rnschnuppen. In den Nächten vom 18. bis 24.
sind Sternschnuppen des Lyridenschwarmes zu er—⸗
Die grode Hausigkeit dieser Meteore fällt in der
uuf den 24. April. Ihre Bahn ist dieselbe, in der
rre Komet 18611 sich bewegt.
zweite diesjährige Schwurgerichtsperiode be⸗
im 24. April unter dem Vorsitze des Herrn Land⸗
direktors Dr. Zimmermann.
fahrung der Saargruben. Horr Ministerialdirek—
ergberghauptmann von Velsen wird in diesen Tagen
aargruben befahren. Die Befahrung erfolgt vom
24. ds, Mts. Im Anschluß an die Inspizierung
nder Königl. Vergwerksdirektion zu Saarbrücken
onferenz statt. s
rsetzt wurde der Schichtmeister Hermann jEster von
chsshal nach Dudweiler und der Schichtmeister
Mayer von Dudweiler nach Sulzoach.
treiwillige Feuerwehr Dudweiler hat für 1911
Uebungs⸗Plan festgesetzt. Löschzug J. II.
Mai 8. 22., Juni 6., 19. Juli 3., 17., 31.“
28., September 4. 10. GGauptübung.) Lösch—
crensohr) Mai 1., 16., 29, Inni 12., 26. Juli
ugnst 7., 21., September 4., 10. (Hauptübung.)
/ Gägersfrende) Mai 8., 22., Juni 6., 26.,
August 14., 21., September 4., 10., (Haupt⸗
n. Wir machen unsere verehrl. Leser nochmals
heufiger Nummer beginnenden Roman „Göttin
ifmerksam.
neralversammlung im Kanarienzuchtverein sindet
nuuag, den 23. Aprit aoends 8 Uhr im Gasthause
Zunkel) statt. Die Abwicklung einer reichhaltigen
ung wird die Aufgabe dieser Versammlung sein
ortentleerungs Apparot. Gut eingeführt und vor
en gut bewährt sich genannter Apparat. Die
ang der Abortgrube geschieht in wenigen Minuten
— uichlose Art. Die Benutzung des Apparats
nur empfehlen.
icinn⸗Verein. Das Oper-Ensemble des Thalia—
rs aus Saarbrücken, bringt am Dienstag den 25
ab nos 8.150 Uhr im Saale der Frau Wwe. Riedschr
ebe2 Oper „Der Troubadour“ zur Aufführung
hwir unseren Mitgliedern nur empfehlen können,
»ernaufführung nur durch erste Kräfte besetzt ist
rall großen Beifall. Die Preise sind derart
sich Jeder.nann diesen Kunstgenuß leisten kann.
am Platze. Wir bitten unsere verehrl. Leser
vf an Waren usw. doch möglichst am Orte zu
nicht auße halb. Unsere Geschäfte sind in der
nau so zu liefern, wie Wa renhäuser in der Groß—
Eine Berücksichtigung der örtliche Interessen kommt
schließiich einem Jedem wieder zugute. In unserem
atenteil sind derart reichhaltige Empfehlungen aus allen
iftszweigen, daß der Käufer nie in Verlegenhei' gerät,
und wo“ er seinen Bedarf decken kann.
getterbericht. Die westliche Depression ist im Ab⸗
auf nordöstlicher Bahn begriffen und wird nicht mehr
en Kont nent übergehen. Ein über Südfrankreich
n vorhandenen Ausläufer ist über die Pfalz und den
en weggezogen. Aus diesem Störungsgebiet werden
ruch weitere Gewitterstörungen auslösen. Die Tem—
nuren werden ein wenig fallen.
