Full text : Dudweiler Zeitung

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Ausoreitung uach „entral⸗-Europa nach e⸗
istdruckverteilung zu befürchten war, ist nach
»gezogen. Da in der Lage des barometrischen
leine wesentliche Aenderung eingetreten ist, ist
mit der Fortdauer des günstigen Wetters
Allerdings wird durch kleinere auf der Biscaya⸗
are Störungen bereits wieder Gewitterneigung
ichtliche Witterung: Zunächst noch Fortdauer
Wetters mit Gewitterneigung.
entrumspresse des Saargebiets veröffentlicht
ie Notiz, daß die staatliche Anstellung der Hilfs—
lig weiter erfolge.
ücken, 7. Juni. Sinem Bäckergesellen wurde
Pfingstfeiertag, während er schlief, ein Betrag von
aus dem Portemonnaie gestohlen. Als Täter
der 15 Jahre Hausbursche in Betracht kommen.
werblickte der bestohlene Geselle den Langfinger
vigstraße; er nahm ihn fest und brachte ihn zu
. Anfangs leugnete der Bursche den Diebstahl,
»stand er ihn aber ein; er hatte das Geld bie
g während der Feiertage neriubelt. Die 8.50 Mk
teqn.
icken, 7. Juni. Das Westfälische Dragoner-Ar.
 7 und das Ulanen-Regiment Großherzog
in Baden (Rhein.) Nr. 7 haben heute nacht ihre
rlassen und sind zu einer militärischen Uebung
yrn ausgerückt. In je drei Extrazügen wurden
um mit der Bahyn bis Jünkerath befördert zu
e Uebung dauert 14 Tage. Das 70. Infan—
nt war Samstag nacht von Elsenborn wieder
ückgekehrt.
ichen, 7. Juni. Am Montag vormittag sprachen
in der Brauerei Knipper vor und verlangten
s ihnen, da sie schon reichlich Alkohol zu sich
satten. verweigert wurde. Hierüber erbost, be⸗
h in den der Brauerei gegenüberliegenden Gar—
uchten an dem Geflügel ihre Wut auszülassen.
wurden von den rohen Menschen derart zu—
z sie verenden werden Einige bei der Brauerei
Arbeiter wurden durch das Geschrei der Tiere
und begaben sich nach dem Garten, wobei es
wei der Kerle zu fassen und ihnen eine ge—
Prügel zu verabreichen, worauf sie schleunigst
zriffen. Der dritte Rohling entging zunächst
und wandte sich ebenfalls zur Flucht, welche
h verhängnisvoll werden sollte. Er suchte Zu⸗
Ueberführung der Sulzbach in der Dudweiler⸗
Polizei wurde in Kenntnis gesetzt und alsbald
wei Beamte mit einem Polizeihund, Zwei
mner brachten den Ausreißer an die Oberfläche
war über und über von Schmuzt bedeckt und
me Reinigung auf dem Gaswerk über sich er—
Auf der Wache wurde der Festgenommene
cunterzogen, wobei er auch die Namen seiner
inte. Reide wurden ebenfalls nach kurzer Zeit
ingshaft genommen.
d. Ruhr, 7. Juni. Der Gewerlverein christ⸗
beiter Deutischlands, der seine Generalversamm—
oständen von zwei zu zwei Jahren abhält, hat
Vertreter seiner Organisation zur Haupttagung
ngeladen. Die Verhandlungen. die am 9. Juli
voraussichtlich vier Tage in Anspruch nehmen
esehen von den üblichen Berichterstattungen
on Gegenständen berühren, die nicht nur für
terschast, sondern auch für die weitere Oeffentlich⸗
zem Interesse sind. Die Abgeordneten Behrens
werden die Sozialpolitik in den Parlamenten
Der bekannte Gewerkvereinsführer Johann
über die Jugendfrage. Heinrich Imbusch hat
iber die grundsätzliche Stellung des Gewerk—
nommen. Nach den Vorgängen, die sich im
innerhalb der Bergarbeiterorganisationen ab⸗
nihrer Entwicklung zu einer scharfen Absage
Gewerkvereins an den alten Bergarbeiter—⸗
yrt haben wird besonders das letzterwähnte
a lebhaft interessieren. Der Geschäftsberich!
Abschnitten vehandelt und zur Debatte gestellt
haltung (Referent Vogelsang), Kasse (Referen
MPresse (Referent Rürup) und Rechtschutz
ger.
