Full text : Dudweiler Zeitung

war 10 Sage vein Hote. — Eine lange Zeit,
nich nicht die sonderbar wilde Lage des Jagd—
Fontainebleau wo sich der König ausfhicht)
at hätte. — Ich sa) die Parsorce-Jagd — und
Zatrietismus. Ich sah einen Val, und Spiel
wo 500 N. Lonisdor au pair auf die Karte
wurden — und fühlte Patriotismus und den—
wiß kein Heimweh oder mal du pays (Kürrch—
deutsche Na iona li e atur“, Bd. 41, 2, S. 219.5.
ese Stelle zeigt uns, daß das Wort Heimweth
re 1785 noch jung und unbekannt und nicht
eiteres verständlich war, denn Salis-Seewis fügl
klärung mal du pays hinzu. Er versteht dem—
runter etwaz Kranlhaĩtes und Schmeszliches, wie
lal de mer, Seelrankheit etwas Krankhastes ist.
rdigerweise gebraucht er für die Sebnsucht nack
zterlande in dem edlen Sinne, für die wir das
Rimweh heute gebrauchen, das Wort Patriotis—
Zurch diese Stelle schimmert also deutlich hin—
aß das Wort Heimweh von der Schweiz her—
ien, daß es zun ichst ein mundartlicher Ausdruck
eiwas Krankhaftes bedeutet. Heute ist Heimwet
ingst kein mundartlicher Ausdruck mehr, und e?
et ein durchaus edles, gesundes Gefühl.“
esen Ausführungen fügt Paul Pietsch an gleicher
folgendes hinzu: „In der Schriftsprache ha
eh freilich volles Bürgerrecht erworben, aber e
»hl im ganzen Rorden und teilweise auch in Mit
tichland nicht in die Umgangssprache oder gar in
undart eingedrungen. Das hängt damit zusam
oaß im Niederdeutschen die Bedeutung des Wor
m und seiner Ab'zitungen heimat usw. sich mehr
eSeite des (eignen) Hauses als nach der des
„Wohnortes und Vaterlandes hin entwickelt hat
aupt hat sich diese Wortgruppe im Niederdeut
oeniger reich entfaltet als im Hochdeutschen, 3
Heimat den heutigen niederdeutschen Mundarten

