Full text : Dudweiler Zeitung

Iin
Lurner
onntage nauch Surzoach zum friedlichen
dem sie sich viele Lorbeeren holten. Es
rein 2 Preise und 11 einzelne Mitglieder
Den ersten Preis von den vielen tuͤrnen—
hielt der Turner Otto Grimm vom Allge—
rein Dudweiler. Vie Preise der übrigen
aannten Vereins rangieren auch in ziemlich
»öher schlugen die Herzen und freudig leuch—
der Turner, als der Name Grimm mit
inkten als erster Sieger genannt wurde.
dieses sowie auch die der übrigen preisge—
waren vorzüglich. Hoffen wir, daß diese
den Turnern ein Ansporn sein möge, auf
n Hdhe fich zu behaupten; den übrigen
es geingen, durch emsigen Fleiß und rast—
ch eworzuarbeiten, gleiches zu erreichen wie
ssen an gestrigen Tage, welche mit dem
ikranz auf dem Haupte zurückkehrten.
Gut Heil!
.·. De hierseibst Tierbachstraße Nr. 3
Jahre lte Bergmann Karl Wilhelm hat sich
er Wonung erhängt. Seine Angehörigen
zen 8 Ur abends.
and. De Betrieb in den dem brennenden Flötze
Abteilunen und Flötzen konnte wieder in
ze aufgaommen werden. Die Dämme sind
»ꝛmauertworden, daß jegliche Gefahr ausge—

i

8Nnanß ane
* Homburg, ronungssendiner.)
us Anlaß der Krönungsfeier in London fand hier im
zeihen Saale von Ritters Parkhotel, in dem der verstor—
ene König Edward stets wohne, ein Festdiner statt, an
em zahlreiche Enzländer teilnahmen. Nach Trinksprüchen
uf das englische Königspaar und das deuische Kaiserpaar
»urde ein Huldigungstelegramm an König Georg abge—
udt.
Heunef (Sieg), 25. Juni. (Bieerurteilter De
raudaut.) Tie Unterschlagungen des Buchhalters W
doesgen von der hiesigen Maschinenfabrik Reuther und
teiset, die im April d. J. bekannt wurden, waren Ge—
enjstand enner Rerhandlung vor der Strafkammer in
zonn. Bis jezzt beträgt aie sestgeste lte Summe der Un—
erschlanungen rund 90 000 Mark. Die Revision dauert
ber noch fort. Roesgen beging die Unterschlagungen in
er Wesse, daß er die Lohnbücher seit 1903 fässchte. Er
atle noble Passionen, de im viel Gesd kosteten. Es wird
ber vermutet, daß er noch Gelder irgendwo versteckt hat.
as Ur eit lautete auf zwei Jahre Gefängnis.
*Wiesbaden, 25. Inni. GismarckNRational—
Dentmal.) Zwecks Entscheidung über das auszufüh—
ende Bismarck-Nat onal entmal auf der El senhöhe sinden
sier im Kurhaus vier Ausßhussitzungen statt. Es sind
ur Teilnahme 3000 Einladungen an die Mitglieder des
roßen Ausschusses erganzen, etwa 300 Ve sonen sind an—
vesend.
* Butzbach, 25. Juni (Un ter schleife. Unter—⸗
hlagungen int Gesamtbet'ase ven 12 000 Mark sind im
zaudeszuchthaus Marienschloß in Rockenberg aufgedeckt wo—
en. Der Rechner H. Leschner wurde verhaftet.
*Hanau. 24. Jun. (Unglücksfall.) Im benach
arten Forschhaufen stürzte die 55jährige Ehefrau des
randwirtes Junser von einem mit Heu beladenen Wagen
ind brach das Genick. Sie war sofort tot.
