Full text : Dudweiler Zeitung

thalten der vier Vereine an der wirklich schö—
ich weitere Vereine wieder angespornt fühlen,
Jahre mit großer Sängerschar zu erscheinen, um
mbeizutragen, das Fest zu einem schönen „Fa⸗—
mgestalten Wie in den vergangenen Jahren,
heuer wieder zwei Sammelchöre mit Orchester—
sungen, und zwar sind das die Lieder „Berg—
undd „Das Lied der Lieder.“ Außerdem singt
dan noch ein selbstgewähltes Lied. Der Ver—
IAseh die größte Mühe gegeben, das kommende
gestalten. Die schönen Festanlagen im
csp. hen uns angenehmen Aufenthalt. An
esee wird es somit sicher nicht fehlen. Zum
in mn herzliches „Glückauf!“
ebrechen eines Sohnes! so betitelt sich die
»e Extra⸗-Einlage des neuen Riesenprogrammes
8 velieb'en „Central⸗Cinema“ Dudweiler⸗Saar
tz. Auf das ganze Programm näher einzugehen
tjühren deshalb wollen wir das ganze in
zusammenfassen: Das Central-Cinema bietet
einen Besuchern wie immer nur ein durchweg
Programm, inwelchem die hervorragendsten
e der Neuzeit zur Vorführung gelangen.
Siehe Inserat!
amer Saarbrüchken. Am Abend des 13. Nov.
r Sergmann Wilhelm Löw aus Fraulautern,
hon in einer gewissen Erregung befand, den
zolizeisergeanten Biehl roherweise in die Höhe
in dann recht unsanft auf den Boden. Der
neister Götz legte sich im Interesse der Ordnung
nd versuchte, den Frieden im Vokale des Wir—
zu Hülsweiler wieder herzustellen. Die Berg—
in und Peter Löw und der Maurer Heinrich
Hülsweiler griffen den Wachtmeister nicht nur
mißhandelten ihn auch. Sie ließen keine Ruhe,
nte am Boden lag. In gleicher Weise miß—
den Gendarmeriewachtmeister Confini. In
verurteilte das Schöffengericht Saarlouis den
zu 10 und den Hüttenarbeiter Peter Löw zu
efängnis. Die Verhandlungen gegen den Mau—
Wilhelm wurden vertagt, während die Beru—
beiden Löws kostenfällig oerworsen wurden.
usen, 26. Juni. Ein 182jähriger Schulknabe
Sohn des Bergmanns Herrn Scherzinger,
»rlöschenden Feuer im Herde mit Petroleum (!)
vobei er durch die eiporschlagende Flamme
nim Gesicht und an den Händen davontrug.
ericht. Das Zentrum der nördlichen Depression
nach Nord⸗Skandinavien abgezogen. Damit
ar ihrem eigentlichen Bereiche entrückt, jedoch
in der Südseite noch eine Neihe von Unregel—
sodaß wir für morgen noch zeitweise stärkere
und Strichregen bei verhältnismäßig niedrigen
n zu erwarlen haben.
chtliche Witterung: Zunächst noch stärkere
Strichregen, kühl, för spätere Besserung in

