
einnial zu Gunsten von Augsburg, dann von Mainz
zurückgetreten ist. Der Antrag, von Graf Droste unter⸗
stützt, wird einstimmig angenommen. Somit fin—
det die nächste Katholikenversamm—
lungin Aachen itatt. —9
ee
Zweite öffentliche Versammlung.
Die zweite öffentliche Versammlung wurde vbon
Vizepräsidenten Justizrat Dr. Rumpf eröffnet, der
das bereits in der geschlossenen Versammlung erwähnte
Telegramm des hessischen Großherzogs zur Kenntnis
brachte. Nach einem begeistert aufgenommenen Hoch aul
den hessischen Landesfürsten sprach Reichs- und Land—
tagsabgeordneter Justizrat Trim born über die
soziale Lage und hielt eine Rück⸗- und Vorschau auf dem
Bebiete der Sozialpolitik. Er erinnerte dabei auch an
die unvergeßlichen Verdienste Kettelers. Darauf sprach
Landesrat Dr. Schmittmann⸗-Düsseldorf über Ca—
titas und Leben. Die maßlose Entwickelung der Tech
nik, so führt Redner aus, habe unser Daäsein unter
urchtbaren Hochdruck gestellt. Die eigenen Werke er—⸗
)rücken den Menschen und drohen ihn zu zermalmen.
Der Mensch schreit nach Rettung. Da gelte es, für die
hristlichen Religionen die soziale Frage durch die christ
iche Caritas zu lösen.
Generalsekretär Dr. Donder s-Münster i. W.
ehandelte das Thema: Die Katholiken in der Diaspora
md der Bonifatius-Verein und fsorderte die Katholiken
uf, für den katholischen Glauben zu kämpfen im Sinne
es hl. Bonifatius, des ersten Erzbischoss von Mainz,
es Apostels der deuticher Katboliken.
Arbeiterbewegung.
DHer Kampfin der Metallindustrie.
die Aussperrunng in der Leipziger Metallindustrie
st zur Tatsache geworden. Der Kampf hat sich aus
»em an sich unbedeutenden, seit Ende Mai andauernden
Ztreik der in den Leipziger Gelbmetallfabriken beschäß—
igten Former, Gießer und Gießereiarbeiter, die ihren
teuen Lohntarif durchsetzen wollten, entwickelt.
Als sich diesen Arbeitern am 21. Juli aus Solidaritäi
die Metalldreher anschlossen, griffen die betrofsenen Ar—
beiteber zu der Gegenmaßregel, 60 Prozent aller, in
der Branche beschäftigten Arbeiter auszusperren. Ins—
gesamt belief sich schließlich die Zahl der Streikenden
»der ausgesperrten Gelbmetallarbeiter auf 1100. Nun—
nehr griff der Verband der Metallindustriellen im Be—
iirk Leipzig ein und beschloß am 28. Juli, den Fir—
nen dadurch zu helfen, daß er für den 5. Augusft die
Uussperrung von 60 Prozent sämtlicher Arbeiter in der
Leipziger Metallindustrie für den Fall androhte, daß
ine Einigung nicht erzielt würde. Am Freitag Abend
iahmen die dem Deutschen Metallarbeiterverband an—
zörenden Arbeiter in elf stark besuchten Persanmgunaer