Zoraussichtlicht Witterung: Nunmehr auch im Süden
itter:törungen.
zfolgende Aenderungen im Sommerfahrplan werden
mit Giltigkeit vom 1. Mai 1911 im Bereiche des
brü⸗cer Eisenbahndirettionsbezirks eintreten: Neue
Strecke Trier⸗Saarbrücken Personenzug Merzig ab
Uhr abend wird dis Saarbrücken durchgeführt (an
Uhr); Personenzug Saarbrücken ab 3.06 Uhr nachm.
bis Merzig (an 412 Uhr) Personenzug 228 beginnt,
uf wie bis ar in Dillingen vom 1. Mai ab in Merzig
Ahr abends, Ankunft in Saarbrücken 7.26 Uhr. Auf
Strecke Saarbrücken⸗Großrosseln: Der Triebwagen 8.44
abends ab Saarbrücken fährt im Sommerhalbjahr
Us; Ankunft in Großrosseln d.27. Uhr.
rischbach· Camphau;en, 20. April. Am Dienstag
wurde der Bergmann Riegel, als er sich auf dem
wege von der Arbeit befand, in der Quierschieder⸗
e in der Nähe vom Weiher von mehreren jungen
hen angefallen und schwer mißhandelt. Die Täter
erkannt und zur Anzeige gebracht worden.
zerrensohr, 18. April. Als Schiedsmann für den
kHerrensohr⸗Jägersfreude wurde an Stelle des von
m Amte freiwillig zurückgetretenen Obersteigen Herrn
Lebrer Herr Christian Steinhauser in Jägers—
e gewählt.
zerrensohr, 18. April. Der Kriegerverein Herrensohr
zlied des Deutschen Kriegerbundes), hält am Sonntag,
23. April er. nachmittags um 4 Uhr, seine Monats⸗
»mmlung im Vereinsheime ab.
saarbrücken, 20. April. Wie wir hören, ist der
csitzende des Verbandes technischer Grubenbeamten im
argebiete, Herr Prendel „im Interesse des Dienstes“
den Bezirk der Bergwerksdirektion Recklinghausen ver—
worden. Diese Versetzung wird nicht verfehlen, Auf⸗
nzu erregen. Herr Vrendel war Vorsitzender der
inhänser-Versammlung. Es wird abzuwarten sein, wie
Verband die Versetzung aufnehmen wird und wie sich
Kollegen dazu siellen.
1Bonu, 20. April. Altertumsfunde, Beim
8bau der Dietuicchenstraße, wo man in letzeer Zeit viele
vbedeutende Funde aus römischer Zeit gemacht hat,
; man bei Anlage von Sinktasten wieder auf eine
eite, gut fundamenterte römische Straße. Man fand
e große Reihe von Bruchstücken eines Vot vsteines aus
lichem Sandslein, die in das hiesige Provinzialmuseum
»racht wurden.
xEsseu, 20. Aprꝛil. (GGoffnungsvolle Kin—
r In der Nachbargemeinde Bergeborbeck besestigten
ielende Kinder auf dem Rücken eines sechsjährigen Mäd—
ens eine mit Peitroleum gefül te Konservenbüchse und
inbeten den Inhalt an. Das Mädchen wurde furchtbar
erbrannt und starb kurz darauf.
*Essen, 20. April. (Bruder mord.) Auf einem
lusflug des Turnvereins der Gemeinde Vormholz brachen
eiicteisen aus. Dabei wurde der Hoibesitzer Liebeꝛ
on seinen Bruder mit der Vereinssahne erschlagen Der
elslete ist Vater von acht Kindern. Der Täter wurd—
erhaftet.
Tortmund, 20. April. Gerhafteter Ein—
recher.) Die Volizei verhaftete den Maschinenmeister
Lechsuͤng, der hier etwa 50 schwere Einbruchsdiebstähle
msgeführt hat. In seiner Wohnung wurden mehrere Wa—
entadungen gestoh ener Gegenstände veschlagnahmt.
