Lokales und Vermischtes.
inderais⸗Sitzung. In der am Freitag den 19
attgefundenen Gemeinderatssitzung wurde folgen⸗
ossen:
is Feldhüter wurde der Bergmann Heinrich Fau
gewählt.
zahl je eines Mitgliedes in die Bürgermeister—
ing, Baukommission, Schlachthofko nmission und
ind Rechnungskommission. Es wurden gewählt
Franz Kollmannsperger, Joh. Heinr. Wunn
Zengsch und Heinrich Micka.
em Turnverein Germania Neuweiler wird die Er—
r Benutzung des Kittens gegen Zahlung einer
Anerkennungsgebühr erteilt.
e Beschlüsse der Bau⸗ pp. Kommission vom 16
den ausnahmslos genehmigt.
c Gemeinderat nahm Kenntinis von der Verfü—
Abhaltung der Ortskirmes und beschloß für die
ibehaltung derselben die Genehmigung nachfuchen
Nuträgen auf Erlaß der Zundesteuer wurd
m freiwilligen Feuerwehrkorps Tudweiler wurd
Rne an dem Verbandsfest in Trier aum 17. u. 18
Betrag von 160 Mk. bewilligt.
c Gemein erat nahm Kenntnis von der Bewil—
r Beihilse von 15 000 Mk. für das neue 18—5
hyulhaus in Vudweiler durch die Kgl. Regierung.
r Anschaffung von Modellen für die gewerbliche
gsschule Dudweiler werden 100 Mkek. bewilligt
on der Auflösung der Hitfskasse durch die Kgl
wurde dem Gemeinderat Mitteilung gemant.
ie Beschlüsse der Schlachthofkommission vom 18
»en einstimmig genehmigt.
gium Berg. Die Konzession zum Weiterbe—
zädagogiums wurde Herrn Berg nunmehr er—
vird der Unterricht wie früher wieder erteill
mlung. Der Verein der Geflügelfreunde hält
sstag abend in seinem Vereinskokale Fries eine
ia ab Diese Rersammlung wird sich sehr
gestalten, da ein Vortrag über Geflügelzucht
eden sothe EFine rege Beteiliguna wäre er—
»berhalb des VBremsberges sich losgelösten durchgehenden
Wagen erfaßt und zwischen letzteren und den Seitenstoß
zquetscht. Er trug Quetschungen des Leibes und der
Brust davon und ist an den Folgen dieser Verletzunger
auf dem Transport nach dem Knappshaftslazarett Neun⸗
tirchen gestorben. Der Verunglückte hinterläßt eine Witwe
nit awei unversorgten Kindern.
Hochwasser und Unweiter.
Mannheim, 22. Mai. Das Steigen der Flüsse hält
noch ang Von gestern auf heute stieg der Rhen von 444
zuf 479 Zim., der Neckar wuchs von 439 auf 468 3m.
das Wasfser steigt noch werter, doch wird von den Sbe—
ufen Fallen gemedei.
Worms, 22. Mai. Der Rhein ifst von gesiern auj
heute um 86 Zim. gestiegen. Das Wasser ist woch sor
während im Steigen begriffen.
Nordhausen, 22. Mai. Ein empfind icher Kälte—⸗—
rückjall hat unter den Saalen. besonders auf den Kar—
offel- und Rübenfeldern, sowie unter den Hülsenfrüchter
schweren Schaden angerichtet. Große Strecken find erfro
en. Gleiche Meldungen laufen aus vpoatene Teilen
des Harzes und dem Eichsfelde ein. Besonders wurden die
e und ungeschützten Lagen von den Nachtsrösten bo—
en
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Saarbrücken, 23. Mai. Vor einigen Tagen hat sich
ie Frau des Bergmanns Peters im Outsteil Jägersfreud
us ihrem Hause entfernt und blieb verschwunden. Di
Bedauernswerte konnte den Schmerz über den Tod eines
dindes nicht überwinden und war schwermütig geworden
Bestern wurde die Leiche der Bedauerusweren aus de
Zaar gezogen.
Düsseldorf, 23. Mai. Ein großer Ausstand von Me—
ellarbeiter steht im Siegerlande bevor. Die Walzendreher
ind Former der Walzendreherei-Peipers u. Co, haden di
Arbeit niedergelegt, nachdem die Firma die gefordert
10stündige Arbeitszeit und eine 15vrozentige Lohnerhöhung
abgelehnt hat.