henen einer getötet, 2 lebensgefährlich verletzt wurden.
Wgestürzte blieb sofort tot.
Köln, 28. Juni. Für gestern abend hatte der Rhei—
isch⸗Westfälische Verband, Freunde evangelischer Freiheit
Protestversammlungen gegen die Entsetzung des Pfarrers
jatho in zwei der größten Säle Kölns einberufen. Aber
hon eine Stunde vor Beginn waren die Säle überfüllt,
odaß sich der Arbeitsausschuß genötigt sah, im letzten
lugenblick noch 2 Versammlungen anzusetzen, die auch
ald überfüllt waren. Wohl 10000 Personen waren in
iesen 4 Bersammlungen anwesend. Redner aus ganz
Deutschland sprachen in diesen 4 Versammlungen gegen
as Urteil des Spruchkollegiums. U. a. auch Dr. Pfannkuche —
Isnabrück und Frau Kruckenberg — Kreuznach. Als
arrer Jatho erschien, wurde er von einem minuten—
angen stürmischen Beifall begrüßt. Er sagte u. a, daß
iie Begrüßung auch ein Spruch sei, aber nur etwas wärmer
ilsder Spruch in Berlin. In Berlinwar es die Theorie, hier istes
ie Praxis In Berlin galt der Buchstabe, hier der Geist.
or teilte dann mit, daß er sich in den nächsten 2253
Nonaten zurückziehen und sich dann wieder mit allen
räften seiner Gemeinden widmen wolle. Seine Ausführ—
ugen wurden wieder mit stürmischen Beifall aufgenommen.
herr Professor Geffzken brachten ein dreimaliges Hoch auf
en Gefeierten aus. Gegen 11 Uhr schlossen die Ver—
ammlungen.
Sstangenrot (Westerwald), 28. Juni. Hier wütet ein
erheerender Brand, dem bisher 10 Häuser zum Opfer ge—
allen sind. Da Wassermangel herrscht, ist es nicht mög—
ich, des Feuers Herr zu werden. Viel Vieh ist umgekom⸗
nen. Ein Mann der lch aus dem 2. Stockwerk durch einen
5prung retten wollte, ist schwer verletzt. Die vom Bran—
e betroffenen sind meist arme Leute, die nicht versichert sind.
Linz, 27. Juni. Durch spielende Kinder entstand in
er Ortschaft Katzbach. J Gehöfte sind eingeäschert worden.
der Schaden beziffert sich auf 100 000 Kronen.
München, 27. Juni. Auf einem Neubau in Talkirchen
ürzte ein Gerüst ein. Ein 32 Jahre alter Platzmeister
urde lebensgefähilich, cin Arbeiter leichter verletzt.
München, 27. Juni In Vogloöd bei Weißkirchen im
zayrischen Wald wurde schon seit längerer Zeit die ver—
»zittwete Gürtlersfrau Therese Kellermann von einem in
zcheidung lebenden Arbeiter mit Liebesanträgen verfolgt.
zestern Nacht schlich sich der Arbeiter in die Wohnung der
rau, überfiel sie und erschoß nach heftigem Kampf die sich
erzweifelt wehrende Frau. Sie hinterläßt 4 Kinder.
Limberg, 28. Juni. Vorgestern Nacht herrschte in der
Ingebung von Gorlize ein furchtbares Unwetter. Der Blitz
chlug in die Naphtavorräte der galizischen Naphtagesell—
hatt und entzündete die ungeheure Menge Naphta, die sich
u den Reservoirs befand. Es entstand ein furchtbarer
Brand, der die ganze Nacht wütete. Gestern stürzten die
Wände des Reservoirs ein, die durch die Gluthitze ge—
hmolzen waren und das brennende Naphta ergoß sich in
inem großen Feuerstrom in allen Richtungen über Chausen,
 Straßen und Eisenbahnschienen und setzte alles in
zrand, was von der Flut erreicht wurde. Die Stadt Gorlize
st zurzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Ob Menschen—
ben zu beklagen sind, ist noch nicht festgestellt.
Mainz, 28. Juni. Der Provinzialtag der Provin;
sthe nhessen bewisligte eine Summe von 12000 Mart zun
Bßekämpfung des Heu- und Sauerwurms
en wemnbautresbenden Gemeinden der Provinz.
Wien, 28. Juni. Die „Pol. Korr.“ meldet aus auo
rtitativer türkischer Quele, daß die von der türkischen Re—
