Full text : Dudweiler Zeitung

er Frage aasgegangen, ob die Vorführung
berhanpt zu Recht erfolgt sei. Es unterstellt
tz nann Heinemann der Annahme war, daß
rem Einbruchsdiebstahl beteiligt gewesen sei,
aß das sonderbare Benehmen des Lorenz dessen
Rerratende Angetrunkenheit den Schlüssel hier—
daß allzuferne Verdachtsgründe dazu vorge⸗
aß in der Gutenbergstraße wieder ein Cinbruchs⸗
gen worden sei und daß Lorenz sich daran beteiligt
ei dies noch nicht ausschlaggebend. Die Frage
dahin zu stellen, ob Heinemann unter den ge—
linständen bei pflichtgemäßem Ermesseu die
gewinnen konnte und gewonnen habe, daß
dringende Verdachtsgründe für die Verübung
Isdiebstahls vorliegen. Die Frage habe die
nicht geprüift. Ihre Feststellungen, „der
»einemann sei des Glaubens gewesen, es in
nit einer strafbaren Handlung und zwar der
einem Eiubruchsdiebstahl verdächtigen Person
ben“, und der Beamte „habe bei der Festnahme
mäßen Ermessen gehandelt“, werden dem nicht
e allgemeine Fassung dieser Sätze vietet keine
ür, daß die Straftammer sich des Unterschiedes
Verdacht überhaupt und dem „dringenden“
ihn das Geset verlange, voll bewußt ge—
id dies um so mehr, als auch sonst bei der
er einschlägigen Gesetzesvorschriften Unklarheiten
eten seien. Ermangele hiernach das Urieil
h ausreichenden und rechtlich einwandfreien
s Merkmals der rechtsmäßigen Amtsausübung,
Verurteilung des Lorenz mit 8 114 Sir.G⸗
echt erhalten werden und die angefochtene
var insoweit aufzuheben. Denn nicht ausge—
ine, daß die Strafbemessung durch Hereinzie—
esichtspunktes beeinflußt wurde, und auch die
des Angekiagten Lorenz wegen Körperverletzung
rrigen Anschauungen zurückzufühyren sei. Das
ellt sich also aus den Standpunkt, daß die
s Lorenz überhaupt zu unrecht eriolgt sei
fährlich. Gestern abend gegen 11 Uhr wurde
Bergmann Hreih. Kl. auf dem Bubbesberge
und in sicheres Gewahrsam gebracht. Kl.
m scharfgeladenen Revolver, einem Brecheisen
oohnern in einer recht unbequemen Art, sodaß
»ꝛ*.. Gefährdung an Leih und Leben festnehmen

ehen, andererseits aber in den Städten das Schwinden der
ichtung vor Gesetz und guten Sitten, die jeden Vaterlands—
eund mit schwerem Bedenken erfüllen müssen. In vielen
eilen un'seres Valerlandes haben sich daher Vereine gebil—
et, meist allerdings von jüngerer Lebensdauer, die sich der
zolkswohlfahrt und Heimatpflege in besonderer Weise widmen,
im den Schaden unseres Volkslebens entgegenzutreten. Als
inen treuen Helfer bei dieser keineswegs leichten Arbei!
egrüßt man von jener Seite mit besonderer Aufmerksamkeit
ie Deutsche Turnerschaft, den größten und ältesten Verband,
er die Leibesübungen in der umfassendsten und« volks—
ümlichsten Weise betreiot und schon auf eine beinahe fünfzigährige
 Tätigkeit im Dienste von Volkswohlfahrt und Heimat⸗
flege zurückblickt. Denng alles,F was der Volkswohlfahrt
ienen soll, muß auf breitester volkstümlicher Grundlage
»eruhen. Auf sie haben schon die Begründer des deutschen
zurnens diese Leibesübung gestellt. Guts-Muths verlangte
ereits für beide Geschlechterkörperliche Uebungen. Nur
ann aber erfüllen sie ihren Zweck ganz, wenn sie sich für
lle Altersstufen vom Kinde bis zum Greise eignen und
dermann je nach Geschmack und Neigung »twas bieten
)iesen ForderungenJkommt ganz besonders das deutsche
urnen Jentgegen. Es darf da allerdings nicht in der Be⸗
eutung aufgefaßl werden, wie man es noch häufig antrifft,
aß es nur aus Ordnungs⸗-, Frei⸗- und Geräteübungen be—
ünde und nur auf geschlossene Hallen angewiesen sei. Eine
leich wichtige Stelle nehmen in ihm die Spielen ein, denen
1Ider Neuzeit ganz besonders das Wort geredet wird.