Köln a. Rh., 23. Mai. Bei dem Festmahl im Gür
zenich dankte der Oberbürgermeister den kaiserlichen Herr
chaften für den Besuch. Der Kaiser erwiderie darauf
Mein lieber Herr Bürgermeister! Den freundlichen Wor
en, mit denen Sie mich und Ihre Majestät die Kaiseri—
und Königin, meine Gemahlin begrüßt haben, waren ei—
zetreues Spiegelbild der herzlichen Aufnahme, die uns di
Kölner Bürgerschaft heute erwiesen hat. Noch ganz unten
dem herzlich erhebendeun Eindruck aller begeisternden Kund—
zebungen treuer Anhänglichkeit stehend, spreche ich in
Namen der Kaiserin sowie im eigenen Ihnen, sowie der
Bürgerschaft den wärmsten Dank aus. Ein gewaltige⸗
Bauwerk ist es, dessen glückliche Vollendung uns heute hie
estlich vereint, dazu bestimmt, dem Riesenverkehr der rheini
chen Metropole zu dienen und ihrer Entwicklung au
ange Jahre hinaus einen weitern festen Stützpunkt zu
geben. Die schönen Tage und Stunden, die ich al⸗—
Bonner Student hier im ehrwürdigen Koln zu ernsten
Studium und Frohsinn verleben durfte, gehören zu der
ingenehmsten Erinnerungen meines Lebens Eine beson
»ere Befriedigung ist es mir aber seit Antritt meiner Ré
zierung, wenn ich mich gleich meinen Vorgängern in de
Krone in meinen landesväterlichen Interessen betätiger
und zur freien Entwickelung der Stadt beitragen konn'e
Eine solche Ausdehnung hat der Ort seit der 2000 Jahr
seines Bestehens erfahren, daß er sich heute im weite.
Halbkreise um den Rheinstrom ausdehnt und sich zur 2ter
Broßstadt der Monarchie und zu einem der bedeutendster
Zdandelsplätze des deutschen Reiches dnrchgerungen hat
Meine wärmsten Wünsche werden auch die Stadt in Zu
runft begleiten, möge sie wie visher unter dem friedlicher
Scepter der Hohenzollern wachsen, blühen und gedeihen
Möge Ihre Bürgerschaft alle Zeit Ernst und Freude, mi
Frohsinn und Lebenslust und die Treue gegen Gott
könig und Vaterland als unverwüstliches Gut auf spätere
Beschlechter vererben. So erhebe ich mein Glas, gefüllt mil
deuischem Wein, gewachsen am Strande des grünen Rheir
J irt Julius L und gebe allen dem, was ich für Koͤln fühle, Ausdruck ir
n
— .9 Köln, 23. Mai. Die Anwesenheit des Kaiserpaares
d e nneMarz a ahe w und der Prinzessin Luise Viktoria aestaltete sich bei schönen
b ge et ha — och ve Wetter zu einem der glänzendsten Feste, die je in Köln ge
erhandlungen gleich fest, — eiert wur den. Der Andrang der Fremden war geradezi
be aus dem Hause des igie de si d ingeheuer, man spricht von 80 000 Personen, die gekommern
eit in der Firen I 8 varen, um den Tag in Köln zu verleben. Die Stadt wa—
— eo ——3— ↄrächtig geschmückt. Zunächst erfolgte die Cinweihung dee
ats 5386 3 Geie da daiser Friedrich⸗ Denkmals und dann die Abreise der Hohen
ehen * — —— —88 ollernbrücke, wobei Minister Breitenbach eine kurze An—
ehag, α eenen drache an den Kaiser hielt. An diesen Festakt schloß sich
an hertd —— ine Rundfahrt zum Gürzenich. Hunderttausende begrüßten
asag t y dar —— auf diesem Wege das Kaiserpaar überaus herzlich. Beim
—* De v. Dr — * —5 Festmahl im Gürzenich sprach zunächst Oberbüͤrgermeister
Feirrabend ge en, Aur en Wallraff, der den Dank der Stadt für den Besuch zum
iet Kostgänger, die im Hause wohnten. Ausdruck brachte. Der Kaiser erwiderte mit einem Danl
diesem Sinne sprachen sich noch mehrere in seinem und im Namen der Kaiserin für die glänzende
— aeeeregeh erschoß und herzliche Aufnahme, die ihnen Köln bereitet habe. Als
F 8 e 858 d die Dämmerung einbrach, fuhr das Kaiserpaar im Aute