*NAus Rheinhessen, 20. April. (Gute Aussich—
en.) Mit Ausnahme der Frostperiode vom 3. bis 7.
cpril war die bisherige Frühjahrswitterung der Vegeta—
son günstig. Infolgedessen haben sich der Saatenstand,
ie uch die Fut ergewächse und Obstliulter n normal ent.
ide Rur das Frühabst hat, soweit es in Blüte stand,
— dürfte sich der Scha—
6176sen Miirsichen u. deral. etwas mindern, d⸗
7
e
*
—
—
och ein erheblicher Prozentsatz dieser Fruchtsorten erst nach
em Frost zur Blüte klam. Das warme Wetrtern set ei
igen Tagen hat auf ale Kulturen trebhausartig einge
zirkt. Ueder Nacht gelangten de Spätkirschen und Pfau
ien zur vollen Blüte. Der Blütenschmuck ist so reichlich
und prachwoll, daß man glauben könnte, ein wahrer Blü
nregen sei über diese Obstanlagen niedergegangen. Selbs
pargel wurden schon am zweisen Ostertage in größerer
dengen gestochen; sreilich wird das Pfund noch mit 1.20
stark bezahlt. Mit besonderem Interesse verfolgt man die
zntwickelung des Weinstockes. Brim Rebenschni't ließ sich
onstatieren, daß die Weinberge mit wenig Ausnahmen be—
riedigend im Holze stehen. Die Augen der Reben, die
soch in der Wolle stecken, beginnen bereits zu schwellen
58 sind somit Aussichten auf ein Wernn ahr vorhanden,
venn nicht wieder Maifröste und ung ustige Wisterung3⸗
erhaͤltnisse die Hoffnungen zu Schanden machen. Fürs
rsie wäre jetzt ein ergiebiger Regen für die gesamte Ve—
etation sehr erwünscht.
* Neustadt, 20. April. (Widerspenstige Win—
err.) Gestern Abend kam es laut „Pfälz. Kurier“ um die
infte Stunde bei St. Martin zu einem ernsthaften Zu—
ammenstoß zwischen Winzern und der Abreibekommission
s sollte en Weinberg zwangswe'ße abgerieben werden,
»ogegen der Besitzer lebhaft protestierse. Auf das laute
zchreien hin kamen Winzer aus der Umgeburg herbei und
mterstützten den Besitzer in seinem Widerstand. Die ver—
ammelten Winzer wurden von einer Truppe von Kon—
rollpflichtigen, die hinzukam, unterstützt. Rufe, wie: „Wir
chlagen euch tot!“ Macht. daß ihr hinauskommt, ihr habit
sier nichts zu suchen! wurden laut. Einer der beiden
vachhabenden Gendarmen zog hierauf den Revolver und
rat den Leuten entgegen. Der Obstbaulehrer Enkler aus
seustadt, der die Aufsicht führte, wurde dedroht und mußts
ückht ·
steueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 21. April. Die Aufführuug von „Richard 3.“
mIZirkus? Busch wurde am Mittwoch abend durch einen
Unfall gestört. Hinter der Bühne scheuten 2 Perde und
chlugen wild um sich. Herr Boner selbst und der Schau—
pieler Nichard Hahn wurden derart verletzt, daß sie erst
jach einiger Zeit wieder auftreten konnten. In der gest⸗
igen Vorstellung konnten sie ihre Rollen nur mit großer
NRühe durchführen. Die für heute geplante Vorsstellung
nuß ausfallen.
Berlin, 20. April. Heute Nachmittag brach im Grune—
bald ein Brand aus. Ungefähr 10 Minuten waldeinwärts
om Poseneck entstand das Feuer in einer Schonung und
erbreitete sich mit rasender Geschwindigkeit über den ganzen
ungen Waldbestand. Als die Feuerwehr der umliegenden
Irtschaften an der Brandstätte eintrafen, standen etwa 40
Norgen des 18jährigen Baumbestandes in Flammen. Die
zöscharbeiten gestalteten sich infolge des beißenden Qual⸗
snes, der den ganzen Wald durchzog, außerordentlich
hwierig. — Ein zweiter Waldbrand entstand zu gleicher
seit am Grunewaldsee. Auch dort griff das Feuer mit
apider Schnelligkeit um sich. Es gelang aber, den Brand
u lokalisieren. — Auch an dritter Stelle wurde die Feuer⸗
behr gerufen. Dort war gleichfalls ein bedeutender Waldrand
ausgebrochen, der nach einer halben Stunde gelöscht
var. Allem Auschein nach lieat fahrlässiig Brandstif⸗
ung vor
Verlin, 20. April. Vor dem Kriegsgericht der könig—
ichen Kommandantur wurde heute die Beleidigungskloge
er geschiedenen Gräfin Pfeil gegen den Generalleutnant z.