* München, 25. Juni. (Jugendfürsorge.) Der
ayerische Landesausschuß für Jugendfürsorge hielt im Mi
isteriim des Innen jseine Jahressitzung ab, in welche
nan sich nach mehrstündiger Debatte über fo gende Richt
unhe für die nächste Arbeit auf dem Gebiete der Jugend
irsorge einigte: Die Errichtung neuer Zwangserziehungs
nstal en in Bayen soll nicht betrieben werden, da dem
orhandenen Bedürfnis vorerst genügt ist; überhaupt soll
ie Anstaltoerzie jung nur als äußerstes Mis tel zur An—
sendung kommen, sonst überwiegt die Famil enerziehung;
As beste Voraussetzung der Familienerziehung emp'iehu
ch die Unteroringung der Fürsorgebedürstisen für einiç«
age oder Wochen in Asysen, Beobachtun gostellen, in de
en man ein ziemlich sicheres Ur el über die Anstalts
der Familienerziehungsfähigleit der Jugendlichen erhät;
a jedem Regierungsbezirk und in jeder größeren Stadt sol!
anindestens ein solches Asyl vorhanden sein. Die Gründung
er Asyle ist Sache der Jugendfürsorgevereine; der Staaf
oll im Zeippunkt der Erbauung der Aspyle Gründungszu—
hüsse le sien.
* Trustberg (Oberbayern), 24. Juni. Explosion.
im den bayerischen Stickstoffwerken erfolgte eine Explosion.
es Feiertages wegen waren nur wenige Arbeiter anwe—
nd. Ein i alienischer Arbeiler, der als Koch in den Wer—
nn tätig war, wurde durch einen Stein, der ihm an der
'opf flog. ge ötet. Sonst kamen nur leichtere Verletzungen
or. — Nach einer späteren Meldung ist das ganze Fa—
rikgebäude durch neuerlsche Erp osionen in die Luft ge—
logen. Zwei Arbe ter wurden als Leichen geborgen, ein
ritier liegt imn Sterben. Von zehn welteren verunglückten
irbe tern sind sechs schwer, die übrigen lescht verleßt. Die
Ursache der Erplosion konnte noch nicht festgestellt werden.
)as 2009 Kablftmeter Vorräte fassende, in Eisenbe on en—
ebaute Siso in dem die Explosion erfolgte, wurde vol⸗
ändig zertrummert. Die Sisckstofffabrik wurde erst vor
wei Jasren mit einem Aktien apital von 6 600 000 Marb
egründe: und be saßte sich mit der S ickstoffgewinnung aus
er Lust nach einem ganz neuen Verfahren. Es ist dies
as erste derartige Unternehmen in Deuischland

en näcu⸗ dern
heinischen . Vechaucu. alteneen, in denen der
Arteilsspruch besprochen und die weitere Haltung der An—
änger Jathos bestimmt werden wird.
Utrecht, 26. Juni. Die 14 an dem europäischen
Kundfluge deteiligten Flieger trafen gestern früh auf dem
Flugplatze zu Goesterberg zusammen und beschlossen einen
Protest gegen die Flugkommission an dem Aeroklub von
Frankreich zu richten da die Kommission trotz der un—
zünstigen meterologischen Berichte den Start nach Brüssel
ür gestern angesezßt hatte. Die Fiieger erklärten, fie
vollted ihr Leben nicht unnötig aufs Spiel setzen und ver—
angten von dem Komite die Aufhebung des Beschlusses
»er Flugkommission und die anfetzung eines neuen Starks.
Rotterdam, 24. Juni. Ein schweres Unglück wird
zus dem holländischen Orte Ostschot gemeldet. Ein Kind
aß auf einem Kinderstuhl neben dem Herdfeuer in der
düche, während ein zweites Kind sich bemühte, an dem
5tuhl empor zu klettern. Der Stuhl fiel um und das
dind stürzte in das offene Feuer, das andere in einen
dessel mit heißem Wasser. Beide Kinder starben an den
urchtbaren Brandwunden nach kurzer Zeit.
