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3 —8 — 9
cI. 2 28 — 02 2 2
Amtliches Publikationsorgan für den Mit zwei Beilagen:
— 22 2 2 2 2 — J 2
Bürgermeisterei-Bezirk Dudweile zonntagsblatt und Heitere Blätter.
ß Saarbrücken Nr. 69, 259, 269, 1261. Druck u. Verlag: J. Unterkeller, Dudweiler Berantwortlich für die Schrist leitzng Acth ur Unterkeller, für den Ne⸗—Sarl Unterkeller
Fod Mogegen Tod durch Unfall bei der Nürnberger Lebensversicherungsbank in Nürnberg versichert. Jeder Unfall ist binnen einer Woche nach Eintritt der Nürnberger Lebensversicherungs bam anzuzeigen auch muß sich der Verletzte innerhalb 24 Stunden nach dem Unfast in arziuche
dasfälle müssen sofort spãtestens aber innerhalb 48 Stunden nach dem Eintritt zur Anmeldung gebracht werden. Uber die Voraussetzung der Versicherung geben die Versicherungsbedingungen Anfschlußzd ie: om Verlage od. von der Nürnberger Lebensversicherungsbank zu beziehn sind.
Donnerstaq, den 22. Juni 1911. 24. Jahrgang
— J —u—
holgten der Kronpruiz unv vre tronprinzessin und fast alle
eutschen Furstlichkeiken einer Einladung des Herzogs und
er Herzogin“ von Sutherland zu einem außerordentlich
länzenden; Vallfest im Stafford ⸗House · —
Politik in französischer
Beleuchtung.
eminister Pierre Baudin, der kürzlich
preisgaͤb durch den Verdacht, die
ijchriften in der Aube rührten von
Regierung her, scheint diesen schlim—
ganz aufgegeben zu haben, denn in
atin“ führt er aus, daß Deutschland
Interesse eine aufrichtige Friedens—
ine Rüstungen nur dazu dienen, sein
jalten, das ihm in der ganzen Welt
sichere. Baudin beruft sich zunächst
Zunahme der Sparkassenbücher und
n den letzten zehn Jahren, um zu
d nicht nötig habe, mit Neid auf
u von Frankreich zu blicken. Baudin
Asse: Deutschland ist noch mehr wegen
una Lage als aus natürlichem Triebe
ertig. Seine Mittel der Ausbreinung und
3 n andere Länder sind so wirksam, daß
jinzusügen könnte. Wir dürfen aber auch
»uß sein kriegerischer Apparat ein Mittel
orderung darstellt, das unersetzlich ist.
eutschland die Waffenlieferungen sür alle
Mächte und sogar für gewisse Staaten,
ereiis begonnen hat, erhalten. Seine Mi—
lden in allen Weltteilen eine unvergleich—
5olange unsere Politik den Deutschen
aicht versperrt, so werden sie uns nichts
uwerfen haben. Nur eine altive Allianz,
wirtschaftliche Entwickelung Deutschlands
ind sein militärisches Ansehen zu vermin—
), wäre imstande, Deutschland zu einem
luß zu treiben. Es hätte nach Lage der
tlich doch recht nahe gelegen, gerade den
ren, an dem Frankreichs Eroberurgpolitik
virtschaftsinteressen stark bedroht: Ma⸗—
mnaufhaltsam der Tumisizierung entgegen—
i in diesem Zusammenhang auch nicht
aus Frankreich seibst der deutschen In—
gehen, welche den Chauvinisten Beklem⸗
Die Paris-Mittelmeerbahn hat in
ihafte Bestellungen gemacht, worauf⸗
Regierung einer Anfrage Rede stehen
einige Wendungen, die nicht viel be—
französisches Buch über den deut—⸗
es Arren macht den Versuch, die
Frankreich zu ergründen, und wenn
darüber nicht täuscht, daß es für
Jer keine internationale elsaß-lothrin⸗
nn, so ringt sich der französische Be—
Erkenntnis durch, daß das ganze Stre—
die Erhaltung des Weltfriedens und
freundschaftliche Annäherung Frank—
os gerichiet ist. „Die Politik Wil—
in, Frandreich ist von dem Gedanken be—
Aachekrieg zu verhindern, ohne in der elsaß⸗
Frage nachzugeben. Sein ehrlicher Wunsch
er Annäherung. Aber es ist eine andere
unser Wesen und den Stand der öffent ichen
yrankresch richtig versteht und ob sein Plau
urf Erfolg hat. Aber man muß sich hüten“,
Franzose, „von ihm zu denken, daß er einen
alreich wünscht, genau so, wie man sich hü—
glauben, daß er bereit ist, jene Zugefständ-⸗
die wir als die Vorbedingung zu jeder
Afe ren—
—ASc EAüA I——
Politische Rundschau
Deutsches Reich.