7. Juni. Nach einer Meldung von der
hen Grenze wurde unweit der Station Jopielnio
von einem Zuge überfahren. Der Kutscher
teren Verletzungen davon, die Insassen, zwei
zwei Männer wurden getötet.
.Juni. (Ertrunken.) Sechs Ziegeleiar—
us Posen zugewandert und auf einer Ziegele
ichaͤftigt waren, badeten in der Mündung der
Rhein Drei Arbeiser wurden in den Rheu
Rertrauken. Es sind junge Leute im Alten
und 20 Jahren.
Westfalen), 7. Juni. (Der neue Bi—
Dom wurde die Wahl des Kapitularvikars
sartmann zum Bischof von Muünsier feier
— Felirx von Hartmann, geboren am 10
51 als Sohn des Oberregierungsrats vor
„urde im Jahre 1874 zum Priester geweiht
igelftad im Jahre 1889 Bischof von Mümste.
er ihn als bi chöf ichen Kaplan und Gehrim—
etnannte ihn bald darauf zum Assessor und
en Rat am Generalvikariat. Im Jahre 1902
n in das Domkapitel ein und wurde 1905
der Diözese Münster. Im vorigen Jahre
benher auch noch Domdechant. Set dem Tode
verwaltet er die Diözese als Kapitularvikar
z3. Juni. Gerbrechen.) Hier wurde eine
eiche aus dem Rhein gelandet. die drei Stich
vies. Es legt ein Verbrechen vor. Die als
mmene Obduktion ergab, daß die Leiche kaum
u Wasser gelegen hat und daß der Verlebie,
bis 60 Jahre a't gewesen sein dürste, nicht
rh imnm Masser sondern schon vorher «—de

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zgein Aereee iuptoee nug aul, nit der ugiei
de Feier des 30jäh igen Bestehens verbunden ist. Zu der
Tagung sind zahlreiche Vertreter des Hauptworsianbes, der
Lande verbände und der Ortsgruppen erschienen. Gestern
wurde im Ssadthause die Verdreterstzung abgehalten. Der
Jahresbericht wies einen Mitgliederbestand von 43 2729
aus. 22 nene Ortsaruppen wurden gegründet. Es gib
desen jezt 327. Die Ernnahmen einschließl'ch des Kassen
bestande sind auf 409 593 Mark gestiegen Die Summ
der Unlerstütßumzgen, die verteilt würden, hat sich gegen
1909 um 46 986 Marẽ erhöht. Gest'stet und vermacht sind
dem Verein 16 500 Mark. Der Hauptverein ohne die
Landesverbaände und Ortsgruppen hat ein Vermögen von
233 703 Martk. Ber'chlossen wurde die Einsetzung eines
Aus schusses zur Prüfung der Frage des Studiums vor
Aus andern an deutschen Hochschulen Die bisherigen Vor
tandsmitglieder wurden wiedergewählt. Die nächstjähris
daup versammlung findet in Lübeck statt.
*Homburg v. d. H., 7. Jumi. Goher Besuch.
Im hiesigen Schlosse herricht überall Tätigkeit, da suü
Anfang Juli ein längerer Besuch der Kaiserin und des
brinzen Joachim vorgesehen ist. Der Prinz will sich einen
Badelur unterziehen, um seine angegriffene Gesundheit wie
er herzustelsen. Der Kaiser wird im Anschluß an seine
stord andre se ebenfa ls iür einige Tage in Homburg er
vartet.
mBiugen, 7. Juni (Schiffs unfall.) Unwei
von Aßmannshausen ist ein Schleppkahn des Schiffers
Mih ensfels im Anhang des Schieppdampfers „Amor“ ab
zgerissen und gegen den Leistenfel'en getrieben. Ankerungs
ersuche waren erfolglos. Der Nachen trieb mit furchtba
ter Gewalt gegen den Felsen und brach an vier Stellen
Das Wasser drang ein und das Schiff girg vollständig un
er. Die Ladung besteht aus Frucht, und ist zum Teil
zer'oren. Die Leichterungsarbe sen haben begonnen.
*Trier. 7. Juni. EEin Großfeuer) in Viander
ernichtete fünf Häuser mit künstlerisch wertvollen alter
Fassaden. Vies Nieh in verbran
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 8. Juni. In einer außerordentlichen Versamm—
lung der Bäcker- und Konditorei-Gehilfen Berlin und Um—
gegend, die gestern Abend tagte, wurde der Streik als für
beendet erklärt.