zierung den Malissoren zu deren Unterwerf—
uUng eingeräumte Frist um zwei Wochen vom heutigen
dage an gerechnet verlängert worden ist.
Paris, 28. Juni. Caillaurx hat bei verschiede—
ien Persönlichtesten im Hinblick auf eine etwaige Mitar—
eiterschaft it dem neu zu bildenden Kabinett angefragt.
die übrigen Portefeuilles werden folgendermaßen verteilt:
Zräsidium und Inneres Caillaux; Justiz Doumergue oder
rupp; Finanzen Klotz; Krieg Etienne oder Messimy; Ma—
ine Delecassee; Unterricht Steeg; Oeffentliche Arbeiten Au—
zagneur; Handel Chaumet; Ackerbau Pams; Kolonen Mes⸗
imy oder Lebrun; Arbeit und soziale Fürsorge Renault.
* Konstantinopel, 28. Juni. Die Türkei hat nunmehr
den Wünschen Montenegros Rechnung getragen. Sie hai
benso wie den Großmächten auch der Cetinjeer Regierung
en Ammestie-Erlaß mitgeteilt. Indem die Pforte der Ei—
elteit des Königs Nikolaus entgegenkam, nahm sie dem—
selben einen großen Teil es Windes aus den Segen
und stellte sich auf den Boden der praktischen Politik. Un—
er dem Eindruck dieser Mit eilung hat der König jetzt den
Bertretern der Großmächte kundgetan, daß er ihre Rat—
schlage befolgen und seinerseits alles zur Wahrung des
rriedens aufbieten wolle.
Madrid, 27. Juni. Der Cucharistie-Kongreß wurd
nter sehr zahleicher Beseiligung durch einen Gottesdienß
nder Kirche von San Franzisko eröffnet, dem der Infan'
arlos als Vertreter des Königs beiwohnie.
Salonik, 27. Juni. Amtlichen Meldungen zufol
en bisher elf bulgarische B sulichen el gen 33
ich im Osman l⸗Distrikt, mit der Bildung von Banden
egonnen. Tschernopejw soll die Grenze bei dem Kloster
tilo überschristen haben. Die Behörden des Wilajeis sind
»vuftreg worden die erforde liven Makabuaenzaut eren
Paris, 27. Juni. Der Mörder des Pariser Rentiers
Zermersch, dessen Leiche, wie gemeldet, im Garten seiner
Lilla gefunden worden ist, wurde in Brüssel verhaftet. Es
st ein Belgier namens Josef Joris, der bei dem Ermor—
»eten Privatsekretär war. Durch die Ermordung von
Lermerich sind ihm etven BBOD Sranes in die Hände ge—
allen.
Paris, 28. Juni. Matin schreibt: Eine neue Spionage⸗
iffäre wird seit einiger Zeit von der Geheimpolizei verfolgt.
Lor 3 Tagen wurden in dieser Angelegenheit in Chalons
ur Marne 2 Verhaftungen vorgenommen, eine dritte er—
olgte gestern in Paris. Bis jetzt beobachtet man streng⸗
les Stillschweigen über die Sache.
Paris, 28. Juni. Matin berichtet: Es wird mitgeteilt,
aß der Vatikan beabsichtige, die Prinzessin Clotilde selig
u sprechen. Es wäre übcigens nicht die erste Seliasprechung
m Hause Savoyen.
Rom, 28. Juni. Osservatore Nomano spricht über
as Leben der verstorbenen Prinzessin Clotilde und be—
nerkt, daß die Regierung den Tod der Prinzessin mit
iner beinahe unhöflichen Gleichgiltigkeit aufgenommen habe.
Rom, 27. Juni. Auf der Engelsbrücke wurde in der
etzten Nacht ein Mann verhaftel, der eben im Begriff war,
eine geknebelte, an den Händen gefesselte Frau üder die
zrüstung in den Fluß zu werfen. Der Mann ist ein 40—
ähriger Schmied, der sich seiner um 10 Jahre älteren Frau
uuf diese Weise entledigen wollte.
Newyork, 27. Juni. Aus Valparaiso wird zu dem
ürzlich aufgelretenen Cyklon gemeldet: Ein aus Jquique
ommender Kapitän erklärte, er habe 9 Schiffe untergehen
ehen. Im Innern des Landes sind durch den Cyklon 200
Personen getötet worden.
Budapest. 28. Juni. Beim Baden in der Donau
wurden in Budapest 8 Mann der Landmehr vom Strom
A8t. 5 derselhon ortronfon