Paris, 26. Juni. Gestern abend fand im Saale der
oissenschaftlichen Gesellschaft eine Versammlung der Stu—
entenverbindungen statt, um gegen die Angriffe der Straß
»urger Post zu protestieren. Den Vorsitz führte der Elsässe
Munck. Es wurden zahlreiche Reden gehalten. In seiner
Unsprache sagte Munck wörilich: „Wir wohnen in dieesm
Augenblick dem Erwachen des Gewissens in Elsaß bei
Elsaß kennt seine Rechte und will sie respekliert sehen
Wir lassen uns von diesen deutschen Dummköpfen nich:
änger wie Schafe leiten“. Nach der Versammlung durch—
rogen die Studenten die Straßen und wollten auf einen
ffentlichen Platze eine Strohpuppe, den Direktor der Straß
»urger Post vorstellend, verbrennen. Sie wurden jedoch
on der Polizei auseinandergesprengt. Die Menge, welch
der Manifestation beiwohnte, war sehr zahlreich. Ein um
assender Sicherheitsdienst war getroffen worden.
Kopenhagen, 26. Juni. Auf dem im hiesigen Hafen
iegenden dänischen Kanonenboot Dykkeren entstand einé
Fzeuersbrunst, die das ganze Boot zu zerstören drohte. 2 Manr
»er Besatzung, die sich im Maschinenraum befanden, ent—
zingen nur sehr knappdem Verbrennungstode. Der Brand
vurde durch Aufwerfen von Sand gelöscht. Der Schaden
ist sehr beträchtlich.

⁊ilerbe
Inm Schlupe . Beschasrs
den Musterungsbe irn æä’. Militärpflichtigen.
uind Verhandlung der Reklamationen aus dem genannten
Bezirke.
Sämtliche in den Landgemeinden des Kreises Saarbrücken sich
aufhaltende, den vorbezeichneten Kategorien angehörende Militär:
pflichtige, auch diejenigen, welche beim Musterungsgeschäft mit oder
ohne Entschuldigung gefehlt haben, werden hierdurch aufgefordert
dei Vermeidung der gesetzlichen Strafen, an den bezeichneten Tagen
und dem angegebenen Orte zu dem in den ihnen noch zugehenden
Vorladungen angegebenen Zeitpunkre — in Saarbrücken 7.30 Uhr
— sauber gewaschen und mit reiner Kleiduag versehen zur Aushe—
hung zu erscheinen. Die Losungsscheine und die Vorladungen zum
Oberersatzgeschäft sind mitzubringen. Wer durch Krankheit am
Erscheinen verhindert ist, hat ein ärztliches Attest einzureichen, wel⸗
hes durch die Polizeibehörde zu beglaubigen ist.
Zur Beurteilung der Reklamation ist erforderlich, daß sämtliche
iicht mehr schulpflichtigen, zur Erhaltung der Familie gesetzlich ver⸗
flichteten Familien-Mitglieder, soweit eine Beschränkung ihrer Er—⸗
verbs⸗, Arbeits- bezw. Aufsichtsfähigkeit behauptet wird, in dem
ür die Verhandlung der Reklamationen bestimmten Termine per⸗
önlich und pünktlich erscheinen, damit deren Erwerbs-, Arbeits⸗
ezw. Aufsichtsfähigkeit festgestellt werden kann.
Sind solche Personen etwa durch Krankheit am Erscheinen ge—
indert, so ist dies durch Attest eines beamteten Arztes nachzu—
veisen, da andernfalls die Reklamationen als nicht zu beurteilen
innachsichtlich zurückgewiesen werden müssen.
Zur Prüfung gelangen sämtliche Militärreklamationen, ausge—⸗
nommen derjenigen Ersatzpflichtigen, welche beim diesjährigen
Nusterungsgeschäfts auf ein Jahr zurückgestellt worden sind.
Jede Störungder Ruhe und Ordnung während des Aushebungs-⸗
jeschäftes wird mit Geldbuße bis zu 15 Mark oder entsprechender
haft bestraft.