ger 4 * gemuhre, Kugel in Lach dem Rheinufer, bestieg ein Schiff und machte ein⸗
Saarhrücken, indent er sich eine s ier Rheinfahrt, die eine Stunde währte. Der Rhein erschier
schog. Er war sofort won *7 drr taghell erleuchtet, illuminiert waren die Ufer, die Kirchtuͤrme,
rr engmude bei der —F — n die Villen, selbst Fabriken strahlten im Feuerwerk. Ueber all
nächster Ze wegen ae en —— Beschreibung schoön war die Illumination des Domes. dun
Zusammen ß 6 vu t derttausende bewegten fich an den Ufern, zeitweise herrschte
ebee cian e se re Vogel ein beängstigendes Gedränge. Gegen einhalb11 Uhr fuhr
58 ain F — 3 e 3 das Kaiserpamr mit der Prinzesfin Luise im Auto zum
* ßj ch dorgefte wendeir dch nn Bahnhofe zurück, wo der Soderzug bereit stand. Der Kaiser
— —* Pee — dankte noch einmal jür die glänzende Aufnahme und sprach
— Weg das sie aus,eheben ber keine Anerkennnng über das Gefehene aus— Pünktlich un
sem Zwecke beitieg der 888 dilgere . Uhr setzte sich sein Qug ain Vewegung Die ganze Nach
——— sindurch herrschte in der Stadt der lebhafte Verkehr au
— — Straßen und den Lokalen der Restaurants und Cafes
beträchücher Höhe zur Eide doe nt Paris, 22. Mai. Professor Launelongue gab heut.
chädel üliegen blieb· Die von reinen rüh über das Befinden des Minisierpräsidenten Monie
ilfe geholten Maͤnner trugen den Verun— olgende Erklärungen ab: Die Wunden am Kopf seien
Eltern, wo er aber alsbald seinen lcht groß und nicht sehr ernst. Sie würden sicher schon
agen erlag. Der Junge sollte eimn unm kurzer Zeit vernarben. Weniger harmlos seien die mehr⸗
cu fein, die eine hköpfige Familie zu er. achen Knochenbrüche. Ein Knochen habe das Gewebe
dieser tragische Fall ist eine eindringlich urchbohrt. Hierdurch sei eine Wunde in Größe eines
diejenigen, die mit Vorliebe den Vogelr Francs-Stückes entstanden, die ziemlich Schmerzen verur⸗
der vergangenen Nacht wurde einen ache. Der Professor glaubt, daß Monis vielleicht in zwei
zelde einige Saͤcke mit Kattoffeln gestohlen Monaten wieder gehen könne. Ernster erscheinen dem
cte sich sofort auf eine vor kurzer Zei Arzt die Schmerzen, die der Kranke in der Gegend der
J die schon einige Wochen ohne Arbei Leber empfindet. Er hat einen Schlag in den Unterleib be⸗
auch bea einer Haussuchung die Kartof- ommen und empfindet beim Betasten der Stelle heftige
en dersteckt gefunden arden. Schmerzen. Ueber die Ursachen der Schmerzen werden sich
Nai. Der 28 Jahre alte Hauer Heinrich die Aerzte in zwei bis drei Tagen äußern können.
ersberg verunglückte gestern vormittag in Paris, 22. Mai. Die bonapartistische Autorite wil
iesigen Grube sehr schwer. Mathieu war vissen, daß Polizeipräfekt Lepine die Minister Monis und
nit dem Transporlieren der beladenen berteaux, wiederholt auf die Gefahr aufmerksam gemacht
äfligt und wurde in dem Augenslicke als abe, der sie sich aussetzten, wenn sie sich in die Iligbahn
Magen »nschlogen wvollte, von einew egäben. Gr machte sie darauf aufmerksam, das ikr Boes
⸗ 99 ———
·, QB Blochent⸗-me Goeipo
ach der Wasserkante. Diese beliebte alljähr—
zer Flottenfahrt nach Bremen, Bremerhaven,
»amburg und Kiel findet diesmal vom 12. dis
statt zu dem ermäßigten, alle Kosten einschlie⸗
e von 95 Mark — ab Mainz und 90 Mk. —
Der Sonderzug hält zur Aufnahme von Teil—
toblenz, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Wanne
Anmeldungen nimmt die Kreisgruppe Mainz
sotten⸗Vereins entgegen. Das Programm
edition erbältlich.