)aher muß hervorgehoben werden, daß die Turnvereine
tets die Träger der Spielbewegung“gewesen sind. Gute—
Nuths wies den' Spielen schon einen wichtigen Platz auf
em Gebiete der Leibesübungen an, und Jahn begann vor
unmehr beinahe 1007Jahren sein Turnen mit Spiel. Die
Inregung zu dem berühmten Erlaß des preußischen Kulturs—
unisters v. Goßler am 27. Oktober 1882 gaben die Spiele
er akademischen Turnvereine Berlins. Und überall, wo
ie Turnlehrer an den Schulen von dem echten turne—
ischen Geiste beseelt waren, da wurden die Turnspiele im—
ier betrieben.
Die Einrichtung des Knappschaftskrankenhauses im
Fischbachtale ist nunmehr soweit vervollständigt, daß eine
veitere Belegung erfolgen kann. Es ist daher angeordnet
»orden, daß künftig auch alle der Grubenabteilung Itzen—
litz, der Kgl. Berginspektion Vl angehörigen Kranken und
zerletzte, bei welchem Krankenhausbehandlung eizutreten hat,
iesem Krankenhause überwiesen werden.
Wetterbericht. Die für unser Gebiet gestern noch un—
ünstige Luftdruckverteilung hat sich durch die Auflösung der
ber der Po-Ebene gelegene Depression gebessert. Es ist
aher nunmehr mit der Fortdauer des vorwiegend trockenen
Vetters auf unserem Gebiet zu rechnen.
zoraussichtliche Wieterung: Keine wesentliche Aenderung der
Vetterlage.
Jagdkalender. Im Monat Juni darf die Jagd aus—
seübt werden auf Rehböcke, aus Schwarz- und Raubwild
vilde Gänse und Tauben.
sulzbach, 12. Juni. In tiefe Trauer versetzt wurde
ie Familie Henn von hier durch die schmerzliche Nachricht,
aß ihr im blühenden Alter von 24 Jahren stehender Sohn
fritz, der sich in Trier in Stellung befand, in der Mosel
eim Baden ertrunken ist. Wie man hört, soll dersso jäh
dahin eraffte, der nach dem Mittagessen baden gegangen
var, in folge eines Herzschlages gestorben sein. Das Mit—
eid mit der schwer geprüften Familie ist allgemein.
Neunkirchen, 12. Juni. Am Samstag stürzte der Wirt
Nüller in der Brückenstraße infolge eines Fehltrittes von
iner Treppe und fiel so unglücklich, daß er das Genick
»rach. Als die in der Wirtschaft anwesenden Gäste herbei—
ilten, fanden sie M. nur mehr als Leiche.
St. Ingbert, 12 Juni. Der jugendliche Tagner Schlang
neEschrungen verübte an einem 10jährigen Mädchen ein
chweres Sittlichkeitsverbrechen. Schlang ist verhaftet. —
zin der Wirtschaft Rose in der Saarbrückerstraße wurde
‚eute Nacht eingebrochen und eine Uhr nebst 30Mark ge—
tohlen. 5 italienische Arbeiter wurden als der Tat ver—
»ächtig verhaftet. — Ein Kind des Schmelzarbeiters Jahn
ündete, während die Mutter in der Kirche war, seinem
nderthalbjährigen Schwesterchen, das im Bette lag, das
emdchen an. Das Kind erlitt lebensgefährliche Ver—
tzungen.
Von der Nahe. Ein 18jähriger Knabe in Sobernheim
atte unreife' Stachelbeeren gegessen und darauf Wasser ge—
runken. Nach Verlauf einer Stunde war er bereits tot.
Spiesen, 12. Juni. Dieser Tage wurde ein prächiiger
zuchs tot neben einem Bienenstock aufgefunden. Derfelbe
var von den Bienen totgestochen worden.