rollet zu Wiebelskirchen und dem Bergmann Valentin VPrinz
u Jägersfreude ist das Allgemeine Ehrenzeichen Allerhöchs'
erliehen worden.
Der allgemeine Ausnahmetarif für Düngemittel und
dohmat.rialien der Kunstdüngerfabrikation (lete Ausgab—
om 1. Mai 1907) bleibt im Verkehr der preußisch⸗hessi⸗
chen Staatseisenbahnen, der Eisenbahnen in Elsaß-Lothringen
er oldenburgischen Staatseisenbahnen und der Militlär—
isenbahn auf weitere 5 Jahre bis einschließlich 30. Apri.—
1917 in Kraft.
* Essen, 29. Juli. (ueverfahren.) Hier vNver—⸗
fuhr ein Autsmobil ein siebenjähriges zind, das cine
Gehirnerschütterung und schwere Quetmwunden erlitt.
*Elsen, 29. Ju i. (Wie oft schon gewardatly
Die schon so oft beklagte Unstite. Reteveim in der
rennenden Ofen zu schetten, hat dier auch wieder eit
Opfer gesordert. Damit der Ofen beser brennen sollte,
roß ein 17jähriges Dienstmädchen Peroseum in das
Feuer. Durch die hierdurch hetvorgerusene Exrplosion
der Petroleumfanne gerieten die Kleider des Mäd—
hens in Brand, wobei dieses so schwere Brandwunder
»avonirug, daß an seinem Auztommen gezweifelt wird.
*Qublenz, 29. Juti. (Die Rache der Haus—
iener.) Die Hausdiener eines hiefigen Hotels, die
mit ihrem Prinzipal nicht zufrieden waren, veriießen
bei Nacht und Nebel den Dienst. Vorher aber warfen
je die von den Hotelgästen vor die Zimmertüren ge—
tellten Schune in einem Parterreraum auf einen Hau—⸗
en und mischten sie gehöxig durcheinander. Als mor—
gens die aste nach ihrer Fußbekleidung klingelten, da
tellte sich eraus, weichen Streich die Hausdiener voll—
uhrt hanu. Denu Gästen blied nichts anderes übrig,
uUs auf den Strumofen dinabzusteigen und aus dem
Tohuwabohn von Schutzzen ihr Sgentum herauszusu⸗
en. Tat das nicht so ganz æintach war, braucht nicht
esagt zu werden.
* Karlsruhe, 28. Juli. (Das Müllheimer
AUsencahnunglück) Ueber das Verhalten des
Lokomorivführers Platien vor dem Müllheimer Eisen—
Jamnunglück wird jetzt verschiedenes belannt, was die
iachsichtige Beurteilung, die man trotz der schweren
datastrophe wohl allgemein für den Mann bereit hatte,
rheblich dampft. Platten hat gestanden, daß er die
tuhestunden vor Antritt seincs Vienstes zur Führung
es Basel-Fyrankfurter Frühzuges nicht zur Ruhe be—
utzt, sondern in einer spanischen Weinstube gezecht
ind dann der dursterregenden Wirkung des bei der
bitze doppelt gefähr ichen Südweins durch wenere alto—
yo ische Gerränse zu begegnen gesucht hat, sodaß er sich
hließlich auf der Maschine in cinem schlafühnlichen Zu—
and besand. Platten war zudem schon vor Jahren
inmal nach einem Alloholexzeß sehr unvernünfüg mit
iner Losomo ive umgeganen und deswegen ganz vom
zührerdienst enthoben worden, bis man schließlich sei—
en Bitten nachgab und ihn doch wieder verwendeie.
eider haben nun für die an sich schöne menschliche
tüchscht, die dem einzelnen gewährt wurde, viele Uu—
chuldige entgelten müssen.