rdd. Allg. Ztg.“ schreibt: Ein Berliner Blat⸗
ungen über die Reform der Fahr—
ner und den Inhalt des dem künftigen
»zusegenden Gesetzentwurfs. Diese Miteeil—
ich in andere Blätter übergegangen sind, sind
gegriisen. Bei den Verbandlungen des preu—
zischen Abgeordnetenhauses und des Reichsstages yat der
HYeinister der öffentsichen Arbeiten wiederholt sich zu die'er
zrage geäußert. Im Abgeordne senhaus hat der Minister
in 20. und 21. Fesruar 1911 auf die Anfrage eines Ab—
ordneten erklaärt, was d'e Fahrkartensteuer betrifft, so be—
tät ge er ausdrückich, daß die Reformbestrebungen, die von
amnserer Sete ausgehen, auch von den übrigen deutschen
Bahnen geteilt werden und dahin zielen: die vierte Klasse
inbesieuert zu lassen, daß die bisherigen Steuercräger der
rsten bis dritten Klasse das Steuerauflommen aufbringen
ollen, das bisher dem Reiche zusließt, weil vorausgesetzt
verde, daß eine Minderung der Einnahmen des Reiches
urch eine Aenderung der Steuer nicht herbeigeführt wer—
en dürse. Die „Nordd. Allg. Ztg.“ fagt zum Sch!uß des
lrt kels: In der Sachlage aͤndert sich heute nichts. Was
erschiedene Ze tangen über den Inhalt des Reformplanes
niteilten. beruht auf müßier Kombination. —
Oesterre iche Ungarn.
* Von den bis jetzt bekannten 449 Mandaten in der
Ztichwahl entsallen auf den Deutschen Nationalver—
and 104 (um 25 mehr als im früheren Hause), Christ—
ich⸗soziale 76 (weniger 20), die Sozialdemokraten 78 (we—
liger 9), die Tschechen 81 (weniger 3), die Polen 36, de
Italiener 20, die Südslawen 36, die galizischen Ruthenen
die Alldeutschen 4, die Zionisten 1 Mandat. Außerdem
ind 5 Parteilose. Baron Hock, Ofner, Kuranda, Starck und
zreiter, gewählt, von denen die ersten drei den Deutsch—
reiheitlichen nahestehen, während die beiden letzten selbst—
ändige Sozialisten sind
en habe. Jut Wertrauen aufs unsere Bluts-kund Kittliur
erwandischat wenden wir uns in diesem weltgoschichtlich
edeutenden Augenelick an Euch, liebe StammesSbrüder,
nit der Biste, Eure Bemühungen mit den unesen für den—
Ubschluß des Vestrages zu vereinigen. Wir wissen, daf
user altes Vaserland vie leicht mehr als irgend, ein ande
es Land durch seine geschichtliche Entwicklung an di—
erregsgesahr gemahnt und auf se ne Stärke zu vertrauen
zjelehrt wird. Aber gerade die geschichtliche Eittwickelung
veist zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschlant
nutf den Frieden und friedferige Auscinandeetzung bei
Menungsverschiedenhetten hin. Gewiß gibt es Fähe, we
ie elementaren Gewalten rrotz jeder Bindung losbrechen
ind ebensowenig durch Verträge wie durch Gesetze zurück
‚ehalten werden. Aber so wenig uns solche Fälle verart
assen, die bürgerlichen Gesetze überhaupt zu verwerfen
der sie für nutzlos zu erklären, können sie den Grund da—
ür bi!den, im internationalen Leben auf das Rechts ver—
ahren ganz und gar zu verzichten. — Am Schlaufse des
lufrufs heißt es: Sprecht aus, daß das deutsche Voll
iesen Friedensrertrag mit der Schwesternatien jendseits
es We tmecres wünscht, daß Ihr vertraut auf die Auf—
ichtigkeit und Ehrlichkeit unse es Anerbetens, dam Fre: ud—
chaft und Gerecht gleit wal en soll zwischen Excen und
inserem Volle, dis 25 Mi lionen Bürger demtschien Blutes
zu den Senen zähll
— V —
2 242
Hof und Gesellschaft.