Paris, 28. Juni. Eclair berichtet: Die Lage in Si⸗—
ilien ist sehr ernstt Cine sehr lebhafte Agitation macht
ich auf der Insel bemerkbar, seitdem man weiß, daß die
Fholera dort aufgetreten ist. In Baderia haben heftige
Nanifestationen stattgefunden. Die Beévölkerung hat die
zanitätsbaracken verbrannt. In Palazzo Adriano hat die
Nenge das Rathaus mit Steinen bombardiert. In Moria
»erhinderte die Bevölkerung die Aerzte, in die Stadt zu
ommen, um die notwendigen Schritte zur Verhindernng
eines weiteren Umsichgreifen der Seuche zu ergreifen.
Newyork, 28. Juni. An Bord des Hapag-Dampfers
damburg der aus Italien kam, starb auf hoher See ein
talienischer Knabe wahrscheinlich an Cholera. Der Dampfer
nußte in Quarantäne gehalten werden, nachdem ein itali—
misches sowie ein französisches Schiff soeben aus der Qua—
anixne êßontsassen äüorden war

Zaarbrücken anzubringen, widrigenfalls die en—
Feststellung des Verzeichnisses erfolgen wird.
Saarbrücken, den 22. Juni 1911.
Der Königliche Landrat.
NRiwer, Kreissekretär.
— — — — —
ich liebe den Lenz und die linden Lüfte,
aber ich bin leider auch so wenig abgehärter, daß
ich kaum wagen kann, abends einmal ins Freie zu
gehen oder gar im Freien zu sitzen. — So? Dann
sjaben Sie aber sicher noch nicht die Sodener (Fays
ichte Sodener Mineral-Pastillen) probiert. Wenn
Zie davon Gebrauch machen, haben Sie kaum eine
Erkältungsgefahr zu fürchten. Man kauft sie für
35 Pfg. die Schachtel in allen einschlägigen Ge—
chäften. Verlange aber ausdrüsklich „Faus ächte

*
Polizeiverordnung.
Auf Grund des 8 5 des Gesetzes über die Polizeiver—
valtung vom 11. März 1850 hinsichtlich des Strafmaßes
nit Genehmigung des Herrn Regierungs-Präsidenten zu
krier wird fir den Umfang der Gemeinde Fischbach
nachstehende Polizeiverordnung erlassen:
8 1. Alle Straßen und Straßenteilen, welche im
zinne des Gesetzes vom 2. Juli 1875, betreffend die
Inlegung und Veränderung der Straßen in Städten und
ändlichen Ortschaften als für den öffentlichen Vekehr und
»en Anbau fertiggestellt anzusehen sind, müssen den nach—
tehenden Anforderungen genügen:
g 2. Neu anzulegende Straßen müssen einschließlich
der Straßenrinnen und beiderseitigen Bürgersteige eine
Nindestbreite von 10 Meter haben,
8 3. Jede neue Straße muß mindestens mit einer
orhandenen öffentlichen Straße in Verbindung stehen.
8 4. Zur Bedingungsmäßigen und vollständigen
orstellung einer neuen Straße ift erforderlich:
—daß der Straßendamm in der vorgeschriebenenen
Breite und dem genehmigten Höhen- und Längenprofil
entsprechend reguliert ist;
daß die Straße mit den erforderlichen Entwässerungs—
Wasserversoraunas- und Beleuchtungasanlagen versehen
st;
daß der Straßendamm chausseemäßig befestigt, d. h.
nit einer Steinbahn versehen ist, deren Stärke in
bgewalztem Zustande mindestens 27 em beträgt,
odovou 18 em auf die aus dem guten Steinmaterial
unstgerecht hergestellte Packlage entfallen, während
»ie übrige 9 ein starke Schicht aus Hartstein-Klein—
chlag von 4525 em Korngröße bestehen muß, welch
nit einer 2 em starken Sandschicht abzudecken ist;
daß die an beiden Seiten die Straße erhöht ange—
drachten Bürgersteige in Cementbeton oder Asphalt
»ezw. in ähnlicher Durchführung abgemessen befestig!
sind oder auch mit Kies befestigt werden.
8 5. Alle vorstehenden Bestimmungen sind auch für
en Ausbau bereits vorhandener öffentlicher Wege und
limwandlung von Kultur-, Feld⸗, oder Privatwegen i
zemeindestraßen maßgebend.
8 6. Zuwiderhandlungen gegen diese Polizeioerord—
ung, die sofort nach erfolgter Bekanntmachung in Kraft
itt, werden mit Geldstrafe bis zum Betrage von 30 Mk
estraft, in welcher sowohl der Bauherr, als der von ihm
nit der Ausführung Beauftragte, jeder für sich, verfallen.
lußerdem steht der Polizeibehörde frei, nach 8 132 des
randesverwaltungsgesetzes vom 30. Juli 1883 diejenigen
Zwangsmittei zur Anwendung zu bringen, welche zur
durchführung dieser Polizeiverordnung für notwendia er—
racht werden.
Dudweeiler, den 9. September 1910.
Die Polizeiverwaltung.
Dor Bürgermeister.
Fost.
Bekanntmachung.
Die Schweineseuche in dem Gehöfte des Bergmannes
veorg Hartmann zu Dudweiler Sudstraße 60 ist erloschen
ind die Gehöftsfperre wieder aufgehoben.
Dudweiler, den 27. Juni 1911.
Die Polizeiverwaltung:
Dor Rürgermeister Jost.