technungsjahres 169,9, die der Reichseisenbahnverwaltung
13,6 Millionen Mark betragen. Der Vierteljahresansatz im
ẽftat beträgt für die erstere Verwaltung 183,5 für die
etztere 32,2 Millionen Mark.
Berlin, 29. Juli. Heute Nacht wurde in die öster—
eichisch-ungarische Botschaft eingebrochen und einem dort be—
hiensteten Koch eine Anzahl Gegenstände im Werte vor
1000 Mtk. gestohlen. Der Dieb entkam unerkannt.
Berlin, 20. Juli. Die bereits für das Jahr 1910
estgestellte Entwicklung, wonach von den auf Gruͤnd des
Invalidenversicherungsgesetzes gezahlten Renlen die Kranken—
und Altersrenten in ihrer Zahl zurück- und nur die In—
validenrenten vorwärts gehen, hält auch im laufender
Kalenderjahr an. Um die Mitte des Jahres 1911 liefen
328 882 Invaliden-, 94 470 Alters- und 16 433 Kranken—
enten. Die Zahl der Invalidenrenten hatte gegenüber
der am 1. April um 7733 zus, die der Altersrenten un
um 1409 und die der Krankenrenten um 513 abgenom
Bei dieser Entwicklung ist auch damit zu rechnen daß die
»erhältnismäßig geringe Erhöhung um 1,2 Millionen, die
m Reichshaushaltetat für 1911 sder Reichszuschuß gegen
910 erfahren hat, genügen wird, um den gesteigerten
Unsprüchen tatsächlich zu entsprechen.
Berlin, 29. June. Die Einnahmen des Reichs an
zöllen, Steuern und Gebühren haben im ersten Viertel des
aufenden Rechnungsjahres 405,5 Millionen Mark betragen
Davon kamen 178,7 Millionen Mark auf die Zölle, 2,6
Millionen auf die Tabaksteuer, 7,0 Millionen auf di—
zigarettensteuer, 46,9 Millionen auf die JZuclersteuer, 14,
Millionen auf die Salz'leuer, 48.8 Millionen auf di
Branntweinve branchsadgabe, 6,2 Millionen auf dje Essig
äureverbrauchsabgabe, 2,3 Millionen auf die Schaumwein
teuer, 2,3 Millionen auf die Leuchtmittelstener, 4,4 Mill
auf die Zündwarensteuer, 27,8 Millionen auf die Brau
teuer, O,5 Millionen auf den Spielkartenstempel, 4,6
Millionen auf die Wechselstempelsteuer, 17,7 Millionen au
die Börsensteuer, 12,0 Millionen auf die Losesteuer, 4
Millionen auf den Frachturkundenstempel, 4,6 Miillionen
iuf die Personenfahrkartensteuer, 1,0 Millionen auf die
kraftfahrzeugsteuer, 25 Millionen auf die Tantiemesteuer,
3,7 Millionen auf den Scheckstempel, 9,7 Millionen aus
»en Grundstücksübertragungsstempel, 8,7 Millionen auf die
Erbschaftssteurr und 0.4 Miillionen auf die statistisch⸗
sebühr.
Berlin, 298. Juli. Der Reichskanzler Bethmann⸗Hollweg
und der Staatssekretär des Aeußeren, Kiderlen⸗Wächter
Jaben sich heute Mittag dreiviertell Uhr zum Vortrage beim
Kaiser nach Swinemünde begeben. Die deutsch-französischen
Lerhandlungen dürften nach Rückkehr der beiden Herren
ihren Fortgang nehmen, nachdem die Grundlagen für
das neue Uebereinkommen inzwischen fester Gestalt ange⸗
nommen hadben.
Brüssel, 29. Juli. Die Hitze erreichte gestern ihren
yöchsten Stand mit 36 Grad im Schatten, was einen Rekord
darstellt, der bisher nicht erreicht wurde. Zahlreiche Unfälle
sind infolge der ungeheuren Hitze zu verzeichnen. In Brüsse!
sind in deu letzten Tagen mehrere Personen der Hitze er—
'egen. In Ostende sind zwei Engländer infolge Hitzschlages
gestorben. Auch aus den übrigen, Teilen des Landes
ommen Meldungen über zahlreiche Todesfälle infolge de—
bitze. Auf dem Lande macht sich die anhaltende Trocken—
jeit sehr unangenehm fühlbar. Die Früchte verdorren au
den Bäumen und diefe verlieren ihre Blaͤtter. Die Kar—
offeln und Zuckerrüben verdorren ebenfalls. Eine groß
Mißernte ist zu befürchten.
Haag, 31. Juli. In Malang auf Java sind 41 Pest
'älle vorgekommen, von denen 4 tötlich verliefen.
Paris, 31. Juli. Nach der abnormen Hitze werden ir
zahlreichen Gegenden Frankreich schwere Gewitter und Cy⸗
klone gemeldet, die namentlich in den Küstengebieten Ver—
heerungen anrichteten. In Havre und Roͤuen wurden
Dächer abgerissen und Bäume entwurzelt. Man berürchtet
zahlreiche Unfälle auf See. Auch in Blaritz und Bayonn
haben Cyklone großen Schaden angerichtet.
Paris, 31. Juli. Die Elektrizitätswerksstätte der Nord.
bahngesellschaft sind geftern ein Raub der Flammen gewor—⸗
den. Das ganze Gebäude, daß 200 Meler lang und 50
Meter breit ist, wurde vollständig eingeäschert. Der Schader
wird auf eine Million Francs geschätzt.
Paris, 31. Juli. „Matin“ meldet aus London: In
gut informierten englischen Kreisen dauert der Optimis mus
bezüglich der marokkanischen Frage fort. Gestern abend
man noch keine präzisen Informationen über die Begeg
uung in Swinemünde erhalten, aber man zeigt sich hier—
iber nicht erstaunt. Man stelle die friedliche Tendenz des
Taisers und seine gesunde Auffassung der Dinge nicht in
Zweifel und man ist überzeugt, daß die Interessen Deutsch—
ands ihm eine Politik verschreiben werden, welche ehrbar
ür beide Parteien sein wird. Man glaubt, daß die feste
»altung des enalischen Kabinets ein wichtiger Punkt in
des e n