Landsweiler, 10. Juni. Ein sehr schwerer Ein—
ruchsdiebstahl wurde iu Sinnerthal verübt. Nachts drangen
Diebe iu die Bäckerei und Gastwirtschast von Bergmann
ein und eutwendeten aus dem Schlafzimmer, in dem die
»eiden Eheleute schliefen, aus einer Kommode eine eiserne
Kasette, in der sich ca. 1300 Mark in Papiergeld und
Silber befanden. Die Spitzbuben drangen von dem Hofe
aus in das Schlafzimmer ein und entfernten sich sodann,
jachdem sie die Kasette sowie auch noch ein Portemonnaie
nit Inhalt des B, das in der am Bett hängen Hose auf—
ewahet war, gestohlen hatten, durch das Wirtslokal, ohne
on den Hausbewohnern bemerkt zu werden auf die
ztraße. Die Verfolgung der Spißhubon hlieh leider hbis
etzt ohne Erfolg.
Gennweiler, 11. Juni Auf Grube Friedrichsthal,
Ubteilung Kallenberg, verunglückte der Bergmann Johann
d. von hier durch niedergehendes Gestein derart, daß er
ofort dem Knappschaftslazarett überführt werden mußte.
Zweibrücken, 12. Juni. Der gestrige Tag war ein
ehr ereignisreicher für unsere Stadt. Am Morgen des
zonntags zur Einfahrtszeit des Personenzuges von Landau
annte am Eisenbahnübergang bei Bubenhausen das Ge—
ihrt des Handelsmannes Löb von hier in voller Karriere
egen die geschlossene Cisenbahnschranke, die vollständig zer—
rümmert wurde. Das Pferd stürzte auf das Geleise; dank
er Aufmerksamkeit des Schrankenwärters gelang es, den
erannahenden Zug zum stehen zu bringen. Nach Räumang
er Geleise konnte der Zug in die Station 8weibrücken
infahroen

Wittenberge mit einem Messer lebengefährliche Verlekungen
zei und erhängte sich dann im Wald.
Berlin, 18. Juni. Der seit einigen Jahren in de
Zzerliner Stadthauptkasse angestellte Magistrats-Bureau—⸗
Assistent Borchert ist flüchtig geworden. Bisher ermittelte
nan, daß er aus der ihm anvertrauten Kasse 4000 M.
interschlagen hat und weiter, daß er durch Aufnahme von
darlehen zahlreiche Freunde und Verwandte zusammen un
nehr als 20 000 M. geschädigt hat.
Berlin, 13. Juni. Aus Anlaß des 30jährigen Be
ehens des Vereins der deut schen Privatbeam
en fand hier eine Festsitzung statt, der neben Abgeordne
en verschiedener Parteien auch Vertreter öffent icher Kör
erschasten beiwohnten. Generaldireltor Schmelzer-⸗Magsde
urg erwähnte in seiner Festrede, daß der Verein über ein
zermögen von 18 Mitlionen Mark verfüge, eine jährlich
Zzrämienernnahme von 2 Millionen aufweise und jährlid
ine balbe Million an Renten zahllhe. *
* Köln, 12. Juni. Ein Kinderwageninden
dhein gefahren,) Als ein Mädchen, das am Rhein
fer mit einem Kinderwagen ent'ang fuhr, einem fortge
ausenen Knaben nacheilte, geriet der Wagen ins Rollen
he das Mädchen aber die Gefahr erkannte, stürtt
»er Wagen mit dem Kinde in den Rhein und verschan
inden Welhen.
* Düsseldorf, 12. Juni. (KGiebesdram a.) Im hie—
gen Resiaurant „Hamburger Hof“ verleßte der 21 Jahre
ste Kaufmann Altred Hoffmann aus Duisburg die mit
ym von dort hierher gereiste 18jährige Adele Brückner
urch Messerstiche in die Brust, brachte sich dann selbst Ver
ztzungen mit dem Messer am Kopfe bei und stürzte sich
us dem zweiten Stockwerd in den Hof. Beide wurden
hwerverletzt ins Kran enhaus gebracht. Nach einem vor
e undenen Briefe beabsichtigte das Paar gemeinsam in den
sod zu gehen, weil die Eltern ihrer Verheiratung Schwie
gteiten in dan Weg lesten.