Frankfurt, 8. Juni. In Homburg v. d. Höhe ist
ür Anfang Juli ein längerer Besuch der Kaiserin und
—
Prinz wird sich in Homburg einer Badekur unterziehen
Nach Beendigung fseiner Nordlandreise wird auch der
daiser für einige Tage im Schlosse weilen.
Allenstein, 7. Mai. Infolge übermäßig schnellen
Fahrens stürzte in Clditten ein mil 20 Arbeiter und Ar
beiterinnen besetzter vierspänniger Wagen um. Eine 15
ährige Arbeiterin wurde getötet, zwei andere Personern
sebensgefährlich 4 andere leicht verletzt.
Waldenburg, 8. Juni, Bei der Beerdigung eine
Mitglieds des Hermsdorfer Kriegervereins löste sich bein
Abgeben der üblichen Ehrensalven vorzeitig ein Boͤllerschuß
Drei Mitglieder des Vereins erlitten ehr schwere Brand
vunden.
Halle, 8. Juni. In dieser Nacht zwischen 1 und:
Ahr wur e der Rergmann Schlansledt in Geisfeld be
risleben von dem Bergmann Korkowski ermordet. Beid
etten einer Geburkstagsfeier beigewohnt, bei welche Erstere
em Letztere eine Ohrfeige versetzte. Korkowski lauert
dem Schlamstedt auf dem Nachhauseweg auf und tötet
hn durch einen Stich in die Schläfe.
Elmshorn, 8. Juni. Hier streiken seit einigen Tage
zie Lederarbeiter, nur eine kleinere Zahl erschien in der
Berbereien zur Fortsetzung der Arbeit. Zwischen diesen und
»en Ausständigen herrscht bittere Feindschaft. Als gesterr
in junger Bursche den Arbeitswilligen das Wort „Streik
vrecher“ zurief, gingen diese gegen den jungen Mann vor
der sofort Hülfe erhielt. Es kam zu einer Riesenprügelei
in der als Waffen Steine, Bierflachen und auch Revolve
penutzt wurden. Die Polizei war schließlich gezwungen, mi
»lanker Waffe vorzugehen, um die Kämpfenden zu trennen
hdierbei sind mehrere Arbeiter durch Säbelhiebe verwunde
vorden, auch einige Schutzleute sind erheblich verletzt worder
Halle, 7. Juni. Die Polizei löste hier den Provin
zialtag der im Vorjahre verbotenen so zialdemo
ratischen Jugendorganisationen auf
Bei dieser Geledenheit kam es zu Krawallen, in deren Ver
auf 18 Personen verhaftet wurden.
Wien, 7. Juni. Nach der N. Fr. Pr.“ wurde das
destza ment Johann Orthes geöffnet. Es liegen
rei letziwillige Versügungen aus den Jahre 1878 und
890 vor. Der Nachlaß dürste 33 Miluonen Kronen be
ragen und wird in gleichen Teilen unter die Verwandier
usgeteilt. Es wird weiter verfügt, daß die hinterlassenen
A des Erzherzogs dem Fürsien Karl Menhurg
ufallen.
Athen, 7. Juni. Die Kammer nahm unier leb—
zastem Beifall in der Gesamtabstimmung die Revision der
Berfassung an.
Köln, 7. Juni. Wie mitgeteilt wird, bea' chtigt die
deutsch-Südanerikanische Kabelgesellschaft von Monrovia
ußs Anschlußkabel nach Togo und Kamerun zu le—
en, womit unsere Kolonien den langersehnten Anschluß
n das Kabelnetz erhalten werden. Das Innere der Ko—
znien soll durch Funkenstationen mit der Küste verbunden
verden. Durch eine Reihe von Funkenstationen, die be—
eits im Bau sind, wird Niederländisch-Indien mit dem
eutsch⸗niederlandischen Kabel verbunden werden. Auch die
deutsche Südsee dürste in Kürze Funkenstationen erhalten
ie ihre Meldungen dem deutsch-niederländischen Vabel
bermitteln werden.
Hamburg, 7. Juni. Die AUswanderungüber
amburg betrug im Mai 9783, gegen 11520 im Mai
910 und 12 154 im Mai 1909. Seit Jahresanfang stellt
ch die Zahl der Auswanderer auf 35 448 gegen 56 755
ud 50 305 in den beiden Vorjahren.