*ꝛ* Der Kaiser in Hamburg. Der: Kaiter be—
gab sich am Dienstag gegen 8 Uhr Abends mit Gefolge,
jeleitet vont Generaldirekltor Baltlien, auf den Ham—
urg⸗Amerika-Dampfer „Amerika“, wo er“vom vVür—
Jjermeister Dr. Predöhl und Bürgermeister Dr. Bur—
hard empfangen wurde. Zunächst wurde döe Preisver⸗
leilung vorgenommen, wobei der Kaiser den Staatspreis
von Hamburg, einen schönen goldenen Tafelauffatz, erhielt.
Im Verlaufe des Mahles hielt Bürgermeifter Dr. Bun
haurd eine Rede, in der er Hamburgs Dankvarkeit Aus
uck gab für die freundlichen Beziehungen, die der Kaiser
ür Hamburg hege, für die Teilnahme an der Regata und
ür die Entwicklung der Hamburg-⸗Amerikas Linie, däe zum
virtschastlichen Ausschwung Hamburgs mächg beicletragen
abe. Die Teilnahme, die der Kaiser der Hambuseg-Ame
ikaeLinie widme, habe sich zuletzt beim Indiläum, ihres
heneraldirektors Ballin gezeigt. Der Ka ser antwovr.
ete mit einem längeren Trinkspruch.
— ——— —
Zur Königskrönung in England
London, 2. 3 —
Gesiern abend fand in der Albert Hall — 2—
peare-Bail statt, an dem fast die ganze vorn! —
Londons teilnahm. Die innere große Hal— * *
varen im Stile der Tudor-Zeit an eine⸗ — ne R
nertage vor. Alle Anwesenden erschig e. e
aus der Zeit Shakespeares, viele — ———
ener Dramen. Um MitternachtF 827 ormen
Van ett im Buckingham-⸗Palaft Perte erten
reutden Fuͤrsllichkeisen. Das FRerrschienen, mnden
ab das Zeichen zu einer starigesunden WWeht 8
benos. In rer Richtung ISricheinen der Jürst ecid
ewegte sich cin Zug, 4 er glänzendsten SEsenen —
abech darfet e Suf die vier oniotiwwen Logrr
enträgern dieses Hos r den Hoistaat der Rngn ae
stachkommen repräsen n.he von den Beanuen u d
arichticen Alde laales wurden von ihren —
getant, die d AMert. Nachdem sich der vohee
varen. as cordnet, warden — 8*— angeregi
uun der &— Wdie Shatespeareschen Si nsad⸗
r dertsch est dcuerte bis eed nahmen
rronprir E Zami entasel im — dodie
zesen * Famu tei teil: der Kronvprinz un
—28— sra Zuusn eunen und die Grozzherzogin pon
— — uind die Großherzog —
er Großherzog und und die Großherzogin
Tchwerin, der Groß wrzog reußen, die
* zrinz Heinrich von P Roi
————— v, Pri Merningen, Prinz und Prin⸗
herogin von Sachsen⸗ ehnz Rupprecht von
rich Karl von Hehsen. Georg von Sach—
rien und Prinzessin J.Yann d vec
rn, Prinz in von Koburg un
und die Herzoan sniein. Nach der Tajel
der adee Schleswig- Hoistein. Nach der
a Ernst Guͤnther von
Arbeitervewegung.
— Drohende Aussperrung. Bei der Norddeutscher
Jutospinnerei und Weberei haben auf dem Werk in Schiff
beck bei Kamburg 137 Spinnerinnen am Montag gekün—
digt weil ihnen die 20prozentige Lohnerhöhung nicht be
willisct worden war. Da ohne diese Spinnereien der Be
trieb nicht aufrecht erhalten werden kann, hat nunmehr
die Direkteon sämtlichen in der Fabrik beschäfügten Arbei—
tern einschließlich der Aufseher gekündigt. Weisere 1400
werden am Samstag entlassen. wenn es nicht zur Einig⸗
ung komnit.
—ZEEü—
Von der Luftschiffahrt.
Die Kieler Flugwoche.