* Essen, 12. Juni. (Den Fiskus verklagt.)
ner im Essener Mein:idsprozeß zu drei Jahren Zuchthaus
rurteilte und im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochene
rergmann Friedrich Beckmann aus Hamborn hatte einen
zchadenersatß von 5483 Mark gefordert. Da das Gerich!
19er nur 3000 Mark bewilligte, hat Beckmann den Fiskus
uf Zahlung des Restes verklagt.
* Fraukfurt, 12. Juni. (Unglücks fall.) Heute
rüh wurde der 54jährige Streckenarbeiter Lachner im hie—
igen Hauptbahnhof von einer Lokomotive erfaßt. Er ge—
iet unker die Räder und wurde auf der Stelle getötet.
*Franukfurt, 12. Juni. Automobilunglück.)
In der Fraͤnken-Ailee wollte ein Automobil einem ande—
en ausweichen. Der Chaufseur bremste im kritischen Au—
enblick so ftark, daß sich das Auto überschlug und die
er Insassen darunter zu liegen kamen. Der Chauffeur
aste den Oberarm gebrochen, der Mechaniker schwere in—
iere Verletzungen davongetragen. Der Besitzer der Auto—
mobils blieb unverletzt, ebenso eine mitfahrende Dame die
»inen Nervenchok erlitt.
* Worms, 12. Juni. Gatten mord.) Der von sei—
ier Ehefrau geschiedene Lorenz Waller drang in das Haus
hres Schwagers, wo die Frau zu Besuch weilte, warf sie
u Boden und feuerte sechs Schüsse auf sie ab. Die Frau
var sosort tot. Der Mörder entfloh auf dem Rade, wurde
iber auf dem Bahnhof zu Frankenthal in der Pfalz ver—
jaftet und in das Wormier Amisgerichtsgefänaniß ver
racht.
* Kreuznach, 12. Juni. Anwetter.) Ein schwere⸗
inwetier entlud sich über die Stadt und nächste Umgebun
on Kreuznach. Ein andauernder schwerer Hagel hat d.
ei Hunderte von Fensierscheiben eingeschlagen und die
zärten und Felder vollständig verwüstet. Die Früchte der
bftbäume wurden gänzlich abgeschlagen. Die Felder und
Leinberge sind zum Teil vollständia unterwühlt und wi
zchlamm bedeckt. —
Berlin, 13. Juni. Am 30. Juni beginnen im Kul—
usministeriumm Beratungen, an denen sämtliche Provinzial—
cintlräte der Monarchie teilnehmen werden. Es handell
ich um eine Aussprache über eine Reihe von Schul- und
zerwaltungssragen, bei denen eine einheitliche Regelung
ür alle Prorinzen durchführbar erscheint.
* Wien, 13. Juni. Wie die Blätter aus Troppau mel—⸗
un, lam es bei einer Wählerversammlung in Odersfurt bei
—
eittschsreisetlichen und sozialdemokratischen Wählern, wo—
321 zasßlreiche Pecsonen vecleßt wurden. Viese wurden ver—
)atit. Tie Geudarme ie stellte die Ordnung wieder hier
Paris, 12. Juni. In Regierungskreisen wünscht man
ebhaft, die Ausartung der französisch-spanischen Ausein⸗
indersetzungen in einem offenen Konflikt zu vermeiden und
iuf frenndlichem Wege zu beenden, damit keine Interven—
ion der anderen Mächte notwendig wird. Zu diesem
zweck wird die Presse offiziös ermahnt, Wasser in den Wein
hrer Entrüstung zu gießen und die spanische Empfind—
ichkeij nicht durch allzu gehässiee Nusfälle zu ver—
etzen.
Paris, 12. Juni. Bei dem gestrigen Rennen von
St. Omer stürzte der Hauptmann Bausil, einer der be—
anntesten und schneidigsten französischen Herrenreiter mit
einem Pferde, das ihm im Sturz auf den Kopf trat, so—
daß der Tod des Offiziers auf der Stelle erfolgte.