n-Transport. Eine Uebung unserer
bhonne mit einem von der Straßenbahn⸗
derfügung gestellten Wagen fand dieser
a; Resultat der Uebung war ein überaus
id wird bei irgend größeren Unglücken eine
andlung eines gewöhnlichen Wagensin eiren
neinen großen Vorteil bieten. Vor allem ist
achgemäße Beförderung von Verwundeten
kundigen, Händen der Sanitätskolonne die ir
ung für“ Berwundete eine vollkommene Aus
4*
—— —
0
spiel das Publikum zur Nachahmung veranlassen könnte
Die Minister hörten jedoch auf feinen Rat nicht und bega⸗
den sich auf die Flugbohn, wo sie sich durch eigene Un—
vorsichtigkeit dem Unglück aussetzten. Lepine erzählte, daf
er sich zur Zeit des Unfalles einige Meier von der Mi—
nistergruppe befand. Als er den Aeroplan des Aviatikers
Train in einer Höhe von 7 bis 8 m. über den Köpfen der
auf der Flugbahn stehenden Personen heranfliegen sah, drehte
er sich um und gab der Ministergruppe ein Zeichen, sich
mehr nach rechts zu wenden. Man verstand ihn offenbar
falsch und die Minister und ihre Begleiter wendeten sich
nach links. In diesem Augenblick stürzte der Apparat au
die Gruppe und verursachte die Katastrophe.
Paris, 22 Mai. Der Justizminister Perrier wird
falls nölig, als Vizepräsident des Kabinetts die Stellver—
tretung Monis in seiner Eigenschaft als Kabinettschef über—
rehmen. Vorläufig liegt dazu aber kein Anlaß vor. Das
Befinden Monis hat sich gebessert und in seiner Umgebung
herrscht keinerlei Befürchtung. Monis ist physisch und
noralisch quter Dinge. Fieber hat üich bisher nicht einge⸗
tellt. Monis unterhielt sich heute eingehend mit dem
Interstaatssekretär Constant, den er frug, ob Nachrichten
aus Marokko vorlägen und ob die französischen Truppen
bald in Fez einziehen würden. Der Kabinettschef weif
noch immer nichts über das Schicksal seines unglücklichen
Ministerkollegen Berteaux, nach desfen Befinden er sich er—
kundigte. Er war sehr betroffen, als man sagte, der Zu⸗
stand Berteaux sei sehr besorgniserregend. Man wird je⸗
doch heute Abend nicht umhin können, Monis von der
Wahrheit in Kenntnis zu setzen, da er seine Unterschrif
zu dem Kredit für die Beisetzung Berteaux geben muß
Diese findet Freitag morgen Leinhalb Uhr slatt.
Paris, 23. Mai Der als kühner Pilot bekannt
Flieger Frey stieg gestern in Issy auf um sich an dee
Fernfahrt Paris-Madrid zu beteiligen. Er wollte zunächst
Angouleme erreichen, stürzte mit seinem Apparate bei
ẽtamps, als er eine Wendung zu scharf nahm, aus be—
lrächtlicher Höhe herab. Das Flugzeug überschlug sich
hierbei und bildet nur noch einen Trümmerhaufen. Frey
st wie durch ein Wunder gerettet worden. Auf dem
Flugplatz Betheny bei Reims wurde durch einen veruükaler
Windstoß der Apparat Bardots aus einer Höhe von 10
Meter zur Erde geschleudert und zertrümmert. Bardots
cechte Schulter ist zerschmettert, auch hat er schwere inner«
Verletzungen erlitten.
London, 22. Mai. Ein Telegramm aus Newyork mel—
det, daß der transatlantische Dampfer Celtic am letzten
Freitag 618 Seemeilen westlich von Fastnet auf dem Ozean
eine Ballonhülle hat schwimmen sehen. Man nimmt' an,
daß es sich um die Reste des Wellmannschen Ballon 3
handelt.
London, 22. Mai. Aus Lissabon meldet die Daily
Mail, daß die provisorische Regierung durch eine neue
monarchische Verschwörung sehr beunruhdigt ist. Nach Pri—
vatmeldungen hat die Regierung Nachrichten erhalten, wo
nach sich im Norden von Portugal eine starke anti⸗repu⸗
likanische Bewegung bemertbar mache und daß in Oporte
ein Streik ausbrechen soll, der als Protest gegen das neu
Regime gedacht ist. Die provisorische Regierung hat des
halb Militär zusammen gezogen und alle Maßregeln ge
troffen, um den Ausbruch einer Katastrophe zu verhindern
Nichtsdestoweniger ist die Lage eine sehr heikle.