Wenn inir eginn oer wärmeren Witerung selbst verdunnte
zuhmilch von Säuglingen und Kindern nicht vertragen wird, so
zenutze man als Zusatz zur Milch das altbewährte Restle'sche Kinder—
nehl, welches schon mit Wasser gekocht, eine vollkommene, leicht
erdauliche Nahrung ergibt. Illustrierte Broschüre und Probe durch
i0 Mestle⸗Gesellschaft, Berlin w 57. Bülowstr. 56 11

—
E Heoil- und
4 Tafol-WMasse
Heilquelle und
Schlossbrunnen mrenit
3 Bierdopot,
Georg Pitæ., Scheidtersstrasse 24.
Mleiniger Vertreter für Dudweiler u. Umg.
2344* und wollen Sle cut u. IIIIC σ,
Ind die Raudber, a0 verlangen Sle um seεν
ç portotrel α Prelsilate αν
Cigarrenfabrix Otto Ketelaen, Holsen X, b. Bunde lL. V.
VPor einiger Zeit verliehen wir
tinem Manne einen Hand—
karren, angeblich um einen Um—
zug auszuführen. Da der Karren
nunmehr bis jetzt noch nicht zu—
rückgebracht, ersuchen wir den
Leiher in seinem eigensten Interesse,
dies umgehend zu tun, andernfalls
dies auf »inem nicht gerade ange—
mehmen Wege geschehen müßte.
IIJ. Renasch 8 Sohn.

A. IT. V. 9.
— nachmittag von
Turnen der Einzel⸗ nnd
Vereins⸗Wetturner.
—8 * Turner-Bund

84 Dudweiler
Morgen früh von 8 Uhr ab
Volksturnen u. Spielen,
iachmittags um 5 Uhr wieder
Volksturnen.
Nachher im Saal. Um pünkt'
hes Erscheinen bittet
der Turnrat.
4
Gesangverein
Fintracht-Harmonie.
Im Donnerstag nachm. s uhr
Singen
im Vereinslokal.
Terzettklnb Dadweiler
Am Donnerstag, den 29. ds.
Nts., (Peter und Paul) findet
bends um 8 Uhr
Monats-Versammlung
tatt. Tagesordnung:
1. Kassenabschluß;
2. Ballangelegenheiten;
3. Verschiedenes.
Da nach der Versammlung ein
zemütlicher Bierabend veranstaltet
vird, werden die Mitglieder ge—
oeten, alle pünktlich und vollzählig
u orĩcheinen
Der Vorstand.
Indweiler.

Zentral—
—9
Iwen
ßinemnfograph
dudweiler⸗Saar
am Mardktplatz.
Erste ständige Lichtbild⸗
bühne am Platze.
führendes Etab⸗
lissement dieser
zranche am Platze
konkurenzloses
Kiesen⸗
Programm:
Ergreift den
Mörder.
»oller Humor.
der Grohmütige.
Aeuherst spannendes

uͤchen, 27. Juni. Als ein junger Mann gestern
igs, den er in einer Wirischaft an der Wilhelm⸗
ztadtteil Malstatt-Burbach verübte, aus dem Lo—⸗
zewiesen wurde, zertrümmerte er von draußen
Der Wirt und mehrere Gäste verfolgten den
Als sie ihn fast eingeholt hatten, durchschnitt er
em Messer die Pulsadern der Hand. Auf dem
noch dem Krankenhause starb er infolge des