Paris, 12. Juni. Die Frauenbewegung in Frankreich
Jjat einen neuen Sieg zu verzeichnen. Es wurde nämlich
um ersten Male eine Dame in einer Gemeinde⸗Verwalt—
ing als Beamtin angestellt. Es handelt sich um ein Fräu—
ein Yard. die in das Rathaus von Saungis als Sekre—
ärin eingezogen ist.
Madrid, 12. Juni. Gleichzeitig mit den Meldungen
»on den bevorstehnnden neuen Operationen in Marokko
ommen Berichte über das Wiederaufleben der gegen
ede Marokko-Expedition gerichteten antimilitärrischen Nai—
ation.
Petersburg, 12. Juni. Der gewesene Kommandeur
der sibirischen Flotten- Equipage, Baron Rahden und der
sendant Wassiljew sind wegen Unterschlagung und Urkun—
»enfälschung vom Wladiwostocker Kriegsgericht zu Zeinhalb
ind Aeinhals Jahren Arrestanten-GKompaani⸗ vorurteilt
vorden.
qaloniki, 12. Juni. Auf in der Umgebung von
datherina eingezogene Erkundigungen über das Schicklal
es Ingenieurs Richter erklären unterrichtete Leute, daß
ie Räuber jedeufalls längst Ledenszeichen von sich gegeben
ätten, wenn sie sich nicht durch die unausgesetzten Verfol—
jungen durch die Behörden bedrängt fühlten. Alle Mel—
zungen über die Höhe des Lösegeldes und dessen Depo—
ierung sowie die Nachricht von der EntsührungRichters auf das
Neer haben sich als Kombination herausgestellt. — Eine
endarmerie⸗Patrouille, welche die Umgebnng von Livadia
ibstreifte, fand unter Zweigen versteckt, den Leichnam des
käuberhauptnanns Janni Arvantinis, der an Kopf und
Brust Schußwunden aufwies. Gegenwärtig forscht man
zsier nach, durch wen der Räuberhauptmann erschossen
ourde. Der Leichnam dürfte drei bis vier Tage an der
Fundstelle gelegen haben. Man nimmt an, daß auch dieser
Räuber bei der Entführung Richters beteiligt gewesen und
»ei der Verfolgung oder bei einem Streit mit anderen
Räubern getötet wurde. Von Richter selbst ist noch keine
Zyur gefunden worden

Danksaqung.
Für die liebvollen Beweise herzlicher Anteil—
iahme und Sympathiebezeugungen anläßlich des
dahinscheidens meines teuren Gatten spreche ich
auf diesem Wege meinen innigsten Dank aus.
Frau Ww. Reiblich
Charlotte, geb. Gerwert.

—
Freiw. Sanitats-Kolonne vom Roten
Kreuz zu Dudweiler.
Heute 7 Uhr Uebung. Antreten in Mütze.
— Der Vorstand.
lleut karlofeln tingelrossen.
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ziinematograph. Mit heutigem Tage voll⸗
Jentral⸗-Kinema der Programmwechsel und
er neue Spielplan durch seine hervorragende
lung aus. Herrliche Dramen, besonders das
ma, „Fürs Baterland“ sowie „Die Geige des
ein ergreifendes Lebensbild, und noch 8
en sind in dies Programm aufgenommen.
he Seenen, voll des köstlichen Humors, werden
den Teil bilden. Schöne Reisebelder sowie
2 Nuuraufnahmen wie „Elefantenjagd in
n die Besucher in Entzücken versetzen und
em Riesenprogramn der Zentral-Kinemato⸗
eistungsfähigkeit dartun. Man beachte die
Anzeige in vorliegender Zeitung.
zellenz der Herr Oberprässident der Rhein—
zminister Frhre. v. Rheinbaben wird in der
bis 15. ds. Mis. dem Kreise Saarbrücken
abstatten. LNeben Besichtigung von industri—
und Einrichtungen wird der Herr Oberprä—
Juni der Einweihung des neuen Kreis-—
irbrücken beiwohnen.
iterlöͤhne. Tie amtlichen Nachweisung der
ischen Hauptbergbaubezirken vom 1. Viertel—
dienten Bergarbeiterlöhne ist soeben im „Reichs—
hienen. Folgende Ausstellnng zeigt, wie sich
n der Gesamtbelegschaft und der Schichtlohn
sch beschäftigten eigentlichen Bergarbeiter
n den drei größten Kohlenrevieren Preußens,
mtsbezirk Dortmund, im Oberschlesischen Revier
bezirk in letzter Zeit entwickelt hat. Der reine
- nach Abzug aller Arbeitskosten und der Bei—
soziale Berficherung — betrug:
Gesamt⸗
belegschast dauer
nits2bezirk Dortmund Mk. Mk.
nittel 19009.. 1,49 5.33
teljahr 1910 . 48 529
1910 1
1910
1910.