* Köln, 7. Juni. Genickstarre.) Bei einem Sol
zaten des Fußartiilerie-Regiments Nr. 8, das zur Zei
uuf dem Schießplatz Wahn Uebungen abhält, ist Genick
tarre festgestellt worden. Da die Leute in Baracken lie
gen, befürchtet man, daß bereits Ansteckungen vorgekom—
men sind.
* Aachen. 7. Juni. (Sungenpest.) Im benachbar
ten Moresnet ist unter dem Rindviehbestand die Lungen
est ausgebrochen. In den letzten vierzehn Tagen sind
114 Stück Vieh eingegangen. Die umsassendsten Vorieh
rungen zur Verhinderung der Weiterverbreitung der Seuch
ind getrofsen.
*Bonn, 7. Zuni. (Unwetter.) Die Umgebung und
der Westerwald sind an den Pfingsttagen durch schwer
Bewitter und Hageschlag heimgesucht worden. In Ma—
rienrechdorf schlig der Blitz in die Kirchenorgel und zer
örte sie. In Keiselheim fuhr der Blitz während des
dachmittagsgo tesdienstes in die Sakriei. Von den Kir.
n wurde niemand ort⸗

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uanh. debent von Braim—
Hweig, r angekommen.“ Er wurde vom
dönig mud oerr önigin auf dem Bahnhof emp⸗
'angen und ins Resienzschloß gelettet, wo der Herzog
uind seine Cenah''n Wohn ing genommen hiben Mil wog
Abend fjand im Wei?en Sadle des Residenzschloffes an—
aßlich der Ta ung eine Hostasel zu 75 Gedecken siattn
der außer den heer anwesenden Fürst'ichkesten auch die her
porragenosten Mitglieder des Festausschusses und der Ko—
lonichee elschaft geladen waren.
Muünchen, 8. Juni. Der driste internationale Mit
telstandskongreß soll in der Zeit vom 28 bis
30. September hier statteinden. Als Beratungsgegenständ—
ind u. a, vorge ehen: „Schule und Mi telstand“; „Wesche
Arbeitsmethoden dear Warenhäuser und Konfumvere ne ktön
nen für den Mittelstand nutzbar gemächt werden?“; „Ver
ebung öffentlicher Lieferungen an den Mi telstand“nVer
icherungsmog'ichle ten sür den gewerblichen Mitleistand⸗
Die Frau im Handwert“; „Die periodische Brot und
Fleischnot.“
Paris, 8. Juni. Der türkische Thronfol—
ge,xist auf seiner Reise nach London in Paris einge—
troffen.
Konstantinopel, 8. Juni. Nach einer Depe g
Großscherifs von Mekta fam bei de re de
dampf zwischen der von Truppen unterstühten Kriegs—
nmacht des Großscherifs und Aufftändischen stalt, die unter
Zurücklassung von über 100 Toten die Flucht er—
zrisfsen. Den Truppen, die drei Tote und acht Verwundete
hatten, ist es gelungen, drei von den Aufständischen als
heilig beirachtete Fahnen zu erbeuten.
Washington, 8. Juni. Präsident Taft erhielt die
Zusicherung. daß ihm die unbedingte Unterftützung Roose
»elts wäbhrend der Präsidentschaftswahlen im Jahre 1918
zuteil werden, und daß Roosevbest unter keinen Umft'nven
eine eigene Nominierung im republikan schen Konvent ge—
tatten wird.
Belgrad, 7. Juni. Unter dem albanesischen Volke sind
zahlreiche Proklamationen zur Errichtung eines selbständiger
Albanien verteilt worden. Die Kämpfe sind durch die
Proklamationen neu belebt. Ein blutiger Kampf spielté
sich bei Koplik ab. Etwa 2000 Arnauten griffen ein tür
kisches Bataillon an. Der Kampf dauerte 16 Stunden.
Den Türken kam Artillerie zu Hilfe. Der Berlust der Ar
nauten soll bedeutend sein. Auf türkischer Seite sollen an
nähernd 200 Mann getötet und verwundet worden sein
darunter9 Offiziere. Aufgemuntert durch diesen Erfol—
vurden schnell neue aufständische Truppenteile gebilder
Broße Verwüstungen richtete das türkische Geschüßfeuer ir
der Umgebung von Skadär an.
Paris, 7. Juni. Nach privaten Meldungen soll Gene
ral Toutee, der mit seinen 16000 Mann den Befehl zun
Rückzug von der Muluya erhalten hat, von der Regierung
eineu Tadel empfangen haben. Insbesondere sei ihm da
Bombardement der Kasbah von Guersif vorgeworfen wor—
den, das als sehr ungeschickt und vandalisch bezeichme
wurde.