Jd. don Otterstedt verhandelt. Der General, der frühere
zorgesetzte des Grafen Pfeil, soll in einem Gutachten Be—
indungen über die Gräfin Pfeil gemacht haben, durch die
iese sich schwer gekränkt fühlte. Der Generalleutnant von
Atterstedt wurde in der heutigen Verhandlung freigesprochen.
Berlin, 21. April. Die Fahrt des Parseval 6 nach
Imsserdam sollte gestern abend angetreten Lwerden, und
lles war für die Fahrt, an der 829 Herren teilnehmen
verden, vorbereitet. Unerwartet ausgetreten widrige Winde
erzögerten den Aufstieg.
Berlin, 20. April. Die türkische Regierung hat dem
3. T. zufolge der deutschen Telefunken-Gesellschaft heute
duftrag ericilt, eine funkentelegraphische Verbindung
vischeu Smyrna und Tripolis einzurichten.
Frankfurt a. M. 20. April. Im Alter von 853
jahren verstarb im Krankenhaus des Vaterländischen Frauen—
ertins an den Folgen eines Darmleidens der Kaufmann
ind Direktor des Depeschen-Bureau „Herold“, Adalbert
Follin. Der Verstorbene erfreute sich allgemeiner Beliebt⸗
eit. In ihm verliert auch der Journalisten⸗ uud Schrift⸗
eller⸗Verein ein eifriges und pflichttreues Mitglied.
Bochum, 21. April. Der Kassierer des neuen Stadteaters
Boschardt ist nach Unterschlagung von 10 000 Mk.
üchtig geworden.
Posen, 20. April. In Nieslabin im Kreise Schrimm
»urden durch ein Großseuer 21 Gehöfte ein Raub der
zlammen. Große Mengen Getreide, Heu, Stroh und viel
zieh sind verbrant. Die Entstehung des Brandes soll auf
ie Fahrlässigkeit eines Kindes zurückzuführen sein.
Halle a. d. S., 20. April. Bei Lossa wurde gestern
dacht ein Mord, verübt. Dort wurde der Bergmann Bru⸗
hon ermordet aufgefunden. Als Täter wurden drei Berg⸗
rdeiter des Kali⸗Schachtes Reichskrone, die mit dem Er⸗
nordeten verfeindet waren, verhaftet.
Plauen, 20. April. In einem benachbarten Orte
aven sich der Gutsbesizer Ludwig und seine 27 Jahre
lte Tochter im Gutsteiche errränkt Das Motiv der Tat
t ein Liebensverhältnis des Mädchens, das nicht ohyne
folgen 'geblieben war und das der Vater nicht dulden
hollte. Tas Mädchen beging deshalb Selbstmord und der
zZaler ertränkte sich später aleichfalls.“do er sich Vorwürfe
nachte.
Mühldorf a. Inn, 20. April. Aus der Gruft des
n Palmberg bestatteten Dichters Mactin Greif sind 28
oldene und silberne; Borden herausgerissen und vernichtet
orden. Es soll sich um die Tat unreifer Burschen handeln.
München,“20 April. Gestern Abend kurz' vor 11 Uhr
ahm im Deutschen Theater der Artist William Diavolo,
er allabendlich eine tollkühne Radfahrt, die Korbfahrt,
usführt, mit feinem Rad das Hindernis zu kurz und
türzte kopfüber auf die Bühne herab. F. Er erlitt eine
hywere Gehirnerschütterung und schwere Kopfverletzungen.