dieser Richtung sein wird. Man schreibt weiter, de
Kaiser müsse eine große Enttäuschung empiunden haben
indem er fesistellte, daß seine persönlichen Vemühunger
zum Einvernehmen zwischen Deutschland und England
durch die Gewaltätigkeit seiner Minister zerstört woͤrder
sind.
Paris, 29. Juli. Das revolutionäre Blatt Guereh
sociale hat gestern Abend eine Spezialausgabe veröffentlicht
worin sie gegen die Haussuchungen und Verhaftungen
seiner Redakteure Einspruch erhebt. Das Blatt fordert di
arbeitenden Klassen auf, die Regierung zu bekämpfen und
teilt mit, das heute ein neues Meeting gegen den Krie«
sta tfinden wird.
Paris, 31. Juli. „Paris Journal“ meldet aus Rom
In italienischen Kreisen teilt man mit, daß die italienische
Regierung Genugtung verlangen werde von der türkischer
Regierung wegen eines Artikels gegen die italiesche Armee,
»er vor einigen Tagen in einem tripolitanischen Blatte er—
schienen ist. Die Regierung soll sich mit dem Plane tragen
ein Kriegsschiff nach Tripolis zu entsenden.
St. Etienne, 29. Juli. Neue Sabotageakie sind gesterr
Nacht in der Nähe des Bahnhofes von Ehombon verüb
worden. Dies ist in wenigen Tagen bereits das dritte
Verbrechen böslicher Sachbeschädigung, das an diese—
Stelle begangen worden ist.
London, 29. Juli. Aus Newyork wird gemeldet: Ein
17jähriger Hotelbursche namens Geidel hat ein Geständnis
abgelegt, den 70 Jahre alten Makler William Jackson um—
gebracht zu haben.
Ipek, 31. Juli Bisher erkrankten an Cholera ir
Ipet 50 in Oschakowa 18 Personen.
Gemeinderats-Sitzung.
Eine Gemeinderatssitzung von Fischbach findet am Don—
nerstag den 8. August 1911 nachmittags 4 Uhr im Hinter—
zimmer der Wirtschaft Jakob Kraus in Fischbach statt
Tagesordnung:
1. Vergebung der Materiallieferung für die Entwässer
ungsanlage in der Wikelstraße,
2. Vergebung der Packlagesteine,
3. Vergebung der Arbeilen der Quierschiederstraße,
4. Vergebung der Materialien für die Quierschieder
straße (Pflastersteine und Kleinschlag)
5. Vertrag betr. Beleuchtungsfrage,
6. Straßenbau durch die Knappschaft,
7. Mnutrag anf Steuernachlaß,
8. Vertretungskosten für eine Lehrerin,
9. Anpachtung eines Turn- und Spielplatzes,
10. Antrag des Vorstehers Johann Kraus Jung, au
Regelung seiner Abgabe von Land zum Straßenbau,
11. Verschieden
——— ñ—— —— — —
Bekanntmachung.
Laut Mitteilung der Kgl. Polizei-Direktion Saarbrüclker
vom 27. Jali 1911 ist die in den Stallungen der Wirt—⸗
schaft Mainzerstraße Nr. 2 bei einem Ochsen des Vieh—
händlers Leo Weiller ausgebrochene Maul- und Klauen—
seuche erloschen. Die angeordneten Schutzmaßregeln sind
aufgehoben.
Dndweiler, den 28. Juli 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister
Jost.
Die Steuerhebung pro 2. Quartel finder
statt:
in Herrensohr am Mittwoch, 2. August
in Fischbach am Domerstag, 3. Augus'
vormittags von 8 bis 11 Uhr.
Dudweiler, den 26. Juli 1911.
Gemeindekasse.
* *
Marokhound dit jthige lage
ichige su
⸗ 2
Oeffentlicher Vortrag
des Herrn Dr. Wirth, Privatdocent an der Universitä
München,
Dienstag, den 1. August, 8.30 abends
im städtischen Saalbau,
veranstaltel von der Abteilung Saarbrücken der Deutschen
Kolonialgesellschaft.
Tintritt 50 Pfg, Militär nund Schüler 30 Pfg.
Mitglieder nebst Angehörigen fre