Paris, 8. Juui. Der frühere französische Minister
bräsident, Senator Rouvier, ist gestern tm Alter von 60
Jahren gestorben.
London, 8. Juni. Eine heftige Feuersbrunst zerstört
gestern ein Häuser-Viertel in der Erie Boad. Dabei wurd
auch ein großer Pferdestall eingeäschert, in dem von 2
wertvollen Pferden 19 verbrannten. Mehrere Familier
vurden von der Feuerwehr mit knapper Not gerettet. De—
Schaden ist bedeutend.
Konstantinopel. 7. Juni. Die Nachsorschungen des
deutschen Knnsuls in Kokinoplo scheinen die Auffassung der
hiesigen Regierung zu bestätigen, daß die Entführer
Richters mit ihrem Opfer längst nicht mehr auf türkischem
Boden sind. Ein türkischer Beamter, der früher eine hohe
Funktion an der Grenze ausübte, erklärte, Richter befinde
sich nach seiner Ansicht nicht mehr im Gebirge, sondern au
dem Meere und zwar nabe der thessalischen Mordküsto nird
lich von Zagora.
Newyork, 8. Juli. Das Erdbeben in der Stadt Mexiko
begann um 4 Uhr Morgens und dauerte 6 Minuten. So—
fort versagten alle Beleuchtungs- und Kraftanlagen. Die
Zeilungsdruckmaschinen standen still, überall krachten di
Mauern der einslürzenden Gebäude. Die Einwohner stürz
ten aus den Häusern. Die völlige Dunkelheit erhöhte di
Panik in der Stadt, die aus Anlaß des Ginzuges Madero
mit Hunderten von Fremden angefüllt war. Die ärmerer
Teilnehmer verbrachten die Nacht auf Bänken an de
Straßen und in den Parkanlagen. Als die hier schlafende
den Boden erzittern fühlten, jprangen sie auf und stürzte
laut schreiend auf die freien Plätze. Es fsolgte dann minu
enlange lautlose Spannung, ohne festzustellen, ob weitert
Erdstöße erfolgten. Als diese ausblieben erhob sich hy e—
risches Freudengtschrei. Die Zahl der Toten und auch der
Sachschaden ist größer als anfänglich angenommen wurde
Viele Personen wurden durch die einstürzenden Mauern
jetötet oder verwurdet. Zahlreiche öffentliche Gebäude und
Neubauten wurden zerstört. Bei vielen Häusern stürzten
»ie Wände nach außen, sodaß die Einwohner sich dadurch
ceichter retten konnten. Man befürchtet, daß das Erdbeben
veitere große Verheerungen in anderen Teilen Mexikos an—
zerichtet hat, besonders im Guerrero⸗-Distrikt, wohin die tele—
zraphischen Verbindungen unterbrochen sind.
Paris, 7. Juni. Präsident Fallieres unterzeichnete das
Hekret der Zonenfeilung in der Champagne. Die Regie—
»rachte einen Gesetzesvorschlag ein zur Milderung der
Strafe gegen Cenußmittelverfälschung. Lokale Bräuche sollen
erücksichtigt werden.
Newyork, 8. Juni. Von einem starken Erdbeben ist
gestern morgen um 4 Uhr die Stadt Mexiko und deren
Umgebung heimgesucht worden. Mehrfach sind dabei Ge—
bäude zum Einsturz gebracht worden, man weiß noch nicht,
wieviel Persöanen dadurch umgekommen sind. Ueber das
Unglück meldet ein Telegramm der Western-Union-Kabel⸗
gesellschaft, daß nach der Schätzung ihres Korrespondenten
0-75 Personen das Leben verloren hätten. Hierzu
ämen dann noch die Soldaten der Artilleriekaserne. die
einstürzte und viele unter ihren Trümmern begrub. Das
hefängnis ist ein Schutthaufen, wie groß bier dor Norlat
ist, darüber kynnte man noch nichts festeto
Wir Epigonen jener Männer, die den schönen Traum
pom einem neuen Deutschland träumten, das in alter Mach
und Herrlichkeit wieder entstehen sollte, denen der Begrif
Laterland wie ein heiliges Feuer in der Seele brannte
ind wir der Väter wert? Lieben auch wir unser Vater
iand aus vollem Herzen, sind wir stolz auf seine Größe und
ommt die Freude, Kinder eines so ruhmreichen und vor
der Natur in so hohem Maß begünstigten Landes zu seir
zum aufrichtigen Ausdruck? Nehmen wir alles dies a
arr trM—⏑ GBoslchenf 2 —

tich

Heschick in den Schoß warf und leihen wir mitunter wohl
gar dem Unmut Gehör, wenn einmal unsere persönlichen
Wünsche dem Allgemeinwohl nachstehen müssen?