FNe Polizeibedörde hat die weitere Aufführuna der Vro—
uktion verboten.
Dresden, 21. April. Die sächsische Regierung hat
eranlaßt daß gegen eine Anzahl Lehrer ein Verfahren
degen Behufs sozialdemokratische Veesammlungen eingeleitet
vird. Es handelt sich um solche Lehrer, die eine Reform
es Religionsunterrricht erstreben und zu diesem Zweck
ozialdemokratische Versammlungen besucht haben sollen.
Hamburg, 21. April. Auf, Requisition der Hamburger
zolizei verhaftete die Polizei in Rotterdam an Bord des
ach“ Canada abgegangenen Dampfers „Ida“ den Mädchen—
ändler Rosenfeld. Er hatte bereit 16 Mädchen nach
anada verkauft. Mit ihm zusammen wurde ein Mädchen
erhaftet
2
2
14
—XX
AM M
30BTA
Meran, 20. April. Die Klage gegen den Tiroler
gerein für Alpenhotels auf 300,000 Kronen Schadenersatz,
velche die beim Brande des Karersee-Hotels am 16 Aug.
. Is., Geschädigten angestrengt hatten, wurden in der
eutigen Verhandlung abgewiesen.
Paris. 21. April. „Matin“ schreibt: Der gestrige
'ag hat keine Bestätigung der Meldung aus Fez gebracht,
vonach die Stadt geplündert worden ist. Das Blatt er—
lärt anderseits, diese Nachricht über die Matola von
zremont erhalten zuzhaben, welcher sich in den letzten
Tagen auf dem Gebiet der Scherarda befand. Dieser
Meldung zufolge wurde die Lage der Metala als beinatze
ilflos von den Offizieren bezeichnet, welche diese Metala
efehligen. In einem Brief des Bremont an einen Freund
chreibt er am Schluß: „ich sage dir nicht auf Wiedersehn.
ondern Adieu.“ Ein anderer Offizier gab in einem Brief
in einen“ Freund in Tanger seine letzten Anordnungen mit
»er Erklärung, wenn nicht ein Wunder geschieht, so ist es
um uns geschehen. Aus Fez ist man ohne Nachricht seit
zem 13. April. Im Ministerium des Auswärt!gen er—
lärt man, nichts über die Schicksale der franzöfischen In
trukteure zu besitzen. Unter diesen Bedingungen, „schreibt
zer Matin“— ist es dringend notwendig, Unterstützungs—
ruppen unter Befehl des Generals Moinier zu entsenden,
ingeachtet der Kommentare deutscher und spanischer Blät—
er, welche in dem Vorgehen der französischen Regierung
twas anders sehen wollen, als das Bestreben einer hu—
nanitären Politik, zu dem Zwecke, die Europäer in Fez
u schützen.
Paris, 20. April. Bei dem Dorfe Branges, in einer
zntfernung von 1800 m. vor der Station Louhans le
zaulnier nach Chalons sur Saone wurde gestern noch
echtzeitig von einem Streckenwärter die von verbrecher—
scher Hand verübte Festlegung eines Bahnsignals bemerkt.
die das Signai regulirenden Drähte waren durchschnitten
ind waren an einem Block am Bahnkörper befestigt.
Paris, 21. April „Echo de Paris“ erfährt, daß
beiches auch die Folge ihrer Haltung sein mögen, die fran—
ösischen Eisenbahngesellschaften eutschlossen sind, der Auf—⸗
orderung des Bauten-Ministers keine Folge zu leisten und
eine weitere Einstellungen von verabschiedeten Eisenbahnern
nehr vorzurechnen. Dieser Entschluß ist noch einen ge—
neinschastlichen Abkommen unter den Direktoren der ver—
chiedenen Gesellschaften getroffen worden. Man erwartet
nfolgedessen eine weitere Konflikt zwischen den Eisenbahn⸗
esellfchaften und der Regierung.