Der vierte Tag der Kieler Flugwoche war durch
ungünstiges Wetter start beeinflußt. Trotz böigen Windes
stieg gleich nach 4 Uhr der Flieger Max Nölle auf ei
nei Grade-Eindecker auf und sicherte sich damit den Früh
preßz. Er lande e jedoch bald wieder. Nach 8 Uhr klärlhe
ich das Wetter etwas auf, der Wind flaute ab, sodaß sich
unzz hintercinander 9 Flieger zur Fahrt entschlossen. Sie
ührsen praͤcht ge Flüge auf dem Flugplatze aus. Marine-Tweringenieur
Loew beschädigte seinen Fritsche-Eindecker
⸗eim Landen am Vorderteil. Hirth siellte mit 2200
Metern einen neuen deutschen Höhenrekord auf. Er landete
nach 35 Minuten, von der Zuschauermenge mit stürmischen
Jubelrufen begrüßt.
Der Einsährig-Freiwillige Rechar dt hat zwei
tene Euler-Flugmaschinen montiert und wvd 4
donkurrenz. Er flog i — 8hm ieler Hasen.
»em zur Zeit der u ’ demschen Flote liegt.
seichardt umlreifte riegsschiffe dicht über dem pr
inter dem Ju annsoldasen und überflog auf dem
stückssuge dig — Arnsen des Nordostseelanals.
— üú
3
piel und Syort gglac
ieler Woche. Mitrwah srube a e we
—F rtanischenAt ist, im
iffe des amer Europareise begriffen
de welches au ger uhhaes uühr nas der
Kieler Hafen eingetroffen. se— ain
aier an vword
2 F aft.
Kunst und Wiß ensch Abp. Roden⸗
in b Prosessor Dr Ju if
Julius Nodenberg. —
— crer bekanntesten un t Ro⸗
zerg, einer unse Rseinen 80. Geburtstag.
seller, begeht anm 26. d . ereee ich umsangreiches lit⸗—
denderg. der durch sein a greisen bekannt gewor⸗
ari hes ae ee herhe Desen Heboren. iindierta un
n it, wurde in Rodenbera Golnngen, Ber!in und Mar⸗
en Universitäten Heidelberg, sich aber dann früh der
—* Rechte wissenschast. wineen und epischen Dichtung
Siseralur in die er mit lyrischen dent einer großen
intraf. 1855 * na
Portugal.
*Die Anerkennung der Republik durch
Reuntsschlaud wird erfolgen, sobald die konstituierend—
ationalversammlung in Lissabon die neue Verfsassung an—
mommen und die endgültige Präsidentenwahl vollzogen
at. Dentschland wird die portugiesische Regierung gleich—
t'g mit Eng sand und Frankresch arerkennen. Die Kro—
amierung ẽder Republtte st der dentjchen Rezie,ung bis—
er nicht notisitziert worbden.
Amerita.
* Das Repräsentantenhaus nahm die Gesetßesborlag
uderwoods bezüglich der Repision des Zohltarifs
er Wolle mit 221 gegen 100 Stimmen au. Eine An—
ihl Insurgenten der republikanisichen Partei stimmte mi
»n Demalrosfen
Marokko.
*Aus Rabatu wird berichtet, daß eine französische
ruppenabteilung, die den Mamora⸗-Wald von Wegelage
ern säubern sollte, am 17. Juni in der Nähe von Saick
on einer großen Zahl Eingeborenen angegriffen
»orden sei. Die letzteren wurden in die Flucht geschla—
en. Auf französischer Seite fielen ein Unteroffizier, von
en Senegalschützen zwei Oifiziere: awei Soldaten wurden
erwundet.
* Eine Nachricht aus Tanger besagt, daß der spae—
ische Vizekonful Villalta von El Ksar plögtilich
eiste skrank geworden und nach Larrasch gebracht
orden sei, um nach Spanien zurückzukehren. Die von der
anischen Regierung jüngst veröffentlichte Denlschrift über
ie angeblichen Unruhen in der Gegend von El Ksar
eruhten auf dem Bericht von Villalta und man nimmt
n, daß das Madrider Kabineit einfach irregeführt wor—⸗
en sei
Fier den deutschramerikanischen Schiedsvertrag.