1911.
i.
nittel 19098.
teljahr 1910.
F 1910
1910
19108.
911

59

—
—AW
—— *
hinematograph
Dudweiler⸗S5aar
am Marktplatz.
Erste ständige Lichtbild⸗
bühne am Platze.
fFührendes Etab⸗
lissement dieser
ßranche am Platze
Konkurenzloses
Kiesen⸗—
Programm:
Elefanten-Jagd
am Vitktoriasee
in Afrika
Interessante Aufnahme.
der fidele Mau—
rerstreik
Zum totlachen.
das Gespenst des
schlosses
Farbenprächtige Szenen.
Reise durch
Holland
Herrliches Reisebild.
die Geige des
Großvaters
Ergreifendes Drama
Das Schnellig⸗
keitspulver
Humorvoll
krinnerungen
des Herzens
Zu Herzen gehende
— —
her grosse Preussen
könig und sein
Rammer husar
Histor. Begebenheit
Wortbrüchig
Kunstfilm 1. Ranges
——
Als Ertra⸗Einlage!
pro Pairjsa
Türs Vaterland
zensations-Riesendrama
rin Meisterwerk moder⸗
ner Kinematographie
voden mitiwoeh und
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teljahr 19108. 3,94 4,46
1910 .. .3,95 1,47
1910 .. .3,97 4,49
1910. 1,01 4,57
— 1911... .. 403 460
ergamtsbezirk Dortmund ist demnach vom 1.
bis zum 1. Ouartal 1911 der Schichtverdienst
gschast um 16 Pfg. und der Schichtlohn der
Pfg. gestiegen. Im Saarbezirk ist in dem—
um eine Erhöhung des Schichtlohnes um 9
Reingetreten, während sich im Oberschlesischen
»hne nicht wesentlich verändert haben. Die
einem Arbeiter verfahrenen Schichten betrug
ahr 1911 im Oberbergamtsbezirk Dortmund
uartal 77), in Obeischlesien 71 (70. und im
hrt und Heimatpflege. Seit einiger Zeit
eiteren Kreisen unseres Volkes zwei Ge— — ——
dessen Zukunft vog nicht leicht zu steueste Nachrichten und Telegramme.
e zung sind, õ ufrerksamkeit zu, den 4 —
edie n e —— Berlin, 12. Juni. Der Jotiztttee
n, leider nicht freudiger Art, haben dazu die rmeier in Gelsenkirchen, der frühere lussich srats⸗ 5 e
gegeben, in erster Linie wohl die Flucht von er verkrachten Niederdeutschen Bank ist, wie die B. 3. er⸗ *. Lerner
Vande in die großen Städte und die dadurch ährt, am Samstag ver haftet worden. WMaurermeister.
tvölkerung des ersteren im Gegensatz zu dem Trautschau, 12. Juni. Der Großkaufmann Hermann Erfahrenes
ichen, nicht immer gesunden Wachstum der dower aus Alexandrow in Rußland, der die Preußische Dienstmädchen
s3 Folgen dieser Erscheinung machen sich in Itbank in Thorn um 60 000 Kronen betrogen hat und
Irt geltend das Verlassen alter schöner Sitten üchtete, wurde heute im Kurhaus Johannisbad ver— wveldes kochen kann, für Vina
‚e, die dem Leben auf dem Lande einen besons aftet. dareee deen
oerliehen, und der Ersatz durch städtische Ge— Wittenberge, 12. Juni. In Lanz bei Lenzen brachte ushung er 9 p
die meist zum Landlebenschrotfem Gegensap der Enecht Wilbelm Möller dem Diantntüdehen Mosso 2 rau VDr. Fran
99 ö— —
*. in modernen waschechten Farbenstellungen ggen M Kronenber er
⸗ I⸗ — urt.
            
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