Die Herren Bürgermeister und Ortsversteher wollen für mehr—
nalige ortsübliche Veröffentlichung dieser Bekanntmachung und
namentlich auch dafür Sorge tragen, daß niemand für eine Unter⸗
Jassung im Termine Unwissenheit vorschützen kann.
Unter Bezugnahme auf meine Rundverfügung vom 19. April
1890 J. Nr. 1897 X bezw. vom 24. Januar 1891 M. J. Nr.
O2 ersuche ich die Herren Bürgermeister, den Militärpflichtigen,
velche ihres Standes Schneider, Schuster oder Maschinenschlosset
ind, wollen bei ihrer Gestellung zum Aushebungsgeschäft aus
hrliche Zeugnisse über ihre Leistungen und Führung vorzulegen
Saarbrücken, den 8. Mai 1911.
Der Zivilvorsitzende der Ersatz-Kommission
Aushebungsbezirks des Saarbrücken-Land.
J. Auftrage:
Dr. Colberg, Regierungs-⸗Assessor.
LGorstehendes bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Dudweiler, den 19. Juni 1911.
Der Bürgermeister Jost.

Seine Lajestät der Kaiser und König haben
zeruht dn Bergmann und Pumpenwärter
4 aus dudweiler für treugeleistete Dienste
ie Ehrenzchen zu verleihen. Die feierliche
dieser Atzeichnung fand am Dienstag, den
chmitiags Uhr, im Bergnüngslokale der
hausen duh Herrn Bergrat Jordan stau.
rreichung ð Ordens richtete Herr Bergrat
de „Worte an p Houy und“ gab fener
er Ausdruc daß es ihn besonders freue ihm
Auszeichmg überreichen zu können; gleich—
lelte er ihmdie Glückwünsche des Konigl.
md der znigl. Bergwerksdirettion und
ir eine lanährigen dem Staate geleiflete
e. Mit demdunsche daß es dem dJubilar
hre vergönntein möge, sich der ihm ver—
eichnung in d jttzigen Rüstigkeit zu erfreuen
err Vergrat Iden das Ehrenzeichen und
mem dreifachs Glückauf Seiner Mojestät
len Bergherru ger Dekorierte stattete seinen
ihm zuteil gembene Auszeichnung ab, wo—
ude deier ihr Aoschluh san
säure soll cnesa, Jahre alter Junge
hen. Ob eine ewechselung mit einer anderen
n selbstmördescher Absicht diese unselige Tat
nen wir nicht cfahren. Hoffen wir, daß es
er Aerzte geliz den Jungen am Leben zu

i i —Bvie Entwöõhnung der Kinder ist oftmals eine recht schwierige
4 Landwirtschaftliches. Weifredieselben die oft schwerverdauliche Kuhmilch, namentlich in den
Bekämpfung der Schafräude. Im Jahre 1910 i Sontmermongten, nicht vertragen hönnen. Eine große Erleichterung
u Preuden von der Ano dnung eines Heilverfahrens zu⸗ bieætet·hierbei das Nestle'sche Knndermehl, entweder allcin mit Wasser
Tilgung der Schasräude in 14 Regierungsbezirken und 51* —& oder als dünnere Suppe der Milch zugesetzt. Nestle ist über⸗
dreisen Gebrauch gemacht worden. Insgesamt wurden 327 Ehältlich 10, Dose M. 1.40, 1)3 Dose M. 6.75.
Besiiinde mit 35 903 Schafen einem solchen Verfahren un — —— reiba —
erworsen. Das Badeverfahren hat bei 175 Beständen mi,
13 293 Schasen Anwendung gefunden. Davon ween 7 Frei ant.
Jahresschlusse 133 Bestände mit 11012 Schafen geheilt, 3
»ei den übrigen war das Heilverfahren noch nicht been Heute und morgen Rindfleisch
»et, 304 Schase in 1 Bestande sind vor Becndigung des
Badeverfahrens geschlachte, 827 Schafe in 2 Bestander ro h und gekocht d as Pfund zu 30
»hne Erfolg gebadet worden; Der Schmierlur sind 181 Und 35 Pfgꝗ.