27. Juni. GGin zärtliches“ Weib—
ichts geriet ein Fabritant von hier mit seine
Streit. Die Frau holte eine mit Salzsäur
asche und begoß damit ihren Mann von vben
so daß er sehr schwere Verletzungen am Kopf,
ust und an den Händen davontrug. Poligeibe.
jen die Frau in Haft.
2., März. Guttanus-Prozeß.) Der
ete Obertelegraphenassistent Oskar Huttanus,
it er am 19. Dezember 1910 nach Un erschlag⸗
atiehen Geldern in Höhe von rund 100 000 M.
et Gelder in Höhe von 32 000 M. flüchüg ge⸗
ir und am 13. Februar dss. Is. in Marseule
urde, hatte sich vor dem Schwuͤrgericht zu ver
Juttanus war geständig. Das Urteil lautet
guung milder. der Umstände auf 6 Jahre Zucht
Zahre Ehrverlust.
2. Juni. Furchtbarer Scherze.) Die
Le im Scherz auf jemand mit einem Schieß
zielen, ohne sich erst zu überzeugen, ob es auch
uit ist, forderle in Alfter bei Bonn wieder ein
ꝛen. Der Fabrikarbeiter Rudolf Niederstein von
»gte während einer Kindtaufsfeier im Scherz ein,—
seinen Kollegen Clemens Mayer von hier an.
krachte und M. sank tot zu Boden. Dor (Ger
ar 25 Jahre alt.
der Ems, 27. Juni. Gine Feuers—
erstörte in Aschendorf 19 Wohnhäuser und meh—
ebäude. Viel Mobiliar ist verbrannt und auch
Anzaͤhl Vieh siel den Flammen zum Opser.
Mind trieh Ras Feuer mit esementigrer Geswallf

Stepple Chase.
Herrliches Sportsbild.
Her Schatz eines
Gelzigen.
Tiofororois⸗ndes Drama.
Des Müllers
Geschenk.
Urkomische Scenen.
Im Negerdorf
am Kongo
karbenprächtige Natur⸗
cenen.
Das UVerbrechen
eines Sohnes.
-rgreifendes Lebensbild.
der Bonnenschirm.
rcurmische Heiterkeit.
Attiln Regolo.
Historisches Schauviel.
Fritz hat ein Rad
gewonnen.
Man mußlachen.
eden mittwoceh und
zamstag neues
Programm.
Neu eingerichtet
Elektrische
VUentilation

Bekanntmachung.
Rachdem der Viehbestand des Bauunternehmers Nikol.
Zreyer zu Bliesransba h abgeschlachtet, die Desinfektion des
Hehöftes vorschriftsmäßig ausgeführt worden ist, u. weitere
Erkrankungen an Maul- und Klauenseuche nicht vorgekom—
men sind, hebe ich die polizeiliche Anordnung vom 9. dss
Mts. — Nr. 6109 — hiermit auf.
Zaarbrücken, den 23. Juni 1911.
Der Königliche Landrat.
J. A.
gez. Dr. Colberg.
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis ge—
racht.
Dudweiler, den 24. Juni 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermeister Jost.

Unserem werten Vereinswir—
Peter Lehmann
owie unserem 1. Schriftführer
Peter Recken
ind unsern Mitgliedern
Peter Kisch, Peter Jung⸗
bluth u. Peter Hey
zu ihrem morgigen Namensfeste
in donnerndes dreifaches Hoch,
»aß es in Herrensohr und auf dem
zubesberg schallt und beim dicken
ehmann am Donnerstag kräfti
iederhallt.
Terzettklub Dudweiler
9 — 0
Unserm lieben Klubmitgliede
Peter Gottfreund
u seinem Namensfeste ein drei
aches Hoch, daß es auf der Hüt
hällt und beim Kunsckel wieder
alt. Gewidmet vom
Skat⸗Rlub Schneckenspiess

surt, 27. Juni. Aus der Haftentlas—
Gerichtsreferendar Eugen Schloß, der unter
chte, eine Briefmarlensammlung im Werte von
ark der Konkursmasse seines Vaters entzogen zu
nal et worden war, ist jetzt gegen Stellung ei—
von 30 900 Mark aus der Haft entlassen