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»Vormarsch des Erschahs.
n den Petersburger diplomatischen Stellen
etzten Nachtichten aus Persien verlautet, hat
uuted Ali, der verjagte Exschah, mit al—
ement verstanden, auch die russischen
Stellen zu täuschen. Die Erklärungen, die
y in Petersburg abgegeben wurden, als es
uurde, daß der Exrschäh wieder aus dem Rück—
ten die zweifelhafte Haltung Rußlands ir
es Licht zu stellen, den Erschah also plötzlict
in. Jetzt stellt sich nun heraus, daß die gan—
Nachrichten von der Einschiffung des Ex—
dem Kaspifschen Meer, von seinent Rückzug
vciselhaften Haltung der Turkmenen uswe eir
Rohamed Alis waren, durch das sich sogar
cung in Teheran für einige Tage in Sorg—
unllen ließß In Wahrheit ist die Lage fün
Ali äußerst günstürn, sie ist sogar für
sprechend, daß nur ein ganz unerwartet kom—
reignis den Ersolg noch aufshalten und die
Resterung in Teheran am RNuder laßen könn—
ruppben, welche die Regierung in Teheran dem
itgegen zu stellen hat, sind schon jetzt gerin—
hl, wie die des Praütendenten. Hietzu kmmi
der Exschah auf sesnem Marsche nach Tebte—
ich neue Freunde und bewaffnete Mit—
aumtelt; serner, daß die Regierung Mohanted
Teit ihrer Tetlpren entregen schinca niuß, um
cht bereits vor Teheran ein Treffen anzubie⸗
As! es nicht, in diesem Treffen siegreich zr
t Igcheran so gut wie gejfallen. Ter Auf
GErscha?s aui Teteran vollzieht sich in dre
die in Aontuden von 29 ilomeiern neven
anchen. Die Spihe des Vormarsches wird
Thanvornn Maran, der iich foeben mu
snetez Reitern Mohanted Wli angesehloffen
ien. Dieser wird auch das erste Trefsen bei
u bestehen haben, und es nuterliegt keinem
daß die Truppen der Garnisen Teheran zu
en Teile zu Rohamed Rli übergehen wer—
id sie merken, daß zuch der Ahan von Marcin
en des Erschahs ist. Ran rechnet damit, daß
Bli um die Mittee NAugust vor Tekeran' einm
D.
weiterer aus Teheran eingetroffener Nach—
die Gesandisehnften alle Vortenrungen ge—
bei einer Betaderung Teherans und einer
vVchung durch den Exschah das Leben der
ud. etwaiger polttüchen Flüchttenge nach
zu schüten. In den Magazinen find zu die
rrhere Borrzte an Lebensmitteln schon
pelt worden. deun es macht sich seit dem
des ECrithals auf Teberan bereits ein Au—
zzur rankeubsslege beinerkßer. Die
id cusische Gesandschaft bat r votle dver
ncserat und beide können so0 Flüchtlingen
acwäleren. Man rechnet alcrdiunz dang
nop (ope

38. Katholikentas in Mainz.
Mainz,, 8. August.
4 Zweite geschlossene Versammlung.
Bertin, 8. August. Der Berliner Korrespondent im I— wurd
»es „Daily Mail“ will ersahren haben, daß zwischen se * 37 u
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inden weerde, ber der der französische modifizierte Vor— eeeene ehn Nisfiematãtigtei —8 ran
htag und die abgeänderten Forderungen Deutschlands e, an 58 lehenden Mi ig zum
orgelegt werden sollen. Es ist auch nicht unmöglich —— Verfügung stehenden Mittel reichen bei wen
— — — —5 tem zur Bestreitung der notwendigen Auslagen nich
3 rans uttehreet 86 aus, es können noch nicht die notwendigen Schulen er
eBotiatage unt richtet werden. Ohne Diskussion wurde der Antrag an
8æ5. 77 genommen. — Direktor Giesler, begründet die An
Volitische Nundschau. träge betreffs Heidemission und Missionsvereinigung ka
Deutsches Reich. pape Fanen und Dnaanen e diese en
* Das im 42. Jahr 344 ungen verschlingen große Summen zu deren Herbei—
FJa —— ne edene eiere eiie schaffung die Opferwilligkeit der Katholiten in Ansprud
in gedrängter Kürze und übersichtlicher Form die wich uommen werden muß. J 400 900 Mark sind im Vor⸗
rigsten in Zahlen ausdrückbaren Erdebniß 9 II land Jur doßs Nork der —X indheit assain airs
——— une vollständig damit zu räumen.

3

Iaͤnenhersser.

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