Bestände mit 22 610 Schafen unterworsen worden. Davor
snd als geheitt gemeldet 121 Vestände mit 16 383 Scha Die Schlachthof⸗Berwaltung.
en, bei 22 Bestaͤnden mit 4466 Schafen ist das Heilver— —J — —
ahren noch nicht beendet; 8 Bestände mit 1136 Schasen Einladung
ind vor Tilgung der Räude geschlachtet; 3 Bestände mit ⸗
325 Schafen sind ohne Ersolg geschmiert worden, Die Ge⸗ Alle diejenigen Kameraden des Kriegervereins Dudweiler,
eh * einem peenaen wie teen 5— s welche gesonnen sind, an den freiwilligen Arbeiten
roß der umsangreichen unvermute en Revisionen der Schaf⸗ — *
densande und der zahlreichen durch sie aufgedeckten Seuchen d bareer SViesnntan de⸗ — den gitten ßvar
Zue wesentlich nicdriser als im Vorjahre. Insgesam⸗ gen, Xucht. peete. der Iunb
wurden in 16 Bezir. en und 109 Kreisen mit 1948 Gemein. Abends 8 Uhr beim Kameraden Georg Vender, Bahn⸗
ꝛen 3993 Bestände mit 600 113 Schafen untersucht. Dabei hofstraße erscheinen zu wollen.
wurden 136 Bestaände als räudekrank ermittelt. Die bishe— Die Schießz⸗s Remmission.
tigen Maßuahmen haben sich demnach aut bewährt òEXEIISITCAESSSCSC ——— —
Handel- und Gewerbe⸗Interessen
Verein Dudweiler.
Am Mittwoch, den 28., Abends 9 Uhr:
2
Vorstands- u. Beiratssitzung
bei Herrn Gastwirt Bender, Bahnhofstraße.
SAuf der Tagesordnung stehen wichtige Angelegenheiten
und wird pünktliches und zahlreiches Erscheinen erwünscht.
Der Vorstand.
— J * 7—
225. Königl. Preuß. klassen Lotleier.
Zur 1. Klasse, Ziehung am 11. und 12. Juli 1911
empfehle:
/2 F 1, Lose
zu 2018 1d, 158 intl. Pori
Liste der Ziehungen für 53 Klassen 60 Pfg.
Ludwig, Königl. Lotterie-Sinnehmer, Reunkirchen

‚onderzug. MN 4. August ds. Is. wird ein
erzug von Sorbrücken GHbh.) nach Berlin—⸗
bedeutend ernßigten Fahrpreisen abgelassen.
ist aus den zuf den Bahnhöfen aushängen—
machungen iee Auch erteilen sämtliche
isgaben sowicht Fluskunfistelle in Saarbrucken
runft.
ächtige n
aterer „Nassa,
n der „Hohe
hland“ vor
deihe. Ihnes
nerikaner, di
afhire“ und
clops“ das
t man hin
e massigen,
wohnter A
vonierend,
Zülk aus—
26. J
in die
Brandsiru
dem Her
n Flamufn
ang nur,
drräte ip
Feuers
Inwesen
h auf
ten dor⸗
n, 24.
acht

mische Schlachtschiffe von
Klasse ankern seit Mittwoch
ern“ und dem Flottenflagg⸗
Das Fla iff „Louisiana“ J
gocht euifange Neueste Nachrichten und Telegramme.
outh Carolina“ es folgen Berlin, 24. Juni. Im Jatho-Prozeß bemerkte heute
dansas“. Das große Trans⸗ er angeschuldigte Pfarrer Jatho in einem Schlußwort,
roviant für die Flolte be⸗ aß er völlig auf dem Boden der Religion Jesu Christi
vision, in der Nähe des tehe. Sollte er trotzdem verurteilt werden, dann könne er 4
igen Aufbauten sind für das nicht seiner Person wegen sondern um der Sache seiner Iffenlegung eines Planes pp.