Der Ausschuß für Friedensbestrebungen und interna—
onale Beziehungen des deutsch-amerikanischen Nat onal—⸗
undes in New-York veröffentlicht angesichts des Schiedserichtssentwvurfes
einen Aufruf an das deutsche Volk, wel
er gleichzeitig abschriftlich an den deutschen Botschafter
ir Uebermittelung an den Kaiser und den Reichstag, so—
ie an den Prasidenten Taft und an den Kongreßausschuß
ir Auswärtige Angelegenheiten gegangen ist. Darin wird
sagt, in dem vorgeschlagenen Schiedsgerichtsvertrag mit
zroßbritannten sehe man die Festlegung eines beinahe 100—
äührigen Freedenszustandes. Mit Deutschland würde er den
Zrieden für immer zu sichern suchen, der überhaupt nie ge—
Aht worden sei und seit Gründunag der Republik bestan—
—— —— — —
s 2
Falscher Schein
„man von Luise von Francouie
PEFBSe—æ- ——
Jausen im Regimentsdureau, mit dem Herrn Obersten
die dienstlichen Angelegenheiten durchzusprechen. b
Unter den eingelaufenen Dienstsachen befand —
nuch die Einberusungsordre für Leutnant von Stern
—A
„Wird ihm wahrscheinlich der Boden hier zu
rummte Oberst von Vork, als er das Schre?be
sjatte und es dem Adjutanten hinreichte. „Ja,
tönnen das Leben schwer machen und die
Dienst verleiten, sehnt sich nun hinaus aus
Kahmen der Alltäglichkeit.“
Der Adjutant war nahe daran, den Op
ufzuklären, wie Unrecht er dem Leutner
it, wie nur der Schein gegen denselben sur
inn sich aber noch rechtzeitig, denn es w⸗
ddem Kameraden es angenehm war.
uf diese Weise bloßgestellt zu sehen.
aher mit der Bemerkung:
„Herr Oberst verzeihen, es ist
on hier fortzukommen oder gar S
ewogen hat, sich zur Schußtruppe zu
h mit Bestimmtheit weiß, arbeitet
—
— ———— — — —
,se Tage ver Heleue Buseh in der Müuhle zubringt
Komsort und Beq uemlilchkeit gibt diese nach de
wagen Umbauten unserem Schlosse ja nicht vie
„Du wirst Helene Busch näher kennen lernen — si
re eine Partie für Dich.“ bemerkte die Freiftrau unte
onderer Betonung der lehten Worte.
Eine Partie für mich, in wie sern ?“ fragte der Ad
ant gezwungen lachend.
In so jern sie ut antwortete die Freistan
cken.
Ver Mutant halte seine Mutter won fragen moqgei
es mit den Aussichten des Erben von Thannhause
mißlich bestellt sei, daß er ihnen durch die erste be si
— Hilfe kommen — dere
esen war auch heute gar wenig zu dergleichen Erörte
gen einladend. Er begnũ gte sich mit einer abermalige
Lenden Abwehr und der Versiche rung, in allen gerr
e Ratichläge zu beachten.
Die Geheimrätin hatte schon alles zu dieser Vei
beieilet und Helene Busch erwartete mit Ungedul
Tag der Abreise. Als ihr d aher Elise die Zusac
Freisrau überbrachte, war fie hocherfreut und ni⸗
Hemlielben Tage RAsten die beiden jungen Don
— ——— — —
die Verr Oberst. der Schein. wricht oft gegen eine
salen z Sach würde mich abt
—E lassen wit das jetzt. Ich würde mi
zsarz zuen, wenn ich mich geirrt hätte. 28
iis iit war dieser Punkt abge tan⸗ der Oberst liebl
5 ufige über einen Gegenstand endiose Worte zu ver
um Dazd er war seinem Adjutant viel zu sehr gewogen
* en chewicht auj das Arteil desselben über Leu
F anzie Stern zu legen. Ehe der Oberst das Reg
eunde verließ, kam der Adjutant noch auf di
nden Eritn Thannhausen zu sprechen und erbat hierz
b Herz v sich und Leutnant von Stern. Gerne wurd
matlust en ugesagt.