Lokales und Vermischtes.
‚gekrönt. Auf dem gestrigen Spichererberg-Turn—
isest, welches von Turnenn aus ganz Deutschland
»ar und das größte deutsche Turnerfeft ist, welches
ahr in Deutschland veranstaltet wurde, errangen
er des hiesigen Allgemeinen Turnvereins folgende
l. Aktive Turner unter 539 Mitbewerber: Otto
ait 57 Punkten den 22. Preis, Bernard Herrmann
Lunkten den 31. Preis 2. Zöglinge unter b46
rber: Siebert Wilhelm mit 37 Pankten den 24
. Schüler unter 703 Mitbewerber: Artur Hahn
zunken den 17. Preis, Karl Maurer mit 42 Punkten
Preis, Karl Wagner mit 41 Punklen den 18. Preis,
itrich mit 41 Punkten den 18 Preis, Roberi
mit 37 Punkten den 22. Preis, Gottfried Wecken—
37 Punkten den 22. Preis. August Sarvelkouls
Bunkten den 23. Preis. Im Spielen: 1. Tam—
annschaft gegen 1. Mannschast Neuweiler —
Faustballmannschaft gegen 2. Brebach —
Faustballmannschaft gegen 2. der Turnerschaft
.. In diesem Spiele konnte erst im 3. Spiel
cheidung herbeigeführt werden, da beide Mann—
in den beiden 1. Spielen gleichzogen. Erst nach
ieldauer von 97 Minuten erlog die hiesige Mann—
dem knappen Refultat von 6210 Bällen. Ein
But Heil allen Preisträgern und Turnern des
Allgemeinen Turnvereins Dudweiler.
enbahn. Gesiern abend entgleiste in der Nähe
us Hornberger (Mühle) ein Straßenwagen. Es
hrere Stunden bis der entgleiste Wagen, an
Aure gebrochen war, ins Depot zurückgebracht