London, 22. Mai. Aus Odessa wird gemeldet, daf
in der Stadt Karsu ein Aeroplan in eine Menschenmenge
iel, wobei etwa hundert Personen mehr oder weniger
chwer verletzt wurden. Un dem Aufkommen von 5 schwe
»erletzten Personen wird gezweifelt.
„XEcterspurg, 23. Mai. Die Revolution
—— den neuesten Mesdungen 8 —*
eezeissen. Zwei Städte stehen in Flammen uns sin
dem Untergange preisgegebendie Truppen sind überal
gegenüber den Revolut onären machtlos. Kaferne und Ar
senale werden zerstoört. Bisher wurden die Europäer nod
geschont. doch fürchte man auch für sie. Die einzelnen eu
topaischen Mächte haben deswegen die in den asiatische⸗
Sewãssern liegenden Kriegsschiffe zum Schutze der Euro
paer zusammengezogen. Die Revosnuionare verlangen Be
seitigung der Dynaftie und Errichtung der Republit
London, 23. Mai. Nach einer Blättermeldung aus⸗
T e h erdqn schent en Abkommen zwischen der türtisch 3
und persischen Regierung erzieit zu sein, dahingehend 8
ie dem Schiedsgerichnsh'of im Haang edeh
Punlt iberweisen wollen, üͤber den auf der —8 7
detiantwopr stattfindenden Konferenz zur Beilegung der
fraaen keine Einigung eriei wernen
Bekanntmachung.
Nach einer Mitteilung des Kgl. Bezirksamtes St. Ing
bert vom 10. d. Mts. ist in dem Gehöfte des Viehbesitzer
Hittingen in Gersheim am 10. Mai 1911 Maul⸗- ur
kKlauenseuche festgestellt worden.
Als Sperrgebiet gilt das gesamte Geblet der
neinde Gersheim.
Das Beobachtsgebiet besteht aus den Gemeinden Nied
gailbach und Walsheim.
Der Koͤnigliche Candrat
J. A. gez. Dr. Colberg.
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntni—
gebracht.
Dudweiler. den 18. Mai 1911.
Die Polizeiverwaltung.
Der Bürgermo —7—
Mos G
—
nohlagetan.
TodesAnzrige.
Dem lieben Gott hat es gefallen, am Sonn—
rag, den 21. Mai. vorm. halb 5 Uhr unser
liebos Tüchterchen
—
Sofie
m Alter von beinahe 3 Jahren zu sich in die
Schar seiner Engel aufzunehmen.
Um stille Teilnahme bitten
die trauernden Eltern:
Eduard Wilhelm uud Frau
Katharina geb. Pi tz.
Herrensohr, den 21. Mai 1911.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, nachm. 3 Ub
yon der Romb— Me 4 aus siatt.
Fortsetzung des
Tolal⸗
Ausverkaufs
Von heute ab habe die Preise
wieder bedeutend herabgesetz
und werden sämtliche Waren
zB nundb unter
Einkanufs⸗Preisen
ausverkauft.
M. Wolf,
gegenüher dem Masserwerk.
a
——
5—
—
5
Hgeltener Helegenheifskauf.
Habe ungefähr
500 Stroh⸗Hůte
zum Preise von 9 und 40 Pfg.
zu verkaufen.
Herren- u. Kinder-Stroh-Hüte,
Garten-⸗-Hüte)
darunter Hüte, die im Werte bis
5 Mark standen.
J. Kaicher, Ww.,
* wuce macuezen 4
— —
— Ie
Spratt's⸗Rückenfutter
sSpratt's⸗Geflügelfutter
Spratt's⸗Hhundekuchen
scekrebse — Austernschalen — hirsen
Franz LConis VMwe.
Troo⸗oewn.
—
—F — e —
⸗ —0 F
Christian Krämer
Anstreicher ttor, Büchelarake
———
Zum Beginn der Saison
empfehle ich mich im
Tapezieren und
Anstreichen.
Verkauf von
Tapeten u. Vorden, Fuß—⸗
bodenölen, Pinseln,
Bürsten, Piasava- und
Cokosbesen
n nur »5 quten Qualitäten.
“ß Turner
318
* * Dudweiler
Heute Abend 8 Uhr
Turnen.
Der Turnrat
Prima — J
Zutte J
— —
Herein der Geflügel—
—R—
und Umgaegend
Donnerstag Abend 81
Versamm'
bei Wirt Fri—
über Re—
empfiehlt
Val. Rahn.
IVon Herrensohr
Eisenbahnstr. bis Dud-—
weiler St. Ingberterstr.
Brosche und Ohbrrinage nor
aren qoo