*
Afenlegung eines Planes pp.
te Nachrichten und Telegramme. Der Herr Oberpräsident der Rheinprovinz zu Coblenz
27. Juni. Die liberalen Geistlichen von Groß⸗ jat in Gemäßheit des 8 2 des Gesetzes zur Verhütung von
en Protestlundgebung gegen die Amtsentlassung »ochwassergefahren vom 16. August (G. S. S. 342) ein
rs Jatho heute der Oesfentlichkeit übergeben. Sie Zerzeichnis für das nicht hochwasserfrei eingedeichte Ueber—
rin u. A.: Wir werden unbeirrt durch alle Fol— chwemmungsgebiet des Sulzbaches aufgestellt, nach welchem
Verkündigung des Evangeliums allein unserer ie Vorschrift des F1 des vorgenannten Gesetzes für
leberzeugung folgend im friedlichen Geiste nach iesen Bach in eingeschrängter Breite von der Brücke
süben. berhalb der Einmündung des Ruhbaches (100 Mieter — ——
27. Juni. Der deutsch⸗nationale Turnverein in berhalb km 0,0 Gemarkung Sulzbach) bis Stadtgrenze Mehrere Wiesen
t Waddeg veranstaltete gestern eine Sonnen— zaarbrücken (l,bm 8, 1001 Anwendung finden soll. In 44
Als der Holzstoß angezündet wurde, explodierte »iesem Gebiete dürfe hiernach nicht ohne Genehmigung des u per achten
versteckte Sprengbombe. Vier Personen wurden dreisausschußes des Landkreises Saarbrücken p
tach allgemeiner Ansicht liegt ein Racheakt eines 1. Erhöhungen der Erdoberfläche und über die Erd — I. Leonard, Bahnholstr.
Fanatikers vor wegen des Ausfalles der letzten berfläche hinausragende Anlagen (Deiche, Däamme, Ge⸗ VOfferiere immer
»ei denen in Linz die Sozialdemokraten den äude, Mauern und sonstige bauliche Anlagen, Feldziege⸗ Einmacs-Kirscsien Zimmer,
itionalen unterlagen. Der Turnverein von eien, Einfriedigungen, Baum⸗ und Strauchpflanzungen pfund 20 pifg. Zeb. und geräumig, sofort oder
Jatie lebhaft für die Deuischnationalen agitirt. dahnliche Anlagenn deu nusgeführt, erweitert, verlegt. 9nhannisbeelen u.hefdelbeeren lbient Juli gu perwietewhnahhe 0
urg, 27. Juni. In der letzten Nacht erschoß 2. Deiche, deichähnliche Erhöhungen und Dimme aanz uum billigsten Tagespreis. — — —
rr Wallmann aus der Islandstraße seine Geliebte, der teilweise beseitigt werden. F Herres, Bruckenstraße 18. Ssauberes fleißiges
istin Friedrich, die aus Gotenburg in Schweden Das Verzeichnis nebst den erforderlichen Lageplänreß — 555 Dienstmädchen
Ddas Mädchen erhielt mehrere Schüsse in die iegt vom 27. Juni bie 8. August d. J. und zwar fürdie Einfamilien— ofort gesucht
war sofort tot. Darauf erschoß sich Wallmann heinarkung Sulzbach bei dem Bügermeisteramt zu Sulz⸗ l wo
as Motiod zur Tat ist Eifersucht. ach und für die Gemarkung Dudweiler bei dem Bürger— Wohnhaus. — — —
au, 28. Juni. Auf der Heiligengrube bei Ochsen — neisteramt zu Dudweiler — 1 Etage Zimmer Ny. 2 nit — zu- *
sher unaufgeklärter Ursache ein Bergmann aus Gemeindebauamt) — zur öffentlichen Einsicht aus— Ein⸗ land in Degzuüghalber eoverkau Dienstmädchen
derkorb und stürzte iu den 800 Meter liefen vendungen gegen diese Pläne sind innerhalb der vorge- fen oder zu vermieten d endelmäd chen Fesnh
eine Anzahl unten stehender Beraleute. von iannten Frist bei dem Königlichen Landratsamte — Findni Vow w. s. Erpd
144 3 3 i i 2 z 2
* bis Ende dieser 9 F ——— — —V 99
*na mein⸗ e He elegenheit. J 888*
            
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