Reims, 21. April. Der Flieger Lierer, welcher auf
dem Flugfelde von Chalons vor einigen Tagen abgestürzh
st, ist geftern seinen Verletzungen erlegen.
Madrid, 21. April. Die pessimistischen Meldungen
us Marokko machen hier einen tiefen Eindruck. Alle
rivaten und amtlichen Nachrichten bestätigen, daß der Auf⸗
uhr allgemein ist. Man glaubt annehmen zu dürfen, daß
iel Europäer in Fez umgebracht worden sind.
Madrid, 21. April. Nach Beendigung des gestrigen
Mimsterrats teilte der Präsident Canalejas den Vertretern
zer Presse mit, daß sich die pessimistischen Gerüchte über
zie Lage in Marokko zu bestätigen scheinen, daß die vom
panischen Consul entsandte Eilboten ermordet worden sind,
a fie nicht in Tanger angekommen seien. Alle Mel⸗
»ungen aus Marokko scheinen zu bestätigen, daß Fez von
en Rebellen erstürmt und viele Europäer umgebracht worden
eien.
Warschau, 20. April. Die behördliche Untersuchung
ber das Banditenwesen in Lodz ergab, daß die Banditen
Zerbündete in allen Volksschichten haben, sodaß in Lodz
ine Organisation nach Art der italienischen Gamorra
ʒesteht.
Petersburg, 20. April. In der Ortschaft Alexan—
rowskaja im Kreise Krestetzk wurden durch Großfeuer 136
zebäude eingeäschert
Wien, 21. Apri. König Peter von Serbien wird
m 7 Mai zum Be suche des Kaisers in Budapest ein⸗
⸗effen.
s Brüsfsel, 21. April. Im Juni und August werden
zolland und Belgien verschiedene Staatsvisiten erhalten.
zin Juni wird die Königin pon Holland nach Brüssel
ommen, im August Präsident Fall eres. Präsident Fal—
jces wird dann bekauntlich Holland besuchen und zwar
n einer besonderen Reise per Schiff.
Lyöndon, 21. April. Dem „Dail Telegraph“ zufolge
vill die Regierung die Vetobill im Unterhause so beschleu⸗
nigen, daß das Gesetz bereits am 16. Mai dem Ober⸗
ause zugehen kann
— 324—— —8—————“—“—““”“”—” V—0 —
Ein Water, der seinen Sohn nicht begraben kann.
Vor etlichen Tagen kamen auf der Geschäftsreise zwei
rave Hindus in Konstantinopel an, Vater und Sohn. Sie
vohnten beide in einem kleinen Hotel in Stambul. Der
Zohn erkrankte und schloß, weit von der Heimat, für im
ner die Augen. Der Vater wollte nun seinem Sohne we—
iigstens die letzte Ehre nach heimatlichem Branche erwei
en und schickte sich gerade an, den toten Körper seines
Zohnes feierlich zu verbrennen, als auch schon die Nach—
arschaft energischen Protest dagegen erhob und die Po—
izei gegen die drohende Feuersgefahr zu Hilfe rief. Der
ntrüflete Vater gab aber den Versuch, seinen Sohn dem
Feuer zu übergeben, nicht so schnell auf, sobald er sich wie—
er allein sah, begann er von neuem eine Art Feuerbe—
altung in feinem kleinen Hotelzimmer, indem er nunmehr
en Leichnam mit Petroleum begoß, um ihn dann anzu—
ünden. Aber wiederum intervenierten Nachbarn die Po—
izei, und der unglückliche Vater begann ernstliche Sorgen
im das Seelenheil seines Sohnes zu bekommen. Der ein⸗
ige Ausweg für den Hindu, wenn eine Feuerbestattung
mmöglich ist, ist die Bistattung nach Secnannscktt, das
eißt: die Versenkung des Leichnams ins Meer. Aber auch
är diesen Wunsch des alten Hindu zeigte die türkische Po—
izei nicht das geringste Verständnis. Während diese als