Der Eindruck der vier dölner Gemeinde wegen bedauern. Die Kölner Gemeinde Der Herr Oberpräsident der Rheinprovinz zu Coblenz
zie Amerikaner von der ei ihm das teuerste Gut, das er auf Erden habe. Er dat in Gemäßheit des 8 2 des Gesetzes zur Verhütung von
ve rden. abe die große Anhänglichkeit seiner Gemeindemitglieder, dochwassergefahren vom 16. August (G. S. S. 342) ein
n Morgen gegen 3 Uhr ie insbesondere in den letzten Monaten zu Tage getreten Zerzeichnis für das nicht hochwafserfrei eingedeichte Ueber—
tille des noch werdenden sti, als höchstes Lebensglück empfunden. Er verkenne nicht chwemmungsgebiet des Sulzbaches aufgestellt, nach welchen.
var eine Scheune in der ie Schwierigkeit, die das Spruch-Kollegium bei der Ur- ie Vorschrift des Fl des vorgenaunten Gesetzes für
rudwig Winter gehörig, eilsfällung zu überwinden habe. Er gebe sich jedoch der diesen Bach in eingeschrängter Breite von der Brück
im Gebäude war wenig zu doffnung hin, daß die Entscheidung im Interesse der evan— berhalb der Einmündung des Ruhbaches (100 Mieter
Sicherheit zu bringen. elischen Landeskirche und der christlichen Religion ausfallen berhalb km O,0 Gemarkung Sulzbach) bis Stadtgrenz
er und dergl. konnten verde. Damit war die Verhandlung veendet. Der Vor- ZSaarbrücken (km 8, 100) Anwendung, finden soll. In
atnommen werden und itzende, Präsident Dr. Voigt teilte mit, daß das Urteil diesem Gebiete dürfe hiernach nicht ohnd Genehmigung de—
ieder. Die Flammen erst Nachmittags 5 Uhr verkündet werde. dreisau sschußes des Landkreises Saarbrücken
angebaute Wohnhaus Berlin, 24. Juni. Das Urteil gegen den Pfarrer 1. Erhöhungen der Erdoberfläche und über die Erd
* Dachstuhles ein. jatho wurde heute Nachmittag gefällt. Es lautete auf bberfläche hinausragende Anlagen (Deiche, Dämme, Ge—
amtenverein Camp⸗ Umisentsetzung. „äude, Mauern und sonstige dauliche An'agen, Feldziege—
den 29. d. Mis. Berlin, 26. Juni. Bei einem Einbruche in einem eien, Einfriedigu gen, Baum— und Strauchpflanzuͤngen
Vttlach zur Besich⸗ luweliergeschäft erbeuteten die zahlreiche Schmucksachen ind ähnliche Anlagen) neu ausgefuhrt, en ed verlegt
von Villeron u. nn Werte von über 100 000 Mek. 2. Deiche, deichähnliche Erhöhungen und Dämme gan,
gufammensein Frankfurt, 24. Juni. Der gestern vom hiesigen der teilweise beseitigt werden.
or chwurgericht wegen Ermordung des Briefträgers David Das Verzeichnis nebst den erforderlichen Lageplänen
RKwurde gestern am Tode verurteilte Baugewerksschüler Rudolf Schmidt iegt vom 27. Juni bise 8. August d. J. und zwar für die
t'erexin Kind. Die us Breslau, der die Tat bisher hartnäckig leugnete, legte hemarkung Sulzbach bei dem Bügermeisteramt zu Sulz
d8 zeaaß das Kind och gestern Abend ein völliges Geständnis ab. Die Frau hach und für die Gemarkung Dudweiler bei dem Bürger—
cen zungen erle⸗ ꝛs Briefträgers wurde wegen des Verdachts der Mit- neisteramt zu Dudweiler * 1 Etage Zimmer Nr.