Ein Prüfstein, wie es mit uns in dieser Beziehung
steht, ist das soeben erschienene 6. Bändchen der „Lebens—
freude“, welches den traulichen Titel „Lieb' Vaterland“
jührt (Verlag von P. J. Tonger in Köln, 160 Seiten kl.
Oktav, in hübschem Leinenband M. 14) — Wem bei der
Lektüre dieses Bändchens, das in begeisterten Sprüchen un?
kleinen Gedichten ein Spiegelbild deutschen Wesens und
deutscher Art bietet, eine verwandte Seite im Herzen er—
klingt, der darf sich getrost als würdigen Sohn der be—
geisterten Vorkämpfer für Deutschlands Größe betrachter
und wem das Herz diese Sprache vielleicht nicht mehr spricht
er wird sie hier aufs neue lernen und aufs neue den
hehrsten aller Gefühle Raum geben: der heiligen Lieb
zum Vaterlon“

— Coans. er
——
Arbeiter- Verehn
* 3
———— Dudweiler.
Sonntag Nachmittag 4 Uhr
Versammlung
im Lokale Fries.
Tagesordnung:
Besprechung über Ausflug. J
Freibank.
Freitag u. Samstag Rindfleisch
roh zu 40 Pfg. u. gekocht zu 50 Pfg.
das Pfund.
Die ShHlIahthos⸗VHerwaltung
——E— — —
Nach langjähriger Tätigkeit als Gerichts—
assistent habe ich in
Dudweiler, Saarbrückerstraße 3081 64
ein
Büro für Rechtssachen usw. b
eingerichtet.
Prompte Bedienung, billige Preise. ð
20)]

e—
und saämthobo nur denkbaren Bedarfsartikel füt
Schuhmacher
ampfiehlt in grösster Auswe
Lederhandlung ERGER.
Wilholéfragse 44

W 47* — *
arnuns Citilitnvertin
Warne hierdurch jeden meiner
Frau etwas auf meinen Namen
zu borgen, da ich für aichts auf.“ Heute Abend 81/. Uhr
zomme.
Mathias Kolling Sin gen.
Aus Anlaß des bevorstehen—
heu und Grummet den Ausfluges werden die Her⸗
zu verpachten. ren Sänger höfl. gebeten, recht
kran W vLenulde pünktlich zu erscheinen.
— Madame
Martini
aus Jialien
Phrenologin
⸗eutet Kopf- und Handlinien
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Morgens 10 bis 9 Uhr abends
Saarbrücken 3,
Piktoriastr. 12 I1 bei Buddensick
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finden sofort, gegen Vergütung,
myfiehlt Stelle.
MNal. Bohn. Wend Baar ere Levie
BRBAITMC-C-SC. ulzbaeh/Saar
Der Junge — Schuhwaren, Arbeiter-Kleidung,
welcher Pfingstmontag abendTricotagen Strumpfwaren eic. eic
7 Uhr an meinem * — —
eine gold. Brosche qufger G Const aueeasdin d de
hoben wird gebelen solch ol dhat ut ae
gegen Belohnung abgeber gen ausgesprochen habe, nehme
zu wollen. W e ern d
3 ieselbe nicht auf wahrer Grundlaat
Chriift. Jennewein

d Lahn, 6. Juni. (VBerduftet.) Sei
von hier der Stadtverordnete Bartholomẽ
tschwunden. Er war Kassierer des Sparver
000 Mark unterschlagen sind. Außerdem lau
Vechselverbindlichkeiten.
dt a. d. H., 6. Juni. EGisenbahn-Un—
der Einfahrt des D-Zuges 109 Baseh-Köln
jen Bahnhof ftieß laut amt icher Meldung am
ichmittag der von Ludwigshafen kommende
das auf Halt stehende Einfahrts-Signal nich
auf eine Rangiermaschine und warf diese
»in die Flanke. Vier Wagen des D-Zuges
Ernst'ich verletzt wurde niemand uinr erlit?
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