inzig zulässige Bestattungsart die Beerdigung erachtete, er⸗
lärte der alte Hindu sie für vollständig ausgeschlossen bei
einem Sohne
Beförderung von Postsachen. In' An—
schluß an das an anderer Stelle bereits stizzierte Projekt
er Siemens⸗Schuckert-⸗Werke, zwei wichtige Postämter Ber—
ins durch eine elektrische Tunnel⸗Schnellbahn zu verbin—
»en, mag erwähnt werden, daß in Frankreich die Societe
ves chemius de fer electropostaur erfolgreiche Versuche mit
iner solchen Bahn von Paris nach Chantilly in einem
dreise von 1000 Meter Durchmesser schon vor zirka zwei
Jahren gegee hat. Die Versuche haben zu dem Resul—
at geführt, daß eine solche Bahn jeht zwischen Paris und
Rarseille geplant wird. Die Wagen laufen ähnlich wie bei
»em Berliner Projekt in einem Tunnel, der aber 3,86
MNeter hoch und 2,38 Meter breit ist. Bemerkenswert ist
ie kolossale Geschwindigkeit von 250 Kilometer in der
ztunde, mit der die Wagen, deren jeder 5300 Kilogramm
der 2 Kubikmeter fassen kann, lausen sollen. Der Wagen
at ein Eisengewicht von zirka 500 Kilogramm und läuft
iur auf einer unteren Schiene und wird oben an einer
weiten Schiene mittels Rollen geführt. An den Enden
st das Fahrzeug stark zugespitzt, um den im geschlossenen
Tunnel bei der hohen Geschwindigkeit sehr großen Luft⸗
viderstand leichter überwinden zu können. Die Versuchs—
zahn, sowie die endgültige werden mittels Drehstrom be—
rieben, da sich dann die Geschwindiakeit selbittätig
1u
rormon,
Der Morgentrunk
für Nervöse und Schwache ist
Kathreiners Malzkaffee.
Dern Sekalt mockitol
Aufforderung.
Fordere hiermit alle Diejenigen, die an meinen
erstorbenen Bruder Max Glasow Zahlungen zu
richten oder Forderungen geltend zu machen haben,
nuf, dies innerhalb 14 Tagen zu erledigen.
Guthaben, die innerhalb dieser Frist nicht ein—
Jegangen sind, werden auf gerichtlichem Wege
heigetrieben werden.
Karl Glasow, Bergmusikee,
Neuweilerstraße 32.
Freibank.
Heute und Morgen Rindfleisch,
»as Pfund zu 35 Pfg.
dDie Schlachthof⸗Verwaltung.
—
Fiür MAagenleidende!
Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueber—
adung des Magens, durch Genuß mangelhafter, schwer
erdaulicher, zu heißer oder zu kalter Speisen oder
urch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie:
nagenkatarrh, Magenkrampf, Magenschmer⸗
en schwere vVerdauung oder Verschleimung
ugezogen haben, sei hiermit ein gutes Haus mittel
mpfohlen. dessen vorzügliche Wirkungen schon seit
jelen Jahren erprobt sind. Es ist dies der
* J 2* 3 — *—
jnbertUllrich'sche Kräuterwein
Hieser Rräüuterwein ist aus vorzuglichen, heilkräftig
befundenen Rräutern mit gutem Wein bereitet, und
tarkt und belebt den Verdauungsorganismus des
Menschen. Kränterwein beseitigt Verdauangssatörungen
und wirkt fördernd auf die Neubudung]
gesunden Blutes.
Durch rechtzcitigen Gebrauch des Kräuterweins
berden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man
oilte also nicht säumen, ihn rechtzeitig zu gebrauchen.
zymptome, wie: Kopfschmerzen. Aufstoßen, Sod⸗
rennen, Blähungen, Uebelkeit mit Erbrechen, die
ei chronischen (veralteten) Magenleiden umso heftiger
uftreten, verschwinden oft nach einigen Mal Trinken.