iehen sich 5 — — — 7 — —
er gieich deizmin, an dem Ceutnant von Stern im Kol
n Niederseen Berlin sich zu melden hatte, war ein verhäl
urzer und dazwischen mußie nun der Besut
weit davon usen lernommen werden. Als daher d
rk derfa llen hmigung des Urlaubsgesuches eintraf, be
eine Art häu Adjutant sofort zu seiner Mutter
mne schon wieder mit einer Bitte, lie bsu
er vhne Umschw eise · *
einer MRx tt wieder mit einer gleichen, wie vor ein
t 35 Warte D ver setzte die Freisrau. Du solltest mi⸗
ie nea cWhio leicht einen Eutschluß nicht är
indmũ J
kbensals —2 nicht,“ liebste Mama. „dieses Nal
dlaus g . nz harmnloser Ratur, sodaß ich im Vorau
de „ief datun⸗ sicher bin. Als ir leßthin bei de
i I hen in von Heydenreich zum Besuch waren d
. die htche überein, die liebe Heimat auf einige Tag
Po er E.
—S keim ersten Worten ver stimmten sich die Züge de
nach —— denl er aber geendet hatte, sagte sie doch etwa
wied ndere:
—88 8 nd Elise, gut, ich habe nichts dagegen it
em Kan alterleicht nachkommen. Ja, solge die ser Einladung
peradern oelegentac In ichn die Verhältnisse gi
ist der eiauf denen Deine gukunst beruht.
Nuͤllert Vater) danke Dir, liebe Mama. Kamerad von Ster
ert pein neine Gastfreund schaft gemeßen. Wir werde
so hag SIlonse einauartieren. Hahrend Enise vielleich
Wann, lachen Sie aber nicht,
ne Müllerskochter als die Vierte im Bunde
besikt Geist und Witz und wird Ihnen
süsse zu knacken auigeben. Wir werden
z fidele Gesellschast sein und ich denke, ei⸗
genehme Tage zu verleben.“
serr von Thannhausen seine Schwester er
rkam Leutnant von Stern eine deutlich be—
rlegenheit und seine Stimme war unsicher,
nete:
jerne würde ich mich anschl ießen, wenn ich
uürchten müßte —“
cht, Kamerad, ich habe Ihr Wort, ich werde
Zeitpunkt un'erer Reise noch mitteilen, be—
i nur immer darauf vor; den Urlaub werde
om Oberst erwirken.“
en warmen Händedruck, dann schieden die
ier. Nicht ahnend, daß schon die nächsten
utsame Veränderungen in ihren Verbältnissen
würden.
iherr von Thannk au'en nach seinem Besuch
t von Stern in seine Wohnung ginggz und
zorzimmer passierte, stutzte er bei der Begeg
er Herren, welche der Kammerdiener mi
der Frelherr sei nicht zu sprechen, zu ent
de Glẽnkie-2* fragte sich der Adjutam
üch nur schwer abweiser
noch Lust hatte,
em Gruß; an ih—
onnte sich aber
»rwehren.
„Potz Tausend, das ist ja erw
er Oberst und musterte seinen Al
aunten Blick. „Sie scheinen in
n des Herrn von Stern gut eing
jollen uns doch nicht etwa auch ve
eren Schwarzen. Kriegswissenschafter
Es lag ein leichter Spott in den
Rersten von York. Der Adjutant
ber nicht, sondern entgegnete ruhig
„Ich hatte allerdings Gelegenhe
en eseren Einblick in die Bechaith
akter des Leutnant von Stern zry
abe ihn als einen wahrhaft edle
elernt, auf dessen Freundschaft ich
„Sapyerlot. das ist viel behau
Oderst auf. „Sie woller
* XV— 4
Freiherr von Thannhansen und Leutnant von Ste
Iche noch einige dienstliche Ange legenh eiten zurn
sien, wollten mit dem Rachtschnellzuge nachfol gen.
Der Adjutant vegab sich vor der Abreise nochm
das Zimmer seines Vaters, dem er eigentlich
em ganzen Reiseplan noch nichts mitgeteilt hatte,
wwit der vollendeten Tatsache zu uͤberraschen
ich zeitig Aobschied von ihm zu nehmen.
Er sand den alten Freiherrn zu Hause, was
gentlich selten der Fall, und mit einer Wolke
Euirne in seinem Zimmer auf⸗ und niederichreit
cin Sohn ihm cine Absicht mitge teilt hatte,
wand die'e Wolke vron feiner Stirne und —XRE
eEand zum Abichied reich end, sagte er heite
imer: —
„Ent Wetter und Elück auf der Schnepft
—
ewißk ein umvper iãnoliche res Lebewohl hãtte
s—