Neueste Nachrichten und Telegramme.
Trier. 31. Juli. Bei der anhaltenden Gluthitze wurde
in Modellschreiner, der von der Arbeit nach Hause wollte,
»om Blitzsehlag getrofsen, er fiel tot auf der Straße nieder.
Erfurt, 28. Juli. Während eines gestern Abend über
Arnstadt fich entladenden Gewitters schlug der Blitz in die
Ninerawerke der Firma Otto Minner und zündete. Hier—
ei verbrannte der Bücherrevisor Rocktäschel. 14 Feuer—
vehrleute wurden zum Teil scywer verletzt.
Thorn, 30. Juli. Der Sohn des Altwarenhändlers Cohn,
erner ein Seminarist, eine Kellnerin namens Ida Kind und ein
zäckergeselle sind gestern in der Weichsel beim Baden an
in verbotener Stelle ertrunken.
Allenstein, 29. Juli. In der Orischaft Ottendorf bei
llenstein wurden durch Blitzschlag drei Gebäude eingeäschert,
arunter das Wohnhaus des Besitzers Heinke. Während
ieses Haus brannte wurde den vier Kindern des Heinke
er Rückweg durch die Flammen abgeschnitten. Es gelang
nter Lebensgefaur zwei der Kinder zu retten, während die
eiden anderen im Alter von 5 und 7 Jahren verbrannten.
Königshütte, 29. Juli. Hier wurde die Leiche einer
twa 30 Jahre alten Frauensperson in einem Getreidefelde
ufgefunden. Es liegt anscheinend ein schweres Verbrechen
»or. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.
Berlin, 31. Juli. Zwischen Italien und Argentinien
st ein Konflikt ausgebrochen. Die argentinische Republik
erlangte, daß die italienischen Auswandererschiffe unter
auernder Kontrolle der argentinischen Aerzte stehen, was
gtalien als Beleidigung der italienischen Schiffsärzte und
Seebehörden auffaßte. Da die Republit auf ihrem Stand—
unkt beharrt, suspendierte ein Dekret des Königs von
gtalien die Auswanderung nach Argentinien.
Berlin, 29. Juli. Die Einnahmen der Post- und Tele—
»aphenverwaltung haben im ersten Viertel des laufen?

uil. In Ausübung seines Dienstes in der ver—
acht gegen 1 bis einhalb 2 Uhr in der diesigen
ne bei Feierabend bieten, wurde der Polizei⸗Ser⸗
mer von hier von mehreren Rowdies überfallen
en gewor'en. Als sich die in der Uebermacht be—
omdies tätlich an dem Beamten vergreifen wollten,
m Glück weitere Polizeibeamte, die, um den
befreien, von ihrer Waffe Gebrauch machen
anhdem die Burschen sahen, daß sie ihren Zweck
ürllen konnten, erariffen sie die Flucht. Zwei
rdoc im Polizeigewahrsam untergebracht werden.
it n um eine mehrmals mit dem Strafgesetz in
eiw ehen hier ansässigen Rowdies, die nunmehr
chte Strafe nicht mehr entgehen werden.
onolaachrichten. Dem Maschinenwerkmeister
ors einkohl nbergwerks Von der Heydt ist aus
nes irdertritts in den Ruhestand der Königliche
n 4 Klasse Allerhöchst verliehen worden. Der
merkt ater Böhm bei der Bergwerksverwaltung
enet vom 1. Auguft 1911 ab an das Stein⸗
werk m der veydt versetzt worden. — Dem
aren VLaris »u —chwalhoch, dem Veramann Jan

Freibant.
aic und morgen Rindfleisch,
d. zu 40 vnd 45 pfga.
achthof:Verwaltung.

n. daug deren
—X—
Heute Abend 7einhalb
Uhr Probe.
Junge frische
Ziege
zu verkaufen.
Alter Stadtweg 19
Ein schönes
Wohnhaus
billig zu verkaufen.
Herrensohr, Eisenbahnstr, 5
sSchdnes Zimmer u.
2 große Ma. sarden
ab 15. August billig zu vermieten
— saarbrüc⸗rstratze 68.
Eine abgeschlossene
Wohnung,
ue Ka
—A
— Selbstmarinierte Heringe —
eingetroffen. J Dienstmädchen
—E — — — Walentin Bohn. 5
habe ich, um vollstaͤndid damut zu raͤumen
⸗-Waren 6 umen M
mmner⸗Wu E nochmals im Preice ermattiat — Vrnnen eruey

———
*
der Häuser.
aft wird die ergebene Bitte
August stattfindenden Korn—
der zur Ehrung der Ve—
ch Beflaggung ihrer Häuser
die Schaufenster mit Korn—
Festes beitragen zu wolen.
fmerksam gemacht, daß etw.
»ß 3 Mk. — noch bei dem
ann.
dufsz. J. A.: Mertens.

Lreme
            
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