R ⸗ und deren unangenehme
ztuhlyerstopfung ue
rung, Kolikschmerzen, Herzklopfen. Schlaflosigkeit
owie VBlutanstauungen in Leber, Milz und Pfortidersystem
(Hämorrhoidalleiden) werden durch Kräuter⸗
vein oft rasch beseitigt. Kräuterwein behebt Unver⸗
aulichkeit und entfernt durch einen leichten Stuhl
intaugliche Stoffe aus dem Magen und Redärmen.
gageres bleiches Aussehen, Blut.
—A ind meist die
nuͤangel. Enthräftigung
er Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eines
rankhaften Zustandes der Leber. Bei Appetitlosig⸗
eit unser nervöser Abspannung und Gemütsverstim⸗
nung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Näch⸗
en, siechen oft solche Personen langsam dahin.
mex⸗ Kräuterwein gibt der geschwächten Lebens
zast einen frischen Impuls. I Kräuterwein.
eigert den Appetit, befördert Verdauung und Er—
ährung, regt den Stoffwechsel an, beschleunigt die
luibildung, beruhigt die erregten Nerven und schafft
eue Lebensiust. Zahlreiche Anerkennungen und Dank
chreiben beweisen dies.
arauterwein ist zu haben in Flaschen a M.1d
nd 2.00 in den Apotheken von Dudweiler, Gui—
henbach, Sulzbach, Elversbergs, St. Ingbert
rriedrichstal, Ouierscheid, Werchweil er, Ilin⸗
sen, Schiffweiler, Wiebelskirchen, Neunkirchen.
Seusweiler, Scwalvach, Püttlingen, —W
ingen, Louisenthal. Btalftatt Burbach, St.
sohann, Brebach, Saarbrücken usw. sowie in
ilen größeren und kleineren Orten des Saarkohlen⸗
ebietes, der Rheinlande und ganz Deutschlands in
en Apotheken. Auch versendet die Firma Hubert
ulrich Leipzig, im Engrosverkauf 3 uud mehr Flaschen
räuterwein zu Originalpreisen nach allen Orten
deutschlands porto⸗ und kistefrei. Mmndestquantum
m Engrosversand sind also 3 Flascheu.
Vor Nachahmungen wird gewarnt!
Man verlange ausdrücklich
sgee Hubert Ullr ich schen A Kräuterwein
———————————— —— ——— —— ———
icc n ttec; seine Destandteile sind
MNalagawein 450,0, Weinsprit 100,0, Glycerin 100,0, Rotwein 240,6,
bercschenfaft 150,0, Kirsch saft 320,60, Fenchel, Anis, Helenenwurzel,
meritanische Kraftwurzel, Enziauwurzel, Kalmuswürzel aa 10.6
Diese Bestandteile mische mar
*
* Turnere Freiwilliges
Bund —
pDudweil 59 Feuerwehr
8 A udwei er. 2 Korps
Sonntag den 23. d. Ns. *
rahmitlags 1 ühr Vver— dpeer
ammlung. zug J.
Wir bitten die Mitglieder, zah!
34 2u erscheinen
Montag den 24. Apri
bends .7Uhr Uebung
stach derselben Vortra«c
über: „Waldbrände.“
Das Erscheinen sämtlicher Mann
haften, an a ee uni
Am Sonntag den 23. Aprilormierten.i
rachmitiags hr im Lo eroer,. Rranddirekto
zale Riedschy Bühnenprobe
Um zahlreiches Erscheinen wir'
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Fleißiges und sauberes
— S„tundenmädchen
Erfinder ur 1. Mai gesucht.
Erfindungen und e werden, — —
hon Unternehmen gesucht zur Fa— 3 3
hrikation und Iushencun, IJ Tüchtigen Knecht
w. höchste Preise dafür bezahlt. Lohn sucht
d Moste enn gegen hohen Lohn such
ffu. F. i J. Webe
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