en. fft, konnte iterschaft verhaftet. . Gemeindebauamt) — zur öffentlichen Einsicht aus. Ein
—8 Hannover, 24. Juni. Lindpaintner, der in Wiezen⸗ vendungen gegen diese Pläne sind innerhalb der vorge—
Schewall erlitt ruch eine Zwischenhandlung vornehmen mußte, landete annten Frist bei dem Königlichen Landratsamte zu
calla B Montag ier um 11 Uhr 13 Min. glatt. Er klagte fehr über das zaarbrücken anzubringen, widrigenfalls die entaäültig—
— ue. Es g das schlechteste auf der ganzen Fahrt estte ung des Verzei chnistes Dheigen Wird.
eine Azu ver⸗ is jetzt gewesen. Zaarbrücken, den 22. Juni 1911.
Vieeoihehr *Rndhen 4. Juni. Der erfolgreiche Flieger Ober⸗ Der Konigliche Landrat
Hatte die hallen agenieur Hirth, der eben noch an der Flugwoche in Kiel NRiwer, Kreissekletär.
eines Roden servorragenden Anteil nahm, ist heute Vormit:ag in Mün— — — — — — —
den Kopi oahsel hen eingetroffen, um den Flug um den mit 50 000 Mark Bekanntmachung.
se auch zu datirten Kathreiner⸗ Preis von München über Nürnberg Das Aushehungsgeschäft für die Landgemeinden des Kreises
ewußtlos chen und Leipzig nach Berlin anzutreten. Heute Nachmittag zZaarbrüchen würd in saufenden Jahre nach solgendem Planean
werden; 8 rxign internahm er auf dem Flugplatz Puchheim mit seinem den nachbezeichneten Tagen abgehalten werden:
Dieser Flugapparat Flugversuche. Die Abfahrt von Puchheim Ersatzkommission Saarbrücken-Land,
wor Warnn Fe amachst nach Rürnberg soll morgen früh bei Tagesanbruch umfassend die Landgemeinden des Kreises.
er Leitung Stroß aͤngetreten werden. Außer Hirth hat sich auch der Flieger Aushebungeort Saarbrüchen.
exen —9 veochten Hoffmann zur Bestreitung des Preises angemeldet. Aushebungslokal, Bürgerhälle“ Altneugasse Saarbrücken Be—
ohchriften Die J. München, 24. Juni. Gestern Abend scherzten in der zinn 730 uühr Vormitiags:
⁊ nehmen sitzen, vegeißenburgerstraße zwei Tagelöhner miteinander, wobei der Aushebung d dicnga en A dun arglich vor
— FJ rTas ,Aushebung der sämtlichen als untauglich und als ta ⸗
ineee sein Reher — — —*888 ———— sowie —— der zur Disposition
———
—5— ——— so schwer in den Unterleib, daß er blutüber— —r eeneten abgepiesen worden sigd J vyr pe
5 erð i neistereien Br u rsweiler, sowie Vorstellung der sämtlichen
— ver srezte zusammenbrach und bald darauf seinen Verletzungen 55 ehae di e eerendeh
daß die Dder Töäter stellte sich selost der Polizei. — —
cn de — n, 26. Juni. Das Urteil des Spruchl ollegiums Aushebung der sämtlichen als untauglich und als tauglich vor—
beue — tho auf Amtsentsetzung hat nicht nur allein unter gemuslerten Heüuärpflichtigen, sowie Vorsteilung der zur Disposition
1 —JX Anhängern Jathos, sondern auch unter den Jer Ersatzbehörden entl-itenen Manntasten ünd derienigen zuw
— — — 6 — ————— 777 F
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W —— M Kronenber er Mweiler 30
7* 2 *
95⸗Pfennig⸗ Artikeln. Ml. ⸗

2V.

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